Ehemaliger US-Senator soll wegen Verbindungen zu einem Krypto-Betrug verhaftet werden

Ehemaliger US-Senator soll wegen Verbindungen zu einem Krypto-Betrug verhaftet werden
Written by:
Ali Raza
23rd April, 12:01
Updated: 28th April, 13:26
  • David Schmidt erschien kürzlich nicht zu seiner Anhörung bezüglich seiner Verbindungen zu einem angeblichen Kryptobetrug.
  • David und sein Partner erschienen beide nicht zu einer Online-Anhörung, was den Richter veranlasste, Haftbefehle zu erlassen.
  • Beide sammelten zusammen mit ihrem dritten Partner 4 Millionen Dollar, die sie für ihre persönlichen Bedürfnisse verwendeten.

Im Kryptosektor gibt es einen weiteren Fall, bei dem es um einen Betrug mit digitaler Währung geht, obwohl dieser Fall weitaus mehr Aufmerksamkeit erregte als die meisten anderen. In diesem neuen Fall ist angeblich ein Senator des Bundesstaates Washington involviert.

Ehemaliger Senator erscheint nicht zur Gerichtsverhandlung

Der Senator musste kürzlich an einer Anhörung bezüglich seiner Beteiligung teilnehmen. Nachdem er dies jedoch versäumt hatte, erließ der texanische Bundesrichter Haftbefehle für ihn und seinen Partner. Bei dem mutmaßlichen Betrug, in den der Senator und sein Partner verwickelt waren, handelt es sich um einen Krypto-Betrug, der als ‚Meta-1-Münze‘ bekannt ist.

Bei dem fraglichen Ex-Senator handelt es sich um keinen Geringeren als David Schmidt, der dem Projekt Ende 2018 beigetreten ist. Das fragliche Projekt wurde zuvor von Nicole Bowdler und Robert Dunlap ins Leben gerufen. Das Projekt wurde ebenfalls 2018 ins Leben gerufen, obwohl der Ex-Senator, wie erwähnt, einige Monate später der Gruppe beitrat.

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Als Teil ihrer Jagd auf gefälschte Projekte gab die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC jedoch ein Einfrieren von Vermögenswerten und andere Soforthilfen heraus, um den Betrug zu stoppen. Die Ankündigung erfolgte erst vor einem Monat, am 20. März. Die Aufsichtsbehörde beschuldigte die drei, bei der Vermarktung und dem Verkauf der betrügerischen Meta-1-Münze zusammengearbeitet zu haben. Die drei sollen auch zahlreiche irreführende und offen falsche Aussagen gemacht haben, um Investoren zu täuschen.

Ein Beispiel dafür ist, dass sie behaupteten, die Münzen seien durch eine Kunstsammlung im Wert von 1 Milliarde Dollar gedeckt. Eine andere Behauptung lautete, dass die Münzen mit Gold im Wert von 2 Milliarden Dollar hinterlegt seien. In der Zwischenzeit behaupteten sie immer wieder, dass die Münze nicht an Wert verlieren könne, dass sie risikofrei sei und dass sie große Erträge, bis zu 225%, bringen könne.

Betrüger sammelten über 4 Millionen Dollar von 150 Investoren

Aber obwohl sie viel getan haben, um Investoren in die Irre zu führen und auszutricksen, haben sie die Münzen angeblich nie verteilt. Stattdessen verwendeten sie die Gelder für die Bezahlung ihrer persönlichen Ausgaben und schickten das Geld an andere Parteien und Einrichtungen. Insgesamt sammelten sie über 4,3 Millionen Dollar und tricksten damit über 150 Investoren aus. Einige der Investoren stammten aus den USA, aber es gibt auch viele aus anderen Ländern.

Angesichts dieser Anschuldigungen beschlossen Schmidt und Dunlap offenbar, nicht an ihrer Anhörung teilzunehmen. Sie sind nicht erschienen, obwohl das Verfahren aufgrund der aktuellen Pandemie per Videokonferenz und Telefon stattfand. Daraufhin ordnete der Richter ihre Verhaftung an.

Die SEC wollte, dass sie die Vermarktung und das Sammeln von Geld für ein gefälschtes Projekt einstellen. Der Richter unterstützte seine Entscheidung mit den Worten, dass sie dazu nicht in der Lage sein werden, wenn sie inhaftiert sind. Daher wird den Forderungen der SEC entsprochen werden.

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