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Wie man Vor dem IPO 2026 in SpaceX Investiert

Aktualisiert am
04. Juni 2026
Haftungsausschluss

Ob du in SpaceX investieren kannst, hängt davon ab, ob du vor oder nach dem IPO einsteigen möchtest. Vor dem Börsengang ist der direkte Zugang in der Regel auf professionelle oder akkreditierte Anleger beschränkt. Alternativ ist eine indirekte Beteiligung über Fonds oder börsennotierte Unternehmen mit SpaceX-Bezug möglich.

Sobald SpaceX an der Börse handelbar ist, können Privatanleger die Aktie über unterstützte Broker wie eToro kaufen, sofern sie dort verfügbar ist. Der Kaufpreis richtet sich dann nach dem aktuellen Marktpreis.

Beste Plattformen zum Investieren in SpaceX-Aktien

  • eToro: Multi-Asset-Plattform für indirektes Exposure
  • Public.com: Investment-App für börsennotierte Alternativen
  • Hiive: Sekundärmarktplatz für Anteile an Privatunternehmen
  • Forge Global: Pre-IPO-Marktplatz für akkreditierte Investoren
  • Robinhood: Einfache Brokerage-App für indirektes Börsen-Exposure

Wie kann man SpaceX-Aktien kaufen?

Der einfachste Weg für die meisten Privatanleger besteht darin, SpaceX-Aktien über eine etablierte Investmentplattform zu kaufen, sobald die Aktie öffentlich handelbar ist. Sollte SpaceX wie erwartet an der Nasdaq notiert werden, können Nutzer auf eToro nach der Aktie suchen, den aktuellen Kurs prüfen und eine Order aufgeben – genauso wie bei anderen in den USA gelisteten Aktien.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Konto erstellen: Registriere dich bei eToro, Public.com oder Robinhood mit deiner E-Mail-Adresse und grundlegenden persönlichen Daten. Anschließend wählst du einen Benutzernamen und ein Passwort.
  2. Verifizierung abschließen: Lade die erforderlichen Ausweisdokumente hoch und durchlaufe alle notwendigen Anlegerprüfungen, bevor du Geld einzahlen und handeln kannst.
  3. Geld einzahlen: Zahle Geld auf dein eToro-Konto ein. Welche Zahlungsmethoden verfügbar sind, hängt von deiner Region ab.
  4. Nach SpaceX suchen: Sobald SpaceX börsennotiert und auf eToro verfügbar ist, suche nach dem erwarteten Ticker SPCX oder nach dem Unternehmensnamen.
  5. Aktienseite prüfen: Kontrolliere den Live-Kurs, den Chart, die Marktdaten und mögliche Handelsbeschränkungen, bevor du eine Order aufgibst.
  6. Anlagebetrag festlegen: Gib ein, wie viel du investieren möchtest. Falls Bruchstückaktien unterstützt werden, musst du möglicherweise keine ganze Aktie kaufen.
  7. Order platzieren: Entscheide, ob du zum aktuellen Marktpreis kaufen oder eine Limit-Order zu dem Preis setzen möchtest, den du maximal zahlen willst.
  8. Position überwachen: Nach dem Kauf kannst du deine SpaceX-Investition in deinem eToro-Portfolio verfolgen. Achte dabei besonders auf IPO-Volatilität, Ergebnisberichte und mögliche Termine, an denen weitere Aktien freigegeben werden.

Anleger, die bereits vor dem öffentlichen Börsenhandel direkt in SpaceX investieren möchten, müssen in der Regel einen Private-Market-Weg nutzen.

Das bedeutet meist, Aktien über einen Sekundärmarktplatz wie Hiive oder Forge Global zu kaufen, auf dem bestehende Anteilseigner private Unternehmensanteile anbieten können.

Der Zugang ist in der Regel auf akkreditierte Anleger beschränkt, die Mindestinvestitionen können hoch sein, und Transaktionen können zusätzliche Unterlagen, Genehmigungsprüfungen, Wiederverkaufsbeschränkungen oder SPV-Strukturen erfordern. Dieser Weg kommt einem echten Pre-IPO-Investment am nächsten, ist aber weniger einfach, weniger liquide und deutlich schwerer zugänglich als der Kauf von SpaceX-Aktien über eToro nach einer öffentlichen Börsennotierung.

Wichtige Punkte, die du vor dem Investieren prüfen solltest

  • Du weißt, ob es sich um ein direktes oder indirektes Investment handelt: Viele Leser glauben, dass sie vorbörsliche SpaceX-Aktien kaufen, obwohl sie tatsächlich nur breiter über ein anderes Anlagevehikel in SpaceX investiert sind.
  • Du verstehst Mindestanlage und Ausstiegsmöglichkeiten: Private-Market-Deals können Kapital länger binden als erwartet. Auch börsennotierte Anlagevehikel können sich anders entwickeln als gedacht, wenn sie mit einem Aufschlag gehandelt werden.
  • Du verlässt dich nicht nur auf Schlagzeilen: Ein bekannter Name wie SpaceX kann Anleger dazu verleiten, die Details zu überspringen. In diesem Fall ist die Struktur des Investments jedoch genauso wichtig wie das Unternehmen selbst.
  • Du hast den passenden Weg für deine Situation gewählt: Für viele Privatanleger kann es sinnvoller sein, auf einen klareren Zugang nach einem IPO zu warten, statt heute einen komplizierten Pre-IPO-Weg zu erzwingen.

Wichtige Informationen zum SpaceX-IPO

Angabe Details
IPO-Startdatum 12. Juni 2026
Voraussichtliches Datum der Preisfestlegung 11. Juni 2026
Voraussichtliche Börse Nasdaq
Voraussichtlicher Ticker SPCX
Erwartete Bewertung Rund 1,75–2 Bio. $
Erwartetes Emissionsvolumen Rund 75 Mrd. $
Erwarteter Ausgabepreis Wird bei der endgültigen Preisfestlegung bestätigt
Verfügbarkeit für Privatanleger Erwartet, die Zuteilung könnte jedoch begrenzt sein
Kann man SpaceX-Aktien heute kaufen? Erst nach Beginn des öffentlichen Handels
Bester direkter Zugang vor dem Börsenstart Private Sekundärmarktplätze für geeignete Anleger
Bester Zugang für Privatanleger vor dem Börsenstart Auf IPO-Zugang warten oder indirektes Exposure kaufen
Hauptrisiko Hohe Bewertung, begrenzte Zuteilung und mögliche Volatilität nach dem IPO

Was macht SpaceX?

SpaceX ist ein privates Raumfahrt- und Technologieunternehmen, das vor allem für wiederverwendbare Raketen, Satellitenstarts, bemannte Weltraummissionen und den Satelliteninternetdienst Starlink bekannt ist.

Zu den wichtigsten Geschäftsbereichen gehören:

  • Raketenstarts mit Falcon 9, Falcon Heavy und Starship
  • Starlink-Satellitenbreitband
  • Dragon-Raumkapselmissionen für Fracht- und Crew-Transporte
  • Raumfahrtaufträge von NASA und staatlichen Stellen
  • kommerzielle Satellitenstarts
  • langfristige Pläne für Mond- und Marsmissionen

SpaceX ist bei Anlegern beliebt, weil das Unternehmen im Zentrum mehrerer großer Wachstumstrends steht: privatwirtschaftliche Raumfahrt, wiederverwendbare Starttechnologie, Satelliteninternet, Verteidigungsinfrastruktur und die Kommerzialisierung des erdnahen Orbits.

Für Anleger ist Starlink der größte Anziehungspunkt. Während Raketen SpaceX bekannt gemacht haben, bietet Starlink dem Unternehmen eine wiederkehrende Umsatzquelle durch Satelliteninternet. Dadurch lässt sich das Geschäftsmodell leichter mit großen Technologie- und Telekommunikationsunternehmen vergleichen.

