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Interactive Brokers

Interactive Brokers Erfahrungen 2026: Test & Bewertung

Interactive Brokers
Zugang zu 150 Märkten in 33 Ländern über ein Konto
Breite Produktauswahl, darunter Aktien, ETFs, Optionen, Futures, Forex, CFDs, Anleihen und Krypto
Niedrige Handelskosten, besonders für aktive Trader und größere Handelsvolumen
Keine Mindesteinzahlung, Depotgebühr oder Inaktivitätsgebühr
Professionelle Plattformen, mobile Apps, Demokonto und API-Tools
Anlageoptionen
4.7
Produkte, Märkte und Vermögenswerte
4.8
Ein- und Auszahlungen
4
Gebühren und Kosten
4.7
Plattformen und Benutzerfreundlichkeit
4.3
Sicherheit und Zuverlässigkeit
4.7
Forschungs- und Analysetools
4.8
Bildungs- und Lernressourcen
4.6
Aktualisiert am
06. Juli 2026
Haftungsausschluss

Interactive Brokers ist einer der größten Online-Broker der Welt, gegründet 1978 und an der NASDAQ notiert.

Bis Ende 2026 verzeichnete die Plattform 4,4 Millionen Kundenkonten, ein Anstieg von 32 % im Jahresvergleich, bei einem verwalteten Kundenvermögen von 779,9 Milliarden US-Dollar.

In diesem Test prüfen wir, ob Interactive Brokers die richtige Wahl für deutsche Anleger ist.

Unser Expertengremium verfügt über mehr als 60 Jahre kombinierte Erfahrung in den Bereichen Aktien, Krypto, Forex und Rohstoffe. Jede Plattform wird hands-on getestet: Wir eröffnen ein echtes Konto, tätigen Einzahlungen, erkunden die Funktionen, kontaktieren den Kundensupport und heben Gelder ab – bevor wir auch nur ein Wort schreiben.

Jeder Dienst wird anschließend in 8 Kategorien bewertet (Kosten, Zuverlässigkeit, Benutzererfahrung, Ein- und Auszahlungen, Anlagemöglichkeiten, Marktbreite, Research-Tools und Bildungsressourcen), um eine Sternebewertung von 5 zu ermitteln. Unsere redaktionellen Inhalte sind unabhängig und werden niemals von Werbetreibenden oder kommerziellen Beziehungen beeinflusst.

Lesen Sie unsere Bewertungsmethodik und redaktionellen Richtlinien.

Rigoroser 6-stufiger Prüfprozess
8-Kategorien-Bewertungssystem
Mehrmals jährlich neu bewertet

Interactive Brokers Übersicht

Kategorie Details
Verfügbarkeit Deutschland sowie mehr als 200 weitere Länder und Regionen weltweit
Regulierung Über die EU-Gesellschaft IBKR Central Europe Zrt. bei der BaFin registriert, mit zusätzlicher Aufsicht der Unternehmensgruppe durch Behörden wie SEC, FINRA, CFTC und FCA
Anlegerschutz Kundengelder und Unternehmensgelder werden getrennt verwahrt. EU-Kunden sind über den Anlegerentschädigungsfonds bis zu 20.000 € geschützt.
Mindesteinzahlung 0 €
Aktien und ETFs Echte Aktien und ETFs aus den USA, Großbritannien, der EU und weiteren internationalen Märkten. Aktien- und ETF-Gebühren beginnen im gestaffelten Preismodell ab 1,25 € pro Trade.
Forex und CFDs Forex, Index-CFDs, Rohstoff-CFDs und Aktien-CFDs sind verfügbar. CFD-Spreads variieren je nach Markt, Aktien-CFD-Gebühren beginnen ab 0,05 %.
Krypto Spot-Krypto, Krypto-CFDs und Krypto-Derivate sind je nach Eignung und lokalen Einschränkungen verfügbar. Die Gebühren hängen vom Produkt und Handelsvolumen ab.
Auszahlungsgebühren Eine Auszahlung pro Kalendermonat ist in der Regel kostenlos. Weitere Auszahlungen können gebührenpflichtig sein.
Inaktivitätsgebühren Keine
Plattformen Trader Workstation, IBKR Mobile, Client Portal, Demokonto und API-Zugang
Dauer der Kontoeröffnung In der Regel 1 bis 3 Werktage nach erfolgreicher Verifizierung

Interactive Brokers Vor- und Nachteile

Zugang zu 150 Märkten in 33 Ländern über ein Konto
Breite Produktauswahl, darunter Aktien, ETFs, Optionen, Futures, Forex, CFDs, Anleihen und Krypto
Niedrige Handelskosten, besonders für aktive Trader und größere Handelsvolumen
Keine Mindesteinzahlung, Depotgebühr oder Inaktivitätsgebühr
Professionelle Plattformen, mobile Apps, Demokonto und API-Tools
Komplexer als viele deutsche Neobroker
Keine automatische Abführung der deutschen Kapitalertragsteuer
Die Trader Workstation kann für Einsteiger anspruchsvoll sein
Einige Marktdaten und erweiterte Funktionen können extra kosten
Deutschsprachiger Support ist nicht immer so einfach verfügbar wie bei lokalen Brokern

Für wen eignet sich Interactive Brokers?

Interactive Brokers eignet sich besonders für:

Für wen ist Interactive Brokers weniger geeignet?

Interactive Brokers ist weniger geeignet für:

Ist Interactive Brokers sicher und reguliert?

Ja, Interactive Brokers gilt als gut regulierter Broker mit einer langen Unternehmensgeschichte und Aufsicht durch mehrere Finanzbehörden. Für deutsche Anleger erfolgt die Betreuung über eine EU-Gesellschaft von Interactive Brokers, die bei der BaFin registriert ist.

Kundengelder und Wertpapiere werden getrennt vom Unternehmensvermögen verwahrt. Der wichtigste Nachteil für deutsche Anleger ist, dass Interactive Brokers kein deutscher Broker ist und die deutsche Abgeltungssteuer daher nicht automatisch abführt.

Deutsche Kunden nutzen Interactive Brokers über eine regulierte EU-Gesellschaft, die ihre Dienstleistungen in Deutschland anbieten darf. Zusätzlich ist Interactive Brokers auf Gruppenebene durch mehrere internationale Finanzbehörden beaufsichtigt.

Dazu gehören unter anderem:

  • BaFin-Registrierung über die EU-Gesellschaft von Interactive Brokers
  • Central Bank of Ireland
  • Securities and Exchange Commission (SEC, USA)
  • Financial Industry Regulatory Authority (FINRA, USA)
  • Commodity Futures Trading Commission (CFTC, USA)
  • Financial Conduct Authority (FCA, Vereinigtes Königreich)

Interactive Brokers ist zudem an der NASDAQ notiert und zählt zu den größten börsennotierten Online-Brokern weltweit. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet und bietet deutschen Anlegern Zugang zu 150 Märkten in 33 Ländern.

