Jim Cramer: Die heutige Fed-Sitzung könnte eine Kaufgelegenheit bieten

By: Wajeeh Khan
Wajeeh Khan
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on Jan 26, 2022
  • Jim Cramer erklärt, wie Aktienanleger die Fed-Sitzung am Mittwoch nutzen sollten
  • Der frühere Fed-Gouverneur Frederic Mishkin sagt, weniger als vier Zinserhöhungen seien keine gute Idee
  • Der Referenzindex S&P 500 ist im Jahresverlauf um etwas weniger als 10% gefallen

Alle Augen sind am Mittwoch auf die US-Notenbank gerichtet, da die Anleger weitere Erkenntnisse darüber erwarten, wie stark die Zinsen in diesem Jahr steigen könnten und wann mit Zinserhöhungen zu rechnen ist.

Cramers Anmerkungen in „Investing Club“ von CNBC

Heute geht es fast nur noch um Hinweise. Es ist unwahrscheinlich, dass die Zentralbank bei der heutigen Sitzung die Geldpolitik anpasst oder die Zinsen erhöht. Jim Cramer von CNBC sagt jedoch, dass die Kommentare des Vorsitzenden Powell am Mittwoch eine Kaufgelegenheit für Aktieninvestoren bieten werden.

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Bei der heutigen Fed-Sitzung wird Jerome Powell um 14:30 Uhr etwas sagen, das als negativ für den Aktienmarkt interpretiert werden wird. Das könnte eine Chance sein, von diesem Rückgang zu profitieren.

Der S&P 500-Index hat seinen Tiefststand vom Montag bei 4.240 Punkten noch nicht überwunden, was er als weiteres Indiz dafür ansieht, dass der Leitindex wieder steigen könnte. Anfang dieser Woche sagte David Bahnsen, dass die Fed „NICHT“ der Grund für den Marktausverkauf sei.

Sollte die Fed auf weniger als vier Zinserhöhungen zurückgreifen?

Die jüngste Schwäche der EMIs und der Lohnerwartungen hat zu Gesprächen über weniger als vier Zinserhöhungen im Jahr 2022 geführt, aber der ehemalige Gouverneur der US-Notenbank, Frederic Mishkin, ist sich nicht sicher, ob das eine gute Idee wäre. In der CNBC-Sendung „Squawk on the Street“ sagte er:

Die Fed liegt hinter der Kurve, und wenn man hinter der Kurve liegt, muss man trotz der Schwäche und der Besorgnis über Omicron seine Arbeit tun. Die Inflation war viel höher als erwartet. Sie müssen also die Geldpolitik straffen, und sie werden es tun. Es gibt keinen Grund für sie, in die andere Richtung zu gehen.

Mishkin sieht jedoch keine Notwendigkeit für eine Erhöhung um 50 Basispunkte. Eine Erhöhung um einen Viertelprozentpunkt im März sei ausreichend, fügte er hinzu.

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