SpaceX profitiert außerdem von seiner begrenzten Verfügbarkeit für Anleger. Da das Unternehmen so lange privat geblieben ist, hatten viele Privatanleger bisher keine direkte Möglichkeit, die Aktie zu kaufen. Das macht den Börsengang zu einem der am meisten erwarteten IPOs seit Jahren.

Wann kann ich SpaceX-Aktien kaufen?

Der SpaceX-IPO ist derzeit für den 12. Juni 2026 geplant, die endgültige Preisfestlegung wird für den 11. Juni 2026 erwartet. Das bedeutet, dass Anleger SpaceX-Aktien ab dem 12. Juni 2026 über Plattformen wie eToro kaufen könnten, sofern die Aktie dort verfügbar ist.

Wichtige Punkte, die du verstehen solltest

  • Bis zum 12. Juni 2026 bleibt SpaceX privat: Du kannst SpaceX-Aktien erst wie eine normale börsennotierte Aktie kaufen, sobald der öffentliche Handel beginnt.
  • Der IPO-Termin ist jetzt das wichtigste Ereignis: Anleger müssen den Börsengang nicht mehr nur als ferne Spekulation betrachten. Der Fokus liegt jetzt auf der endgültigen Preisfestlegung, der Aktienzuteilung und dem ersten Handelstag.
  • Die diskutierte Bewertung ist enorm: Berichten zufolge liegt das aktuelle Ziel bei bis zu 1,75 Bio. US-Dollar. Sollte der Börsengang zu diesen Konditionen stattfinden, wäre es eines der größten Börsendebüts aller Zeiten.
  • IPO-Preis und Eröffnungskurs können unterschiedlich sein: Selbst wenn der Ausgabepreis am 11. Juni festgelegt wird, kann der Kurs, zu dem die meisten Anleger am 12. Juni kaufen können, nach Handelsbeginn höher oder niedriger liegen.
  • Der Zugang für Privatanleger könnte sich beim IPO verbessern: Reuters berichtet, dass SpaceX bis zu 30 % des Angebots Privatanlegern zuteilen könnte. Das wäre im Vergleich zu vielen anderen IPOs ungewöhnlich hoch.
  • „Bald“ bedeutet nicht garantiert: Selbst nach einer vertraulichen Einreichung muss ein Unternehmen noch die regulatorische Prüfung, die Bankensyndizierung, die Investorenansprache und die endgültige Preisfestlegung durchlaufen, bevor die Aktie tatsächlich gehandelt wird.

Der Zeitplan kann sich weiterhin ändern: IPO-Pläne können sich aufgrund der Marktbedingungen, Bewertungsanforderungen oder Unternehmensentscheidungen verschieben. Leser sollten die aktuellen Termine daher als berichtete Zielwerte und nicht als endgültig feststehende Daten behandeln.

Wie wird der SpaceX-IPO ablaufen?

Am 12. Juni 2026 soll der SpaceX-IPO das Unternehmen von einem privaten Unternehmen zu einem börsennotierten Unternehmen machen. Sobald der Handel beginnt, können Anleger SpaceX-Aktien über unterstützte Broker kaufen – ähnlich wie andere börsennotierte US-Aktien.

Der Prozess dürfte in mehreren Phasen ablaufen:

  1. SpaceX bestätigt die IPO-Preisspanne und den endgültigen Ausgabepreis.
  2. Investmentbanken vermarkten den Börsengang an institutionelle Anleger und Privatanleger.
  3. Berechtigte Anleger beantragen oder erhalten Aktienzuteilungen.
  4. Die endgültige Preisfestlegung wird bestätigt, bevor die Aktie den Handel aufnimmt.
  5. SpaceX-Aktien beginnen voraussichtlich unter dem Ticker SPCX an der Nasdaq zu handeln.
  6. Öffentliche Anleger können die Aktien anschließend über normale Brokerkonten kaufen und verkaufen.

Privatanleger können möglicherweise über Broker Zugang erhalten, die eine Teilnahme an IPOs unterstützen. Eine Zuteilung ist jedoch nicht garantiert. Beliebte Börsengänge ziehen häufig mehr Nachfrage an, als Aktien verfügbar sind. Das bedeutet, dass einige Anleger weniger Aktien erhalten können als beantragt – oder gar keine.

Sobald SpaceX öffentlich gehandelt wird, benötigen Anleger keinen Zugang zu privaten Märkten und keinen Status als professioneller oder qualifizierter Anleger mehr, um Aktien zu kaufen. Der Eröffnungskurs kann jedoch stark schwanken, wenn die Nachfrage hoch ist.

Voraussichtliche gestaffelte Aktienfreigabe bei SpaceX

Der voraussichtliche Zeitplan für die gestaffelte Freigabe soll berechtigten Pre-IPO-Anlegern und Mitarbeitern ermöglichen, Teile ihrer Beteiligungen schrittweise zu verkaufen, statt auf eine große Freigabe nach 180 Tagen warten zu müssen.

Freigabezeitpunkt Zum Verkauf freigegebener Anteil Potenzielle kumulierte Freigabe Bedeutung
Nach den Q2-Ergebnissen Bis zu 20 % Bis zu 20 % Erstes mögliches Verkaufsfenster für Insider und Mitarbeiter, nachdem SpaceX die zweiten Quartalsergebnisse als börsennotiertes Unternehmen veröffentlicht hat.
Tag 70 +7 % Bis zu 27 % Ein weiterer Teil der Aktien könnte für den Verkauf freigegeben werden.
Tag 90 +7 % Bis zu 34 % Eine weitere gestaffelte Freigabe könnte zusätzliches Angebot auf den Markt bringen.
Tag 105 +7 % Bis zu 41 % Verkaufsdruck könnte schrittweise entstehen, statt auf einmal aufzutreten.
Tag 120 +7 % Bis zu 48 % Weitere Pre-IPO-Aktien könnten für den Verkauf freigegeben werden.
Tag 135 +7 % Bis zu 55 % Der gestaffelte Zeitplan setzt sich vor der traditionellen 180-Tage-Marke fort.
Nach den Q3-Ergebnissen +28 % Bis zu 83 % Eine größere Freigabe könnte nach dem ersten Quartalszeitraum von SpaceX folgen, der im September endet.
Tag 180 Verbleibende Aktien 100 % Alle verbleibenden Pre-IPO-Aktien werden vollständig freigegeben und können verkauft werden.

Diese Struktur unterscheidet sich von einer traditionellen IPO-Lock-up-Periode, bei der die meisten Insider-Aktien in der Regel bis zu einem großen Freigabetermin rund 180 Tage nach der Börsennotierung gesperrt bleiben. Der gestaffelte Ansatz von SpaceX könnte den Verkaufsdruck über mehrere Termine verteilen, auch wenn jede einzelne Freigabe den Aktienkurs weiterhin beeinflussen könnte, falls die Nachfrage nicht stark genug ist, um das zusätzliche Angebot aufzunehmen.

Wie sich die gestaffelte Aktienfreigabe von SpaceX von einer normalen IPO-Lock-up-Periode unterscheidet

Die meisten IPOs nutzen eine traditionelle Lock-up-Periode. Das bedeutet in der Regel, dass Insider, Mitarbeiter und frühe Investoren ihre Aktien für rund 180 Tage nach dem Börsengang nicht verkaufen dürfen.

SpaceX wird voraussichtlich stattdessen eine flexiblere, gestaffelte Aktienfreigabe nutzen.

Das bedeutet, dass einige bestehende Anteilseigner möglicherweise Teile ihrer Aktien verkaufen können, bevor die vollständige sechsmonatige Lock-up-Periode endet – statt auf einen einzigen großen Freigabetermin warten zu müssen.

