IG Markets ist ein Multi-Asset-Online-Broker, der sich an aktive Trader und Anleger richtet, die breiten Marktzugang, fortgeschrittene Trading-Tools und eine strenge regulatorische Aufsicht erwarten. Die Plattform punktet mit erstklassigem Plattform-Erlebnis, tiefem Research-Angebot und Zugang zu mehr als 17.000 Märkten in Forex, CFDs, Aktien, ETFs und Optionen.
Schwächer wird es bei der Preisgestaltung, insbesondere bei Aktien-CFDs und ausgewählten Derivaten – ein Punkt, der für kostenbewusste oder häufig handelnde Trader in gebührenintensiven Märkten ins Gewicht fällt.
IG Markets Deutschland Überblick
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Verfügbarkeit | In Deutschland verfügbar über die IG Europe GmbH. Deutsche Kunden erhalten Zugang zu Forex, CFDs, OTC-Optionen, Turbo24-Produkten sowie ausgewählten echten Aktien/ETFs – je nach Kontotyp. |
| Regulierung | Die IG Europe GmbH wird von der BaFin und der Deutschen Bundesbank reguliert. Die IG Group ist zudem global reguliert durch die FCA, ASIC, CFTC/NFA, FINMA, MAS, DFSA, JFSA, FSCA, FMA und BMA. |
| Anlegerschutz | Deutsche und EU-Privatkunden sind über das einschlägige Anlegerentschädigungssystem mit bis zu 20.000 € abgesichert. EU-Privatkunden erhalten zudem einen Negativsaldoschutz für Forex-Spot- und CFD-Trading. Professionelle Kunden genießen denselben Schutz nicht. |
| Mindesteinzahlung | 0 € bei Banküberweisungen. Karten- und PayPal-Einzahlungen können einen Mindestbetrag von rund 300 € erfordern. Manche Quellen nennen 0 $ als allgemeine Mindesteinzahlung. |
| Aktien- und ETF-Gebühren | Aktien-CFD-Gebühren sind vergleichsweise hoch. Für Aktien-CFDs fallen Provisionen an, etwa 0,10 % auf britische und Euro-Aktien mit einem Minimum von 10 € bei Euro-Aktien sowie 0,02 $ pro US-Aktie mit einem Minimum von 10 bis 15 $ je nach Quelle/Kontotyp. Die Verfügbarkeit echter Aktien/ETFs ist im Vergleich zu spezialisierten Investmentplattformen begrenzt. |
| Forex- und CFD-Gebühren | Forex- und Index-CFD-Gebühren sind konkurrenzfähig. EUR/USD-Spreads liegen im Standard-CFD-Konto bei rund 0,86 bis 0,9 Pips, ohne separate Provision. DMA-Forex-Pricing startet bei rund 0,1 Pips, mit 3 $ Provision pro Seite bzw. 6 $ Round Turn. Der S&P-500-CFD-Spread wird mit rund 0,4 angegeben. Bei Halten über Nacht fallen Overnight-Finanzierungskosten an. |
| Krypto-Gebühren (sofern angeboten) | Krypto-CFDs sind in einigen Regionen verfügbar, darunter Instrumente wie Bitcoin, Ether, Litecoin, Bitcoin Cash und Crypto 10 Index. Krypto-CFD-Trades sind spread-basiert, eine separate Provision wird nicht ausgewiesen. Spot-Krypto-Pricing wird laut einer Quelle nur britischen Kunden angeboten, mit einem Spread von 1,49 %. Die Verfügbarkeit kann je nach Jurisdiktion variieren. |
| Auszahlungsgebühren | IG erhebt in den meisten Fällen keine Standard-Auszahlungsgebühren. Bei internationalen Banküberweisungen oder zwischengeschalteten Banken können externe Gebühren anfallen. Same-Day-Banküberweisungen können in einigen Regionen unter bestimmten Bedingungen gebührenpflichtig sein. |
| Inaktivitätsgebühren | IG kann nach 2 Jahren ohne Kontoaktivität eine Inaktivitätsgebühr erheben. Eine Quelle nennt 12 $ pro Monat, eine andere weist darauf hin, dass die Höhe je nach Rechtseinheit variieren kann. |
| Plattformen (Web, Mobile, MT4, MT5, TradingView) | IG-Web-Plattform, IG-Mobile-App, MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView, ProRealTime, L2 Dealer und Progressive Web App. Web- und Mobile-Plattformen unterstützen Zwei-Faktor-Authentifizierung, Alerts, Watchlists, mehrere Ordertypen und fortgeschrittenes Charting. |
| Dauer der Kontoeröffnung | Die Online-Anmeldung dauert rund 5 bis 10 Minuten. Die Verifizierung kann je nach Dokumentation und Prüfungen 24 Stunden bis etwa 3 Werktage in Anspruch nehmen. Wohnsitzinhaber in Deutschland können ein Konto eröffnen. |
IG Markets Vor- und Nachteile
Für wen eignet sich IG Markets am besten?
