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EOS Ecosystem soll Nutzer um etwa 40,3 Millionen Pfund betrogen haben

EOS Ecosystem soll Nutzer um etwa 40,3 Millionen Pfund betrogen haben
Jinia Shawdagor
21. Apr. 2020, 20:27 PM
  • Die Betreiber der Brieftasche sollen die gestohlenen Gelder angeblich auf ein Konto mit der Bezeichnung huobidevice3 verschoben haben.
  • Vor seinem Verschwinden war EOS Ecosystem vor einem lokalen chinesischen Gericht angeklagt worden.
  • Die gestohlenen Gelder lassen sich nur schwer auszahlen und werden wahrscheinlich lange Zeit auf dem Konto verbleiben.

Ein angebliches EOS-Ponzi-System hat Nutzer um mehr als 40,3 Millionen Pfund betrogen. Ein Bericht enthüllte diese Nachricht am 20. April und stellte fest, dass das in China ansässige EOS Ecosystem, eine renommierte EOS-Brieftasche, geschlossen wurde und mit den Geldern der Nutzer verschwand.

Berichten zufolge hat der Betreiber der Brieftasche Investoren ausgesperrt und ihnen den Zugriff auf ihre Konten über die EOS Ecosystem App verwehrt. Der Betreiber hat daraufhin eine große Summe der Gelder vom Konto des Dienstes auf ein anderes Konto verschoben. Das Konto trägt den Namen huobidevice3, ist jedoch nicht an die Börse von Huobi angeschlossen. Angeblich befinden sich auf diesem Konto derzeit EOS-Marken im Wert von 38,7 Millionen Pfund Sterling.

EOS Ecosystem war Berichten zufolge ein weithin bekannter Betrug

Vor der Schließung fungierte EOS Ecosystem als zinszahlende Brieftasche. Die Nutzer vertrauten der Brieftasche ihre EOS-Token an und verdienten im Gegenzug tägliche Gewinne. EOS Ecosystem war unter anderem deshalb erfolgreich, weil es viele Menschen anzog und die täglichen Erträge für einige Monate auszahlte. Auf diese Weise haben die Personen, die die Zinsen verdienten, das Projekt evangelisiert und mehr Nutzer angezogen. Mehrere Skandale haben dieses Projekt jedoch ins Wanken gebracht. Angeblich handelte es sich um ein weithin bekanntes Krypto-Ponzi-Schema, das sich über lange Zeit hinweg über Wasser gehalten hat.

EOS Ecosystem wurde Berichten zufolge vor einem lokalen Gericht in China verklagt. Das Projekt behauptete auch, mit anderen Blockproduzenten und EOS-Organisationen verbunden zu sein. Die genannten Organisationen bestritten jedoch jegliche Verbindungen und behaupteten bei mehreren Gelegenheiten, es handele sich um ein betrügerisches Projekt.

Darüber hinaus waren auch die täglichen Erträge der Brieftasche verdächtig.

Laut einem Bericht:

Die gestohlenen Gelder lassen sich nur schwer auszahlen

Obwohl es den Betreibern von EOS Ecosystem gelungen ist, die Gelder erfolgreich zu stehlen, wird es ihnen angeblich schwer fallen, die Gelder auszuzahlen. Dies liegt daran, dass EOS leicht zu verfolgen ist. So könnten die Gelder lange auf dem huobidevice3-Konto liegen bleiben, während die angeblichen Betrüger darauf warten, dass sich das Problem abkühlt.

Glauben Sie, dass das angebliche EOS Ecosystem Ponzi Schema einen Einfluss auf die Preisentwicklung von EOS haben wird? Teilen Sie uns Ihre Meinung unten mit.