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Britischer High Court urteilt gegen Craig Wright wegen Bitcoin-Urheberrechtsansprüchen

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auf May 20, 2024
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  • COPA bezeichnet sich selbst als Sieger und zielt darauf ab, den dezentralen Charakter von Bitcoin vor ungerechtfertigten Urheberrechtsansprüchen zu schützen.
  • Im Mittelpunkt des Falls standen die von Wright erhobenen Urheberrechtsansprüche hinsichtlich des Whitepapers und Codes von Bitcoin.
  • Richter Mellor berief sich bei Wrights Behauptung, er sei Satoshi Nakamoto, auf erfundene Beweise.

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Der britische High Court hat ein vernichtendes Urteil gegen Craig Wright gefällt, eine umstrittene Figur, die behauptet, der schwer fassbare Erfinder von Bitcoin (BTC), Satoshi Nakamoto, zu sein.

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Richter James Mellor stellte in einem schriftlichen Urteil fest, dass Wright während des gesamten Prozesses „umfangreich und wiederholt“ gelogen habe, und warf ihm außerdem vor, zur Untermauerung seiner Behauptungen „erfundene“ Beweise vorgelegt zu haben.

COPA gewinnt gegen Craig Wright

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Das Urteil von Richter Mellor stellt den Höhepunkt eines langwierigen Rechtsstreits dar, der sich über mehrere Jahre erstreckte.

Ziel der von der Crypto Open Patent Alliance (COPA) angestrengten Klage war es, Craig Wrights Eigentumsansprüche auf die geistigen Eigentumsrechte am Code und Whitepaper von Bitcoin anzufechten.

Wrights angebliche Versuche, Anspruch auf diese grundlegenden Aspekte des Kryptowährungs-Ökosystems zu erheben, sind von verschiedenen Seiten auf Skepsis und juristischen Widerstand gestoßen.

Wrights prozessfreudige Natur, die sich durch zahlreiche Klagen gegen Entwickler und Einzelpersonen auszeichnet, die seine Behauptungen kritisieren, hat innerhalb der Bitcoin-Community Besorgnis hervorgerufen.

Mellor räumte jedoch ein, dass sich Wrights aggressive Rechtsstrategie negativ auf die Bitcoin-Entwickler auswirken würde, und erklärte, dass Satoshi Nakamoto, der für seinen kooperativen und nicht-konfrontativen Ansatz bekannt sei, wahrscheinlich nicht vor Gericht gehen würde.

Fälschungen und Verfälschungen von Dokumenten

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Das Urteil hob Wrights mutmaßliche Fälschungen und Dokumentenfälschungen in erheblichem Umfang hervor, die seine zentrale Behauptung, er sei Satoshi Nakamoto, untermauern sollen.

Der Richter bezeichnete Wrights Vorgehen als „ungeschickt“ und betonte, welche entscheidende Rolle diese Unwahrheiten für den Ausgang des Prozesses gespielt hätten.

COPA, dessen Hauptziel darin besteht, die offene Natur des Kryptowährungs- Ökosystems zu verteidigen, bestritt Wrights Behauptungen mit dem Argument, dass solche Behauptungen Innovationen behindern und Entwickler davon abhalten könnten, zum Bitcoin-Netzwerk beizutragen.

Während des Prozesses tauchten Beweise auf, die Zweifel an der Echtheit von Wrights Behauptungen aufkommen ließen.

Von Wrights Verteidigung vorgelegte Dokumente, die angeblich seine Identität als Satoshi Nakamoto belegen, wurden genau untersucht. Dabei kamen Unstimmigkeiten und Anomalien zum Vorschein.

Zu den in Richter Mellors Urteil angeführten Unstimmigkeiten gehörten Schriftarten, die zum angeblichen Zeitpunkt ihrer Erstellung noch nicht existierten, und Metadaten, die auf kürzlich erfolgte Dokumentänderungen hinwiesen.

Craig Wright steht vor Meineid

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Die Kryptowährungs-Community hat die Rechtssaga um Craig Wright aufmerksam verfolgt, da sie mögliche Auswirkungen auf die Zukunft von Bitcoin und des Blockchain-Bereichs im Allgemeinen haben könnte.

Mellors Urteil stellt für Wrights Ambitionen einen erheblichen Rückschlag dar, da ihm die Möglichkeit einer Anklage wegen Meineids droht.

Als Reaktion auf das Urteil begrüßte COPA die Entscheidung als einen Sieg für offene Innovation und die Prinzipien, auf denen Bitcoin basiert.

Die Allianz bekräftigte erneut ihr Engagement für den Schutz der dezentralen Natur des Kryptowährungs-Ökosystems und gelobte, ihre Bemühungen zum Schutz vor ungerechtfertigten Urheberrechtsansprüchen fortzusetzen.

Während sich der Staub dieses juristischen Showdowns legt, sind die weitreichenden Auswirkungen der Entscheidung von Richter Mellor in der gesamten Kryptowährungslandschaft zu spüren.

Das Urteil unterstreicht nicht nur die Bedeutung von Transparenz und Integrität innerhalb der Community, sondern dient auch als warnendes Beispiel vor Versuchen, grundlegende Elemente dezentraler Technologien wie Bitcoin zu monopolisieren oder zu kontrollieren.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI-Tools aus dem Englischen übersetzt und anschließend von einem lokalen Übersetzer Korrektur gelesen und bearbeitet.

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