- Aktive CFD- und Forex-Trader, die Zugang zu einer sehr breiten Marktauswahl wollen
- Fortgeschrittene Trader, die fortgeschrittenes Charting, Analytics und spezialisierte Trading-Tools schätzen
- Selbstentscheidende Anleger, die eine einzelne Plattform für Trading, Research und Portfolio-Monitoring suchen
Für wen ist IG Markets weniger geeignet?
- Kostensensible Aktien-CFD-Trader – die Provisionskosten können sich schnell summieren
- Passive Langfristanleger, die in erster Linie kostengünstige Buy-and-Hold-Optionen suchen
- Komplette Einsteiger, die das Plattform-Spektrum und die Produktkomplexität anfangs überfordernd empfinden könnten
Ist IG Markets in Deutschland sicher und reguliert?
Ja. Die IG Group zählt zu den am stärksten regulierten Online-Brokern am Markt und arbeitet unter mehreren Top-Aufsichten – darunter die Financial Conduct Authority (UK), die BaFin (Deutschland), die Australian Securities and Investments Commission, die Commodity Futures Trading Commission und die Monetary Authority of Singapore. Für Kunden bedeutet das in der Regel strengere Eigenkapitalanforderungen, eine Trennung von Kundengeldern, regelmäßige Berichtspflichten und engere Verhaltensregeln, als sie bei ausschließlich offshore regulierten Brokern üblich sind.
Die größte Einschränkung: Die Schutzmechanismen unterscheiden sich je nach Rechtseinheit und Land. Deutsche und EU-Privatkunden erhalten stärkere Sicherheiten, während Kunden, die über Offshore-Einheiten wie Bermuda angebunden sind, im Insolvenzfall des Brokers möglicherweise weniger gesetzliche Entschädigungsansprüche haben.
Deutsche Kunden werden in der Regel über die IG Europe GmbH angebunden, die von der BaFin reguliert und gemeinsam mit der Deutschen Bundesbank beaufsichtigt wird. Nach EU-Vorgaben können berechtigte Privatkunden über die Anlegerentschädigung mit bis zu 20.000 € abgesichert sein, wenn das Unternehmen seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.
Deutsche Privatanleger profitieren zudem von strengeren Hebelobergrenzen unter europäischer Regulierung, die das Risiko schneller Verluste bei gehebelten CFD-Produkten begrenzen sollen.
IG hält Kundengelder auf segregierten Konten, getrennt vom eigenen Betriebskapital. Im Klartext: Kundeneinzahlungen dürfen nicht mit Firmengeldern vermischt oder für das laufende Geschäft von IG genutzt werden.
Diese Trennung verbessert den Schutz im Insolvenzfall des Brokers spürbar – sie eliminiert allerdings weder Marktrisiken noch Verluste aus dem eigenen Trading.
Für Privatkunden in Deutschland und der gesamten EU greift der Negativsaldoschutz: Verluste auf gehebelten CFD-Positionen können das auf dem Trading-Konto vorhandene Guthaben nicht übersteigen. Gerade in schnelllaufenden Märkten ist das ein entscheidender Schutz.
