Krypto Börsen Vergleich 2026: 20+ Anbieter im großen Test

Aktualisiert am
20. Mai 2026
Haftungsausschluss

Die beste Krypto Börse hängt von Faktoren wie Gebühren, Sicherheit, verfügbaren Coins und Benutzerfreundlichkeit ab. In diesem Vergleich werden die wichtigsten Plattformen anhand klarer Kriterien bewertet, damit Anleger eine fundierte Entscheidung treffen können.

Kurzantwort: Was ist die beste Krypto Börse in Deutschland?

Eine einzelne „beste“ Krypto Börse gibt es nicht – die richtige Plattform hängt von Faktoren wie Gebühren, Coin-Auswahl, Sicherheit und Trading-Tools ab. Für viele Nutzer gilt Coinbase jedoch als eine der zuverlässigsten Optionen, da die Plattform über 260 Kryptowährungen anbietet und in Deutschland durch die BaFin für Kryptoverwahrung lizenziert ist. Andere beliebte Optionen sind eToro für Social-Trading und Multi-Asset-Investments sowie PrimeXBT für aktives Trading mit erweiterten Funktionen. Welche Börse am besten geeignet ist, hängt letztlich von den individuellen Anforderungen des Nutzers ab.

Die besten Krypto Börsen in Deutschland 2026

  • Plus500 – Am besten für Krypto-CFD-Trading mit reguliertem Broker
  • eToro – Am besten für Social Trading und Einsteiger im Kryptomarkt
  • XTB – Am besten für kostengünstigen Krypto-CFD-Handel
  • PrimeXBT – Am besten für aktives Trading mit Hebel und mehreren Märkten
  • AvaTrade – Am besten für regulierten CFD-Handel auf Kryptowährungen
  • Coinbase – Am besten für den direkten Kauf und die Verwahrung von Kryptowährungen

Vergleich der besten Krypto Börsen

Plattform
Plattform
Plattform
Plattform
Plattform
Plattform
Regulierung
FCA, CySEC, ASIC, MAS u. a.
CySEC, FCA, ASIC
KNF, BaFin, FCA
FSCA, FSA, FSC, CNAD
Zentralbank von Irland, ASIC, FSCA, FSA
Unterstützte Kryptowährungen
Ca. 20–25 (nur Krypto-CFDs)
Über 150
Ca. 30–40 (nur Krypto-CFDs)
Ca. 30+
Ca. 15–20 (nur Krypto-CFDs)
Krypto-Handelsgebühren
Keine Kommission, Kosten über Spreads
1 % pro Trade
Keine Kommission, Kosten über Spreads
Maker ab 0,01 %, Taker bis 0,045 %
Keine Kommission, Kosten über Spreads
Mindesteinzahlung
100 €
50 €
Keine Mindesteinzahlung
Ab etwa 1 €
100 €
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Ihr Kapital ist einem Risiko ausgesetzt.

Unsere Testsieger der Krypto Börsen nach Kriterien

Plus500 – Am besten für Krypto-CFD-Trading mit reguliertem Broker

Plus500 ist ein internationaler Multi-Asset-Broker, der 2008 gegründet wurde und heute zu den bekanntesten CFD-Anbietern weltweit gehört. Über die Plattform können Nutzer auf Preisbewegungen von Kryptowährungen spekulieren, ohne die Coins selbst zu besitzen. Neben Krypto bietet Plus500 Zugang zu über 2.800 Finanzinstrumenten aus verschiedenen Märkten wie Aktien, Forex, Indizes, Rohstoffen und ETFs.

Wichtige Informationen auf einen Blick
Verfügbarkeit
Deutschland, EU und über 50 weitere Länder
Regulierungsbehörden
FCA (Vereinigtes Königreich), CySEC (EU), ASIC (Australien), MAS (Singapur), DFSA (Dubai), FSCA (Südafrika) u. a.
Anlegerschutz
Bis zu ca. 100.000 € über das britische Financial Services Compensation Scheme (FSCS) sowie bis zu 20.000 € über den Investor Compensation Fund (ICF) in der EU
Mindesteinzahlung
ca. 100 €
Unterstützte Kryptowährungen
Ca. 20–25 Krypto-CFDs (z. B. Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Cardano, EOS, IOTA)
Krypto-Handelsgebühren
Keine Kommissionen; Kosten über Spreads
Einzahlungsgebühren
Keine
Auszahlungsgebühren
Keine (Bank- oder Interbankgebühren möglich)
Verwahrungsart
Keine direkte Verwahrung, da Handel über CFDs
Wallet-Typ
Kein Krypto-Wallet verfügbar

Plus500 gilt als stark regulierter Broker und betreibt mehrere lizenzierte Tochtergesellschaften weltweit. Für europäische Kunden erfolgt der Handel in der Regel über Plus500CY Ltd, das von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) unter der Lizenznummer 250/14 reguliert wird.

Darüber hinaus ist die Unternehmensgruppe auch von mehreren Tier-1-Finanzaufsichtsbehörden reguliert, darunter die Financial Conduct Authority (FCA) im Vereinigten Königreich, die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) sowie die Monetary Authority of Singapore (MAS).

Diese Regulierung verpflichtet den Anbieter zu strengen Anforderungen hinsichtlich Transparenz, Kapitalanforderungen und Schutz der Kundengelder.

Für EU-Kunden greift zusätzlich der Investor Compensation Fund (ICF), der im Insolvenzfall bis zu 20.000 € pro Anleger abdecken kann. Kundengelder werden außerdem auf segregierten Konten getrennt vom Unternehmensvermögen verwahrt.

Plus500 erhebt keine Handelskommissionen. Stattdessen entstehen die Kosten hauptsächlich über Spreads, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Assets.

Beim Forex-Handel beginnen die Spreads beispielsweise ab etwa 1,0 Pip für EUR/USD, während sie bei Kryptowährungen je nach Marktbedingungen variieren. Zusätzlich können Finanzierungsgebühren (Overnight-Gebühren) anfallen, wenn gehebelte CFD-Positionen über Nacht gehalten werden.

Weitere mögliche Kosten sind:

  • Währungsumrechnungsgebühr: bis zu etwa 0,7 % bei Trades in einer anderen Kontowährung
  • Inaktivitätsgebühr: etwa 10 € pro Monat, wenn ein Konto länger als drei Monate nicht genutzt wird
  • Garantierte Stop-Loss-Orders: können zusätzliche Gebühren verursachen
  • Einzahlungen und Auszahlungen sind grundsätzlich gebührenfrei, allerdings können Banken oder Zahlungsanbieter eigene Gebühren erheben.

 

Plus500 bietet eine Auswahl von etwa 20 bis 25 Kryptowährungen, allerdings ausschließlich in Form von CFDs (Contracts for Difference). Trader kaufen also keine echten Coins, sondern spekulieren lediglich auf deren Kursentwicklung.

