CryptoWatt aus Montana nimmt das Mining-Geschäft ohne seinen Eigentümer wieder auf

CryptoWatt aus Montana nimmt das Mining-Geschäft ohne seinen Eigentümer wieder auf
Written by:
Ali Raza
29th Januar, 16:13
Updated: 11th Februar, 13:34
  • Eine als CryptoWatt bekannte Krypto-Mining-Anlage nahm den Betrieb wieder auf, obwohl das rechtliche Schicksal seines Besitzers noch unbekannt ist.
  • Die Einrichtung wurde geschlossen, nachdem der Eigentümer, Matthew Goettsche, des Betrugs beschuldigt worden war, durch den er 722 Millionen Dollar gestohlen hatte.
  • Das Unternehmen wird derzeit von einem Teilhaber, Kevin Washington, und dem Betreiber, Rick Tabish, geführt, die das Unternehmen weiterhin retten und seine Integrität sicherstellen möchten.

Das in Butte Montana ansässige Krypto-Bergbauunternehmen CryptoWatt hat trotz des ungewissen rechtlichen Schicksals seines Besitzers offiziell seine Arbeit wieder aufgenommen. Wie sich viele vielleicht erinnern, wurde das Mining-Unternehmen geschlossen, nachdem sein Besitzer, der mutmaßliche Betrüger Matthew Goettsche, festgenommen worden war. Laut dem Montana Standard-Bericht vom Dezember 2019 soll Göttsche durch betrügerische Handlungen rund 722 Millionen US-Dollar gesichert haben.

Jetzt scheint das Mining-Unternehmen wieder im Geschäft zu sein, das von Teilhaber Kevin Washington zusammen mit dem Betreiber Rick Tabish geführt wird.

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CryptoWatt kehrt ins Geschäft zurück

Obwohl Goettsche mehr als die Hälfte des Unternehmens besitzt, ist CryptoWatts Geschäft nicht der Grund, warum er in Gewahrsam genommen wurde. Nach dem, was bekannt ist, betrieb er auch einen so genannten Kryptowährungs-Investment-Club, zusammen mit mehreren anderen Personen. Dieser Club, bekannt als BitClub Network, wurde dann von ihm und wahrscheinlich anderen benutzt, um Millionen von Dollar zu erschwindeln.

In der Zwischenzeit war Tabish angeblich für die Ausführung von CryptoWatt selbst verantwortlich, ohne bekannte Verbindungen zum BitClub-Netzwerk. Die Behörden konnten auch nicht nachweisen, dass er von Goettsches betrügerischen Absichten Kenntnis hatte. Darüber hinaus hatte Göttsche eine große Schuld, die er Tabish schuldete.

Nun eröffnete Tabish die Firma wieder und sagte, dass jeder verliert, wenn die Anlage geschlossen bleibt. Sein Ziel ist es, die Integrität der Einrichtung sowie die Interessen aller zu schützen, die Verbindungen zur Firma haben.

Darüber hinaus erklärte Tabish, er sei bereit, erforderlichenfalls vor Gericht zu gehen, plane jedoch nicht, den gesamten Betrieb als Folge der zu langen Stilllegung der Einrichtung zum Erliegen zu bringen. Infolgedessen hat er vor drei Tagen, am 26. Januar, die Arbeit der Kryptomine wieder aufgenommen.

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