Auch der Hebel ist nach EU-Regeln gedeckelt – grundsätzlich auf niedrigerem Niveau als bei Offshore-Brokern. Der Kompromiss: weniger aggressive Kaufkraft, dafür deutlich besseres Risikomanagement für Privatanleger.
Was kostet die Nutzung von IG Markets in Deutschland?
IG verdient hauptsächlich über Spreads, Provisionen auf einzelne Produkte und Overnight-Finanzierungskosten auf gehebelte Positionen. Forex- und Index-CFD-Kosten sind in der Regel konkurrenzfähig, während Aktien-CFD-Gebühren, Währungsumrechnung und Inaktivitätsgebühren IG für manche Trader teurer machen können.
Im Standard-CFD-Konto von IG sind die meisten Handelskosten in den Spread eingepreist. EUR/USD-Spreads liegen bei rund 0,86 bis 0,9 Pips, S&P-500-CFD-Spreads bei etwa 0,4 Punkten. Das DMA-Forex-Pricing ist enger und startet bei rund 0,1 Pips, beinhaltet jedoch eine Provision von 3 $ pro Seite bzw. 6 $ pro Round Turn.
Der zentrale Kostenpunkt sind Aktien-CFDs. Euro-Aktien-CFDs werden mit rund 0,10 % berechnet, Mindestgebühr 10 €. US-Aktien-CFDs kosten etwa 0,02 $ pro Aktie, mit einer Mindestgebühr von rund 10 bis 15 $.
In der Regel erhebt IG keine Einzahlungs- oder Standard-Auszahlungsgebühren. Banküberweisungen, Karten und PayPal werden in vielen Regionen unterstützt – die verfügbaren Methoden können je nach Land variieren.
Eine Inaktivitätsgebühr kann nach zwei Jahren ohne Kontoaktivität anfallen. Eine Quelle nennt 12 $ pro Monat, die genaue Höhe hängt jedoch von der jeweiligen IG-Rechtseinheit und dem Kontostandort ab.
Währungsumrechnungskosten können anfallen, wenn Assets in einer anderen Währung als der Kontowährung gehandelt werden. IG unterstützt mehrere Basiswährungen, darunter EUR, USD, GBP, AUD, SGD und HKD – der Wechsel der Kontowährung erfordert in der Regel jedoch den Kontakt zum Kundensupport.
Gebührenvergleich gegenüber Alternativen
| Gebührenart | IG | eToro | XTB |
|---|---|---|---|
| EUR/USD-Spread | rund 0,86 bis 0,9 Pips | rund 1,0 Pip | rund 0,8 Pips |
| S&P-500-CFD-Spread | rund 0,4 | rund 1,0 | rund 0,4 |
| Aktien-CFD-Gebühren | Hoch, ab ca. 0,02 $/Aktie, Minimum 10 $ | Im Vergleich niedriger | Im Vergleich niedriger |
| Auszahlungsgebühr | 0 $ in den meisten Fällen | 5 $ | 0 $ |
| Inaktivitätsgebühr | Kann nach 2 Jahren anfallen | Fällt an | Generell niedriger / Nicht-Handelsgebühren variieren |
| Einzahlungsgebühr | Üblicherweise 0 $ | Üblicherweise 0 $ | Üblicherweise 0 $ |
Welche Assets und Märkte sind über IG Markets in Deutschland zugänglich?
IG bietet Zugang zu mehr als 17.000 Märkten – primär über CFDs (Contracts for Difference) – und deckt damit Forex, Indizes, Aktien, Rohstoffe, ETFs und Kryptowährungen ab. Die zentrale Einschränkung: Die meisten Nutzer handeln Derivate statt die Basiswerte zu besitzen, und der Zugang zu echten Aktien, Optionen oder Futures hängt von der jeweiligen Region ab.
IG bietet breiten Zugang zu globalen Aktienmärkten – mit mehr als 13.000 Aktien-CFDs und rund 5.400 ETF-CFDs. In einigen Regionen, etwa Großbritannien, Deutschland und Australien, lassen sich auch echte Aktien und ETFs erwerben, allerdings ist diese Funktion nicht universell verfügbar.