Zu den wichtigsten verfügbaren Krypto-CFDs gehören unter anderem:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Litecoin (LTC)
  • Bitcoin Cash (BCH)
  • Cardano (ADA)
  • Stellar (XLM)
  • EOS
  • IOTA
  • NEO

Der maximale Hebel für Kryptowährungen liegt für Retail-Kunden in der EU bei 1:2, während in einigen internationalen Jurisdiktionen ein Hebel von bis zu 1:5 möglich sein kann.

Da Plus500 ausschließlich Krypto-CFDs anbietet, findet keine direkte Verwahrung von Kryptowährungen statt. Nutzer besitzen die Coins nicht und benötigen daher auch kein Wallet innerhalb der Plattform.

Die Sicherheit konzentriert sich daher auf den Schutz der Handelskonten und Kundengelder. Zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen gehören:

  • Segregierte Konten für Kundengelder
  • SSL-Verschlüsselung für Datenübertragung
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Kontozugriff
  • Negativsaldo-Schutz für Privatkunden in der EU

Diese Maßnahmen entsprechen den regulatorischen Anforderungen der europäischen Finanzaufsichtsbehörden.

Plus500 eignet sich vor allem für Trader, die kurzfristig auf Kursbewegungen von Kryptowährungen spekulieren möchten, ohne die Coins direkt zu kaufen oder zu verwahren.

Die Plattform ist besonders interessant für Anleger, die Kryptowährungen als Teil eines größeren Multi-Asset-Portfolios handeln möchten, da sie auch Zugang zu Aktien, Forex, Indizes und Rohstoffen bietet.

Für langfristige Krypto-Investoren oder Nutzer, die ihre Coins in ein eigenes Wallet übertragen möchten, ist Plus500 hingegen weniger geeignet.

Vorteile & Nachteile
Stark regulierter Broker mit mehreren internationalen Lizenzen
Zugang zu über 2.800 handelbaren Instrumenten
Keine Kommissionen auf Trades
Benutzerfreundliche Handelsplattform
Kostenloses und unbegrenztes Demokonto verfügbar
Kein direkter Kauf von Kryptowährungen möglich
Kein integriertes Krypto-Wallet
Spreads teilweise höher als bei spezialisierten Börsen
Inaktivitätsgebühr von etwa 10 € pro Monat nach drei Monaten ohne Aktivität
Kein Copy-Trading verfügbar

eToro – Am besten für Social Trading und Einsteiger im Kryptomarkt

eToro ist eine globale Multi-Asset-Plattform, die 2007 gegründet wurde und heute über 40 Millionen Nutzer weltweit zählt. Neben Aktien, ETFs und CFDs können Anleger auch direkt in Kryptowährungen investieren. Besonders bekannt ist eToro für sein Social-Trading-Netzwerk, bei dem Nutzer die Strategien anderer Trader automatisch kopieren können.

Wichtige Informationen auf einen Blick
Verfügbarkeit
Deutschland, EU und über 100 weitere Länder
Regulierungsbehörden
CySEC (Zypern), FCA (Vereinigtes Königreich), ASIC (Australien)
Anlegerschutz
Bis zu 20.000 € über den Investor Compensation Fund (ICF); zusätzliche Einlagensicherung bis 100.000 € bei Partnerbanken
Mindesteinzahlung
ca. 50 €
Unterstützte Kryptowährungen
Über 150 Kryptowährungen
Krypto-Handelsgebühren
1 % Gebühr pro Krypto-Trade
Einzahlungsgebühren
Keine bei Einzahlung in Euro
Auszahlungsgebühren
Keine bei Auszahlung in Euro
Verwahrungsart
Verwahrung durch Plattform (Custodial)
Wallet-Typ
eToro Wallet

eToro ist ein regulierter Broker mit mehreren internationalen Lizenzen. Für europäische Nutzer erfolgt der Handel über eToro (Europe) Ltd, das von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) reguliert wird.

Zusätzlich wird die Plattform durch weitere Finanzaufsichtsbehörden überwacht, darunter die Financial Conduct Authority (FCA) im Vereinigten Königreich sowie die Australian Securities and Investments Commission (ASIC). Diese Behörden gelten als wichtige internationale Regulierungsstellen für Finanzdienstleister.

Kundengelder werden getrennt vom Unternehmensvermögen auf Konten bei Partnerbanken wie Deutsche Bank oder J.P. Morgan verwahrt. Darüber hinaus sind Einlagen pro Bank und Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 € geschützt.

Beim Handel mit Kryptowährungen erhebt eToro eine klare Gebühr von 1 % pro Transaktion. Diese Gebühr wird sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf einer Kryptowährung berechnet.

Für andere Anlageklassen gelten teilweise andere Gebührenmodelle:

  • Aktien und ETFs: teilweise ohne Provision
  • CFD-Handel: Kosten über Spreads und Overnight-Gebühren
  • Aktienorders: teilweise ab etwa 1 € pro Trade

Weitere mögliche Gebühren sind:

  • Inaktivitätsgebühr: etwa 10 € pro Monat nach 12 Monaten ohne Aktivität
  • Währungsumrechnung: etwa 0,75 %, wenn Einzahlungen in einer anderen Währung erfolgen

Einzahlungen und Auszahlungen in Euro sind grundsätzlich gebührenfrei.

eToro bietet eine große Auswahl an digitalen Assets. Insgesamt können Nutzer über 150 Kryptowährungen handeln.

Zu den wichtigsten Coins gehören:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Solana (SOL)
  • Cardano (ADA)
  • Dogecoin (DOGE)
  • Uniswap (UNI)
  • Litecoin (LTC)
  • Polygon (MATIC)

Zusätzlich bietet eToro Funktionen wie Staking für ausgewählte Coins, Krypto-Portfolios sowie thematische Smart Portfolios, die mehrere Kryptowährungen bündeln.

Die Kryptowährungen der Nutzer werden über eine custodial Wallet-Lösung von eToro verwahrt. Das bedeutet, dass die Plattform die Verwaltung der Private Keys übernimmt und die Assets für die Nutzer speichert.

Zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen gehören:

  • SSL-Verschlüsselung für alle Datenübertragungen
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Kontozugriff
  • Segregierte Verwahrung von Kundengeldern
  • Regulierung durch mehrere internationale Finanzaufsichtsbehörden

Darüber hinaus bietet eToro eine eigene Krypto-Wallet-App, über die Nutzer ausgewählte Coins transferieren oder extern speichern können.

eToro eignet sich besonders für Einsteiger und Anleger, die Kryptowährungen zusammen mit Aktien oder ETFs handeln möchten.

