Joseph Fahmy: „Die Fed wird weiterhin ein günstiges Umfeld für Aktien schaffen“

By: Wajeeh Khan
Wajeeh Khan
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on Okt 8, 2021
  • Joseph Fahmy meint, dass der jüngste Marktausverkauf Teil der saisonalen Schwäche war
  • Er glaubt nicht, dass die Fed die Märkte bei ihrer Sitzung am 3. November aufrütteln wird
  • Der Managing Director von Zor Capital ist optimistisch für Software- und Halbleiteraktien für das 4. Quartal

Der S&P 500-Index sorgte in den letzten Wochen für Unbehagen bei den Anlegern, da er seit seinem bisherigen Jahreshoch am 2. September um mehr als 5% fiel. Am anderen Ende des Spektrums steht jedoch Joseph Fahmy von Zor Capital, der den jüngsten Rückschlag lediglich als „Teil der saisonalen Schwäche“ betrachtet.

Fahmys Anmerkungen in „Worldwide Exchange“ von CNBC

Fahmy zitierte einen Anstieg der Benchmark um mehr als 2% seit Montag, um seine These zu untermauern, dass der Markt nun bereit sei, in die traditionell starken Monate November und Dezember zu gehen. In der CNBC-Sendung „Worldwide Exchange“ sagte er:

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Von Mitte September bis Mitte Oktober ist der Markt traditionell schwach, was auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist, wie z. B. die Neugewichtung der Indizes, Portfolioanpassungen zum Quartalsende, das Ende des Haushaltsjahres der Regierung, die Schuldenobergrenze und die Verlagerung des Nachrichtenzyklus weg von den Fundamentaldaten. Es ist also ziemlich normal.

Er ist davon überzeugt, dass sich der Nachrichtenzyklus nach Mitte Oktober, wenn die großen Technologieunternehmen ihre Quartalsergebnisse vorlegen, wieder auf die Fundamentaldaten konzentrieren wird, die die Grundlage für eine starke Entwicklung in den letzten beiden Monaten des Jahres bilden.

Fahmy erwartet, dass die US-Notenbank ein günstiges Umfeld für Aktien schaffen wird

Laut Fahmy wird die US-Notenbank weiterhin für ein „günstiges Umfeld für Aktien“ sorgen. Er glaubt nicht, dass die Zentralbank bei ihrer nächsten Sitzung am 3. November „die Märkte aufrütteln“ wird.

Ich glaube nicht, dass die Anpassung vor 2022 beginnen wird. Und sie werden die Zinssätze für eine Weile nicht ändern. Sie haben deutlich gemacht, dass sie lieber zu spät als zu früh damit beginnen, da sich viele Wirtschaftsdaten wieder normalisiert haben.

Fahmy ist nach wie vor optimistisch für Software- und Halbleiteraktien und rät zu Geduld, um die saisonale Schwäche zu überwinden, bevor ein günstiges 4. Quartal einsetzt.

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