Ein zentraler Kompromiss: Aktien-CFD-Trading ist mit Provisionen verbunden und vermittelt keine Eigentumsrechte – etwa keine klassischen Dividendenansprüche.
Forex- und CFD-Handel bilden den Kern des IG-Angebots. Du kannst handeln:
- über 90 Währungspaare, einschließlich Major-, Minor- und exotischer Forex-Paare
- mehr als 80 globale Indizes wie den DAX 40 (Germany 40) und den US 500
- Rohstoffe, darunter Gold, Öl und Agrarprodukte
Es handelt sich um Hebelprodukte: Mit einer kleineren Einzahlung lässt sich ein größeres Marktexposure erzielen – Verluste können bei ungünstiger Marktentwicklung jedoch ebenfalls die Erwartungen übersteigen.
IG bietet Krypto-Exposure überwiegend über CFDs und nicht über den Spot-Handel. Konkret heißt das:
- handelbar sind unter anderem Bitcoin, Ethereum und Litecoin
- die zugrundeliegenden Krypto-Assets gehen nicht in den eigenen Besitz über
- die Kursnotierung erfolgt typischerweise gegen den US-Dollar
Dieses Setup eignet sich für kurzfristiges Trading, ist aber weniger geeignet, wenn du Krypto langfristig halten oder auf eine Wallet transferieren möchtest.
IG bietet darüber hinaus Zugang zu:
- Anleihen-CFDs und Zinsmärkten
- Optionen, hauptsächlich als OTC-Kontrakte (Over-the-Counter)
- Futures und fortgeschrittene Instrumente über bestimmte Plattformen oder Regionen
Der Zugang zu börsengehandelten Optionen und Futures ist jedoch begrenzt und häufig auf bestimmte Länder oder Plattformen beschränkt – damit ist IG für fortgeschrittene Derivate-Trader weniger umfassend als spezialisierte Broker.
IG bietet eines der breitesten CFD-Marktspektren überhaupt, vor allem in Forex und globalen Aktien. Im Kern bleibt der Anbieter jedoch ein derivatefokussierter Broker: Wer vollwertiges Eigentum an Vermögenswerten, Investmentfonds oder ein breites Anleihen-Angebot sucht, wird Lücken im Angebot finden.
Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen bei IG Markets?
Geld bei IG einzuzahlen oder abzuziehen ist unkompliziert. Der Broker unterstützt Banküberweisungen, Debit- und Kreditkarten sowie digitale Wallets wie PayPal. Karten- und Wallet-Einzahlungen werden in der Regel sofort verarbeitet, Banküberweisungen können einige Werktage dauern. Einzahlungs- oder Auszahlungsgebühren fallen bei IG in den meisten Fällen nicht an – Gebühren zwischengeschalteter Banken oder Währungsumrechnungskosten können je nach Zahlungsweg und Kontowährung jedoch greifen.
IG bietet eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden, darunter Banküberweisung, Visa- und Mastercard-Debit- oder Kreditkarten, Apple Pay, PayPal, Skrill, Neteller sowie ausgewählte regionale Zahlungsoptionen. Für Banküberweisungen gibt es keine Mindesteinzahlung, was die Plattform auch für kleinere Kontostände zugänglich macht. Karten- und PayPal-Einzahlungen erfordern in den unterstützten europäischen Märkten in der Regel eine Mindesteinzahlung von rund 300 €. Einzahlungen müssen aus den AML-Vorgaben entsprechend von einem Konto stammen, das auf den Namen des Traders läuft.
Auszahlungen lassen sich über das gesicherte Kundenportal beantragen und werden – wo möglich – an die ursprüngliche Zahlungsquelle zurücküberwiesen. IG erhebt für Standard-Auszahlungen keine internen Gebühren. Karten-Auszahlungen sind häufig innerhalb von 1 bis 2 Werktagen abgeschlossen, Banküberweisungen können je nach Empfängerbank etwas länger dauern. Es gilt das Same-Name-Prinzip: Auszahlungen an Drittkonten sind nicht zulässig.
