Ökonom: Die Investition in Technologie könnte jetzt eine kluge Entscheidung sein

By: Wajeeh Khan
Wajeeh Khan
Wajeeh ist ein aktiver Verfolger des Weltgeschehens, der Technologie, ein begeisterter Leser und spielt in seiner Freizeit gerne Tischtennis. mehr lesen.
on Jan 18, 2022
  • Der Nasdaq-100-Index ist aufgrund der steigenden Inflation um über 6% im Jahresverlauf gefallen
  • Laut Mohamed El-Erian gibt es immer noch einen Grund, der den Kauf von Tech-Aktien sinnvoll macht
  • Der Ökonom rechnet in diesem Jahr nicht mit einem deutlichen Rückgang an den Aktienmärkten

Der technologielastige Nasdaq 100 ist aufgrund der steigenden Inflation im Jahresverlauf um mehr als 6,0 % gesunken. Mohamed El-Erian von der Allianz hat jedoch einen Grund, warum es sich lohnt, den Kursrückgang im Technologiebereich zu nutzen.

Technologiebranche hat Preissetzungsmacht

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El-Erian wies darauf hin, dass Anleger in Zeiten der Inflation auf Aktien mit Preissetzungsmacht setzen sollten, zu denen viele der Tech-Namen gehören. Heute Morgen sagte der Ökonom in der CNBC-Sendung „Squawk Box“:

Die „Buy the Dip“-Phase ist immer noch vorhanden, aber je mehr sich die Liquiditätslage ändert, desto mehr wird sie unter Druck geraten. Ich mag daher Unternehmen mit Preissetzungsmacht. Die Technologiebranche fällt in diese Kategorie. Sie haben Preissetzungsmacht; sie sind von der Inflation auf der Kostenseite nicht so stark wie andere betroffen.

Sein Ausblick ähnelt dem von Chris Grisanti von MAI Capital Management, der Anfang dieses Monats sagte, dass die Underperformance von Amazon und Roku eine großartige Gelegenheit darstellt, die Aktien mit einem erheblichen Abschlag zu kaufen.

Quantitative Straffung bleibt ein Risiko

El-Erian stimmte zu, dass die quantitative Straffung weiterhin ein Risiko für die Wirtschaft darstellt, sagte jedoch, dass ein Rückgang des US-Aktienmarktes um 10 % bis 20% in diesem Jahr unwahrscheinlich sei. Er fügte hinzu:

Für mich ist ein Minus von bis zu 20% nicht die Basis. Ist das ein Risikoszenario? Klar. Es könnte eintreten, wenn die US-Notenbank einen politischen Fehler begeht, der zu einer Stagflation führt. Das ist ein Szenario, das zu einem solchen Rückgang am Markt führen könnte. Es handelt sich nicht um eine Basislinie, sondern um einen Risikofaktor.

Die Inflation in den USA stieg im Dezember sprunghaft auf 7% – der höchste Wert seit fast vier Jahrzehnten. Jamie Dimon von JPMorgan sagte letzte Woche, er wäre überrascht, wenn die Zentralbank die Zinsen im Jahr 2022 nur viermal anheben würde.

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