Siegel von BMO Capital: Die Zukunft des Einzelhandels ist das traditionelle Geschäft

By: Wajeeh Khan
Wajeeh Khan
Wajeeh ist ein aktiver Verfolger des Weltgeschehens, der Technologie, ein begeisterter Leser und spielt in seiner Freizeit gerne Tischtennis. read more.
on Okt 25, 2021
  • Simeon Siegel von BMO Capital erklärt, warum das traditionelle Geschäft nicht tot ist
  • Mehrere Online-Anbieter wie Warby Parker Inc. setzen nun auch auf Ladengeschäfte
  • Die DTC-Rentabilität der VF Corp. hat trotz höherer Segmentumsätze im 2. Quartal einen Einbruch erlebt

eCommerce war in den letzten Jahren sicherlich das Schlagwort, aber Simeon Siegel von BMO Capital Markets sagt, dass das traditionelle Geschäft die Zukunft des Einzelhandels ist.

Siegels Anmerkungen zu CNBCs „The Exchange“

In CNBCs „The Exchange“ sagte Siegel, dass das traditionelle Geschäft der einfache Weg sei, Geld zu verdienen.

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Man zahlt nur einmal, man zahlt seine Miete, und dann verdient man mit jedem zusätzlichen Dollar Geld. Das Problem beim eCommerce ist, dass er ständig variabel ist.

Letzte Woche gab VF Corp bekannt, dass seine Direktverkäufe im zweiten Geschäftsquartal gestiegen sind, aber die Segmentmargen und die Rentabilität haben einen Einbruch erlitten. Siegel fügte hinzu:

Jeder geht davon aus, dass man mehr Geld verdient, wenn man direkt an die Verbraucher verkauft und den Zwischenhändler vermeidet. Aber der Zwischenhändler dient dem Zweck, den Umsatz und den Gewinn zu steigern. Das haben wir bei VF Corp. und bei vielen anderen sehr großen Unternehmen gesehen.

Online-Spieler setzen auf das traditionelle Geschäft

Laut Siegel nehmen Online-Anbieter wie Warby Parker nun auch Ladengeschäfte ins Visier – ein klares Zeichen dafür, dass das traditionelle Geschäft bei weitem nicht tot ist.

Diese Unternehmen nehmen das Einzelhandelsmodell an, das sie gestört haben, denn um ein großes Unternehmen zu werden, muss man den Weg einschlagen, den andere in der Vergangenheit vorgezeichnet haben. Ich denke also, dass viele Unternehmen die Läden annehmen werden.

Der Analyst von BMO Capital Markets schlägt einen „Omnichannel“-Ansatz vor, der sowohl den E-Commerce als auch das traditionelle Geschäft einbezieht. Er sagte:

Wenn Sie eine große Marke besitzen, ist es ein Fehler, sich von Kaufhäusern oder dem Großhandel abzuwenden. Auf diese Weise sind Sie dorthin gekommen, wo Sie jetzt sind. Sie müssen also herausfinden, wie Sie das alles einbinden können. Aber selbst wenn Sie eine kleine Marke besitzen, sollten Sie nicht auf den Direktvertrieb sondern auf den Großhandel setzen.

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