IG unterstützt mehrere Basiswährungen, darunter EUR, GBP, USD, AUD, SGD und HKD – ein Vorteil für international agierende Trader, da unnötige FX-Umrechnungsgebühren reduziert werden. Wird eine Einzahlung, Auszahlung oder ein gehandeltes Asset in einer anderen Währung als der Konto-Basiswährung abgewickelt, kann eine Umrechnungsgebühr anfallen. Für Anleger mit EUR-Konten in Deutschland ist die Einzahlung in Euro typischerweise die kosteneffizienteste Option.
Wie einfach ist die Kontoeröffnung bei IG Markets in Deutschland?
Die Kontoeröffnung bei der IG Group ist unkompliziert und vollständig digital. Die Online-Anmeldung dauert in der Regel 5 bis 10 Minuten, die Konto-Verifizierung üblicherweise bis zu 24 Stunden – je nach Prüfung und Wohnsitzland können einzelne Antragsteller auch 1 bis 3 Werktage warten. Banküberweisungen kennen keine Mindesteinzahlung, Karten- und PayPal-Einzahlungen können in unterstützten Regionen eine Mindestaufladung von rund 300 € erfordern.
IG führt vor der Aktivierung eines Live-Kontos die üblichen KYC- und Geeignetheitsprüfungen durch. Die meisten Nutzer benötigen einen Reisepass, Personalausweis oder Führerschein für die Identitätsprüfung sowie eine aktuelle Strom- oder Gasrechnung, einen Kontoauszug oder einen vergleichbaren Adressnachweis, der nicht älter als drei Monate ist. Hinzu kommt ein kurzer Angemessenheitsfragebogen zu Trading-Erfahrung, Beschäftigungsstatus und finanziellen Verhältnissen.
Ja. IG bietet ein kostenloses Demokonto mit virtuellem Guthaben, mit dem Nutzer die Plattform testen, Märkte erkunden und Strategien erproben können, ohne echtes Kapital einzusetzen. Besonders für Einsteiger ist das hilfreich, um sich mit CFDs, Forex- oder Optionshandel vertraut zu machen, bevor ein finanziertes Live-Konto eröffnet wird.
Welche Konten verfügbar sind, hängt vom Wohnsitzland und vom regionalen Produktangebot ab. Die meisten Nutzer können ein CFD-Trading-Konto eröffnen, erfahrene Trader qualifizieren sich gegebenenfalls für ein Direct-Market-Access-Konto (DMA) mit engeren Spreads und provisionsbasierter Preisgestaltung. In ausgewählten Märkten bietet IG zusätzlich Optionshandel, Aktien-Investing sowie Spezialkonten wie Professional- oder Limited-Risk-Konten.
Wie gut eignen sich App und Web-Plattform für den Alltag?
App und Web-Plattform zählen zu den größten Stärken von IG im Tages-Trading. Beide sind intuitiv, schnell und auf die Kernaktionen der meisten Anleger zugeschnitten – Märkte suchen, Trades platzieren, Positionen verwalten, Alerts setzen, Portfolio-Performance verfolgen – ohne überladen zu wirken. Die Plattform deckt eine breite Nutzergruppe ab: vom Einsteiger, der eine aufgeräumte Oberfläche und Lernunterstützung sucht, bis zum erfahrenen Trader, der fortgeschrittene Order-Steuerung, tiefes Charting und individuelle Workspace-Layouts braucht.
IG bietet ein starkes Spektrum an Ordertypen, das Tradern Flexibilität beim Eröffnen und Verwalten von Positionen gibt. Standard-Market-, Limit- und Stop-Orders sind über Web und Mobile verfügbar, ergänzt um fortgeschrittene Tools wie Trailing Stops und garantierte Stop-Loss-Orders, die in volatilen Märkten beim Risikomanagement helfen können. Hinzu kommen zeitbasierte Anweisungen wie Good ’til Cancelled (GTC) und Good ’til Date (GTD) – damit eignet sich die Order-Maske sowohl für kurzfristiges Trading als auch für geplante Einstiege.