Für EU-Kunden von Interactive Brokers gilt ein Anlegerentschädigungssystem mit Schutz bis zu 20.000 € pro Person, falls der Broker zahlungsunfähig wird und Kundengelder nicht zurückzahlen kann.

Darüber hinaus profitieren Kunden von weiteren Schutzmaßnahmen:

  • Getrennte Verwahrung von Kundengeldern und Unternehmensvermögen
  • Regulierte EU-Struktur mit BaFin-Registrierung
  • Regelmäßige regulatorische Anforderungen und Kapitalvorgaben
  • Sicherheitsfunktionen für Konto und Datenübertragung
  • Risikomanagement- und Compliance-Vorgaben auf Unternehmensebene

Wichtig ist: Dieser Schutz ersetzt keine Verluste aus normalen Marktbewegungen. Wenn Aktien, ETFs, CFDs oder andere Anlagen im Wert fallen, trägt der Anleger das Risiko selbst.

Interactive Brokers trennt Kundengelder von den eigenen Unternehmensmitteln. Das soll sicherstellen, dass Kundenvermögen auch bei finanziellen Problemen des Brokers nicht mit dem Unternehmensvermögen vermischt wird.

Wertpapiere werden über Verwahrstellen und Depotbanken gehalten. Sie gehören weiterhin dem Anleger und sollen im Insolvenzfall nicht zur freien Unternehmensmasse zählen.

Für Privatkunden innerhalb der Europäischen Union gelten ESMA-Vorgaben für gehebelte Produkte wie CFDs. Dazu gehört ein Schutz vor negativem Kontostand.

Zusätzlich gelten für Privatkunden bestimmte Hebelgrenzen, zum Beispiel:

  • Bis zu 1:30 für wichtige Währungspaare
  • Bis zu 1:20 für große Aktienindizes
  • Bis zu 1:5 für einzelne Aktien-CFDs
  • Bis zu 1:2 für Kryptowährungs-CFDs, sofern verfügbar

Diese Regeln sollen verhindern, dass Privatanleger bei gehebelten Produkten mehr Geld verlieren, als sich auf ihrem Handelskonto befindet.

Was kostet die Nutzung von Interactive Brokers?

Interactive Brokers gehört für aktive Anleger und internationale Investoren zu den günstigeren Brokern. Für deutsche Nutzer sind vor allem die niedrigen Handelsgebühren, günstige Währungsumrechnungen und der Zugang zu vielen internationalen Börsen relevant. Für Kontoeröffnung, Depotführung und Inaktivität fallen keine Gebühren an.

Handelsgebühren und Transaktionskosten

Die Handelskosten hängen vom gewählten Gebührenmodell, dem Handelsplatz und dem Ordervolumen ab. Interactive Brokers bietet ein Festpreis-Modell sowie ein volumenabhängiges Tiered-Modell.

Typische Kosten für deutsche Anleger sind:

Das Gebührenmodell eignet sich vor allem für Anleger, die regelmäßig handeln oder Zugang zu vielen internationalen Märkten benötigen. Für sehr kleine Standardorders können deutsche Neobroker teilweise einfacher und günstiger sein.

Gebühren für Devisenhandel und Währungsumrechnung

Interactive Brokers ist besonders stark bei internationalen Märkten und günstigen Währungsumrechnungen. Das ist für deutsche Anleger wichtig, wenn sie Wertpapiere außerhalb des Euroraums kaufen, zum Beispiel US-Aktien oder britische Aktien.

Typische Punkte sind:

Für Anleger, die regelmäßig internationale Aktien oder ETFs handeln, können die niedrigen FX-Kosten ein wichtiger Vorteil sein.

Sonstige Gebühren

Neben den Handelskosten erhebt Interactive Brokers nur wenige zusätzliche Gebühren.

Gebühr Kosten
Kontoeröffnung 0 €
Depotführung 0 €
Mindesteinzahlung 0 €
Inaktivität 0 €
Erste Auszahlung pro Monat In der Regel kostenlos
Zusätzliche Auszahlungen Können kostenpflichtig sein
Echtzeit-Marktdaten Teilweise kostenpflichtig, abhängig von der Börse
Erweiterte Plattformfunktionen Teilweise kostenpflichtig, je nach Nutzung

Gebührenvergleich mit Alternativen

Merkmal Interactive Brokers Trade Republic Scalable Capital
Depotführung 0 € 0 € 0 €
Aktien- und ETF-Orders Ab 1,25 € im Tiered-Modell 1 € Fremdkostenpauschale Ab 0,99 €
Internationale Börsen 150 Märkte in 33 Ländern Begrenzte Auswahl Begrenzte Auswahl
Währungsumrechnung Sehr günstige FX-Kosten ab etwa 0,002 % Für viele Nutzer weniger relevant Kann bei Auslandsinvestments teurer sein
Inaktivitätsgebühr 0 € 0 € 0 €

Gebührenfazit

Interactive Brokers bietet eine sehr wettbewerbsfähige Gebührenstruktur für aktive Anleger, Trader und Investoren mit Fokus auf internationale Märkte. Deutsche Neobroker können bei einfachen kleinen Orders günstiger oder übersichtlicher sein.

Wer jedoch regelmäßig an internationalen Börsen handelt, profitiert bei Interactive Brokers von niedrigen Handelskosten, günstigen Währungsumrechnungen und dem Zugang zu 150 Märkten in 33 Ländern.

Welche Anlageklassen und Märkte sind bei Interactive Brokers verfügbar?

Interactive Brokers ist vor allem stark beim internationalen Marktzugang, professionellen Handel und der großen Auswahl an komplexeren Produkten. Deutsche Anleger können über ein einziges Konto an 150 Märkten in 33 Ländern handeln, mehrere Währungen halten und Plattformen wie Trader Workstation, IBKR Mobile und Client Portal nutzen.

Besonders relevant ist Interactive Brokers für aktive Anleger und erfahrene Trader, die Zugang zu internationalen Börsen, Optionen, Futures, Forex, CFDs, günstigen Währungsumrechnungen und erweiterten Orderfunktionen suchen. Aktien, ETFs, Anleihen, Fonds und ausgewählte Krypto-Produkte sind ebenfalls verfügbar, stehen aber eher als Teil des breiten Gesamtangebots im Vordergrund.

