Die neue Partnerschaft von HTC ermöglicht XMR Mobile Mining

Die neue Partnerschaft von HTC ermöglicht XMR Mobile Mining
Written by:
Ali Raza
11th April, 12:33
Updated: 28th April, 14:27
  • HTC hat sich mit Midas Labs zusammengetan, um Monero Mining auf Exodus möglich zu machen.
  • HTC-Beamte wiesen darauf hin, dass dies möglicherweise nicht der Fall ist, da das Smartphone für die Verwendung als schlecht ausgestattet ist.
  • HTC sagte, dass die Benutzer von einem neuen Mining-Algorithmus, bekannt als RandomX, profitieren werden.

Der taiwanesische Elektronikhersteller HTC hat kürzlich beschlossen, die Fähigkeiten seines blockchainfreundlichen Smartphones zu erweitern. Das Telefon, Exodus, wird es seinen Benutzern von nun an ermöglichen, die Kryptowährung Monero (XMR) abzubauen.

Die neue Partnerschaft von HTC und ihre Ziele

Die neue Fähigkeit ist eine Folge der neuen Partnerschaft von HTC mit Midas Labs. Das Unternehmen wird die DeMiner-App von Midas Labs in sein Smartphone integrieren, um mit dem Abbau von XMR zu beginnen.

HTC plant, die App innerhalb der nächsten zwei Monate zu integrieren. Der Schritt wird die Möglichkeiten des Smartphones erweitern und Krypto-Enthusiasten einen weiteren Grund liefern, Exodus zu kaufen.

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Midas‘ Krypto-Mining-Anwendung wird es jedem Benutzer des HTC Exodus ermöglichen, den Speicher und die CPU seines Telefons für das Monero-Mining zu nutzen. Zu diesem Zeitpunkt beläuft sich die Monero-Mining-Belohnung auf einer jährlichen Basis auf etwa 60 Millionen Dollar. Mit anderen Worten, der Abbau der Münze kann sehr profitabel sein.

Zumindest wäre es so, wenn solche Belohnungen nicht hauptsächlich an ASIC-Anwender gingen. Hinzu kommt, dass Smartphones möglicherweise nicht so kompetent und gut geeignet sind, komplexe Blockkettengleichungen zu lösen. Diese erfordern enorme Mengen an Rechenleistung, und selbst die besten Telefone verblassen im Vergleich zu CPUs und GPUs.

Ein Vergleich mit professionellen Mining-Ausrüstungen ist sinnlos, da sie nicht über ausreichende Rechenleistung verfügen. Ganz zu schweigen vom notwendigen Betriebssystem, das in der Lage wäre, das Mining über längere Zeiträume zu betreiben, oder sogar von Batterien, die sie über lange Zeit mit Strom versorgen würden.

Macht es Sinn, auf dem Handy zu ‚minen‘ erstellen?

Der dezentralisierte Chief Officer von HTC, Phil Chen, hat jedoch eine andere Idee. Er sagte: „Das Mining auf Mobiltelefonen ist ein wichtiges Forschungsthema, um die Entwicklung sicherer Kryptonetzwerke zu verstehen. Die Zahl der Mobiltelefone im Jahr 2020 nähert sich 3,5 Milliarden, was die Hash-Rate und die Abbauleistung solcher Kryptonetzwerke weiter dezentralisieren und verteilen würde.

Nach Angaben der Firma hat sie diesen Algorithmus entwickelt, um ASICs so gut wie nicht- wettbewerbsfähig zu machen.

RandomX wird auch CPU-Miner gegenüber anderen bevorzugen, auch wenn es im Netzwerk von Monero eine enorme Verschiebung hin zum GPU-Mining gab. Darüber hinaus fügte Chen hinzu, dass die stromsparende Software für Mobiltelefone entwickelt und ausgereift sei. Unterdessen seien Laptops und Desktops nach wie vor sehr stromhungrig. Dies wird auch die Rentabilität und Effizienz des Mobile Mining weiter steigern.

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