Die Plattform kombiniert klassische Investments mit modernen Funktionen wie Copy Trading, bei dem Nutzer automatisch die Strategien erfolgreicher Trader nachbilden können.

Dank Demokonto, Bildungsressourcen und einer übersichtlichen Benutzeroberfläche ist eToro besonders geeignet für Anleger, die eine einfach zu bedienende All-in-one-Investmentplattform suchen.

Vorteile & Nachteile
Über 150 handelbare Kryptowährungen
Bekannt für Social Trading und Copy Trading
Große Auswahl an Assets (über 10.000 Vermögenswerte)
Kostenloses Demokonto verfügbar
Benutzerfreundliche Plattform für Einsteiger
1 % Gebühr pro Krypto-Trade
Verwahrung der Coins erfolgt über eine custodial Wallet
Inaktivitätsgebühr von etwa 10 € pro Monat nach 12 Monaten
Einige Funktionen nur über die eToro Wallet verfügbar
eToro ist eine Multi-Asset-Plattform, die sowohl Aktien- als auch Kryptoinvestitionen ermöglicht. Diese Mitteilung dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung oder -empfehlung dar. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Copy-Trading ist keine Anlageberatung. Der Wert Ihrer Anlagen kann steigen oder fallen. Ihr Kapital ist gefährdet. Kryptoinvestitionen sind riskant und möglicherweise nicht für Privatanleger geeignet; Sie können Ihre gesamte Anlage verlieren. Machen Sie sich mit den Risiken vertraut. eToro USA LLC bietet keine CFDs an und übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Inhalte dieser Veröffentlichung, die von unserem Partner unter Verwendung öffentlich zugänglicher, nicht unternehmensspezifischer Informationen über eToro erstellt wurde.

XTB – Am besten für aktives Trading mit CFDs auf Kryptowährungen

XTB ist ein europäischer Online-Broker mit Hauptsitz in Warschau und gehört zu den größten CFD- und Forex-Brokern weltweit. Die Plattform bietet Zugang zu über 6.300 Finanzinstrumenten, darunter Aktien, ETFs, Rohstoffe, Indizes, Devisen und Kryptowährungen. Der Schwerpunkt liegt jedoch klar auf CFD-Trading, wodurch sich XTB vor allem an aktive Trader richtet.

Wichtige Informationen auf einen Blick
Verfügbarkeit
Deutschland, EU und über 20 weitere Länder
Regulierungsbehörden
KNF (Polen), BaFin (Deutschland), FCA (Vereinigtes Königreich)
Anlegerschutz
EU-Anlegerschutz bis 20.000 € über nationale Investorenschutzsysteme
Mindesteinzahlung
Keine Mindesteinzahlung
Unterstützte Kryptowährungen
Ca. 30–40 Krypto-CFDs
Krypto-Handelsgebühren
Keine Kommission; Kosten über Spreads
Einzahlungsgebühren
Keine
Auszahlungsgebühren
Keine
Verwahrungsart
Keine direkte Verwahrung, da Handel über CFDs
Wallet-Typ
Kein Krypto-Wallet verfügbar

XTB ist ein mehrfach regulierter Broker mit Sitz in der Europäischen Union. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und unterliegt der Aufsicht der polnischen Finanzaufsicht KNF. Zusätzlich wird die deutsche Niederlassung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht.

Die Regulierung verpflichtet den Broker zu strengen Vorgaben hinsichtlich Transparenz, Kapitalanforderungen und Kundenschutz. Kundengelder werden getrennt vom Unternehmensvermögen auf sogenannten segregierten Konten verwahrt.

Für europäische Kunden gilt außerdem ein Anlegerschutz von bis zu 20.000 €, der im Insolvenzfall greifen kann. Darüber hinaus profitieren Privatkunden innerhalb der EU vom Negativsaldoschutz, sodass Verluste niemals über das eingezahlte Kapital hinausgehen können.

Das Gebührenmodell von XTB ist vergleichsweise transparent. Für viele CFD-Produkte – einschließlich Kryptowährungen – erhebt der Broker keine direkten Handelskommissionen, da die Kosten bereits im Spread enthalten sind.

Bei anderen Anlageklassen gelten unterschiedliche Gebühren:

  • Echte Aktien und ETFs: 0 % Kommission bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von 100.000 €, danach etwa 0,2 % (mindestens 10 €) pro Trade
  • Aktien- und ETF-CFDs: etwa 0,08 % Kommission (mindestens 8 €)

Weitere mögliche Kosten sind:

  • Inaktivitätsgebühr: etwa 10 € pro Monat, wenn das Konto 365 Tage lang nicht genutzt wird
  • Währungsumrechnungsgebühren, wenn Trades in einer anderen Kontowährung durchgeführt werden

Einzahlungen und Auszahlungen sind bei XTB grundsätzlich gebührenfrei.

XTB bietet Kryptowährungen ausschließlich über CFDs an. Nutzer können somit auf Preisbewegungen spekulieren, ohne die Coins tatsächlich zu besitzen.

Insgesamt stehen etwa 30 bis 40 Krypto-CFDs zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Ripple (XRP)
  • Litecoin (LTC)
  • Cardano (ADA)
  • Stellar (XLM)

Der Handel erfolgt über die hauseigene Plattform xStation 5, die verschiedene Charting-Tools, Marktanalysen und technische Indikatoren bietet.

Für Privatkunden in der EU gilt beim Krypto-CFD-Handel ein maximaler Hebel von 1:2, während professionelle Trader teilweise höhere Hebel nutzen können.

Da XTB Kryptowährungen nur über CFDs anbietet, erfolgt keine direkte Verwahrung von Coins. Nutzer besitzen die Kryptowährungen also nicht und benötigen auch kein Wallet innerhalb der Plattform.

Die Sicherheit konzentriert sich stattdessen auf den Schutz der Handelskonten und Kundengelder. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

  • Segregierte Konten zur getrennten Verwahrung von Kundengeldern
  • Negativsaldoschutz für EU-Kunden
  • SSL-Verschlüsselung für Plattform und Datenübertragung
  • Regulierung durch mehrere europäische Finanzaufsichtsbehörden

Zusätzlich stellt XTB umfangreiche Bildungsressourcen und Demokonten zur Verfügung, damit Nutzer Strategien risikofrei testen können.

XTB richtet sich vor allem an aktive Trader, die mit CFDs auf verschiedene Märkte spekulieren möchten. Die Plattform kombiniert Kryptowährungen mit einem großen Angebot an anderen Anlageklassen wie Forex, Indizes oder Rohstoffen.

Durch Funktionen wie Hebelhandel, technische Analyse-Tools und eine leistungsstarke Trading-Plattform eignet sich XTB besonders für erfahrene Trader. Das kostenlose Demokonto bietet zudem eine gute Möglichkeit, den Handel zunächst ohne Risiko zu testen.