Märkte und Produkte im Überblick

Anlageklasse oder Funktion Verfügbarkeit bei Interactive Brokers
Internationale Märkte 150 Märkte in 33 Ländern
Direkter Börsenzugang Verfügbar
Optionen Verfügbar
Futures Verfügbar
Forex Verfügbar
CFDs Verfügbar
Mehrere Kontowährungen Verfügbar
Aktien Verfügbar
ETFs Verfügbar
Anleihen Verfügbar
Investmentfonds Verfügbar
Kryptowährungen Verfügbar, abhängig von Produkt und Verfügbarkeit
Rohstoffe Über Futures und ausgewählte Derivate verfügbar

Internationale Märkte und direkter Börsenzugang

Der wichtigste Vorteil von Interactive Brokers ist der Zugang zu internationalen Börsen. Deutsche Anleger können nicht nur an heimischen Handelsplätzen wie Xetra und Frankfurt handeln, sondern auch an großen Börsen in den USA, Großbritannien, Europa, Kanada und Asien.

Das ist besonders nützlich für Anleger, die regelmäßig außerhalb Deutschlands investieren oder nicht auf die begrenzte Auswahl vieler einfacher Investment-Apps angewiesen sein möchten.

Wichtige Vorteile sind:

Interactive Brokers eignet sich dadurch besonders für Nutzer, die gezielt an bestimmten Börsenplätzen handeln oder internationale Aktien, ETFs, Anleihen und Derivate über ein Konto verwalten möchten.

Optionen und Futures

Ein zentraler Vorteil von Interactive Brokers ist das starke Angebot für aktive und professionelle Trader. Der Broker bietet Zugang zu Optionen und Futures auf verschiedene Märkte und stellt dafür spezialisierte Handelswerkzeuge bereit.

Verfügbar sind unter anderem:

Zu den wichtigsten Tools gehören Funktionen wie OptionTrader, Strategy Builder und Probability Lab. Diese Werkzeuge richten sich vor allem an Anleger, die komplexere Strategien planen und nicht nur einfache Kauf- oder Verkaufsorders platzieren möchten.

Forex, CFDs und Währungsumrechnung

Interactive Brokers ist auch stark beim Handel mit Devisen und CFDs. Für deutsche Anleger ist das besonders relevant, wenn sie regelmäßig internationale Wertpapiere handeln oder Positionen in mehreren Währungen halten möchten.

Verfügbar sind unter anderem:

Ein wichtiger Vorteil sind die günstigen Währungsumrechnungen. Anleger können Fremdwährungen direkt im Konto tauschen und dadurch internationale Wertpapiere häufig kosteneffizienter handeln als bei Brokern mit hohen Wechselkursaufschlägen.

Für Privatkunden innerhalb der EU gelten bei CFDs die ESMA-Hebelbeschränkungen und der Schutz vor negativem Kontostand. CFDs sind komplexe Instrumente und eignen sich eher für erfahrene Anleger, die die Risiken von Hebelprodukten verstehen.

Aktien und ETFs

Interactive Brokers bietet deutschen Anlegern Zugang zu Aktien und ETFs an zahlreichen internationalen Börsen. Dazu gehören deutsche Handelsplätze wie Xetra und Frankfurt sowie wichtige Märkte in den USA, Großbritannien, Europa und Asien.

Anleger profitieren vor allem von:

Für Anleger in Deutschland ist das besonders interessant, wenn sie nicht nur deutsche oder europäische Werte handeln möchten, sondern regelmäßig in US-Aktien, internationale ETFs oder andere Auslandswerte investieren.

Wichtig ist aber: Interactive Brokers ist nicht in erster Linie ein einfacher deutscher Sparplan-Broker. Wer hauptsächlich monatlich kleine Beträge automatisch in ETFs investieren möchte, findet bei deutschen Brokern oft eine einfachere Lösung. Für Anleger, die ETFs als Teil eines größeren internationalen Portfolios nutzen möchten, ist Interactive Brokers dagegen sehr stark.

Fonds und Anleihen

Interactive Brokers bietet auch Zugang zu klassischen Anlageprodukten für langfristig orientierte Anleger. Dazu gehören Investmentfonds, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und weitere festverzinsliche Wertpapiere.

Produkt Verfügbarkeit
Investmentfonds Große Auswahl internationaler Fonds
Staatsanleihen Verfügbar
Unternehmensanleihen Verfügbar
Kommunalanleihen Verfügbar
Geldmarktprodukte Verfügbar
Festverzinsliche Wertpapiere Verfügbar

Dieser Bereich ist besonders relevant für Anleger, die ein breiteres Portfolio aufbauen möchten und neben Aktien, ETFs oder Derivaten auch festverzinsliche Produkte nutzen wollen.

Kryptowährungen und Krypto-Produkte

Interactive Brokers bietet Zugang zu ausgewählten Krypto-Produkten. Je nach Wohnsitz, Produkt und Verfügbarkeit können deutsche Anleger direkte oder indirekte Krypto-Exposition erhalten.

Dazu können unter anderem gehören:

Wichtig ist, die genaue Produktart zu prüfen. Nicht jedes Krypto-Angebot bedeutet automatisch, dass echte Coins gekauft und auf ein eigenes Wallet übertragen werden können.

An welchen Märkten können deutsche Anleger handeln?

Interactive Brokers ist besonders stark beim internationalen Marktzugang. Deutsche Anleger können nicht nur an heimischen Handelsplätzen handeln, sondern auch an vielen Börsen in Nordamerika, Europa und Asien.

Region Beispiele
Deutschland Xetra, Frankfurt und weitere deutsche Handelsplätze
Europa Zahlreiche Börsen in wichtigen europäischen Märkten
USA NYSE, NASDAQ und weitere US-Handelsplätze
Großbritannien London Stock Exchange
Asien-Pazifik Börsen in Hongkong, Tokio, Singapur und Australien
Kanada Toronto Stock Exchange und weitere Märkte
OTC-Märkte Ausgewählte außerbörsliche Handelsplätze

Insgesamt bietet Interactive Brokers Zugang zu 150 Märkten in 33 Ländern. Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Plattform besonders für Anleger mit internationalem Fokus interessant ist.

Fazit zum Produktangebot

Interactive Brokers bietet eines der umfangreichsten Markt- und Produktangebote für Anleger in Deutschland. Die Plattform eignet sich besonders für Nutzer, die internationale Märkte, direkte Börsenzugänge, Optionen, Futures, Forex, CFDs, mehrere Währungen und professionelle Handelswerkzeuge über ein einziges Konto nutzen möchten.

Aktien, ETFs, Anleihen, Fonds und ausgewählte Krypto-Produkte ergänzen das Angebot. Der Fokus liegt jedoch klar auf globalem Marktzugang, professionellen Handelsfunktionen und einer breiten Auswahl an Anlageklassen.

Für reine ETF-Sparpläne oder sehr unkompliziertes Investieren gibt es schlankere deutsche Anbieter. Wer jedoch mehr Märkte, mehr Produkte und mehr Kontrolle sucht, findet bei Interactive Brokers ein sehr starkes Angebot.

Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen bei Interactive Brokers?

Interactive Brokers unterstützt Ein- und Auszahlungen hauptsächlich per Banküberweisung. Für deutsche Anleger ist vor allem die SEPA-Überweisung relevant, Einzahlungen in Euro sind möglich. Eine Mindesteinzahlung gibt es nicht. Die erste Auszahlung pro Kalendermonat ist in der Regel kostenlos, weitere Auszahlungen können kostenpflichtig sein.