Der wichtigste Unterschied ist einfach:

  • Eine traditionelle Lock-up-Periode schafft nach rund 180 Tagen ein großes Verkaufsfenster.
  • Eine gestaffelte Freigabe ermöglicht, dass Aktien schrittweise für den Verkauf verfügbar werden.
  • Das kann das Risiko einer plötzlichen Welle von Insider-Verkäufen verringern.
  • Gleichzeitig kann es nach dem IPO mehrere kleinere Phasen mit Verkaufsdruck geben.

Für Anleger ist das wichtig, weil Verkäufe nach dem IPO den Aktienkurs beeinflussen können. Wenn mehr Aktien für den Handel verfügbar werden, steigt das Angebot. Das kann die Aktie belasten, wenn die Nachfrage nicht stark genug ist.

Eine gestaffelte Freigabe beseitigt dieses Risiko nicht. Sie verteilt es lediglich auf mehrere Termine, statt es auf einen großen Ablauf der Lock-up-Periode zu konzentrieren.

Was brauchst du, bevor du SpaceX-Aktien kaufst?

Bevor du in SpaceX investierst, solltest du genau wissen, welchen Weg du tatsächlich wählen möchtest, denn die Voraussetzungen unterscheiden sich deutlich.

Der direkte Zugang zu privaten SpaceX-Anteilen erfordert in der Regel den Status als professioneller oder qualifizierter Anleger, erhebliches Kapital und Geduld mit einem langsameren Transaktionsprozess. Ein indirektes Investment über einen Fonds oder eine börsennotierte Aktie ist dagegen deutlich leichter zugänglich und kann meist über ein normales Brokerkonto erfolgen.

Was du bereithalten solltest

  • Eine klare Vorstellung vom gewünschten Zugang: Entscheide, ob du direkt private SpaceX-Anteile besitzen möchtest oder ob dir ein indirektes Investment über einen Fonds oder ein börsennotiertes Unternehmen reicht. Das ist nicht dasselbe, und beide Wege haben sehr unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen und Risiken.
  • Ein normales Brokerkonto: Wenn du eine gängige, in Deutschland verfügbare Investmentplattform wie eToro nutzt, ist der Ablauf deutlich vertrauter: Identitätsprüfung, eine hinterlegte Zahlungsmethode und Zugang zum jeweiligen börsennotierten Fonds oder zur entsprechenden Aktie.
  • Status als professioneller oder qualifizierter Anleger, wenn du direkten Zugang möchtest: Bei US-Angeboten bedeutet das häufig ein Nettovermögen von mehr als 1 Mio. US-Dollar ohne den Hauptwohnsitz oder ein Einkommen von mehr als 200.000 US-Dollar pro Jahr als Einzelperson beziehungsweise 300.000 US-Dollar gemeinsam in den vergangenen zwei Jahren, mit der realistischen Erwartung eines ähnlichen Einkommens im laufenden Jahr.
  • Ausreichend Kapital für Private-Market-Mindestbeträge: Pre-IPO-Plattformen und bestimmte Deal-Strukturen setzen häufig hohe Mindestinvestitionen voraus. Wettbewerberangaben verweisen oft auf Schwellen von etwa 50.000 bis über 100.000 US-Dollar, je nach Marktplatz, Verkäufer oder SPV-Struktur. Die genauen Mindestbeträge unterscheiden sich je nach Deal und sollten vorab geprüft werden.
  • Eine realistische Einschätzung der Liquidität: Private Aktien lassen sich nicht einfach jederzeit kaufen oder verkaufen. Selbst wenn du eine Zuteilung erhältst, können deine Ausstiegsmöglichkeiten bis zu einem späteren Liquiditätsereignis oder einer öffentlichen Börsennotierung begrenzt sein.
  • Grundlegende Risikobereitschaft: Es handelt sich weiterhin um einen risikoreichen Marktbereich. Private Unternehmensbeteiligungen gehen meist mit weniger Transparenz, schwierigerer Bewertung und einem höheren Risiko einher, dass dein Kapital länger gebunden bleibt als erwartet.

Gängige Wege, um in SpaceX zu investieren

  • Private Sekundärmarktplätze: Das sind Plattformen, auf denen bestehende Anteilseigner private Unternehmensanteile verkaufen können, sofern Anteile verfügbar sind und das Unternehmen den Verkauf zulässt. Das ist der Weg, den die meisten meinen, wenn sie davon sprechen, SpaceX vor dem IPO zu kaufen.
  • Broker mit IPO-Zugang: Einige größere Broker konzentrieren sich weniger auf private Sekundärmarktgeschäfte und eher darauf, Nutzern die Teilnahme an einem Börsengang zu ermöglichen, sobald ein Unternehmen tatsächlich an die Börse geht. Das ist nicht dasselbe wie ein echtes Pre-IPO-Investment, kann aber relevant sein, wenn der IPO näher rückt.
  • Indirektes Investment über öffentliche Märkte: Dabei kaufst du in der Regel einen börsennotierten Fonds, einen Aktienkorb oder ein verbundenes börsennotiertes Unternehmen, das möglicherweise in Pre-IPO-Unternehmen investiert ist oder deren Entwicklung abbildet. Dieser Weg ist einfacher zugänglich, aber du besitzt damit nicht direkt SpaceX-Aktien.

Bekannte Plattformen, die man kennen sollte

  • eToro: In diesem Zusammenhang eher als klassische Investment-Plattform für IPO-Beobachtung und mögliches indirektes Börsen-Exposure zu sehen, nicht als direkter Weg in private SpaceX-Anteile.
  • Hiive: Ein Marktplatz für private Unternehmensanteile, der relevant ist, wenn man direkten Zugang über den Sekundärmarkt zu Unternehmen wie SpaceX sucht. Die Verfügbarkeit kann schwanken, und ein Inserat bedeutet noch nicht automatisch, dass auch eine Transaktion zustande kommt.
  • Forge Global: Einer der bekanntesten Sekundärmarktplätze für Anteile an Privatunternehmen. Laut Forge könnten akkreditierte Investoren dort je nach Verfügbarkeit und Genehmigungsprozess des Unternehmens Pre-IPO-Aktien von SpaceX kaufen.
  • Public.com: Eher relevant für die Teilnahme an einem IPO und den Zugang zum öffentlichen Markt als für den direkten Besitz privater SpaceX-Anteile. Public weist darauf hin, dass eine IPO-Zuteilung davon abhängt, ob der jeweilige Broker IPO-Orders unterstützt und ob tatsächlich Aktien zugeteilt werden.
  • Robinhood: Ähnlich wie Public.com ist Robinhood eher für den Zugang zum IPO interessant als für den Kauf privater SpaceX-Anteile heute. Die Funktion IPO Access dient dazu, Aktien zum Ausgabepreis anzufragen, sofern verfügbar, nicht zum Kauf von Pre-IPO-Aktien über einen privaten Sekundärmarkt.

Plattformoptionen, um vor dem IPO Exposure zu SpaceX zu erhalten

Plattform
Plattform
Plattform
Plattform
Plattform
Plattform
Weg
Klassische Investment-Plattform
Retail-Broker / Plattform mit IPO-Zugang
Privater Sekundärmarktplatz
Privater Sekundärmarktplatz
Retail-Broker / Plattform mit IPO Access
Direktes oder indirektes Exposure?
Indirekt
Indirekt
Direkt
Direkt
Indirekt
Am besten geeignet für
Privatanleger, die börsennotiertes Exposure oder IPO-Tracking suchen
Privatanleger, die Zugang zum öffentlichen Markt und eventuell zur IPO-Teilnahme suchen
Akkreditierte Investoren, die möglichen Zugang zu Pre-IPO-Anteilen suchen
Akkreditierte Investoren, die private Marktdeals suchen
Privatanleger, die bei einem Angebot IPO-Aktien anfragen möchten
Wichtigste Einschränkung
Kein direkter Weg zu privaten SpaceX-Anteilen
Meist erst kurz vor oder rund um den IPO relevant, nicht für private Sekundärtransaktionen
Die Verfügbarkeit von Anteilen schwankt, und Transaktionen sind nicht garantiert
Unternehmensgenehmigung, Übertragungsbeschränkungen und Mindestbeträge können gelten
Kein Marktplatz für den Kauf privater SpaceX-Aktien vor der Börsennotierung
Registrieren
Ihr Kapital ist einem Risiko ausgesetzt.