Beim Charting spielt IG eine seiner stärksten Karten aus. Die proprietäre Plattform bietet interaktive Charts, technische Indikatoren, Zeichenwerkzeuge und integrierte Marktnachrichten. Fortgeschrittene Nutzer können sich mit Plattformen wie MetaTrader 4, MetaTrader 5, ProRealTime und TradingView verbinden, um tiefer in die Analyse einzusteigen. Damit ist IG nicht nur für Gelegenheitsanleger attraktiv, die Kursbewegungen verfolgen wollen, sondern auch für aktive Trader, die auf technische Setups, Automatisierung oder Multi-Screen-Chart-Workflows angewiesen sind.
Bei den Alltagsfunktionen liefert IG solide ab. Eigene Watchlists lassen sich leicht anlegen, die Suchfunktionen sind stark, und Trader können direkt aus der Plattform heraus Preisalarme, Indikator-Alerts und Benachrichtigungen aus dem Wirtschaftskalender setzen. Auch die Portfolio-Dashboards sind klar gestaltet und zeigen offene Positionen, Kontowert, Margin-Auslastung und Trading-Historie auf einen Blick.
Die IG-Mobile-App spiegelt einen Großteil der Desktop-Erfahrung wider und wirkt nicht wie eine abgespeckte Begleit-App. Sie unterstützt biometrisches Login, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Live-Reuters-News, technische Indikatoren und vollwertiges Trade-Management von unterwegs. Die Sprachunterstützung ist breit – darunter Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Chinesisch und Japanisch – und macht die Plattform für eine globale Nutzerbasis zugänglich.
Insgesamt bietet IG eines der besseren Alltags-Trading-Erlebnisse am Markt: ausgereift genug für Profis, dabei einfach genug, dass auch neuere Anleger den Anschluss nicht verlieren.
Welche Funktionen heben sich gegenüber vergleichbaren Plattformen ab?
IG sticht durch die Tiefe seines Produktspektrums hervor und bietet Zugang zu mehr als 17.000 Märkten in Forex, Indizes, Aktien, ETFs, Rohstoffen, Anleihen und Krypto-CFDs. Im Vergleich zu vielen Privatanleger-Brokern, die sich auf ein engeres Instrumentenspektrum konzentrieren, liefert IG ein breiteres Werkzeugpaket für Trader, die Strategien diversifizieren wollen, ohne die Plattform zu wechseln.
Über die eigene Web- und Mobile-Plattform hinaus unterstützt IG mehrere Spezialplattformen, darunter MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView, ProRealTime und L2 Dealer für Direct Market Access. Aktive Trader erhalten damit Zugang zu fortgeschrittenen Ordertypen, Tools für algorithmisches Trading, tiefer Charting-Funktionalität und API-ähnlichen Trading-Möglichkeiten, die bei Mainstream-Brokern selten verfügbar sind.
Eines der klarsten Unterscheidungsmerkmale von IG ist das DMA-Konto: Berechtigte Trader können direkt auf Börsen-Orderbücher zugreifen, statt ausschließlich über ein Dealing-Desk-Modell zu handeln. In Kombination mit schnellen Ausführungsgeschwindigkeiten, tiefer Liquidität und Tools wie garantierten Stop-Loss-Orders entsteht ein Trading-Setup, das sowohl für aktive Privatanleger als auch für erfahrenere Marktteilnehmer attraktiv sein kann.
IG legt zudem mehr Wert auf Research und Bildung als viele vergleichbare Plattformen. Funktionen wie IG Academy, Live-Webinare, Marktanalysen, Wirtschaftskalender, die Reuters-News-Integration und Diskussionsforen schaffen ein vollständigeres Lern- und Research-Umfeld – besonders für Trader, die integrierte Markteinschätzungen direkt neben den Ausführungstools schätzen.
Für wen eignet sich IG Markets am besten?
- Aktive Forex- und CFD-Trader, die enge Spreads, schnelle Ausführung und Zugang zu nahezu 100 FX-Paaren sowie tausenden globalen Märkten suchen
- Plattform-orientierte Trader, die fortgeschrittene Tools wollen – einschließlich MT4, TradingView-Integration, ProRealTime und der hoch bewerteten Web- und Mobile-Plattformen von IG
- Einsteiger, die beim Lernen Unterstützung schätzen – dank Demokonto, starken Lerninhalten, Webinaren und intuitivem Trading-Erlebnis
- Erfahrene Multi-Asset-Trader, die breiten Marktzugang gewichten – mit über 17.000 Instrumenten in Aktien, Indizes, Rohstoffen, ETFs, Optionen und Krypto-CFDs
Für wen ist IG Markets weniger geeignet?