Ein wichtiger Punkt: Interactive Brokers unterstützt keine Einzahlungen per Kreditkarte, Debitkarte, PayPal, Skrill oder Neteller. Vor einer Einzahlung muss außerdem im Client Portal eine Einzahlungsmeldung erstellt werden, damit die Zahlung dem Konto korrekt zugeordnet werden kann.

Welche Einzahlungsmethoden werden unterstützt?

Interactive Brokers setzt vor allem auf klassische Banküberweisungen. Das passt gut zu Anlegern, die größere Beträge investieren oder regelmäßig internationale Märkte handeln möchten.

Einzahlungsmethode Verfügbar Gebühren
SEPA-Überweisung Ja In der Regel kostenlos
Internationale Banküberweisung Ja Abhängig von der Bank
Kreditkarte Nein Nicht verfügbar
Debitkarte Nein Nicht verfügbar
PayPal Nein Nicht verfügbar
Skrill Nein Nicht verfügbar
Neteller Nein Nicht verfügbar

Es gibt keine vorgeschriebene Mindesteinzahlung für Privatkunden. Das Konto kann daher auch mit kleineren Beträgen eröffnet und genutzt werden.

Wie lange dauern Einzahlungen?

Die Bearbeitungszeit hängt von der Bank, dem Land und der gewählten Überweisungsmethode ab.

Zahlungsmethode Typische Bearbeitungszeit
SEPA-Überweisung 1 bis 2 Werktage
Internationale Überweisung 1 bis 3 Werktage

Vor jeder Einzahlung muss im Client Portal eine Einzahlungsmeldung erstellt werden. Dadurch kann Interactive Brokers die Zahlung schneller zuordnen.

Wie funktionieren Auszahlungen?

Auszahlungen erfolgen auf ein zuvor verifiziertes Bankkonto. Aus Sicherheitsgründen können Gelder in der Regel nur auf Konten überwiesen werden, die auf den Namen des Kontoinhabers lauten.

Wichtige Merkmale:

Bearbeitungszeit und Gebühren für Auszahlungen

Auszahlungsart Bearbeitungszeit Gebühren
SEPA-Überweisung 1 bis 3 Werktage Erste Auszahlung meist kostenlos
Internationale Überweisung 1 bis 4 Werktage Zusätzliche Gebühren möglich

Die tatsächliche Dauer kann von den beteiligten Banken und dem jeweiligen Land abhängen.

Welche Kontowährungen werden unterstützt?

Ein großer Vorteil von Interactive Brokers ist die Unterstützung mehrerer Kontowährungen. Anleger können Vermögenswerte in verschiedenen Währungen halten, ohne jede Position automatisch in Euro umrechnen zu müssen.

Zu den wichtigsten Währungen gehören:

Das ist besonders nützlich für deutsche Anleger, die regelmäßig US-Aktien, britische Aktien oder andere internationale Wertpapiere handeln.

Kosten für Währungsumrechnungen

Interactive Brokers gehört zu den günstigeren Brokern für Fremdwährungsumrechnungen. Währungsumrechnungen sind ab etwa 0,002 % möglich und erfolgen zu marktnahem Kurs.

Typische Vorteile sind:

Fazit zu Ein- und Auszahlungen

Interactive Brokers bietet einen sicheren und kostengünstigen Ein- und Auszahlungsprozess, der besonders gut zu internationalen Anlegern und aktiven Tradern passt. Die Plattform unterstützt SEPA- und internationale Banküberweisungen, mehrere Kontowährungen und günstige Währungsumrechnungen.

Weniger flexibel ist Interactive Brokers bei schnellen Zahlungsmethoden: Kreditkarte, PayPal und E-Wallets werden nicht unterstützt. Für Anleger, die vor allem per Banküberweisung einzahlen und internationale Märkte handeln möchten, ist das Angebot jedoch stark.

Wie einfach ist die Kontoeröffnung bei Interactive Brokers?

Die Kontoeröffnung bei Interactive Brokers erfolgt vollständig online und dauert in der Regel zwischen einem und drei Werktagen, sofern alle Dokumente korrekt eingereicht werden. Es gibt keine Mindesteinzahlung für Privatanleger. Wie bei allen regulierten Brokern müssen Neukunden einen KYC-Prozess (Know Your Customer) durchlaufen, der die Identitäts- und Adressprüfung sowie Angaben zur finanziellen Situation und Handelserfahrung umfasst.

So läuft die Kontoeröffnung ab

Die Registrierung erfolgt über die Website oder die mobile App von Interactive Brokers und umfasst mehrere Schritte:

  1. Benutzerkonto mit E-Mail-Adresse und Passwort erstellen
  2. E-Mail-Adresse bestätigen
  3. Persönliche Daten und Kontaktdaten eingeben
  4. Angaben zu Einkommen, Vermögen und Steuerwohnsitz machen
  5. Informationen zu Anlagezielen und Handelserfahrung bereitstellen
  6. Bankverbindung hinterlegen
  7. Identitätsprüfung abschließen
  8. Konto freischalten und erste Einzahlung vornehmen

Die meisten Anträge werden innerhalb weniger Werktage geprüft. In Einzelfällen kann die Verifizierung länger dauern, wenn zusätzliche Dokumente benötigt werden.

Welche Dokumente werden benötigt?

Aufgrund der regulatorischen Vorgaben der Central Bank of Ireland sowie internationaler Geldwäschevorschriften müssen alle Kunden ihre Identität nachweisen.

Typischerweise werden folgende Dokumente verlangt:

Dokument Beispiele
Identitätsnachweis Reisepass oder Personalausweis
Adressnachweis Kontoauszug, Steuerbescheid oder Versorgerrechnung (nicht älter als sechs Monate)
Steuerinformationen Steueridentifikationsnummer und Steuerwohnsitz
Finanzangaben Informationen zu Einkommen, Vermögen und Anlageerfahrung

Die Dokumente werden digital hochgeladen und im Rahmen des Verifizierungsprozesses geprüft.

Welche Kontotypen stehen zur Verfügung?

Interactive Brokers bietet verschiedene Kontomodelle für unterschiedliche Anlegertypen an.

Kontotyp Geeignet für
Einzelkonto Privatanleger
Gemeinschaftskonto Paare und Gemeinschaftsanleger
Firmenkonto Unternehmen und juristische Personen
Beraterkonto Vermögensverwalter und Finanzberater
Professionelles Konto Erfahrene Anleger, die bestimmte regulatorische Voraussetzungen erfüllen

Die meisten deutschen Nutzer eröffnen ein Standard-Einzelkonto.

Gibt es ein Demokonto?