Weniger geeignet ist XTB hingegen für Anleger, die Kryptowährungen langfristig halten oder auf ein eigenes Wallet übertragen möchten.

Vorteile & Nachteile
Regulierung durch BaFin und europäische Aufsichtsbehörden
Zugang zu über 6.300 Finanzinstrumenten
Keine Mindesteinzahlung erforderlich
Leistungsstarke Handelsplattform xStation 5
Kostenloses Demokonto verfügbar
Kryptowährungen nur als CFDs verfügbar
Kein Krypto-Wallet oder Coin-Transfer möglich
Inaktivitätsgebühr von etwa 10 € pro Monat nach einem Jahr ohne Aktivität
Plattform richtet sich eher an erfahrene Trader

PrimeXBT – Am besten für Multi-Asset-Trading mit Hebel

PrimeXBT ist eine Multi-Asset-Tradingplattform, die Zugang zu Kryptowährungen, Forex, Rohstoffen, Indizes und Aktien bietet. Der Broker kombiniert traditionelle Finanzmärkte mit Krypto-Trading in einer einzigen Handelsumgebung. Besonders hervorzuheben sind der Hebelhandel, die Unterstützung von MetaTrader 5 und flexible Ein- und Auszahlungen in Fiat- oder Kryptowährungen.

Wichtige Informationen auf einen Blick
Verfügbarkeit
Europa und über 150 weitere Länder (nicht verfügbar in den USA)
Regulierungsbehörden
FSA (Seychellen), FSCA (Südafrika), FSC, CNAD
Anlegerschutz
Sicherheitsmaßnahmen wie 2FA, Adress-Whitelisting und Mitgliedschaft bei der Financial Commission
Mindesteinzahlung
Ab etwa 1 €
Unterstützte Kryptowährungen
Rund 30+ Kryptowährungen
Krypto-Handelsgebühren
Maker-Gebühren ab 0,01 %, Taker-Gebühren bis 0,045 % bei Krypto-Futures
Einzahlungsgebühren
Keine
Auszahlungsgebühren
Netzwerkgebühren bei Krypto-Auszahlungen
Verwahrungsart
Plattform-Verwahrung (Custodial)
Wallet-Typ
Krypto-Wallet für Ein- und Auszahlungen

PrimeXBT bietet seine Dienstleistungen über mehrere regulierte Geschäftseinheiten an. Dazu gehören Lizenzen der Financial Sector Conduct Authority (FSCA) in Südafrika sowie der Financial Services Authority (FSA) auf den Seychellen und weiterer internationaler Aufsichtsstellen.

Die Plattform arbeitet mit Compliance- und AML-Teams, die Transaktionen überwachen und potenziell verdächtige Aktivitäten erkennen sollen. Zusätzlich ist PrimeXBT Mitglied der Financial Commission, einer unabhängigen Organisation zur Streitbeilegung im Finanzsektor.

Für Nutzer stehen außerdem verschiedene Sicherheitsfunktionen zur Verfügung, darunter Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), Adress-Whitelisting für Auszahlungen sowie verschlüsselte Datenübertragung. Diese Maßnahmen sollen unbefugten Zugriff auf Konten verhindern und Kundengelder schützen.

PrimeXBT nutzt ein transparentes Gebührenmodell, das je nach Markt unterschiedlich aufgebaut ist. Beim CFD-Trading werden die Kosten hauptsächlich über den Spread berechnet, während beim Krypto-Futures-Trading ein klassisches Maker-Taker-Gebührenmodell gilt.

Typische Gebührenstruktur:

  • Maker-Gebühren: ab etwa 0,01 %
  • Taker-Gebühren: bis etwa 0,045 %
  • VIP-Programme: können Rabatte von bis zu 70 % auf Taker-Gebühren bieten

Weitere wichtige Punkte:

  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Keine Inaktivitätsgebühren
  • Einzahlungen sind grundsätzlich kostenlos
  • Krypto-Auszahlungen verursachen lediglich Blockchain-Netzwerkgebühren

Zusätzlich können Übernacht-Finanzierungsgebühren entstehen, wenn gehebelte Positionen über längere Zeit gehalten werden.

PrimeXBT bietet eine Auswahl von rund 30 oder mehr Kryptowährungen, die hauptsächlich über CFDs oder Futures-Kontrakte gehandelt werden. Nutzer besitzen die Coins also in der Regel nicht direkt, sondern handeln auf deren Preisentwicklung.

Zu den wichtigsten verfügbaren Kryptowährungen gehören:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Litecoin (LTC)
  • Ripple (XRP)
  • Solana (SOL)

Zusätzlich unterstützt PrimeXBT verschiedene Cross-Market-Trading-Paare, beispielsweise Kombinationen aus Kryptowährungen und Edelmetallen oder Fiat-Währungen. Dadurch können Trader Strategien nutzen, die auf Preisrelationen zwischen unterschiedlichen Märkten basieren.

PrimeXBT setzt auf eine Kombination aus technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen, um Kundengelder und Daten zu schützen. Ein Teil der digitalen Assets wird laut Plattform in Cold-Wallet-Infrastruktur gespeichert.

Zu den wichtigsten Sicherheitsfunktionen gehören:

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
  • Whitelisting von Auszahlungsadressen
  • Verschlüsselung sensibler Daten
  • Monitoring durch AML- und Sicherheitsteams

Zusätzlich nutzt PrimeXBT eine Infrastruktur mit weltweit verteilten Rechenzentren und regelmäßigen Sicherheitsprüfungen. Diese Maßnahmen sollen sowohl Handelsprozesse als auch persönliche Nutzerdaten schützen.

PrimeXBT richtet sich vor allem an Trader, die mehrere Märkte innerhalb einer einzigen Plattform handeln möchten. Durch die Kombination aus Kryptowährungen, Forex, Indizes und Rohstoffen eignet sich der Broker besonders für Nutzer, die aktiv zwischen verschiedenen Asset-Klassen wechseln.

Dank Funktionen wie MetaTrader 5-Integration, hohem Hebel und fortgeschrittenen Trading-Tools spricht PrimeXBT eher erfahrene Trader an. Gleichzeitig bietet die Plattform Demokonten und Bildungsressourcen, die auch Einsteigern den Einstieg erleichtern können.