Wichtige Punkte, die man verstehen sollte

  • Direkt und indirekt sind nicht dasselbe: Ein Kauf über Forge Global oder Hiive unterscheidet sich grundlegend davon, über Robinhood, Public.com oder eToro einen börsennotierten Fonds zu kaufen oder später IPO-Aktien anzufragen.
  • Die tatsächliche Verfügbarkeit ist der entscheidende Engpass: Selbst auf einem privaten Marktplatz für Unternehmensanteile braucht es einen realen Verkäufer, eine passende Deal-Struktur und in manchen Fällen zusätzlich die Zustimmung des Unternehmens.
  • Privatanleger landen meist beim indirekten Weg: Für die meisten Leser ist ein direkter Kauf privater SpaceX-Anteile derzeit nicht der realistische Weg. Wahrscheinlicher ist indirektes Exposure heute oder später der Zugang zum IPO über einen Broker.

Wie können akkreditierte Investoren SpaceX-Anteile am Sekundärmarkt kaufen?

Für akkreditierte Investoren führt der übliche Weg in ein Pre-IPO-Investment bei SpaceX über den privaten Sekundärmarkt. Praktisch bedeutet das, einen Marktplatz zu nutzen, der geeignete Käufer mit bestehenden Anteilseignern oder privaten Deal-Strukturen zusammenbringt, danach die Verifizierung abzuschließen, den Deal zu prüfen und auf die Freigabe der Übertragung zu warten. Es ist der direkteste Weg zu echtem Pre-IPO-Besitz, aber auch deutlich langsamer, restriktiver und wesentlich illiquider als der Kauf einer börsennotierten Aktie.

Wie der Prozess in der Regel abläuft

  • Prüfen, ob man die Voraussetzungen erfüllt: In den USA können Investoren nach SEC-Regeln unter anderem dann als akkreditiert gelten, wenn ihr Nettovermögen ohne selbst genutzte Immobilie über 1 Mio. US-Dollar liegt oder wenn ihr Einkommen in den vergangenen 2 Jahren bei mehr als 200.000 US-Dollar pro Jahr allein beziehungsweise 300.000 US-Dollar gemeinsam lag und dies voraussichtlich auch im laufenden Jahr so bleibt.
  • Einem Sekundärmarktplatz beitreten: Plattformen wie Forge Global und Hiive gehören zu den privaten Marktplätzen, die häufig für Pre-IPO-Zugang genutzt werden. Es handelt sich dabei um Marktplätze und nicht um garantierte Bestandslisten. Ob ein Kauf möglich ist, hängt also von verfügbaren Verkäufern, den Deal-Bedingungen und der Zulassung des Käufers ab.
  • Die Deal-Struktur genau prüfen: Manche Transaktionen betreffen den direkten Kauf von Anteilen, andere laufen über ein SPV oder eine ähnliche Struktur. Das ist wichtig, weil die Struktur Einfluss auf Gebühren, Rechte, Transparenz und die Frage hat, was der Investor am Ende tatsächlich besitzt.
  • Investor-Prüfungen und Unterlagen abschließen: Private Markttransaktionen erfordern in der Regel deutlich mehr Dokumentation als ein normaler Börsenkauf. Dazu gehören oft die Prüfung des Akkreditierungsstatus, Transaktionsunterlagen und die Durchsicht relevanter Offenlegungen.
  • Auf die Freigabe der Übertragung warten: Der Verkauf von Anteilen an einem Privatunternehmen kann weiterhin unter Unternehmensvorbehalten stehen, darunter auch ein Vorkaufsrecht. Das bedeutet, dass das Unternehmen eingreifen kann, bevor die Übertragung endgültig abgeschlossen wird.
  • Den Kauf finanzieren und die Position halten: Sobald der Deal abgeschlossen ist, werden die Anteile oder die SPV-Beteiligung übertragen beziehungsweise ausgegeben. Ab diesem Punkt muss der Investor in der Regel bereit sein, ein illiquides Investment bis zu einem späteren Verkauf, einem Tender Offer oder dem Börsengang zu halten.

Wichtige Punkte, die man verstehen sollte

  • Zugang bedeutet noch keine Ausführung: Nur weil SpaceX auf einer Sekundärmarkt-Plattform auftaucht, heißt das nicht, dass die Anteile sofort gekauft werden können. Eine Transaktion hängt weiterhin von einem echten Verkäufer, einem tragfähigen Preis und einer erfolgreich abgeschlossenen Übertragung ab.
  • Mindestbeträge können hoch sein: Marktberichte und Diskussionen rund um den privaten Markt nennen häufig Mindestgrößen im Bereich von 50.000 bis 100.000+ US-Dollar, wobei die genaue Schwelle von Angebot, Plattform und Struktur abhängt.
  • Die Preisbildung ist weniger transparent: Für private Anteile gibt es kein laufendes öffentliches Orderbuch wie an der Börse. Dadurch ist die Bewertung schwerer einzuordnen und kann bereits Knappheits- oder Nachfrageaufschläge enthalten.
  • Die Liquidität ist begrenzt: Selbst wenn der Kauf von Pre-IPO-SpaceX-Anteilen gelingt, ist ein späterer Verkauf nicht unbedingt einfach. Aktien von Privatunternehmen sind nicht für den täglichen Handel gedacht, und mögliche Ausstiegsfenster können stark eingeschränkt sein.
  • Das ist der direkteste Weg zu echtem Pre-IPO-Besitz: Wer gezielt echte private SpaceX-Anteile kaufen will und nicht nur indirektes Exposure sucht, findet hier in der Regel den klarsten Zugang. Gleichzeitig ist es aber auch der Weg mit der höchsten Hürde und dem größten Reibungsverlust.

Wie können Privatanleger indirekt in SpaceX investieren?

Die meisten Privatanleger können SpaceX-Aktien vor dem IPO nicht direkt kaufen. Deshalb ist indirektes Exposure in der Praxis meist der realistischere Weg. Das bedeutet in der Regel, über eine normale Broker-App einen Fonds, Trust oder ein börsennotiertes Unternehmen mit wirtschaftlichem Bezug zu SpaceX zu kaufen oder auf eine IPO-Zuteilung über einen unterstützenden Broker zu warten, falls das Angebot auch für normale Anleger geöffnet wird. Dieser Weg ist einfacher und zugänglicher als der private Sekundärmarkt, entspricht aber weiterhin nicht dem Besitz echter SpaceX-Anteile.

Gängige indirekte Wege

  • Börsennotierte Fonds mit Exposure zu Privatunternehmen: Einige Fonds und Anlagevehikel halten Beteiligungen an späten privaten Wachstumsunternehmen, darunter auch SpaceX, entweder direkt oder über Strukturen wie SPVs. Für Privatanleger ist das oft die nächste Annäherung an ein SpaceX-Investment vor der Börsennotierung.
  • Verwandte börsennotierte Unternehmen: Manche Investoren nutzen börsennotierte Unternehmen mit historischem oder wirtschaftlichem Bezug zu SpaceX als Proxy. Das ist eine lockerere Form des Exposures, aber über ein normales Depot deutlich leichter zugänglich.
  • IPO-Zugang über einen klassischen Broker: Plattformen wie Robinhood und Public.com werden vor allem dann relevant, wenn ein Unternehmen tatsächlich kurz vor dem Börsengang steht. Private SpaceX-Anteile bieten sie heute nicht an, sie könnten Privatanlegern aber helfen, IPO-Aktien anzufragen, falls das Angebot für normale Anleger geöffnet wird.
  • Allgemeine Investment-Apps für börsennotiertes Exposure: Eine Plattform wie eToro kann sinnvoll sein, um börsennotierte Fonds oder verwandte Aktien zu kaufen. Auch das bleibt jedoch ein indirektes Investment und kein echter Pre-IPO-Besitz von SpaceX-Anteilen.

