Cowens Analystin erklärt, warum die Aktien von Fluggesellschaften immer noch Probleme haben

By: Wajeeh Khan
Wajeeh Khan
Wajeeh ist ein aktiver Verfolger des Weltgeschehens, der Technologie, ein begeisterter Leser und spielt in seiner Freizeit gerne Tischtennis. read more.
on Jun 29, 2021
  • Die Fluggesellschaften haben trotz der Lockerung der COVID-19-Beschränkungen Schwierigkeiten an der Börse
  • Laut Becker werden die Fluggesellschaften bis 2023 brauchen, um das Profitabilitätsniveau 2019 zu erreichen
  • Die Analystin von Cowen betont, dass sich die Fluggesellschaften "international" deutlicher erholen müssen

United Airlines Holdings Inc (NASDAQ: UAL) hat am Dienstag angekündigt, 270 Jetliner von Boeing und Airbus zu kaufen. Die Ankündigung folgt der Prognose einen Tag zuvor, dass die in Chicago ansässige Fluggesellschaft im Juli auf bereinigter Basis profitabel sein wird.

Kommentare von Helane Becker zu CNBCs „Squawk on the Street“

Laut Cowens leitender Research-Analystin Helane Becker deutet der Optimismus von United darauf hin, dass die Reisenachfrage nach einem beispiellosen Schlag der Coronavirus-Pandemie im vergangenen Jahr anzieht.

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Die COVID-19-Beschränkungen wurden in den letzten Monaten gelockert, und Regierungen aus der ganzen Welt haben die Wiederaufnahme eingeschränkter Reisen und Tourismus ermöglicht. Fluggesellschaften haben jedoch an der Börse weiterhin Schwierigkeiten. Zu den möglichen Gründen dafür sagte Becker in der CNBC-Sendung „Squawk on the Street“:

Einer der Gründe ist, dass die weltweite Wiedereröffnung noch nicht stattgefunden hat. Vor allem Europa hinkt hinterher. Asien wird voraussichtlich weitere 18 Monate brauchen, um als prominentes internationales Ziel zurückzukehren. Und es gibt viele Bedenken bezüglich dieser neuen Delta-Variante. Selbst wenn Volkswirtschaften wiedereröffnet werden, machen sich die Anleger Sorgen, ob es sich um nachhaltige Eröffnungen handelt oder ob wir noch ein paar Jahre zwischen Eröffnung und Schließung hin und her wechseln werden.

Die Aktien von Fluggesellschaften immer noch unter Druck

Die Analystin hob auch hervor, dass die Aktien von Fluggesellschaften sinken, wenn sie die Prognose aktualisieren. Denn diese Unternehmen gehen davon aus, dass die Rentabilität 2023 auf das Niveau vor der Pandemie zurückkehrt. Das Warten könnte auch dazu beitragen, die Aktien unter Druck zu halten.

Schließlich betonte Becker, dass die Fluggesellschaften, um die derzeitigen 2 Millionen Passagiere pro Tag auf 2,5 oder 3 Millionen Passagiere pro Tag zu erhöhen, eine deutlichere Erholung des „internationalen“ Marktes benötigen. „Und das ist unserer Meinung nach ein Ereignis im Jahr 2022“.

United Airlines liegt derzeit im 30-Tage-Chart mehr als 10% im Minus.

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