Vorteile & Nachteile
Zugang zu über 350 handelbaren Instrumenten
Unterstützung von MetaTrader 5
Ein- und Auszahlungen in Fiat und Kryptowährungen
Keine Kontoführungs- oder Inaktivitätsgebühren
Mehrsprachiger Kundensupport
Nicht verfügbar für Nutzer aus den USA
Kryptowährungen meist nur über Derivate oder Futures handelbar
Übernacht-Finanzierungsgebühren bei gehebelten Positionen
Plattform und Tools können für Anfänger komplex sein

AvaTrade – Am besten für regulierten CFD-Handel auf Kryptowährungen

AvaTrade ist ein internationaler Online-Broker, der 2006 gegründet wurde und seinen Hauptsitz in Irland hat. Die Plattform bietet Handel mit Forex, Aktien-CFDs, Indizes, Rohstoffen und Kryptowährungen. Der Schwerpunkt liegt auf CFD-Trading, wodurch Nutzer auf Kursbewegungen spekulieren können, ohne die zugrunde liegenden Vermögenswerte direkt zu besitzen.

Wichtige Informationen auf einen Blick
Verfügbarkeit
Deutschland, EU und über 150 weitere Länder (nicht verfügbar in den USA und einigen weiteren Regionen)
Regulierungsbehörden
Zentralbank von Irland, ASIC (Australien), FSCA (Südafrika), FSA (Japan), ADGM-FSRA (Abu Dhabi), ISA (Israel), BVI FSC
Anlegerschutz
Bis zu 20.000 € für EU-Kunden über die irische Anlegerentschädigungsregelung
Mindesteinzahlung
100 €
Unterstützte Kryptowährungen
Rund 15–20 Krypto-CFDs
Krypto-Handelsgebühren
Keine Kommission; Kosten über Spreads
Einzahlungsgebühren
Keine
Auszahlungsgebühren
Keine
Verwahrungsart
Keine direkte Verwahrung, da Handel über CFDs
Wallet-Typ
Kein Krypto-Wallet verfügbar

AvaTrade gehört zu den stärker regulierten CFD-Brokern im internationalen Markt. Das Unternehmen wird von mehreren Finanzaufsichtsbehörden weltweit reguliert, darunter die Zentralbank von Irland, die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) sowie die Financial Sector Conduct Authority (FSCA) in Südafrika.

Für europäische Kunden erfolgt der Handel über AVA Trade EU Ltd, das von der irischen Zentralbank beaufsichtigt wird. Dadurch unterliegt AvaTrade den regulatorischen Anforderungen der Europäischen Union, einschließlich strenger Vorschriften zum Schutz von Kundengeldern.

EU-Kunden profitieren außerdem von einem Anlegerschutz von bis zu 20.000 €, falls der Broker insolvent werden sollte. Zusätzlich gilt für Privatkunden der Negativsaldoschutz, wodurch Verluste nicht über das eingezahlte Kapital hinausgehen können.

AvaTrade verwendet ein Spread-basiertes Gebührenmodell. Das bedeutet, dass die Handelskosten bereits in den Spreads enthalten sind und keine separate Handelskommission berechnet wird.

Typische Kostenbeispiele:

  • EUR/USD Spread: etwa 0,8 Pips
  • S&P 500 CFD Spread: etwa 0,5 Punkte
  • Apple-Aktien-CFD Spread: etwa 0,3

Einzahlungen und Auszahlungen sind grundsätzlich kostenlos. Allerdings erhebt AvaTrade eine Inaktivitätsgebühr von etwa 10 € pro Quartal, wenn ein Konto länger als 3 Monate nicht genutzt wird.

Nach 12 Monaten ohne Aktivität kann zusätzlich eine jährliche Verwaltungsgebühr von etwa 100 € anfallen.

AvaTrade bietet Kryptowährungen ausschließlich über CFDs an. Nutzer handeln also auf Preisbewegungen, ohne die Coins direkt zu kaufen oder in ein Wallet zu übertragen.

Zu den wichtigsten verfügbaren Krypto-CFDs gehören unter anderem:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Ripple (XRP)
  • Litecoin (LTC)
  • Bitcoin Cash (BCH)

Die Plattform ermöglicht es Tradern, Kryptowährungen zusammen mit anderen Märkten wie Forex, Indizes und Rohstoffen zu handeln. Dadurch können Nutzer verschiedene Märkte innerhalb eines einzigen Trading-Kontos kombinieren.

Da AvaTrade Kryptowährungen nur über CFDs anbietet, findet keine direkte Verwahrung von Coins statt. Nutzer besitzen daher keine digitalen Assets auf der Plattform.

Der Fokus der Sicherheitsmaßnahmen liegt auf dem Schutz der Handelskonten und Kundengelder. Dazu gehören:

  • Segregierte Konten zur getrennten Verwahrung von Kundengeldern
  • Negativsaldoschutz für Privatkunden
  • Regulierung durch mehrere internationale Finanzaufsichtsbehörden
  • Verschlüsselte Datenübertragung

Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass AvaTrade als vergleichsweise sicherer Broker innerhalb des regulierten CFD-Marktes gilt.

AvaTrade eignet sich vor allem für Trader, die CFDs auf Kryptowährungen und andere Märkte handeln möchten. Die Plattform kombiniert Krypto-Trading mit Forex, Indizes, Rohstoffen und Aktien-CFDs.

Durch die Unterstützung von Plattformen wie MetaTrader 4, MetaTrader 5 und AvaTradeGO richtet sich AvaTrade besonders an Trader, die Analyse-Tools und automatisierte Handelsstrategien nutzen möchten.

Für langfristige Krypto-Investoren, die ihre Coins direkt besitzen oder auf ein eigenes Wallet übertragen möchten, ist AvaTrade hingegen weniger geeignet.

Vorteile & Nachteile
Reguliert durch mehrere internationale Finanzaufsichtsbehörden
Niedrige CFD- und Forex-Gebühren
Ein- und Auszahlungen kostenlos
Unterstützung von MetaTrader 4 und MetaTrader 5
Mindesteinzahlung von 100 €
Kryptowährungen nur über CFDs handelbar
Inaktivitätsgebühr von etwa 10 € pro Quartal
Keine direkte Krypto-Verwahrung oder Wallet-Funktion
Produktangebot stärker auf CFDs und Forex fokussiert

Coinbase – Am besten für den direkten Kauf und die Verwahrung von Kryptowährungen

Coinbase ist eine der bekanntesten Krypto Börsen weltweit und wurde 2012 in den USA gegründet. Die Plattform ermöglicht den direkten Kauf, Verkauf und die Verwahrung von Kryptowährungen und zählt heute über 100 Millionen Nutzer. Besonders für Einsteiger gilt Coinbase als leicht verständliche Plattform mit einer großen Auswahl an digitalen Assets.