Bekannte Plattformen für Privatanleger

  • eToro: Hier am besten als klassische Investment-Plattform zu verstehen, über die sich geeignete börsennotierte Anlagewerte kaufen lassen, die indirektes Exposure zu SpaceX bieten könnten, nicht als Weg zu privaten Anteilen über den Sekundärmarkt.
  • Public.com: Eher relevant für den Zugang in der IPO-Phase und für börsennotierte Investments als für echten Pre-IPO-Besitz. Privatanleger können die Plattform nutzen, um verfügbare Wege über den öffentlichen Markt zu prüfen.
  • Robinhood: Ähnlich wie Public.com ist Robinhood vor allem dann interessant, wenn SpaceX tatsächlich die Börsenphase erreicht und unterstützte Broker IPO-Zuteilungen für Privatanleger anbieten.

Wichtige Punkte, die man verstehen sollte

  • Indirekt bedeutet nicht Eigentum: Wer einen Fonds oder eine verwandte Aktie kauft, erhält möglicherweise ein gewisses Exposure zu SpaceX, besitzt damit aber keine echten privaten SpaceX-Anteile.
  • Die Fondsstruktur ist entscheidend: Manche Vehikel halten Beteiligungen an Privatunternehmen über mehrstufige Strukturen wie SPVs. Das kann Gebühren, Transparenz und die Genauigkeit beeinflussen, mit der das Investment die eigentliche Beteiligung abbildet.
  • Aufschläge können die Bewertung verzerren: Einige börsennotierte Vehikel mit Exposure zu Privatunternehmen können mit einem deutlichen Aufschlag auf ihren inneren Wert gehandelt werden. Anleger zahlen dann unter Umständen mehr, als die zugrunde liegenden Beteiligungen rechnerisch wert sind.
  • Dieser Weg ist einfacher, aber ungenauer: Für Privatanleger ist indirektes Exposure deutlich leichter zugänglich und liquider als der private Markt. Gleichzeitig ist es aber ein weniger direkter Weg, gezielt in SpaceX zu investieren.
  • Auf den IPO zu warten, kann einfacher sein: Wenn sich die gemeldeten IPO-Pläne bestätigen und der Anteil für Privatanleger tatsächlich höher ausfällt als üblich, könnten manche Anleger zu dem Schluss kommen, dass es sauberer ist, auf den echten Börsengang zu warten, statt heute einen Aufpreis für indirektes Exposure zu zahlen.

SpaceX-Alternativen: öffentliche Aktien im Vergleich

Wenn du SpaceX-Aktien vor dem IPO nicht direkt kaufen kannst, kannst du über börsennotierte Aktien dennoch Zugang zu ähnlichen Investmentthemen erhalten.

Diese Alternativen sind nicht dasselbe wie ein direktes Investment in SpaceX. Sie können Anlegern aber Zugang zu Bereichen wie Raumfahrt, Satelliten, Verteidigung, Luft- und Raumfahrt oder verwandten Technologiemärkten bieten.

Zu den börsennotierten Aktien, die Anleger kennen sollten, gehören:

  • Alphabet: indirektes Exposure über die berichtete Beteiligung an SpaceX
  • Rocket Lab: börsennotiertes Unternehmen für Raketenstarts und Satellitentechnologie
  • AST SpaceMobile: Aktie mit Fokus auf Satelliten-zu-Smartphone-Konnektivität
  • Iridium: Anbieter von Satellitenkommunikation
  • Boeing: Exposure zu Luft- und Raumfahrt sowie Raumfahrtsystemen
  • Lockheed Martin: Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie staatliche Raumfahrtaufträge
  • Northrop Grumman: Verteidigungs- und Raumfahrttechnologie
  • Intuitive Machines: Mond- und Raumfahrtinfrastruktur

Die beste Alternative hängt davon ab, auf welchen Teil der SpaceX-Story du setzen möchtest.

Rocket Lab liegt zum Beispiel näher am Thema Raketenstarts. AST SpaceMobile und Iridium sind stärker auf Satellitenkommunikation ausgerichtet, während Lockheed Martin und Northrop Grumman eher ein traditionelles Investment in Verteidigung und Raumfahrt bieten.

Alphabet ist ein Sonderfall, weil die Aktie möglicherweise ein indirektes finanzielles Exposure über die Beteiligung an SpaceX bietet. Wer GOOGL kauft, setzt aber weiterhin vor allem auf Google, KI, Werbung, Cloud und das breitere Alphabet-Geschäft.

Kann man über die Alphabet- bzw. Google-Aktie in SpaceX investieren?

Alphabet ist eine der häufigsten börsennotierten Aktien, die Anleger für ein indirektes SpaceX-Exposure in Betracht ziehen.

Google investierte bereits Jahre vor dem IPO in SpaceX, und jüngste Berichte deuten darauf hin, dass Alphabet weiterhin eine bedeutende Beteiligung an dem Unternehmen hält.

Der Kauf von Alphabet-Aktien ist jedoch nicht dasselbe wie der Kauf von SpaceX-Aktien. Die Entwicklung von GOOGL wird weiterhin vor allem von folgenden Bereichen bestimmt:

  • Google Suche
  • YouTube
  • Google Cloud
  • KI
  • digitale Werbung
  • Android
  • Alphabets breiteres Investmentportfolio

Die SpaceX-Beteiligung könnte sichtbarer werden, wenn der IPO ihr einen klaren öffentlichen Marktwert gibt. Das könnte für Alphabet positiv sein, insbesondere wenn SpaceX zu einer sehr hohen Bewertung an die Börse geht.

Anleger sollten Alphabet jedoch nicht als reinen SpaceX-Ersatz betrachten. Selbst wenn die SpaceX-Beteiligung wertvoll ist, wird der Aktienkurs von Alphabet weiterhin vor allem von den Kernbereichen Technologie, Werbung, Cloud und KI abhängen.

Für Anleger, die ein direktes SpaceX-Investment suchen, ist das Warten auf den IPO der sauberere Weg.

Was kostet es, SpaceX-Aktien zu kaufen?

Die Kosten für den Kauf von SpaceX-Aktien hängen davon ab, wann und wie du kaufst. Sobald SpaceX börsennotiert ist, sollten die meisten Privatanleger die Aktie über ein normales Brokerkonto kaufen können, zum Beispiel über eToro, sofern sie dort verfügbar ist. Die wichtigsten Kosten sind dann der Aktienkurs sowie mögliche Plattform-Spreads, Wechselkurskosten oder Kontogebühren.

Der Kauf von SpaceX vor dem IPO ist anders. Direkter Pre-IPO-Zugang erfolgt in der Regel über einen privaten Sekundärmarktplatz. Dabei können höhere Mindestinvestitionen, zusätzliche Unterlagen, Plattformgebühren und Wiederverkaufsbeschränkungen anfallen.