Ja, Interactive Brokers bietet ein kostenloses Demokonto, das als Paper-Trading-Konto bezeichnet wird. Nutzer erhalten ein virtuelles Guthaben und können die Handelsplattform mit Echtzeit- oder simulierten Marktdaten testen, ohne eigenes Kapital zu riskieren.

Das Demokonto eignet sich besonders für:

Im Gegensatz zu vielen Brokern ist das Papier-Trading-Konto nicht auf wenige Tage begrenzt.

Wer kann ein Konto eröffnen?

Interactive Brokers akzeptiert Kunden aus Deutschland sowie aus den meisten Ländern weltweit. Antragsteller müssen volljährig sein und die regulatorischen Anforderungen zur Identitätsprüfung erfüllen.

Für bestimmte Produkte wie Optionen, Futures oder Marginhandel können zusätzliche Eignungsprüfungen erforderlich sein. Interactive Brokers bewertet dabei die Handelserfahrung und die finanziellen Kenntnisse des Antragstellers.

Fazit zur Kontoeröffnung

Die Kontoeröffnung bei Interactive Brokers ist unkompliziert, aber umfangreicher als bei vielen deutschen Neobrokern. Während die Registrierung vollständig digital erfolgt und keine Mindesteinzahlung erforderlich ist, verlangt der Broker detaillierte Angaben zu Finanzen, Anlagezielen und Handelserfahrung. Das kostenlose Demokonto und die breite Auswahl an Kontotypen machen den Einstieg sowohl für erfahrene Anleger als auch für internationale Investoren attraktiv.

Wie gut sind die App und die Handelsplattform von Interactive Brokers im Alltag?

Interactive Brokers bietet mehrere Plattformen für unterschiedliche Anlegertypen an, von der einfachen mobilen App bis zur professionellen Trader Workstation (TWS). Die Plattformen sind leistungsstark und ermöglichen nahezu jede Handelsaktivität, die ein Privatanleger oder aktiver Trader benötigt. Während erfahrene Nutzer von den umfangreichen Funktionen profitieren, kann die Benutzeroberfläche für Einsteiger komplexer wirken als bei deutschen Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital.

Welche Plattformen stehen zur Verfügung?

Interactive Brokers bietet vier zentrale Plattformen:

Plattform Geeignet für
Trader Workstation (TWS) Aktive Trader und professionelle Anleger
Client Portal Webbasierter Handel und Kontoverwaltung
IBKR Mobile Vollwertiger Handel per Smartphone
IBKR GlobalTrader Vereinfachte App für langfristige Anleger und Einsteiger

Zusätzlich können Kunden ihr Konto direkt mit TradingView verbinden und Orders aus der Chartsoftware heraus platzieren.

Ordertypen und Handelsfunktionen

Interactive Brokers gehört zu den Brokern mit dem umfangreichsten Angebot an Orderarten.

Verfügbare Ordertypen umfassen unter anderem:

Insgesamt unterstützt die Plattform mehr als 100 verschiedene Ordertypen und Handelsalgorithmen. Das ist deutlich mehr als bei den meisten deutschen Brokern.

Besonders aktive Anleger profitieren von:

Charting- und Analysewerkzeuge

Die Trader Workstation zählt zu den leistungsfähigsten Handelsplattformen für Privatanleger.

Zu den wichtigsten Analysefunktionen gehören:

Für Optionshändler stehen zusätzlich spezialisierte Werkzeuge wie OptionTrader, Probability Lab und Strategy Builder zur Verfügung.

Watchlists, Alarme und Portfolioübersicht

Die Plattform bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Marktbeobachtung und Depotverwaltung.

Funktionen im Überblick:

Funktion Verfügbar
Watchlists
Kursalarme
Preisbenachrichtigungen
Portfolioanalyse
Performanceberichte
Steuerberichte
Individuelle Dashboards

Im Client Portal erhalten Anleger eine übersichtliche Darstellung ihrer Konten, offenen Positionen, Renditen und Transaktionen.

Mobile App im Test

Die IBKR Mobile App bietet nahezu alle Funktionen der Desktop-Version an einer mobilen Oberfläche.

Über die App können Nutzer:

Im Vergleich zur Trader Workstation ist die App deutlich einfacher zu bedienen und eignet sich gut für den täglichen Gebrauch unterwegs.

Sprache und Benutzerfreundlichkeit

Interactive Brokers bietet eine vollständig lokalisierte deutsche Benutzeroberfläche für Webplattform, Mobile App und Client Portal.

Verfügbar sind:

Die größte Schwäche bleibt die Lernkurve der Trader Workstation. Die Plattform richtet sich klar an erfahrene Anleger und bietet deutlich mehr Funktionen als viele Wettbewerber, was den Einstieg anspruchsvoller machen kann.

Plattformvergleich

Merkmal Interactive Brokers Trade Republic Scalable Capital
Desktop-Plattform
Webplattform
Mobile App
TradingView-Anbindung Teilweise
Erweiterte Ordertypen Begrenzt Begrenzt
Professionelle Chartanalyse Begrenzt Mittel
Optionen und Futures Teilweise

Fazit zur Benutzerfreundlichkeit

Interactive Brokers bietet eine der leistungsfähigsten Handelsplattformen am Markt. Die Kombination aus Trader Workstation, Client Portal, mobilen Apps und TradingView-Integration deckt nahezu jeden Anwendungsfall ab. Für aktive Trader und erfahrene Anleger gehören die Analyse- und Handelswerkzeuge zu den stärksten der Branche. ]

Einsteiger sollten jedoch etwas Zeit für die Einarbeitung einplanen, da die Plattform deutlich komplexer ist als typische Neobroker-Apps.

Welche Funktionen heben Interactive Brokers von ähnlichen Brokern ab?

Interactive Brokers unterscheidet sich von vielen deutschen und europäischen Brokern durch seinen globalen Marktzugang, professionelle Handelswerkzeuge und die große Flexibilität für aktive Anleger.

Während viele Wettbewerber vor allem auf einfache Aktien- und ETF-Investments ausgerichtet sind, kombiniert Interactive Brokers Zugang zu über 150 Börsen weltweit mit fortgeschrittenen Analysewerkzeugen, mehr als 100 Ordertypen und einer leistungsfähigen API für automatisierten Handel.

Globaler Zugang zu internationalen Börsen

Eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale ist der Zugang zu einem außergewöhnlich breiten Spektrum an Märkten.

Anleger können über ein einziges Konto handeln:

Im Vergleich dazu beschränken viele deutsche Neobroker den Handel auf wenige Handelsplätze oder einen einzelnen Market Maker.

Professionelle Ordertypen und Handelswerkzeuge

Interactive Brokers bietet mehr als 100 verschiedene Ordertypen und Handelsalgorithmen. Das ist deutlich umfangreicher als bei den meisten klassischen Online-Brokern.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

Diese Funktionen können besonders für aktive Trader und Anleger interessant sein, die ihre Handelsausführung präzise steuern möchten.