Wichtige Informationen auf einen Blick
Verfügbarkeit
Deutschland, EU und über 100 weitere Länder
Regulierungsbehörden
FinCEN (USA), BaFin (Deutschland – Coinbase Germany GmbH)
Anlegerschutz
Sicherheitsmaßnahmen wie Cold Storage und Versicherung für Online-Bestände
Mindesteinzahlung
Ab 1 €
Unterstützte Kryptowährungen
Über 260 Kryptowährungen
Krypto-Handelsgebühren
Standardgebühr 1,49 % pro Trade, im Advanced-Modus Maker/Taker ab 0 %
Einzahlungsgebühren
SEPA-Einzahlung kostenlos
Auszahlungsgebühren
SEPA-Auszahlungen meist kostenlos
Verwahrungsart
Plattform-Verwahrung (Custodial)
Wallet-Typ
Coinbase Wallet verfügbar

Coinbase zählt zu den wenigen großen Krypto-Plattformen mit einer offiziellen Lizenz in Deutschland. Die Coinbase Germany GmbH erhielt im Jahr 2021 eine Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für den Handel und die Verwahrung von Kryptowerten.

Zusätzlich unterliegt Coinbase in den USA der Aufsicht der Finanzbehörde FinCEN. Diese Kombination aus internationaler Regulierung und einem langen Unternehmensbestehen trägt wesentlich zur Reputation der Plattform bei.

Ein weiterer Vertrauensfaktor ist der Börsengang von Coinbase Global im Jahr 2021, wodurch das Unternehmen regelmäßig Finanzberichte veröffentlichen muss. Außerdem zählen bekannte institutionelle Investoren zu den Unterstützern der Plattform.

Die Gebührenstruktur von Coinbase hängt davon ab, welchen Handelsmodus Nutzer verwenden.

Im Standard-Modus gelten folgende typische Kosten:

  • 1,49 % Handelsgebühr pro Kauf oder Verkauf
  • 3,49 % Gebühr für Sofortkäufe mit Debitkarte oder PayPal
  • Zusätzlich ein Spread von etwa 0,5 %, der je nach Marktbedingungen variieren kann

Im integrierten Advanced-Modus arbeitet Coinbase mit einem Orderbuch. Hier gelten volumenbasierte Maker-/Taker-Gebühren, die bei großen Handelsvolumen bereits ab 0 % beginnen können.

Einzahlungen und Auszahlungen per SEPA-Überweisung sind kostenlos. Für kleinere Orders unter 200 € gilt ein fixes Gebührenmodell von 0,50 € bis 2,99 € pro Transaktion.

Coinbase bietet eine große Auswahl an digitalen Assets. Insgesamt können Nutzer über 260 Kryptowährungen handeln.

Zu den wichtigsten verfügbaren Coins gehören:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Solana (SOL)
  • Cardano (ADA)
  • Litecoin (LTC)
  • Polygon (MATIC)

Der Handel ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage pro Woche möglich. Zusätzlich unterstützt Coinbase Funktionen wie Staking, Earn-Programme und Sparpläne für Kryptowährungen.

Coinbase gilt als eine der sichereren Krypto Börsen und setzt mehrere Sicherheitsmechanismen ein. Laut Unternehmen werden etwa 98 % der Kundengelder in Offline-Speichern (Cold Wallets) verwahrt.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen umfassen:

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Kontozugriffe
  • AES-256-Verschlüsselung zum Schutz sensibler Daten
  • Versicherungsschutz für bestimmte online gehaltene Kryptowährungen
  • Möglichkeit, Coins auf ein externes Wallet zu übertragen

Für Nutzer, die ihre Coins selbst verwalten möchten, bietet Coinbase zusätzlich das Coinbase Wallet an, eine separate Wallet-App für iOS und Android.

Coinbase eignet sich besonders für Anleger, die Kryptowährungen direkt kaufen und langfristig halten möchten. Die Plattform legt großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und einen einfachen Einstieg in den Kryptomarkt.

Durch Funktionen wie SEPA-Einzahlungen, eine deutsche Benutzeroberfläche und eine regulierte Verwahrung ist Coinbase für viele Nutzer in Deutschland eine der zugänglichsten Krypto Börsen.

Fortgeschrittene Trader können zusätzlich den Advanced-Modus nutzen, der ein Orderbuch und niedrigere Handelsgebühren bietet.

Vorteile & Nachteile
Über 260 handelbare Kryptowährungen
Regulierte Krypto-Verwahrung in Deutschland
SEPA-Einzahlungen kostenlos
Benutzerfreundliche Plattform für Einsteiger
Eigenes Coinbase Wallet verfügbar
Handelsgebühren von etwa 1,49 % im Standard-Modus
Zusätzlicher Spread von etwa 0,5 % möglich
Einige Inhalte der Plattform weiterhin nur auf Englisch
Verrechnungskonto nicht durch klassische Einlagensicherung geschützt

Sind Krypto Börsen sicher?

Krypto Börsen können sicher sein, aber das Sicherheitsniveau hängt stark von Regulierung, Verwahrungssystemen, Sicherheitsmaßnahmen und der Transparenz des Unternehmens ab. Große Plattformen investieren erheblich in Infrastruktur und Compliance, während kleinere oder unregulierte Anbieter deutlich höhere Risiken bergen können.

Regulierung und Aufsicht

Ein wichtiger Sicherheitsfaktor ist die Regulierung durch Finanzaufsichtsbehörden. In Deutschland überwacht beispielsweise die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Anbieter, die Kryptoverwahrung oder bestimmte Handelsdienstleistungen anbieten.

Eine Lizenz bedeutet, dass Unternehmen strenge Anforderungen in Bereichen wie Kapitalausstattung, Risikomanagement und Geldwäscheprävention (AML/KYC) erfüllen müssen.

Auch internationale Plattformen stehen häufig unter Aufsicht großer Regulierungsbehörden, etwa:

  • Financial Conduct Authority (FCA) im Vereinigten Königreich
  • Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) in der EU
  • Australian Securities and Investments Commission (ASIC) in Australien

Eine Regulierung garantiert zwar keinen vollständigen Schutz vor Verlusten, erhöht aber die Transparenz und Rechenschaftspflicht eines Anbieters.

Verwahrung und Schutz der Kryptowährungen

Viele etablierte Plattformen lagern den Großteil der Kundengelder in sogenannten Cold Wallets, also Offline-Speichern, die nicht direkt mit dem Internet verbunden sind. Bei einigen großen Börsen werden über 90 % der digitalen Vermögenswerte offline aufbewahrt, um Hackerangriffe zu erschweren.

Zusätzlich kommen häufig weitere Sicherheitsmechanismen zum Einsatz:

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Kontozugänge
  • Adress-Whitelisting für Auszahlungen
  • Verschlüsselung sensibler Daten mit modernen Sicherheitsstandards
  • Versicherungen für bestimmte digitale Bestände

Diese Maßnahmen reduzieren das Risiko von Hacks oder unautorisierten Zugriffen deutlich.