Typische Kosten und Einschränkungen, die man kennen sollte

Weg / Plattform
Weg / Plattform
Weg / Plattform
Weg / Plattform
Weg / Plattform
Weg / Plattform
Typischer Zugangsweg
Indirektes börsennotiertes Exposure
Indirektes Exposure / möglicher Zugang in der IPO-Phase
Direkter Zugang zum privaten Markt
Direkter Zugang zum privaten Markt
Zugang in der IPO-Phase / indirekter börsennotierter Weg
Wer kann ihn nutzen?
Normale Privatanleger mit Standard-Depot
Normale Privatanleger
In der Regel akkreditierte Investoren
Akkreditierte Investoren
Normale Privatanleger, die die Plattformanforderungen erfüllen
Üblicher Mindestbetrag
Oft deutlich niedriger als die Mindestbeträge am privaten Markt
Meist niedrige, übliche Mindestbeträge eines Standard-Brokers
Häufig etwa 25.000 US-Dollar Mindesttransaktionsgröße
Häufig etwa 50.000 bis 100.000+ US-Dollar, je nach Deal
Meist niedrige, übliche Mindestbeträge eines Standard-Brokers
Wichtigste Kosten oder Einschränkungen
Kein direkter Weg zu privaten SpaceX-Anteilen; das Exposure hängt davon ab, welche börsennotierten Werte auf der Plattform tatsächlich verfügbar sind
Eher relevant für börsennotierte Investments und eine mögliche IPO-Teilnahme als für echten privaten Pre-IPO-Besitz
Die Verfügbarkeit schwankt, die Liquidität privater Anteile ist begrenzt, und Transaktionen sind nicht garantiert
Gebühren am privaten Markt können spürbar sein, und Übertragungen können der Zustimmung des Unternehmens oder einem Vorkaufsrecht unterliegen
IPO Access garantiert keine Zuteilung; Anleger können alle, einige oder gar keine der angefragten Aktien erhalten
Registrieren
eToro ist eine Anlageplattform für verschiedene Anlageklassen. Der Wert Ihrer Anlagen kann steigen oder fallen. Ihr Kapital ist einem Risiko ausgesetzt.

Wichtige Punkte, die man verstehen sollte

  • Die Mindestbeträge am privaten Markt sind deutlich höher: Direkte Pre-IPO-Wege starten oft bei rund 25.000, 50.000 oder sogar 100.000+ US-Dollar, abhängig von Marktplatz und Deal-Struktur. Das ist einer der Hauptgründe, warum die meisten Privatanleger diesen Weg nicht nutzen.
  • Transaktionskosten sind oft weniger offensichtlich: Am privaten Markt sind die Kosten nicht immer so klar wie eine sichtbare Ordergebühr beim Aktienkauf. Möglich sind Plattformgebühren, vermittlungsähnliche Kosten, SPV-bezogene Gebühren oder Preisaufschläge, die bereits im Deal enthalten sind.
  • Einschränkungen sind genauso wichtig wie Gebühren: Selbst wenn man bereit ist, die Kosten zu tragen, kann eine private Transaktion wegen fehlender Verkäufer, der Prüfung des Akkreditierungsstatus oder Übertragungsrechten des Unternehmens wie einem Vorkaufsrecht verzögert oder blockiert werden.
  • Retail-Wege sind günstiger, aber weniger direkt: Ein klassischer Broker-Zugang über eToro, Public.com oder Robinhood ist einfacher und meist deutlich günstiger, führt aber in der Regel nur zu indirektem Exposure oder möglichem Zugang in der IPO-Phase und nicht zu echten privaten SpaceX-Anteilen.
  • Das Zuteilungsrisiko ist in der IPO-Phase real: Selbst wenn SpaceX tatsächlich an die Börse geht und ein Broker Zugang anbietet, heißt das noch nicht, dass Anleger die komplette gewünschte Stückzahl auch wirklich erhalten.

Welche Risiken solltest du kennen, bevor du SpaceX-Aktien kaufst?

Der Kauf von SpaceX-Aktien kann spannend sein, ist aber nicht risikofrei. Unabhängig davon, ob du nach dem IPO über eToro kaufst oder versuchst, über eine Private-Market-Plattform vorbörsliches Exposure zu erhalten, liegen die wichtigsten Risiken in der Bewertung, der Volatilität, einer möglichen begrenzten Zuteilung und der Gefahr, dass die Begeisterung der Anleger den tatsächlichen Finanzergebnissen des Unternehmens vorausläuft.

Wichtige Risiken, die du verstehen solltest

  • IPO-Volatilität: Neu börsennotierte Aktien können sich in den ersten Tagen und Wochen des Handels stark bewegen. Der Preis, zu dem die meisten Privatanleger kaufen können, kann deutlich vom offiziellen IPO-Preis abweichen.
  • Bewertungsrisiko: SpaceX wird voraussichtlich mit einer sehr hohen Bewertung an die Börse gehen. Selbst wenn das Unternehmen stark ist, kann ein zu hoher Einstiegspreis die zukünftige Rendite schmälern.
  • Zuteilungsrisiko: Wenn die Nachfrage hoch ist, erhalten Privatanleger möglicherweise nicht die Anzahl an IPO-Aktien, die sie beantragen. Einige müssen eventuell warten, bis der normale Börsenhandel beginnt.
  • Risiko durch Aktienfreigaben: Der gestaffelte Freigabezeitplan von SpaceX könnte es einigen frühen Investoren und Mitarbeitern ermöglichen, nach dem IPO schrittweise Aktien zu verkaufen. Das kann zu Phasen mit zusätzlichem Verkaufsdruck führen.
  • Umsetzungsrisiko im Geschäft: SpaceX ist von komplexen und kapitalintensiven Projekten wie Starship, Starlink, Startdienstleistungen und staatlichen Aufträgen abhängig. Verzögerungen, technische Probleme oder Margendruck könnten die Anlegerstimmung belasten.
  • Marktrisiko: SpaceX könnte wie eine wachstumsstarke Technologieaktie gehandelt werden. Das bedeutet, dass die Aktie empfindlich auf Zinsen, Risikobereitschaft und das allgemeine Marktumfeld reagieren könnte.

Zusätzliche Risiken beim Pre-IPO-Zugang

  • Liquiditätsrisiko: Private SpaceX-Anteile sind schwerer zu verkaufen als börsennotierte Aktien. Anleger müssen möglicherweise auf einen späteren Verkauf, ein Übernahmeangebot, ein Tender Offer oder eine öffentliche Börsennotierung warten, bevor sie aussteigen können.
  • Begrenzte Transparenz: Private Unternehmen veröffentlichen nicht denselben Umfang an Berichten wie börsennotierte Unternehmen. Dadurch sind Bewertung und Geschäftsentwicklung schwerer einzuschätzen.
  • Transfer- und Genehmigungsrisiko: Transaktionen mit privaten Anteilen können durch Übertragungsbeschränkungen, die Verfügbarkeit von Verkäufern oder Genehmigungsrechte des Unternehmens verzögert oder blockiert werden.
  • Strukturrisiko: Einige Private-Market-Deals laufen über SPVs oder andere Beteiligungsstrukturen statt über direkten Aktienbesitz. Das kann zusätzliche Gebühren verursachen und die Eigentumsrechte weniger klar machen.
  • Höhere Mindestbeträge und Gebühren: Pre-IPO-Zugang kann deutlich höhere Mindestinvestitionen erfordern und Plattformgebühren, Transaktionskosten oder weniger transparente Preisaufschläge beinhalten.

Warum das wichtig ist

Für die meisten Privatanleger dürfte es einfacher sein, SpaceX-Aktien nach dem Börsenstart zu kaufen, statt vor dem IPO privaten Anteilen hinterherzulaufen. Der normale Weg über einen Broker ist leichter zu verstehen, einfacher zu verlassen und in der Regel günstiger zugänglich.

Der Kompromiss liegt im Preis. Sobald SpaceX über Plattformen wie eToro gekauft werden kann, sofern die Aktie dort verfügbar ist, könnte die frühe Nachfrage bereits im Aktienkurs eingepreist sein. Anleger sollten daher nicht nur wegen des IPO-Hypes kaufen, sondern prüfen, ob die Bewertung noch genügend Spielraum für langfristige Renditen lässt.

Welche Fehler sollten Anfänger beim Kauf von SpaceX-Aktien vermeiden?

Der größte Anfängerfehler besteht darin, anzunehmen, dass jeder Weg zu SpaceX das gleiche Investment bietet. SpaceX nach dem IPO über eToro zu kaufen, IPO-Aktien zu beantragen, vor dem IPO private Anteile zu erwerben oder einen verbundenen Fonds beziehungsweise eine verwandte Aktie zu kaufen, sind unterschiedliche Wege mit unterschiedlichen Risiken, Kosten und Ergebnissen.

