Die chinesische Finanzbehörde gibt eine neue Warnung für Krypto-Benutzer heraus

Die chinesische Finanzbehörde gibt eine neue Warnung für Krypto-Benutzer heraus
Ali Raza
04. Apr. 2020, 00:31 AM
  • Die chinesische Finanzaufsicht hat vor kurzem eine neue Warnung für Krypto-Benutzer herausgegeben.
  • Die NIFA warnt davor, dass die Devisenmärkte Volumen vortäuschen könnten, um Handelsentscheidungen zu manipulieren.
  • Der 'Watchdog' warnt, dass viele Börsen zu große Handelsvolumina hatten, während die Preise fallen.

Chinas Finanzwächter NIFA (National Internet Finance Association) hat kürzlich eine Warnung für Krypto-Investoren herausgegeben. Die NIFA befürchtet, dass viele derjenigen, die sich mit Krypto befassen, sich der potenziellen Risiken einer Investition in Krypto nicht bewusst sind. Das Hauptproblem ist laut Warnung die Manipulation.

Die Manipulation in der Kryptoindustrie ist immer noch stark

Manipulationen waren in der Kryptoindustrie natürlich schon immer ein Problem. Da viele Krypto während der aktuellen globalen Krise als sicheren Hafen betrachten, könnten sie jetzt leichter Opfer davon werden.

Während der Kryptohandel in China immer noch nicht unterstützt wird, handeln viele Bürger des Landes an Devisen. Laut der Datenanalyse der NIFA neigen solche Börsen dazu, Handelsvolumina zu fälschen. Die Warnung besagt auch, dass einige Börsen Krypto mit Gold und Silber verglichen haben. Der Steuerbeobachter sieht darin irreführende Informationen, die leichtgläubige Anleger täuschen können. Immerhin haben viele erhebliche Verluste verzeichnet, als die Kryptopreise aufgrund von Coronavirus-Befürchtungen abstürzten.

Die NIFA betonte:

"In unserer Stichprobenanalyse, die auf Handelsdaten einiger Börsen basiert, liegt die tägliche Handelsumschlagsrate für mehr als 40 Münzen bei über 100 Prozent, während die Rate für mehr als 70 Münzen über 50 Prozent liegt."

Es fügte hinzu, dass es trotz der niedrigen Preise ein massives Handelsvolumen gab. Mit anderen Worten, der Wachhund scheint davon überzeugt zu sein, dass Handelsplattformen „falschen Wohlstand“ geschaffen haben.

Die Börsen fälschen ihre Daten, warnt die NIFA

Da die beliebtesten Börsen vollständig zentralisiert sind, könnten sie sich theoretisch mit Statistiken abfinden. Sie könnten auch Roboter verwenden, um gefälschte Handelsvolumina zu erstellen. Laut NIFA gibt es auch einige Plattformen, deren Handelsvolumen vollständig aufgefüllt ist. Dies wurde einfach durch das Kopieren von Daten von erfolgreicheren Plattformen erreicht.

Darüber hinaus bedeutet diese Zentralisierung auch, dass die Börsen mit dem Vermögen der Anleger tun können, was sie wollen. Sie könnten sie einfrieren, einen Systemausfall vortäuschen oder sogar vollständig abschalten. Dies würde es Anlegern unmöglich machen, eine Position zu schließen. Infolgedessen würden sie Verluste erleiden, angeblich aufgrund technischer Probleme. Natürlich sind Händler, die mit hoher Hebelwirkung zu tun haben, am stärksten gefährdet, warnt die NIFA.

Schließlich stellt die NIFA auch fest, dass die meisten Krypto-Börsen außerhalb Chinas betrieben werden. Da der Handel im Land verboten war, wollten nicht viele Krypto-Unternehmen innerhalb des Landes operieren. Dies hat es dem 'Wachhund' erschwert, Informationen von diesen Instituten zu erhalten und die Verluste der Händler zu bewerten.