Typische Risiken bei Krypto Börsen

Trotz moderner Sicherheitsmaßnahmen bleibt der Kryptomarkt mit bestimmten Risiken verbunden. Dazu gehören:

  • Hackerangriffe auf Börsen oder Wallets
  • Insolvenz oder Managementprobleme eines Anbieters
  • Marktvolatilität, die zu schnellen Wertverlusten führen kann
  • Regulatorische Änderungen, die den Zugang zu bestimmten Diensten einschränken können

Historisch gab es mehrere prominente Börsenpleiten, weshalb Experten häufig empfehlen, größere Krypto-Bestände langfristig in einem eigenen Hardware-Wallet aufzubewahren.

Tipps für mehr Sicherheit beim Kryptohandel

Anleger können ihr Risiko deutlich reduzieren, wenn sie einige grundlegende Sicherheitsregeln beachten:

  • Nur Plattformen nutzen, die reguliert oder stark etabliert sind
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
  • Große Beträge nicht dauerhaft auf der Börse halten
  • Ein Hardware-Wallet für langfristige Verwahrung nutzen
  • Vorsichtig mit unbekannten Plattformen oder unrealistischen Renditeversprechen umgehen

Insgesamt sind viele große Krypto Börsen heute deutlich sicherer als noch vor einigen Jahren. Dennoch bleibt es wichtig, den Anbieter sorgfältig zu prüfen und grundlegende Sicherheitsmaßnahmen zu nutzen, bevor man Kryptowährungen kauft oder handelt.

Methodik: Wie wir Krypto Börsen bewerten

Die Bewertungen der Plattformen basieren auf einem standardisierten Analyse- und Bewertungssystem. Jede Krypto-Plattform wird anhand einer Kombination aus praktischen Tests, Gebührenanalysen, Funktionsbewertungen und regulatorischen Prüfungen untersucht, um eine möglichst objektive Gesamtbewertung zu ermitteln.

Im Rahmen der Analyse werden unter anderem Kontoregistrierung, Handelsfunktionen, Ein- und Auszahlungen, Sicherheitsmechanismen sowie Gebührenstrukturen geprüft. Zusätzlich fließen öffentlich verfügbare Informationen wie regulatorische Lizenzen, Unternehmensstruktur und Marktangebot in die Bewertung ein. Ziel ist es, eine realistische Einschätzung der Plattform aus Sicht privater Anleger zu liefern.

Jede Kategorie wird auf einer Skala von 0 bis 5 Punkten bewertet. Die einzelnen Kategorien werden anschließend unterschiedlich gewichtet und zu einer Gesamtbewertung der Plattform zusammengeführt.

Die wichtigsten Bewertungskategorien sind:

  • Investitionsmöglichkeiten – verfügbare Kryptowährungen und Anlageoptionen
  • Plattform & Benutzerfreundlichkeit – Bedienbarkeit, Handelsoberfläche und mobile Apps
  • Produkte & Märkte – Vielfalt der handelbaren Assets und Märkte
  • Sicherheit & Zuverlässigkeit – Regulierung, Verwahrung, Sicherheitsmechanismen
  • Einzahlungen & Auszahlungen – unterstützte Zahlungsmethoden, Geschwindigkeit und Kosten
  • Analyse- und Research-Tools – Charting, Marktdaten und Analysefunktionen
  • Gebühren & Kosten – Handelsgebühren, Spreads und weitere mögliche Kosten
  • Bildungsangebote – Tutorials, Lernmaterialien und Informationsressourcen

Dieses strukturierte Bewertungsmodell ermöglicht einen transparenten und vergleichbaren Überblick über die wichtigsten Eigenschaften verschiedener Krypto Börsen.

Wie wählt man die richtige Krypto Börse?

Nutze diese Kategorien als Abkürzung: Wähle zuerst dein Ziel, dann nimm 1–2 passende Anbieter aus der Shortlist. So sparst du Zeit und vermeidest Überthinking.

Wenn du möglichst einfach starten willst (App, einfache Oberfläche, schneller Kauf)

  • Coinbase – Sehr einsteigerfreundlich, klarer Kaufprozess, große Auswahl (~260+ Coins). SEPA-Einzahlung kostenlos, aber Sofortkauf per Karte/PayPal ist teuer (3,49 %); Standard-Trades oft 1,49 % + typischer Spread (ca. ~0,5 %, je nach Markt). In Deutschland über BaFin-Lizenz (Verwahrung/Eigenhandel) ein starkes Seriositäts-Signal.
  • eToro – Ideal, wenn „Krypto + andere Assets“ in einer Oberfläche gewünscht ist. Krypto-Gebühr 1 % beim Öffnen + 1 % beim Schließen (zusätzlich zum Spread), dazu viele Tools (News, Watchlists, Analysen) und Social-/Copy-Ansatz. Mindesteinzahlung in der Praxis niedrig (in deinem Material: 50 als Einstieg genannt) – nur in € denken und bei Einzahlung/Währung genau auf die Kontoeinstellungen achten.

Wenn du möglichst viele Coins willst (Auswahl vor allem)

  • Coinbase – Einer der breitesten Kataloge in deiner Liste (~260–300+ je nach Quelle/Modus). Gut für Nutzer, die nicht nur BTC/ETH handeln, sondern auch viele Altcoins in einer großen, etablierten Plattform suchen.
  • eToro – Ebenfalls große Auswahl (150+ Kryptowährungen laut deinem Material), dazu „Multi-Asset“-Setup für Diversifikation.

Wenn du niedrige Trading-Gebühren priorisierst (statt Komfort-Fees)

  • PrimeXBT – Stärker auf aktives Trading ausgerichtet: Krypto-Futures mit Maker/Taker-Modell (im Material: ab 0,01 % Maker, bis 0,045 % Taker, VIP-Rabatte möglich). CFD-Kosten stecken im Spread; keine Inaktivitätsgebühr. Achtung: Konditionen hängen stark vom Produkt (CFD vs. Futures) und Markt ab, und Hebelprodukte sind risikointensiv.
  • XTB – Bei echten Aktien/ETFs oft sehr günstig (im Material: 0 % Kommission bis 100.000 € Handelsvolumen/Monat, darüber 0,2 % min. 10 €). Krypto ist eher „Teil des Gesamtpakets“ und häufig über CFDs/Spreads gelöst. Für Gebührenfokus gut – aber passend vor allem, wenn neben Krypto auch klassische Märkte wichtig sind.

Wenn du Copy-Trading / Social Trading als Abkürzung willst

  • eToro – Marktführer-Image im Social/Copy-Bereich, dazu kuratierte Portfolios („Smart Portfolios“) und starke Community-Funktionen. Gute Wahl, wenn du lieber Strategien beobachten/kopieren willst, statt jede Entscheidung selbst zu treffen.
  • PrimeXBT – Covesting-Integration (Copy-Trading-Ansatz) plus Multi-Market-Setup. Eher für Nutzer, die Copy-Trading mit aktivem Trading/Leverage kombinieren wollen.