Häufige Fehler von Anfängern

  • Indirektes Exposure mit Eigentum verwechseln: Der Kauf eines Fonds, ETFs, von Alphabet-Aktien oder eines anderen raumfahrtbezogenen Unternehmens ist nicht dasselbe wie der direkte Besitz von SpaceX-Aktien.
  • IPO-Preis und Eröffnungskurs verwechseln: Der offizielle IPO-Preis ist möglicherweise nicht derselbe Preis, zu dem die meisten Privatanleger kaufen können, sobald der öffentliche Handel beginnt.
  • Nur wegen des Hypes kaufen: SpaceX ist ein sehr bekanntes Unternehmen, aber ein starkes Geschäft macht nicht automatisch jeden Einstiegspreis attraktiv.
  • Zu schnell eine Market-Order nutzen: IPO-Aktien können beim Handelsstart stark schwanken. Anfänger sollten den aktuellen Kurs genau prüfen oder eine Limit-Order nutzen, statt blind zum Marktpreis zu kaufen.
  • Aktienfreigaben übersehen: Der gestaffelte Freigabezeitplan von SpaceX kann Phasen schaffen, in denen zusätzliche Aktien früher Investoren oder Mitarbeiter verfügbar werden. Das könnte den Aktienkurs beeinflussen.
  • Private-Market-Zugang missverstehen: SpaceX vor dem IPO zu kaufen, bedeutet in der Regel, einen Sekundärmarktplatz zu nutzen. Dafür können der Status als professioneller oder qualifizierter Anleger, hohe Mindestinvestitionen, zusätzliche Unterlagen und begrenzte Liquidität erforderlich sein.
  • Die Struktur nicht prüfen: Einige Pre-IPO-Deals können über SPVs oder andere Beteiligungsstrukturen laufen, statt direkten Aktienbesitz zu bieten. Das kann Gebühren, Rechte und Transparenz beeinflussen.

Besserer Ansatz

Beginne mit dem Zugangsweg, nicht mit der Marke. Entscheide zuerst, ob du SpaceX nach der Börsennotierung kaufen, IPO-Zugang beantragen, indirektes Exposure erhalten oder vor dem IPO private Anteile erwerben möchtest.

Für die meisten Anfänger dürfte der einfachste Weg darin bestehen, zu warten, bis SpaceX öffentlich handelbar ist, und die Aktie dann über eine normale Brokerplattform wie eToro zu kaufen, sofern sie in der eigenen Region verfügbar ist.

Wie lautet die SpaceX-Kursprognose vor dem IPO?

Der erwartete Ausgabepreis der SpaceX-Aktie liegt bei 135 US-Dollar pro Aktie, ist jedoch noch nicht bestätigt.

Potenzielle Käufer sollten aktuelle Berichte zu privaten Marktbewertungen, die erwartete IPO-Preisgestaltung und die Frage berücksichtigen, wie viel Knappheit oder Hype bereits in Pre-IPO-Deals eingepreist sein könnte.

Das ist wichtig, weil ein bekanntes privates Unternehmen schon lange vor dem Zeitpunkt, an dem öffentliche Anleger die Aktie kaufen können, sehr aggressive Bewertungen erreichen kann.

Wichtige Punkte, die du verstehen solltest

  • Es gibt noch keinen öffentlichen Marktpreis: Da SpaceX weiterhin privat ist, gibt es keinen fortlaufend gehandelten Aktienkurs, den Analysten auf die gleiche Weise modellieren könnten wie bei einem börsennotierten Unternehmen.
  • Private Bewertung ist nicht dasselbe wie IPO-Preisgestaltung: Eine berichtete Bewertung kann eine grobe Orientierung geben. Der endgültige IPO-Preis kann jedoch weiterhin abweichen, je nach Nachfrage, Marktbedingungen und Struktur des Angebots.
  • Pre-IPO-Preise können Knappheitsaufschläge enthalten: Auf privaten Märkten zahlen Käufer manchmal allein deshalb mehr, weil der Zugang begrenzt ist. Dadurch können Pre-IPO-Preise stärker wirken als das spätere Ergebnis am öffentlichen Markt.
  • Jede Prognose ist eigentlich eine Bewertungsschätzung: Bei einem privaten Unternehmen wie SpaceX bedeutet „Kursprognose“ meist eine Einschätzung dessen, welche Bewertung der Markt beim Börsengang akzeptieren könnte – nicht die Prognose eines normalen Live-Aktiencharts.
  • Privatanleger sollten bei Schlagzeilenzahlen vorsichtig sein: Eine enorme Bewertung bedeutet nicht automatisch, dass sich die Aktie nach der Börsennotierung gut entwickelt. In manchen Fällen kann sie auch bedeuten, dass die Erwartungen bereits sehr hoch sind.

Der SpaceX-IPO dürfte mit einer sehr hohen Bewertung erfolgen. Anleger sollten daher die Qualität des Unternehmens klar von dem Preis trennen, den sie für die Aktie zahlen sollen.

Das Bull-Case-Szenario

SpaceX verfügt über führende Positionen bei Raketenstarts, wiederverwendbarer Raumfahrttechnologie, Starlink-Satelliteninternet, staatlichen Aufträgen und langfristiger Raumfahrtinfrastruktur. Wenn Anleger SpaceX als seltene Mischung aus Verteidigung, Telekommunikation, KI und Zukunftstechnologie bewerten, könnte die Nachfrage beim Handelsstart extrem stark sein.

Das Bear-Case-Szenario

Eine berichtete Bewertung von rund 1,75 Bio. US-Dollar preist bereits viele Jahre künftigen Wachstums ein. Morningstar hat SpaceX deutlich niedriger bewertet, bei rund 780 Mrd. US-Dollar. Das zeigt, wie groß die Lücke zwischen dem angestrebten IPO-Wert und einigen Analystenschätzungen ist.

Unsere Einschätzung

Unser Basisszenario ist, dass SpaceX auf starke frühe Nachfrage stoßen könnte, insbesondere wenn die Zuteilung für Privatanleger begrenzt ist und der IPO zu einem der größten Marktereignisse des Jahres wird. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Aktie günstig ist.

Anleger sollten nach dem Handelsstart mit Volatilität rechnen, vor allem rund um die ersten Quartalsergebnisse, Aktienfreigaben und mögliche Updates zum Wachstum von Starlink, zum Fortschritt von Starship, zu Margen und zu Investitionsausgaben.

Für langfristige Anleger lautet die bessere Frage nicht, ob SpaceX ein spannendes Unternehmen ist. Das ist es eindeutig. Entscheidend ist, ob der IPO-Preis noch genügend Spielraum für zukünftige Renditen lässt, nachdem bereits so viel Wachstum eingepreist wurde.

Sollte man jetzt Pre-IPO-Exposure kaufen oder auf den SpaceX-IPO warten?

Für die meisten normalen Privatanleger dürfte das Warten auf den tatsächlichen IPO der sauberere und praktischere Weg sein. Pre-IPO-Exposure kann zwar früheren Zugang bieten, geht aber meist mit höheren Mindestinvestitionen, geringerer Liquidität, komplizierteren Deal-Strukturen und einem höheren Risiko einher, wegen der begrenzten Verfügbarkeit zu viel zu bezahlen.

Wenn aktuelle Berichte stimmen, wonach SpaceX bis zu 30 % des IPO-Angebots für Privatanleger reservieren könnte, spricht das für Anleger, die heute nicht ausdrücklich Private-Market-Exposure benötigen, noch stärker fürs Warten.