Trader Workstation und spezialisierte Analyse-Tools

Die Trader Workstation (TWS) zählt zu den umfangreichsten Handelsplattformen für Privatanleger.

Zu den wichtigsten Werkzeugen gehören:

Tool Funktion
OptionTrader Analyse und Handel von Optionen
Strategy Builder Erstellung komplexer Optionsstrategien
Probability Lab Wahrscheinlichkeitsanalyse für Optionen
Risk Navigator Portfolio- und Risikomanagement
ChartTrader Direkter Handel aus dem Chart
Fundamentals Explorer Unternehmens- und Fundamentalanalyse

Diese Werkzeuge sind insbesondere für Anleger relevant, die über klassische Aktienkäufe hinausgehen möchten.

API und automatisierter Handel

Ein weiterer Unterschied zu vielen Wettbewerbern ist die offene API-Infrastruktur von Interactive Brokers.

Unterstützt werden unter anderem:

Dadurch können Anleger eigene Handelsalgorithmen entwickeln, Strategien automatisieren oder externe Software mit ihrem Brokerkonto verbinden. Solche Funktionen sind bei den meisten deutschen Brokern nicht verfügbar.

TradingView-Integration

Interactive Brokers gehört zu den wenigen großen Brokern, die eine direkte Anbindung an TradingView unterstützen.

Dadurch können Nutzer:

Für viele aktive Anleger bietet dies eine deutlich flexiblere Arbeitsumgebung als die ausschließliche Nutzung der brokerinternen Plattform.

Vergleich mit typischen Online-Brokern

Funktion Interactive Brokers Typischer Online-Broker
Internationale Börsen Über 150 Oft nur wenige
Erweiterte Ordertypen Über 100 Grundlegende Auswahl
Optionen und Futures Häufig eingeschränkt
API für automatisierten Handel Selten verfügbar
TradingView-Anbindung Nicht immer verfügbar
Professionelle Risikowerkzeuge Meist nicht vorhanden

Fazit zu den Besonderheiten

Die größten Unterschiede liegen im internationalen Börsenzugang, den professionellen Handelswerkzeugen, der TradingView-Integration und den Möglichkeiten für automatisierten Handel. Diese Funktionen machen Interactive Brokers besonders interessant für erfahrene Anleger und aktive Trader, während Einsteiger viele dieser Werkzeuge im Alltag möglicherweise nicht benötigen.

Für wen eignet sich Interactive Brokers am besten?

Interactive Brokers eignet sich vor allem für Anleger, die Zugang zu internationalen Märkten, professionellen Handelswerkzeugen und einer breiten Auswahl an Anlageklassen suchen. Besonders stark ist der Broker für aktive Trader, internationale Anleger und erfahrene Investoren, die über ein einziges Konto Aktien, Optionen, Futures, Forex, CFDs, Anleihen, ETFs und ausgewählte Krypto-Produkte handeln möchten.

Die Plattform ist weniger auf einfache Einsteiger-Apps oder reine ETF-Sparpläne ausgelegt. Ihr größter Vorteil liegt im globalen Marktzugang, den erweiterten Orderfunktionen, günstigen Währungsumrechnungen und professionellen Plattformen wie Trader Workstation, IBKR Mobile und Client Portal.

Interactive Brokers ist besonders für aktive Trader geeignet, die regelmäßig handeln und dabei Wert auf niedrige Kosten, schnelle Ausführung und professionelle Handelsfunktionen legen.

Wichtige Vorteile für diese Nutzergruppe sind:

  • Zugang zu 150 Märkten in 33 Ländern
  • Erweiterte Ordertypen und Handelsalgorithmen
  • Wettbewerbsfähige Gebühren bei höheren Handelsvolumen
  • Professionelle Plattformen wie Trader Workstation
  • TradingView-Integration und API-Zugang
  • Geeignet für Aktien, Optionen, Futures, Forex und CFDs

Gerade Daytrader und Swing-Trader profitieren von den umfangreichen Handels-, Analyse- und Risikomanagementfunktionen.

Interactive Brokers eignet sich auch sehr gut für Anleger, die über Deutschland hinaus investieren möchten. Die Plattform bietet direkten Zugang zu zahlreichen Börsen in Europa, Nordamerika und Asien.

Deutsche Anleger können unter anderem an Märkten handeln in:

  • Deutschland
  • USA
  • Kanada
  • Großbritannien
  • Hongkong
  • Japan
  • Australien
  • weiteren internationalen Märkten

Wer regelmäßig US-Aktien, internationale ETFs, ausländische Anleihen oder Wertpapiere in anderen Währungen handelt, findet bei Interactive Brokers deutlich mehr Auswahl als bei vielen einfachen deutschen Brokern.

Ein besonders wichtiger Vorteil von Interactive Brokers ist das Angebot für Optionen und Futures. Nur wenige Broker, die für deutsche Anleger verfügbar sind, bieten eine ähnlich breite Auswahl an Derivaten und professionellen Tools.

Interactive Brokers bietet Zugang zu:

  • Aktienoptionen
  • Indexoptionen
  • Futures auf Indizes
  • Rohstoff-Futures
  • Anleihen-Futures
  • Währungs-Futures
  • Mini- und Micro-Futures

Tools wie OptionTrader, Strategy Builder und Probability Lab richten sich an fortgeschrittene Trader, die komplexere Strategien planen und nicht nur einfache Kauf- oder Verkaufsorders ausführen möchten.

Interactive Brokers ist auch für Anleger interessant, die ein breites Portfolio über verschiedene Anlageklassen und Währungen hinweg verwalten möchten. Neben Aktien und ETFs bietet die Plattform Zugang zu Anleihen, Investmentfonds, Geldmarktprodukten, Derivaten und mehreren Kontowährungen.

Wichtige Funktionen für diese Anleger sind:

  • Multi-Währungs-Konten
  • Günstige Währungsumrechnungen
  • Zugang zu internationalen Aktien und ETFs
  • Große Auswahl an Anleihen und Fonds
  • Erweiterte Portfolio- und Risikoanalyse
  • Handel über mehrere Regionen und Börsenplätze

Das macht Interactive Brokers besonders geeignet für Anleger, die nicht nur in deutsche oder europäische Standardprodukte investieren möchten.

Erfahrene Anleger und vermögendere Investoren profitieren vor allem von der Produkttiefe, den professionellen Plattformen und den niedrigen Kosten bei internationalem Handel.

Relevant sind hier vor allem:

  • Breite Auswahl an Aktien, ETFs, Fonds und Anleihen
  • Zugang zu internationalen Börsen und Fremdwährungen
  • Professionelle Research- und Analysefunktionen
  • Flexible Ordertypen und Risikomanagement-Tools
  • Günstige FX-Kosten für internationale Investments

Für Anleger, die ihr Portfolio aktiv steuern oder über mehrere Märkte diversifizieren möchten, bietet Interactive Brokers deutlich mehr Möglichkeiten als viele einfache Investment-Apps.

