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Die ETH-Monstergebühren der letzten Woche werden an die Miners verteilt

Die ETH-Monstergebühren der letzten Woche werden an die Miners verteilt
Ali Raza
16. Juni 2020, 23:00 PM
  • Ethermine und StarkPool beschlossen, die massiven ETH-Gebühren an die Miners zu verteilen.
  • Die Gebühren kamen als Zahlung für drei Transaktionen, die letzte Woche stattfanden.
  • Die neue Theorie dreht sich um Hacking und Erpressungsversuche.

Letzte Woche erregte Ethereum ziemlich viel Aufmerksamkeit, nachdem drei verschiedene Transaktionen, die am 10. und 11. Juni stattfanden, massive Multi-Millionen-Gebühren ergaben. Zuerst vermutete die gesamte Kryptoindustrie, dass dies auf einen Fehler zurückzuführen war, aber es stellte sich schnell heraus, dass die enormen Transaktionsgebühren absichtlich vom Absender bezahlt wurden.

Nun kündigten StarkPool und Ethermine an, dass die gesammelten 5 Mio. Dollar an Gebühren an die Miners des Projekts verteilt werden.

Die mysteriösen Transaktionen von Ethereum

Diese drei Transaktionen waren deutlich geringer als ihre eigenen Gebühren. Bei der ersten handelte es sich um 10.668,73 ETH an Gebühren, während der überwiesene Betrag nur 0,55 ETH betrug.

Die zweite Transaktion schickte 350 ETH, während die Gebühren gleich hoch waren wie bei der ersten.

Schließlich hat die dritte Transaktion die Gemeinschaft am meisten verwirrt. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass sie von einer anderen Adresse kam. Sie schickte 3,221 ETH, aber der Absender entschied sich, 2.310 ETH an Gebühren zu bezahlen.

Die ersten beiden Transaktionen kamen von derselben Adresse, und sie wurden von StarkPool und Ethermine abgebaut. Beide versuchten, den unbekannten Absender über soziale Medien zu erreichen, in der Annahme, dass die Gebühren versehentlich bezahlt wurden.

Seit der ersten Transaktion ist fast eine Woche vergangen, aber der Absender hat sich noch nicht entschieden, zu antworten. Da der Absender nicht erreicht werden konnte, beschlossen beide Mining-Pools, die Gebühren an die Miners zu verteilen.

Darüber hinaus erklärte Ethermine auch, dass sie sich nicht mehr in zukünftige Transaktionen einmischen werden, die mit solch massiven Auszahlungen einhergehen könnten.

Eine neue Theorie: Ist das alles Teil eines Erpressungsplans?

Interessanterweise gibt es immer noch keine endgültige Schlussfolgerung über das, was tatsächlich geschehen ist. Die Gemeinschaft hielt die Transaktionen für einen Fehler, während einige davon ausgingen, dass es sich um ein Geldwäschesystem handelte.

Nun wird in einer Erklärung auch behauptet, dass sie als Folge eines Hacks auf die Wallet entstanden sind. Die Theorie behauptet, dass Hacker das Geld nicht an irgendeine Adresse abheben können. Stattdessen müssten sie bestimmte Adressen verwenden, die auf der Whitelist stehen.

Im Gegenzug entschieden sie sich dafür, kleine Beträge an ETH zu schicken und massive Gebühren zu bezahlen, um Lösegeld zu fordern oder einfach nur die Konten zu leeren.