EU-Gesetzgeber lehnen ein Verbot von Proof-of-Work-Krypto ab

By: Ali Raza
Ali Raza
Ali ist ein Nachrichtenreporter bei Invezz, der über die Kryptowährungsmärkte und die Blockchain-Industrie berichtet. Er hat 8 Jahre Erfahrung… mehr lesen.
on Mrz 28, 2022
  • Die Europäische Union wird kein Verbot von Proof-of-Work-Kryptowährungen verhängen
  • Die Region schreitet mit den MiCA-Verordnungen voran
  • Die EU-MiCA-Gesetzgebung soll den Kryptowährungssektor regulieren

Die Europäische Union wird mit der vorgeschlagenen Gesetzgebung Markets in Crypto Assets (MiCA) vorankommen. Die Gesetzgebung wird jedoch kein Verbot von Proof-of-Work-Mining umfassen.

Proof-of-Work ist ein Konsens, der von Blockchains wie Bitcoin (BTC/USD) und Ethereum (ETH/USD) umgesetzt wird. Der PoW-Konsens hat Bedenken wegen seiner Energieintensität hervorgerufen und zu Forderungen geführt, Kryptowährungen zu verbieten, die diesen Konsens verwenden.

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EU wird Proof-of-Work nicht verbieten

Die Gesetzgeber in der EU haben nach den besten Wegen gesucht, den boomenden Kryptowährungssektor zu regulieren. Die MiCA-Gesetzgebung geht in die nächste Phase, aber sie wird keine Bestimmung enthalten, die Kryptowährungen wie Bitcoin, die den Proof-of-Work-Konsens verwenden, verbietet.

Am 14. März beschlossen die europäischen Gesetzgeber, Spekulationen über ein Verbot von Proof-of-Work-Kryptowährungen zu stoppen. Ein solches Verbot hätte sich auf den Bitcoin-Mining-Sektor auswirken und einen ähnlichen Markteinbruch verursachen können, wie das Verbot privater Kryptowährungen in China im vergangenen Jahr.

Im vergangenen Jahr hieß es in einem Bericht der Universität Cambridge, dass auf Europa derzeit etwa 12% bis 14% der Bitcoin-Mining-Hash-Rate entfallen. Die meisten BTC-Mining-Aktivitäten sind in Deutschland und Irland konzentriert. Selbst wenn ein PoW-Verbot in Europa verhängt wird, wären die Auswirkungen auf die globale Hash-Rate daher nicht sehr groß.

EU MiCA Gesetzgebung

Die MiCA-Verordnung wird von Stefan Berger aus Deutschland vorangetrieben. Letzte Woche erklärte der Gesetzgeber, dass seine Empfehlung, die PoW-Konsensierung nicht zu verbieten, nicht auf Ablehnung gestoßen sei, da dies ein Schritt zur Förderung von Innovationen sei.

„Gute Nachricht! Mein Mandat wird NICHT gechallenged. Ich werde nun in die Trilog-Verhandlungen gehen mit der Position, dass es keinen #PoW-Ban geben wird. Das EU-Parlament gibt mir Rückenwind & zeigt Innovationskraft“, schrieb Berger in einem Tweet.

Das EU-Parlament beabsichtigt die Einführung von Vorschriften für den Krypto-Bereich. Diese Vorschriften werden Assets wie Non-Fungible Token (NFTs), dezentralisierte Finanzen (DeFi) usw. betreffen. Die aktuelle Diskussion dreht sich darum, ob diese Assets in die MiCA-Gesetzgebung einbezogen werden sollten. Die Gesetzgeber debattieren auch darüber, welche Regulierungsbehörde für den Krypto-Bereich zuständig sein wird.

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