Übersicht: Für wen eignet sich Interactive Brokers?

Anlegertyp Eignung
Aktive Trader Sehr hoch
Internationale Anleger Sehr hoch
Options- und Futures-Händler Sehr hoch
Erfahrene Investoren Hoch
Anleger mit größerem Portfolio Hoch
Langfristige Aktienanleger mit internationalem Fokus Hoch
ETF-Anleger mit breitem Portfolio Mittel bis hoch
Reine ETF-Sparplan-Anleger Mittel
Einsteiger Eher begrenzt

Interactive Brokers ist weniger passend für Anleger, die eine sehr einfache App, automatische deutsche Steuerabführung oder reine ETF-Sparpläne suchen.

Ein deutscher Neobroker oder Sparplan-Broker kann sinnvoller sein, wenn Nutzer:

  • regelmäßig kleine Beträge automatisch investieren möchten
  • eine besonders einfache Benutzeroberfläche suchen
  • automatische deutsche Steuerabführung wünschen
  • hauptsächlich ETF-Sparpläne nutzen
  • vollständig deutschsprachigen Support priorisieren
  • keine Optionen, Futures, Forex, CFDs oder internationalen Börsen benötigen

Wann ist Interactive Brokers nicht die richtige Wahl?

Interactive Brokers ist nicht die beste Wahl für Anleger, die eine sehr einfache Broker-App, automatische deutsche Steuerabwicklung oder einen starken Fokus auf ETF-Sparpläne suchen. Die Plattform ist leistungsfähig, aber komplexer als viele deutsche Neobroker.

Wer nur gelegentlich deutsche Aktien oder ETFs kaufen möchte und keine internationalen Märkte, professionellen Tools oder komplexeren Produkte benötigt, findet bei einem deutschen Broker oft eine einfachere Lösung.

Interactive Brokers kann für Einsteiger überfordernd wirken. Die Plattform bietet Zugang zu internationalen Märkten, vielen Anlageklassen, erweiterten Ordertypen und professionellen Analysewerkzeugen. Das ist ein Vorteil für aktive Trader, aber nicht immer notwendig für neue Anleger.

Ein einfacherer Broker kann besser passen, wenn Nutzer:

  • nur wenige Aktien oder ETFs kaufen möchten
  • keine Optionen, Futures, Forex oder CFDs handeln
  • keine komplexen Ordertypen benötigen
  • eine App mit sehr einfacher Menüführung bevorzugen
  • keine Zeit in die Einarbeitung investieren möchten

 

Interactive Brokers führt die deutsche Abgeltungssteuer nicht automatisch ab. Deutsche Anleger müssen Kapitalerträge, Dividenden, Zinsen und realisierte Gewinne selbst dokumentieren und in der Steuererklärung angeben.

Das ist besonders wichtig, weil in Deutschland auf Kapitalerträge grundsätzlich 25 % Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer anfällt. Wer keine eigene Dokumentation führen möchte, ist mit einem deutschen Broker oft besser bedient.

Interactive Brokers kann zwar für langfristiges Investieren genutzt werden, ist aber nicht in erster Linie ein einfacher deutscher Sparplan-Broker. Die Plattform ist stärker auf internationalen Marktzugang, aktiven Handel, mehrere Währungen und professionelle Werkzeuge ausgelegt.

Ein deutscher Sparplan-Broker kann sinnvoller sein, wenn Nutzer:

  • regelmäßig kleine Beträge automatisch investieren möchten
  • eine einfache Sparplanverwaltung suchen
  • automatische Steuerabführung wünschen
  • hauptsächlich deutsche oder europäische Standard-ETFs benötigen
  • keine internationalen Börsen oder erweiterten Handelsfunktionen nutzen

Für Anleger, die ETFs als Teil eines größeren internationalen Portfolios nutzen möchten, kann Interactive Brokers trotzdem interessant sein. Für reine ETF-Sparpläne gibt es jedoch bequemere deutsche Alternativen.

Interactive Brokers bietet deutschsprachige Inhalte und Supportkanäle, der Kundenservice ist jedoch nicht immer vollständig oder sofort auf Deutsch verfügbar. Je nach Tageszeit, Thema und Supportweg kann die Kommunikation auch auf Englisch erfolgen.

Das kann ein Nachteil sein für Nutzer, die:

  • komplexe Fragen nur auf Deutsch klären möchten
  • telefonischen Support mit kurzen Wartezeiten erwarten
  • persönliche Betreuung wie bei einer deutschen Bank bevorzugen
  • eine vollständig deutschsprachige Nutzererfahrung wünschen

Übersicht: Wann passt Interactive Brokers eher nicht?

Nutzertyp Warum Interactive Brokers weniger geeignet ist
Anfänger Plattform, Produktauswahl und Orderfunktionen können komplex wirken
Steuerlich passive Anleger Keine automatische Abführung der deutschen Abgeltungssteuer
Reine ETF-Sparplan-Nutzer Weniger bequem als spezialisierte deutsche Sparplan-Broker
Nutzer mit Fokus auf deutschen Support Support kann je nach Thema und Uhrzeit englischsprachig sein
Gelegenheitsanleger Viele Funktionen sind für einfache Aktien- oder ETF-Käufe nicht nötig

So starten Sie mit Interactive Brokers

Der Einstieg bei Interactive Brokers erfolgt vollständig online und kann meist innerhalb weniger Tage abgeschlossen werden. Es gibt keine Mindesteinzahlung, sodass Anleger bereits mit kleinen Beträgen starten können. Vor dem ersten Handel müssen jedoch die Identitätsprüfung und einige regulatorische Angaben abgeschlossen werden.

  1. Konto auf der Interactive-Brokers-Website oder in der App erstellen.
  2. Persönliche Daten, Steuerinformationen und Angaben zur Handelserfahrung eingeben.
  3. Identität mit einem gültigen Ausweis und einem Adressnachweis verifizieren.
  4. Das Konto per Banküberweisung aufladen.
  5. Nach Freischaltung Wertpapiere suchen und die erste Order platzieren.

Für die Kontoeröffnung werden in der Regel folgende Informationen und Dokumente benötigt:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Adressnachweis (nicht älter als sechs Monate)
  • Steueridentifikationsnummer
  • Angaben zu Einkommen, Vermögen und Anlageerfahrung
  • Bankverbindung für Ein- und Auszahlungen

Die Registrierung selbst dauert meist 10 bis 20 Minuten. Nach erfolgreicher Verifizierung wird das Konto in der Regel innerhalb von ein bis drei Werktagen freigeschaltet. Anschließend kann die erste Einzahlung vorgenommen und direkt mit dem Handel begonnen werden.