IG Markets ist nicht für jeden Anleger die richtige Wahl. Alternativen sind möglicherweise sinnvoller, wenn:
- Günstiges Aktien-Investing im Vordergrund steht – die Aktien-CFD-Gebühren und FX-Umrechnungskosten von IG können höher liegen als bei manchen Konkurrenten
- Copy-Trading- oder Social-Investing-Funktionen wichtig sind – IG legt keinen Schwerpunkt auf integrierte Copy-Trading-Tools wie einige Wettbewerbsplattformen
- einfaches Investieren das Ziel ist – die breite Produktauswahl und die fortgeschrittenen Tools können für Anleger, die nur einfache Buy-and-Hold-Optionen wollen, komplex wirken
- Hebelprodukte nicht zur Risikobereitschaft passen – CFDs sind hochriskant und für konservative Anleger nicht zwingend geeignet
Wie startet man mit IG Markets in Deutschland
Der Einstieg bei der IG Group ist unkompliziert. Konto online in wenigen Minuten eröffnen, Identität verifizieren, Konto finanzieren und über die Web-Plattform oder Mobile-App von IG mit Forex, CFDs, Aktien, Rohstoffen und mehr starten.
- Konto online eröffnen: Den passenden Kontotyp wählen – etwa CFD-Trading, Optionen oder Aktien-Handel – und das Online-Antragsformular ausfüllen.
- Identität verifizieren: Identitätsnachweis (Reisepass oder Führerschein) und Adressnachweis hochladen, um die KYC-Prüfung abzuschließen, die in der Regel 1–3 Werktage dauert.
- Konto finanzieren: Per Banküberweisung, Debit- oder Kreditkarte oder unterstützten E-Wallets wie PayPal einzahlen – für einzelne Zahlungsmethoden können Mindesteinzahlungen gelten.
- Markt auswählen: Aus über 17.000 Instrumenten wählen, darunter Forex-Paare, Aktien-CFDs, Indizes, Rohstoffe, ETFs und – sofern verfügbar – Krypto-CFDs.
- Verantwortungsvoll handeln: Vor dem Einsatz echten Kapitals das Demokonto, die Lernressourcen sowie Risikomanagement-Tools wie Stop-Loss- und Garantie-Stop-Orders nutzen.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen mit einem hohen Risiko einher, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. Prüfe, ob du verstehst, wie sie funktionieren, und ob du dir das Risiko leisten kannst.
Abschließende Einschätzung zu IG Markets Deutschland
IG ist eine etablierte Trading-Plattform, die am besten zu aktiven Forex- und CFD-Tradern passt, die breiten Marktzugang, starke Plattformen und nützliche Research-Tools wollen. Der zentrale Schwachpunkt: Aktien-CFD-Gebühren können im Vergleich zu günstigeren Alternativen hoch ausfallen.
IG ist die bessere Wahl für Trader, die Auswahl und Plattform-Tiefe höher gewichten als die niedrigsten Aktien-CFD-Preise. Am ehesten geeignet ist die Plattform für erfahrene oder ambitionierte Trader, die Hebelrisiken einschätzen können und einen regulierten Multi-Markt-Broker suchen.
FAQs
IG Markets gilt weithin als starker Broker für Trader, die Marktzugang, Plattformqualität und Regulierung gewichten. 1974 gegründet, bietet IG Zugang zu mehr als 17.000 Märkten, konkurrenzfähige Forex-Spreads ab 0,6 Pips und fortgeschrittene Tools wie MT4, ProRealTime sowie die proprietären Web- und Mobile-Plattformen.
Ja, IG zählt zu den etabliertesten und am stärksten regulierten Brokern der Branche. Die Plattform ist von mehreren Top-Aufsichtsbehörden zugelassen – darunter die Financial Conduct Authority, die BaFin, die Australian Securities and Investments Commission und die Commodity Futures Trading Commission. Die Muttergesellschaft IG Group ist zudem an der Londoner Börse börsennotiert.
