Die Crypto-Community wehrt sich gegen die Google-Zensur

Die Crypto-Community wehrt sich gegen die Google-Zensur
Ali Raza
14. März 2020, 22:03 PM
  • Die Crypto-Community kämpft mit einer Change.org-Petition und einem Hashtag #ForkGoogle gegen Googles Zensur des Crypto-Sektors.
  • Der Schritt erfolgte, nachdem Google mehrere Krypto-Apps aus seinem Play Store entfernt und Ende 2019 mithilfe von YouTube einen großen Teil der kryptofokussierten YouTube-Kanäle entfernt hatte.
  • Während die betroffenen YouTuber ihre Konten und Videos zurückbekommen haben, möchte die Community nun eine Erklärung und forderte den US-Senat auf, Google vorzuladen.

Nach Jahren der Zensur bei Google hat die Cryptocurrency-Community nun begonnen, sich mit einer # ForkGoogle-Kampagne zu wehren. Darüber hinaus forderte es den US-Senat auf, Google vorzuladen.

Google zensiert seit einiger Zeit Kryptowährungen und überträgt diese Zensur sogar auf seine Tochtergesellschaft und fordert einen Boykott des Unternehmens und seiner Dienste. Außerdem werden die Benutzer aufgefordert, zu anderen Browsern wie Brave und anderen Webseiten für die gemeinsame Nutzung von Videos wie Steemit zu wechseln.

Zum Zeitpunkt des Schreibens wurden in der Petition nach einer Woche nur 355 Unterschriften gesammelt. Die Anzahl kann jedoch mit der Zeit weiter zunehmen.

Neben dem Kampf gegen Google soll die Kampagne auch zusätzliche Aufmerksamkeit auf den Kryptosektor sowie auf Bitcoin selbst lenken. Ein weiteres, wenn auch etwas unrealistisches Ziel ist es, Google davon zu überzeugen, seine Haltung vollständig zu ändern und Kryptowährungen zu unterstützen.

Die Petition selbst wurde von Googles Anti-Krypto-Maßnahmen inspiriert, z. B. dem Entfernen zahlreicher kryptozentrierter Apps aus dem Google Play Store wie Bitcoin Blast und MetaMask, sowie dem Verbot von YouTuber und dem Löschen ihrer Inhalte. Wie bereits erwähnt, sind viele dieser YouTuber und ihre Videos inzwischen zurückgegeben, aber die Kryptozensur auf der Plattform geht weiter.