FTX sucht Rechtsberatung, da 82 % der umstrittenen Ansprüche mit chinesischen Nutzern in Verbindung stehen

  • Die Insolvenzbörse beantragt ein neues Verfahren zur Bearbeitung von Gläubigerforderungen.
  • Die Rechtsklarheit wird darüber entscheiden, ob FTX mit den Auszahlungen fortfährt oder nicht.
  • Über 82 % der umstrittenen Gelder blieben an China gebunden, das den Handel mit digitalen Vermögenswerten verboten hat.

Die nicht mehr existierende Kryptobörse, FTX, beantragt beim Insolvenzgericht die Genehmigung eines strukturierten Verfahrens für den Umgang mit Gläubigern aus 49 Nationen, die Krypto-Unternehmen einschränken.

FTX priorisiert Rechtsgutachten, um zu entscheiden, ob die Nutzer in diesen Ländern in Übereinstimmung mit den US-amerikanischen und ausländischen Finanzgesetzen entschädigt werden.

Laut dem FTX-Gläubigeraktivisten Sunil betreffen diese Entwicklungen über 15.000 Forderungen, was etwa 5 % der angemeldeten Forderungen entspricht.

Die Einsätze sind jedoch höherwertig, da chinesische Nutzer trotz des chinesischen Krypto-Handelsverbots über 82 % der umstrittenen Gelder dominieren.

Rechtsgutachten zur Feststellung, wer eine Entschädigung erhält

Sunil machte deutlich, dass FTX nicht ohne rechtliche Unterstützung vorgehen wird.

Die Kanzlei sucht länderspezifische Rechtsberatung, um festzustellen, ob eine Rückerstattung von Nutzern in eingeschränkten Regionen gegen internationale und lokale Gesetze verstoßen würde.

FTX wird diese Ansprüche bearbeiten, wenn Rechtsgutachten keinen Verstoß nahelegen.

Der Prozess wird jedoch eine andere Wendung nehmen, wenn ein zulässiger Anwalt bestätigt, dass die Verteilung an einige Länder rechtswidrig ist.

Der nicht in Betrieb befindliche Trading Plattform hat in solchen Fällen drei Optionen.

Erstens könnte sie die Behauptung formell bestreiten. Auch FTX kann gegen die Klage Einspruch beim Gericht einlegen.

Schließlich könnten die Anspruchsteller ihre Ausschüttungsrechte aus dem Insolvenzplan verlieren, wenn der Beschluss gegen den Nutzer ausfällt.

China steht im Zentrum des Geschehens

Unterdessen sorgte die massive Rolle der Gläubiger aus China für Stirnrunzeln.

Die meisten Einwohner nutzten Offshore-Börsen wie FTX, nachdem das Land das Krypto-Mining und den Krypto-Handel im Jahr 2021 ausgesetzt hatte.

Jetzt beanspruchen diese Nutzer über 82 % des Werts, der mit potenziell eingeschränkten Ausschüttungen verbunden ist.

In der Zwischenzeit legt FTX Wert darauf, die internationale Finanzpolitik so zu steuern, dass kein Opfer ausgeschlossen wird.

Dennoch dominierte die Unsicherheit unter Chinesen und anderen Nutzern in ähnlichen Ländern, da sie befürchteten, die Erholung zu verpassen.

Was kommt als nächstes?

FTX hat einen mutigen Prozess und Zeitplan enthüllt.

Es wird damit beginnen, Benutzer in eingeschränkten Ländern zu identifizieren, nachdem es Rechtsgutachten eingeholt hat.

Die Börse wird die betroffenen Benutzer auf dem Laufenden halten und ihnen die Möglichkeit geben, zu antworten.

Die endgültige Entscheidung des Gerichts wird für ungeklärte Einwände entscheidend sein.

In der Zwischenzeit riskieren Nutzer, die ihre Legitimität nicht nachweisen oder die Beschwerde nicht anfechten, ihre Ansprüche zu verlieren.

Dieser strukturierte Ansatz ist zwar vorsichtig, spiegelt aber das Engagement von FTX für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wider, obwohl sich mehrere Nutzer weltweit in der Schwebe befinden.

FTT-Preisprognose

Der native Token von FTX hat zu kämpfen, da er nach dem Debakel des Unternehmens keinen Nutzen mehr hatte.

Die Finanztransaktionssteuer hat seit ihrem Allzeithoch über 50 % und im vergangenen Jahr fast 40 % verloren.

In der Zwischenzeit reagiert der Alt auf laufende Insolvenzverfahren und breite Marktbewegungen.

So stieg beispielsweise die FTT um fast 80 %, nachdem der SEC-Vorsitzende Möglichkeiten für einen Neustart angedeutet hatte.

Außerdem zeigte der digitale Token Stärke, nachdem FTX das Angebot von 3AC in Höhe von 1,53 Mrd. $ abgelehnt hatte.

FTT liegt bei 0,8264 $, was rückläufige Tendenzen widerspiegelt, möglicherweise weil die Community die neuesten rechtlichen Entwicklungen verdaut hat.

Der Rückgang des 24-Stunden-Handelsvolumens um 65 % deutet auf ein schwindendes Interesse an FTT hin.