Wenn du Krypto nur als Teil einer Multi-Asset-Strategie willst (Krypto + Aktien/ETFs/FX)

  • eToro – Multi-Asset-Plattform mit sehr breitem Gesamtangebot (in deinem Material: 10.000+ Assets), Tools und optionalen CFDs.
  • XTB – Starker Fokus auf CFDs/Forex, aber auch echte Aktien/ETFs (je nach Markt). In Deutschland zusätzlich mit Aufsicht/Struktur (u. a. BaFin-Bezug im Material) ein Pluspunkt für Nutzer, die „Broker-Setup“ statt reiner Krypto-Exchange bevorzugen.

Wenn dir Regulierung & formale Sicherheits-Signale am wichtigsten sind

  • Coinbase – In Deutschland über BaFin-Lizenz für Kryptoverwahrung/Eigenhandel (Coinbase Germany GmbH laut deinem Material) klar positioniert. Sicherheitsfeatures: 2FA, starke Verschlüsselung, hoher Anteil der Assets in Cold Storage (im Material: 98 % offline).
  • AvaTrade – Stark regulierter CFD/Forex-Broker (u. a. Central Bank of Ireland und weitere Ansichten je nach Einheit), mit Negativsaldoschutz für Privatkunden. Krypto eher als CFD-Exposure gedacht, nicht als „Coin-Börse“ im klassischen Sinne.

Wenn du professionelle Trading-Setups willst (Hebel, Futures, MT5, viele Märkte)

  • PrimeXBT – Multi-Market (CFDs, Krypto-Futures, FX, Rohstoffe, Indizes, Aktien) und MT5-Support, dazu hohe Hebeloptionen. Gut für aktive Trader, die eine „All-in-one“-Trading-Umgebung suchen und Risiken aktiv managen.
  • XTB – Sehr gute Plattform (xStation 5 im Material), viele Analyse-Tools, Fokus auf aktive Trader. Achtung: CFDs/Forex sind komplex, und im Material wird klar auf hohe Verlustquoten bei Retail-CFDs hingewiesen.

Wie eröffnet man ein Konto bei einer Krypto Börse?

Die Kontoeröffnung bei einer Krypto Börse ist in der Regel vollständig digital und dauert oft nur wenige Minuten. Die meisten Plattformen folgen einem ähnlichen Prozess, der auch gesetzliche Anforderungen wie Identitätsprüfung (KYC) und Geldwäscheprävention (AML) erfüllt.

1. Konto registrieren

Zunächst wird ein Benutzerkonto mit Name, E-Mail-Adresse und Passwort erstellt. Anschließend muss die E-Mail-Adresse bestätigt werden.

2. Identität verifizieren

Seriöse Plattformen verlangen eine Identitätsprüfung. Dazu wird meist ein Personalausweis oder Reisepass hochgeladen oder ein kurzer Video-Ident-Prozess durchgeführt.

3. Sicherheitsfunktionen aktivieren

Nach der Verifizierung sollten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktiviert werden, um das Konto zu schützen.

4. Geld einzahlen

Nun kann Geld eingezahlt werden, zum Beispiel per SEPA-Überweisung, Kreditkarte, PayPal oder Kryptowährung. Die Mindesteinzahlung liegt je nach Plattform häufig zwischen 1 € und 100 €.

5. Kryptowährungen kaufen

Sobald das Guthaben verfügbar ist, können Nutzer eine Kryptowährung auswählen, den Betrag festlegen und den Kauf oder Trade ausführen. Die gekauften Coins werden anschließend im Exchange-Wallet der Plattform gespeichert oder können auf ein eigenes Wallet übertragen werden.

FAQs

Die beste Krypto Börse hängt von Gebühren, Sicherheit und Funktionsumfang ab, statt von einem einzelnen Anbieter. Plattformen wie Coinbase (über 260 Coins, BaFin-Lizenz), eToro (150+ Coins, Social Trading) und PrimeXBT (Maker ab 0,01 %) gehören zu den stärksten Optionen je nach Nutzertyp.

Der „beste“ Kryptohändler ist der Anbieter, der zur eigenen Strategie passt, etwa niedrige Gebühren, große Coin-Auswahl oder aktive Trading-Tools. Für viele Nutzer sind Coinbase (einfacher Kauf), eToro (1 % Gebühr, Copy Trading) und XTB (CFDs ohne Kommission, Kosten über Spreads) führend im Vergleich.

Für Anfänger eignen sich benutzerfreundliche Plattformen mit klaren Gebühren und einfacher Oberfläche. Coinbase (ab 1 € Einzahlung, einfache Bedienung) und eToro (Demokonto, Copy Trading, 1 % Gebühr) sind besonders geeignet, da sie Einstiegshürden reduzieren und Bildungsressourcen bieten.

Seriöse Krypto Börsen sind reguliert oder etabliert, nutzen Sicherheitsmaßnahmen wie 2FA, Cold Storage (oft 90 %+ offline) und getrennte Kundengelder. Beispiele sind Coinbase (BaFin-Lizenz), eToro (CySEC, FCA) und regulierte Broker wie Plus500 oder AvaTrade mit EU-Anlegerschutz bis etwa 20.000 €.

Eine Krypto Börse ermöglicht den Kauf, Verkauf und Handel von Kryptowährungen über eine digitale Plattform. Nutzer registrieren sich, verifizieren ihre Identität (KYC), zahlen Geld ein (z. B. SEPA) und handeln Coins, wobei Gebühren meist zwischen 0 % und 1,5 % pro Trade oder über Spreads anfallen.

Die sichersten Krypto Börsen kombinieren Regulierung, Cold Storage (bis zu 98 % der Assets offline) und starke Sicherheitsfunktionen wie 2FA. Coinbase (BaFin-Lizenz, Cold Storage), eToro (reguliert, segregierte Konten) und stark regulierte Broker gelten als besonders sicher, auch wenn kein Anbieter vollständigen Schutz vor Verlusten garantieren kann.

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James Knight
Lead Content Editor
James K.
James ist leitender Content-Editor bei Invezz, wo er Themen aus der gesamten Finanzwelt behandelt – vom Aktienmarkt über Kryptowährungen bis hin zu makroökonomischen Märkten. Er ist besonders daran interessiert, die Finanzwelt zu entmystifizieren und die grundlegenden Bausteine unserer globalisierten Wirtschaft zu erkunden, wie etwa Lieferketten und Infrastrukturprojekte. Er ist seit Anfang 2021 bei Invezz und seit Herbst desselben Jahres als verantwortlicher Redakteur für Bildungsinhalte tätig. Außerdem hat er bereits für Medien wie CNBC, die British Heart Foundation und das Magazin FourFourTwo geschrieben.