Gründe, die für das Warten sprechen

  • Der Zugang für Privatanleger könnte besser sein als üblich: Reuters berichtete, dass SpaceX bis zu 30 % seines IPO-Angebots Privatanlegern zuteilen könnte. Das wäre im Vergleich zu normalen IPO-Standards ungewöhnlich hoch. Dadurch wird das Warten realistischer als bei vielen anderen privaten Unternehmen.
  • Der Prozess ist einfacher: Der Kauf beim oder nach dem IPO über einen etablierten Broker ist in der Regel deutlich unkomplizierter als private Marktunterlagen, Verkäuferabgleich und Übertragungsbeschränkungen zu durchlaufen.
  • Du vermeidest einen Teil des Strukturrisikos: Wer auf die öffentliche Börsennotierung wartet, verringert das Risiko, in einer komplizierten SPV- oder Wrapper-Struktur zu landen, die schwerer zu verstehen und zu bewerten ist.
  • Die Liquidität sollte sich verbessern: Sobald die Aktien öffentlich gelistet sind, haben Anleger normalerweise deutlich einfachere Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten als auf dem privaten Markt.

Gründe, warum manche Anleger trotzdem vor dem IPO kaufen

  • Sie wollen direktes Pre-IPO-Eigentum: Einige qualifizierte Anleger möchten ausdrücklich direktes Private-Market-Exposure, statt auf den öffentlichen Börsenstart zu warten.
  • Sie erwarten einen höheren IPO-Preis: Das Grundargument für Pre-IPO-Investments lautet, dass frühere Käufer einsteigen können, bevor der öffentliche Markt das Unternehmen vollständig neu bewertet. Ob das in der Praxis funktioniert, ist jedoch ungewiss, vor allem wenn private Bewertungen bereits hoch sind.
  • Sie können Illiquidität und Komplexität tolerieren: Anleger, die Plattformen wie Forge Global oder Hiive nutzen, akzeptieren in der Regel einen deutlich aufwendigeren Prozess, um früheren Zugang zu erhalten.

Praktische Faustregel

  • Warte, wenn du ein typischer Privatanleger bist: Wenn du nicht als professioneller oder qualifizierter Anleger giltst oder einfach einen saubereren und transparenteren Weg möchtest, ist das Warten auf den IPO in der Regel die passendere Option.
  • Ziehe Pre-IPO-Zugang nur in Betracht, wenn du die Kompromisse verstehst: Der Private-Market-Weg ist eher für Anleger geeignet, die die Struktur verstehen, die Mindestinvestitionen erfüllen können und mit begrenzter Liquidität einverstanden sind.
  • Behandle früheren Zugang nicht automatisch als Vorteil: Bei einem so bekannten Unternehmen wie SpaceX bedeutet ein früherer Einstieg nicht automatisch, dass du auch einen besseren Preis bekommst. In manchen Fällen zahlst du lediglich mehr für eine Position, aus der du schwerer wieder herauskommst.

Unsere Einschätzung: Was könnte passieren, wenn SpaceX an die Börse geht?

SpaceX dürfte beim Handelsstart auf enorme Nachfrage stoßen. Das Unternehmen hat genau die Art von Story, die öffentliche Märkte mögen: ein dominantes privates Unternehmen, eine globale Marke, einen einflussreichen Gründer, ein schnell wachsendes Starlink-Geschäft und Zugang zu Themen wie Raumfahrt, Verteidigung, Satelliten und Zukunftstechnologie.

Das Risiko besteht darin, dass ein großer Teil dieser Begeisterung bereits eingepreist sein könnte. Wenn SpaceX mit einer sehr hohen Bewertung an die Börse geht, kaufen Anleger möglicherweise ein außergewöhnliches Unternehmen zu einem anspruchsvollen Preis. Das kann langfristig trotzdem funktionieren, lässt aber weniger Raum für Enttäuschungen.

Die ersten Handelstage könnten volatil sein. Begrenzte IPO-Zuteilungen, Nachfrage von Privatanlegern, Medienaufmerksamkeit und frühe Regeln zur Aktienfreigabe können den Kurs beeinflussen. Ein starker Handelsstart garantiert kein reibungsloses erstes Jahr als börsennotiertes Unternehmen.Schritt-für-Schritt-Anleitung

Häufig gestellte Fragen

In der Regel nein. Die meisten Privatanleger können vor dem IPO keine echten privaten SpaceX-Anteile kaufen, weil der direkte Zugang über den Sekundärmarkt normalerweise auf akkreditierte Investoren beschränkt ist. Für normale Anleger bleibt deshalb meist nur indirektes Exposure über Fonds oder verwandte börsennotierte Aktien.

Nein, SpaceX hat bislang kein öffentliches Börsenkürzel, weil das Unternehmen weiterhin privat ist. Jüngste Berichte deuten zwar darauf hin, dass SpaceX aktiv an einem IPO arbeitet, die Aktien werden derzeit aber noch nicht an einer öffentlichen Börse gehandelt.

Derzeit nicht als private Pre-IPO-Anteile. Robinhood könnte später relevant werden, falls SpaceX tatsächlich an die Börse geht und Aktien über IPO Access verfügbar macht. Das ist jedoch etwas anderes als der Kauf privater SpaceX-Aktien vor der Börsennotierung.

In den USA kann eine Person laut SEC als akkreditierter Investor gelten, wenn sie über ein Nettovermögen von mehr als 1 Mio. US-Dollar ohne selbst genutzte Immobilie verfügt oder in den vergangenen 2 Jahren ein Einkommen von mehr als 200.000 US-Dollar allein beziehungsweise 300.000 US-Dollar gemeinsam erzielt hat und dies voraussichtlich auch im laufenden Jahr so bleibt. Daneben gibt es weitere mögliche Qualifikationswege, etwa über bestimmte berufliche Zulassungen oder bestimmte Gesellschaftsformen.

Das hängt vom jeweiligen Anleger ab. Für akkreditierte Investoren ist der direkteste Weg zu echtem Pre-IPO-Besitz in der Regel ein privater Sekundärmarktplatz wie Forge Global oder Hiive. Für die meisten Privatanleger ist indirektes Exposure über einen börsennotierten Fonds, ein verwandtes börsennotiertes Unternehmen oder das Warten auf möglichen IPO-Zugang über einen Broker realistischer.

Häufig genannt werden Vehikel wie der ARK Venture Fund, der Baron Partners Fund sowie einige börsennotierte Strukturen wie DXYZ als Beispiele für indirektes SpaceX-Exposure. Wichtig ist dabei, dass dieses Exposure nur teilweise, indirekt oder über Strukturen wie SPVs gehalten sein kann. Anleger sollten deshalb genau prüfen, wie der Fonds die Beteiligung tatsächlich abbildet.

Für die meisten normalen Anleger ist Warten meist die sauberere Lösung, weil der Zugang über den öffentlichen Markt einfacher, liquider und leichter nachvollziehbar ist. Dieses Argument wird noch stärker, wenn Reuters recht hat und SpaceX tatsächlich bis zu 30 % seines IPOs für Privatanleger reserviert, was für einen Börsengang ungewöhnlich hoch wäre.

Das erscheint möglich. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass das Unternehmen eine Roadshow für Anfang Juni 2026 anstrebt. Ein IPO ist allerdings erst dann sicher, wenn der gesamte Prozess abgeschlossen ist. Der Zeitplan kann sich also durch Marktbedingungen, die Preisfestsetzung oder Entscheidungen des Unternehmens noch ändern.

James Knight
Lead Content Editor
James K.
James ist leitender Content-Editor bei Invezz, wo er Themen aus der gesamten Finanzwelt behandelt – vom Aktienmarkt über Kryptowährungen bis hin zu makroökonomischen Märkten. Er ist besonders daran interessiert, die Finanzwelt zu entmystifizieren und die grundlegenden Bausteine unserer globalisierten Wirtschaft zu erkunden, wie etwa Lieferketten und Infrastrukturprojekte. Er ist seit Anfang 2021 bei Invezz und seit Herbst desselben Jahres als verantwortlicher Redakteur für Bildungsinhalte tätig. Außerdem hat er bereits für Medien wie CNBC, die British Heart Foundation und das Magazin FourFourTwo geschrieben.