Kundengelder bei IG sind grundsätzlich über segregierte Konten geschützt – das heißt, das Geld der Kunden wird vom Betriebskapital des Unternehmens getrennt verwahrt. Das Schutzniveau hängt von der Jurisdiktion ab: UK-Kunden sind über Entschädigungssysteme wie das FSCS bis zu 85.000 £ abgesichert, europäische Kunden unter BaFin-Aufsicht erhalten Anlegerschutz von bis zu 20.000 €. Für deutsche Anleger gilt diese 20.000-€-Grenze über die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) bei Insolvenz des Brokers [zu überprüfen, je nach kontoführender Einheit].
Im Forex- und Index-CFD-Bereich ist die Preisgestaltung von IG konkurrenzfähig: EUR/USD-Spreads liegen typischerweise bei rund 0,6 bis 0,9 Pips, Einzahlungs- oder Standard-Auszahlungsgebühren fallen nicht an. Aktien-CFD-Gebühren sind höher als bei einigen Wettbewerbern, und nach längerer Konto-Inaktivität können Inaktivitätsgebühren greifen – die Kosten hängen also davon ab, was und wie häufig gehandelt wird.
Die zentralen Risiken stammen aus dem gehebelten CFD-Trading, bei dem Gewinne und Verluste verstärkt werden und Verluste in volatilen Märkten schnell entstehen können. Auch Plattform-Ausfälle, breitere Spreads bei einzelnen Produkten und Overnight-Finanzierungskosten können das Trading-Ergebnis beeinflussen – ein konsequentes Risikomanagement ist daher unerlässlich.
Wie wir getestet haben – Methodik
IG Markets wurde mit einem standardisierten Bewertungsraster geprüft, das Trading-Plattformen anhand der für reale Nutzer wichtigsten Faktoren beurteilt. Jede Kategorie wird auf einer Skala bis 5 bewertet und anschließend nach ihrer Bedeutung für unterschiedliche Anlegertypen gewichtet, um die Gesamtbewertung zu ermitteln.
Der Erfahrungsbericht kombiniert praktische Plattformtests, Gebührenanalyse, Funktions-Benchmarking und regulatorische Verifikation und liefert damit eine ausgewogene und objektive Einschätzung.
Bewertungskategorien
- Bildung: Bewertet Tiefe, Struktur und Zugänglichkeit der Lernressourcen, einschließlich Guides, Videos und Lernpfade für unterschiedliche Erfahrungsstufen.
- Anlagemöglichkeiten: Beurteilt die Bandbreite verfügbarer Assets – darunter Aktien, ETFs, Optionen, Futures und Krypto – sowie Zugang zu globalen Märkten und Diversifikationsmöglichkeiten.
- Plattformen und Bedienbarkeit: Bewertet die Qualität der Mobile-, Web- und Desktop-Plattformen mit Fokus auf Navigation, Anpassbarkeit, Geschwindigkeit und Gesamterlebnis.
- Produkte und Märkte: Prüft Breite und Tiefe der handelbaren Märkte, geografische Abdeckung sowie Verfügbarkeit spezialisierter Produkte oder fortgeschrittener Instrumente.
- Sicherheit und Zuverlässigkeit: Untersucht regulatorische Aufsicht, Anlegerschutzsysteme, Sicherheitsfunktionen für Konten und die operative Bilanz der Plattform.
- Ein- und Auszahlungen: Analysiert Zahlungsmethoden, Bearbeitungszeiten, Gebühren und etwaige Hürden beim Geldfluss zur und von der Plattform.
- Recherche-Tools: Bewertet Verfügbarkeit und Qualität von Charting-Tools, Marktdaten, Screenern und analytischen Funktionen für Anlageentscheidungen.
- Gebühren und Kosten: Schlüsselt Handelsgebühren, Spreads, Margin-Sätze sowie versteckte oder nicht handelsbezogene Kosten auf, die den Gesamtwert beeinflussen.