Ex-CEO von OKEx will im 1. Quartal 2020 eine Börse für Krypto-Derivate eröffnen

Ex-CEO von OKEx will im 1. Quartal 2020 eine Börse für Krypto-Derivate eröffnen
Written by:
Ali Raza
7th Februar, 12:06
Updated: 22nd Juni, 14:07
  • Der frühere CEO von OKEx, Andy Cheung, arbeitet derzeit an der Einführung einer neuen Plattform für den Austausch von Kryptoderivaten.
  • Die Plattform steht Privatanlegern offen und bietet verschiedene Produkte, darunter Futures, Optionen, festgelegte Kuponscheine, abrufbare Bull / Bear-Verträge und mehr.
  • Er hofft, in den nächsten Monaten 40 Millionen US-Dollar sammeln zu können und die Börse bis zum frühen zweiten Quartal 2020 in Betrieb zu haben.

Jüngsten Berichten zufolge arbeitet der frühere CEO der OKEx-Krypto-Börse, Andy Cheung, an einem neuen Projekt, das zur Lancierung seiner neuen Krypto-Derivate-Börse führen wird. Die Börse heißt ACDX, und Cheung plant, sie vor Ende des ersten Quartals dieses Jahres in Betrieb zu nehmen.

Nach den vorliegenden Informationen wird ACDX seinen Sitz auf den Seychellen haben und seinen Kunden den Handel mit Optionen, Futures, Optionsscheinen, Callable Bull- oder Bear-Kontrakten sowie festen Coupon-Notes ermöglichen.

Cheung benötigt 40 Millionen US-Dollar für seine aufstrebende, auf Einzelhändler ausgerichtete Plattform

Cheung kommentierte den Schritt mit den Worten, dass das Hauptziel der Börse darin bestehe, Privatanlegern strukturierte Produkte zur Verfügung zu stellen, die bisher nur akkreditierten Anlegern zur Verfügung standen. Mit anderen Worten, seine neue Börse steht Privatanlegern offen. Die Entscheidung dürfte auf eine große Nachfrage und eine geringe Anzahl von Diensten zurückzuführen sein, die bereit sind, ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

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Wie bereits erwähnt, wird der Start der Börse voraussichtlich Ende des ersten Quartals oder spätestens Anfang des zweiten Quartals 2020 erfolgen. Nach dem zweiten Quartal werden einfache, aber fortschrittlichere Produkte – einschließlich abrufbarer Bull / Bear-Verträge – auf den Markt kommen.

Cheung scheint große Pläne für den Austausch zu haben, einschließlich des Ziels, ihn zu einer globalen Plattform zu machen. Er soll zunächst einen Kundenstamm in Asien aufbauen, ursprünglich über seine und die Kontakte anderer Führungskräfte auf dem chinesischen Festland sowie in Hongkong.

Cheung hofft auch, 40 Millionen US-Dollar durch Token-Verkäufe und Beteiligungen zu sammeln. Er hofft, Private-Equity-Unternehmen, Kryptofonds sowie Family Offices aus Asien oder Europa für sich gewinnen zu können. Bisher berichtete er, dass das Projekt 5 Millionen US-Dollar einbrachte und der größte Teil des Geldes aus eigenen Mitteln stammte. Die Vertreter des Projekts befinden sich derzeit jedoch in Gesprächen mit potenziellen Investoren. Es wird erwartet, dass sich in den nächsten zwei Monaten weitere Vertreter anschließen.

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