Ja. Interactive Brokers bietet ein kostenloses Paper-Trading-Konto mit virtuellem Guthaben an. Damit können Nutzer die Trader Workstation, die mobile App und verschiedene Handelsstrategien testen, ohne eigenes Kapital zu riskieren.

Wer noch keine Erfahrung mit professionellen Handelsplattformen hat, sollte zunächst das Demokonto nutzen und sich mit der Trader Workstation oder dem Client Portal vertraut machen. Die Plattform bietet deutlich mehr Funktionen als typische Neobroker und benötigt etwas Einarbeitungszeit.

Fazit

Interactive Brokers ist ein internationaler Broker mit Zugang zu einer außergewöhnlich breiten Auswahl an Märkten und Anlageklassen. Die Plattform eignet sich besonders für aktive Trader, internationale Anleger und erfahrene Investoren, die Wert auf professionelle Handelswerkzeuge und wettbewerbsfähige Gebühren legen.

Der größte Nachteil für deutsche Nutzer ist die fehlende automatische Abführung der Abgeltungssteuer sowie die vergleichsweise hohe Komplexität der Plattform. Im Vergleich zu einfacheren Alternativen wie Trade Republic oder Scalable Capital bietet Interactive Brokers deutlich mehr Funktionen und Marktzugang, erfordert dafür aber mehr Einarbeitung.

Für Anleger, die regelmäßig an internationalen Börsen handeln und eine leistungsstarke Handelsumgebung suchen, gehört Interactive Brokers zu den stärksten Optionen auf dem deutschen Markt.

FAQ

Ja, Interactive Brokers gilt in Deutschland als seriöser Broker. Deutsche Kunden werden über Interactive Brokers Ireland Limited betreut, das von der Central Bank of Ireland reguliert wird. Zudem ist die Unternehmensgruppe börsennotiert und wird von mehreren führenden Finanzaufsichtsbehörden weltweit überwacht.

Die größten Nachteile sind die fehlende automatische Abführung der deutschen Abgeltungssteuer und die vergleichsweise komplexe Handelsplattform. Anleger, die eine besonders einfache App oder eine vollständige deutsche Nutzererfahrung suchen, finden bei einigen Neobrokern möglicherweise einen leichteren Einstieg.

Interactive Brokers verfügt über ein hohes Sicherheitsniveau durch regulatorische Aufsicht, getrennte Verwahrung von Kundengeldern und verschiedene Anlegerschutzmechanismen. Wertpapiere werden als Sondervermögen gehalten, während EU-Kunden zusätzlich durch das Irish Investor Compensation Scheme geschützt sind.

Ja, deutsche Anleger können problemlos ein Konto bei Interactive Brokers eröffnen. Die Plattform ist auf Deutsch verfügbar und ermöglicht den Handel an deutschen sowie internationalen Börsen über ein einziges Konto.

Interactive Brokers ist grundsätzlich auch für Anfänger zugänglich, richtet sich jedoch stärker an erfahrene Anleger und aktive Trader. Die Plattform bietet sehr viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, was für Einsteiger zunächst anspruchsvoll sein kann.

Ja, Interactive Brokers eignet sich sowohl für langfristiges Investieren als auch für aktiven Handel. Anleger erhalten Zugang zu Aktien, ETFs, Anleihen, Fonds und zahlreichen internationalen Märkten, wodurch sich breit diversifizierte Portfolios aufbauen lassen.

Interactive Brokers gilt als einer der vertrauenswürdigsten Broker weltweit. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet, ist seit 2007 an der NASDAQ notiert und wird von mehreren Aufsichtsbehörden reguliert, darunter BaFin, SEC, FINRA, CFTC und FCA. Bis Ende 2026 verwaltete die Plattform ein Kundenvermögen von 779,9 Milliarden US-Dollar bei 4,4 Millionen Kundenkonten.

Hinter Interactive Brokers steht keine Bank, sondern ein eigenständiges, börsennotiertes Brokerhaus. Interactive Brokers Group, Inc. ist an der NASDAQ notiert und wurde vom Gründer Thomas Peterffy aufgebaut. Für deutsche Kunden erfolgt die Betreuung über die EU-Gesellschaft IBKR Central Europe Zrt., die bei der BaFin registriert ist.

Die Kontoeröffnung, Depotführung und Inaktivität sind kostenlos, es gibt keine Mindesteinzahlung. Handelsgebühren beginnen im gestaffelten Preismodell bei 1,25 € pro Trade für Aktien und ETFs. Die erste Auszahlung pro Kalendermonat ist in der Regel kostenlos, weitere Auszahlungen können kostenpflichtig sein.

Ja, Kundengelder und Wertpapiere werden getrennt vom Unternehmensvermögen verwahrt. EU-Kunden sind über den Anlegerentschädigungsfonds bis zu 20.000 € abgesichert. Darüber hinaus unterliegt Interactive Brokers einer Aufsicht durch mehrere internationale Regulierungsbehörden, darunter BaFin, SEC und FCA.

Wie wir getestet haben und unsere Methodik

Interactive Brokers wurde anhand eines standardisierten Bewertungsrahmens geprüft, um eine konsistente und vergleichbare Bewertung mit anderen Brokern sicherzustellen. Die Analyse kombiniert praktische Tests der Plattform, eine detaillierte Gebührenanalyse, die Bewertung von Funktionen und Produkten sowie die Überprüfung regulatorischer und sicherheitsrelevanter Faktoren.

Jede Kategorie wird auf einer Skala von 0 bis 5 bewertet. Die Einzelbewertungen werden anschließend gewichtet, um die Gesamtbewertung der Plattform zu ermitteln.

Die Bewertung basiert auf den folgenden Kategorien:

Im Rahmen des Testverfahrens wurden die Kontoeröffnung, die Handelsplattformen, die verfügbaren Märkte, die Gebührenstruktur, die Ein- und Auszahlungsprozesse sowie die regulatorischen Schutzmaßnahmen analysiert. Zusätzlich wurden Funktionen wie Charting-Tools, Ordertypen, mobile Anwendungen und Bildungsressourcen mit denen vergleichbarer Broker verglichen, um die Stärken und Schwächen der Plattform objektiv zu bewerten.

James ist leitender Content-Editor bei Invezz, wo er Themen aus der gesamten Finanzwelt behandelt – vom Aktienmarkt über Kryptowährungen bis hin zu makroökonomischen Märkten. Er ist besonders daran interessiert, die Finanzwelt zu entmystifizieren und die grundlegenden Bausteine unserer globalisierten Wirtschaft zu erkunden, wie etwa Lieferketten und Infrastrukturprojekte. Er ist seit Anfang 2021 bei Invezz und seit Herbst desselben Jahres als verantwortlicher Redakteur für Bildungsinhalte tätig. Außerdem hat er bereits für Medien wie CNBC, die British Heart Foundation und das Magazin FourFourTwo geschrieben.