3 Gründe, trotz der Befürchtungen von Omicron an der Investition festzuhalten

By: Wajeeh Khan
Wajeeh Khan
Wajeeh ist ein aktiver Verfolger des Weltgeschehens, der Technologie, ein begeisterter Leser und spielt in seiner Freizeit gerne Tischtennis. read more.
on Nov 29, 2021
  • Der S&P 500-Index erlitt Ende letzter Woche einen Schlag aus Angst vor einer neuen COVID-Variante
  • Jim Lebenthal nennt drei Gründe, warum Anleger weiterhin an ihren Anlagen festhalten sollten
  • Stephen Weiss äußert die Befürchtung, dass Omicron erneut zu Versorgungsengpässen führen könnte

Der Leitindex S&P 500 hat Ende letzter Woche einen Rückgang verzeichnet, nachdem die Weltgesundheitsorganisation Omicron als „besorgniserregende Variante“ einstufte. Jim Lebenthal von Cerity Partners vertritt jedoch eine dreifache These, warum Anleger im Markt bleiben sollten.

1. Impfstoffe und andere Behandlungen

Lebenthal sagt, dass die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft auf den Krankenhausaufenthalten und den Todesfällen beruhen. Da Impfstoffe und andere Behandlungen vielversprechend sind, um beide Metriken unter Kontrolle zu halten, erwartet er nicht, dass Omicron so grausam für den Markt sein wird, wie viele befürchten.

2. Zyklische Aktien könnten die Talsohle erreicht haben

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Lebenthal zufolge hat sich die Benchmark seit Mai 2021 gut entwickelt, was jedoch größtenteils auf die Stärke der Mega-Cap-Technologiewerte zurückzuführen ist. Zyklische oder Value-Aktien hingegen waren die Nachzügler, was „viel Raum zum Aufholen lässt“, bemerkte er.

3. Nachbeben haben geringere Auswirkungen

Lebenthal sieht die Omicron-Nachrichten als ein Nachbeben des ursprünglichen seismischen Ereignisses – des Ausbruchs der Coronavirus-Pandemie. In der CNBC-Sendung „Halftime Report“ sagte er:

Es ist nicht anders als bei der EU, die nach der Finanzkrise zusammenzubrechen drohte. Bei jedem seismischen Ereignis gibt es Nachbeben. Sie haben eine nachlassende Wirkung; ihr Schockwert lässt mit der Zeit nach. So wird es auch bei Omicron sein.

Stephen Weiss‘ Ausblick

Steve Weiss von Short Hills Capital Partners ist ebenfalls der Meinung, dass es noch keinen Grund gibt, übereilt zu verkaufen. Er warnte jedoch, dass die neue Variante, sollte sie sich als tödlicher als Delta erweisen, erneut zu Lieferengpässen führen und den Markt belasten könnte.

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