Die Nutzung von DeFi-Krediten führt dazu, dass bZx Chainlink integriert

Die Nutzung von DeFi-Krediten führt dazu, dass bZx Chainlink integriert
Written by:
Ali Raza
18th Februar, 12:58
  • Die auf Ethereum basierende DeFi-Plattform bZx meldete kürzlich einen großen Exploit, der zu einem Darlehen in Höhe von 350.000 USD führte.
  • Das bZx-Team gab an, dass es keinen tatsächlichen Verlust gibt, aber die Situation ist sehr komplex.
  • Der genannte Betrag ist nur eine grobe Schätzung, da die Bestimmung des genauen Betrags aufgrund der Komplexität schwierig ist. Das Team versicherte den Benutzern jedoch, dass sie nicht betroffen sind.

An diesem Wochenende wurden zahlreiche Dienste, die von der siebtgrößten DeFi-Plattform des Ethereum-Netzwerks – bZx – angeboten wurden, aufgrund eines Exploits der sogenannten „Flash-Kreditvergabe“ eingefroren. Die Exploitation umfasste 350.000 USD, was schätzungsweise 2% aller Vermögenswerte, die die Plattform verwaltet. Das Team von bZx gab jedoch an, dass es unmöglich ist, genau abzuschätzen, wie viel genommen wurde.

Am 15. Februar gab die Plattform lediglich auf Twitter bekannt, dass Fulcrum wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet wurde, und versprach, bald weitere Details zu veröffentlichen.

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In einem weiteren Tweet stellten sie fest, dass der offizielle Bericht heute, am 17. Februar, um 17 Uhr veröffentlicht wird. Die Verzögerung ist auf die Komplexität der Transaktion zurückzuführen, die die Bilanzierung der Verluste kompliziert und zeitaufwändig machte.

In einem anderen Bericht von TrustNodes heißt es, dass bZx Chainlink integrieren wird, um seine Preisquellen zu diversifizieren, wie das Team in früheren Konsultationen sagte. Ein Vertreter von bZx bestätigte daraufhin, dass die Integration von ChainLink tatsächlich stattfinden wird.

Was ist eigentlich passiert?

Trotz der Schwere der Ausbeutung versicherte das Team den Nutzern, dass kein Kreditgeber in irgendeiner Weise von dem Angriff betroffen sein wird.

Sie wiesen auch darauf hin, dass die Plattform keinen traditionellen Hacking-Angriff erlitten habe. Aus der Sicht des Protokolls selbst hat jemand einfach einen Kredit beantragt, der theoretisch wie jeder andere ist.

Das Problem liegt in der Tatsache, dass der „Angreifer“ 10.000 ETH (2,67 Mio. USD) in Form eines Flash-Kredits geliehen hat. Hierbei handelt es sich um eine codebasierte Kreditvergabe, mit der Händler über kurze Zeiträume Kredite aufnehmen und zurückgeben können. Der Angreifer schickte dann die Hälfte des Betrags an ein anderes DeFi-Protokoll, Compound, während der Rest an bZx ging. Nach den Einzahlungen hat der Angreifer WBTC auf bZx gekürzt und dann 112 WBTC (1,1 Mio. USD) auf Compound ausgeliehen. Anschließend verkauften sie den Betrag auf UniSwap, einem dritten DeFi-Markt.

Während der Schritt ziemlich komplex war, betonte das Team auch, dass es keinen tatsächlichen Verlust gibt, und solange der Kreditnehmer das Geld mit Zinsen zurückgibt, bleibt der Pool so gesund wie bisher. Mit anderen Worten, es gibt keinen Grund zur Panik. Trotzdem fiel der Preis für iETH kurzzeitig, um nach einer Weile wieder auf die normale Höhe zurückzukehren.

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