IOTA (MIOTA) wird Blockchain für IoT zusammen mit einer österreichischen Universität erforschen

IOTA (MIOTA) wird Blockchain für IoT zusammen mit einer österreichischen Universität erforschen
Geschrieben von:
Ali Raza
November 28, 2020
  • Die IOTA Foundation kündigte kürzlich eine neue Partnerschaft mit einer österreichischen Universität an
  • Die Universität hat ein neues Labor eingerichtet, um die mögliche Zusammenarbeit zwischen Blockchain und IoT zu untersuchen
  • Die IOTA war schon immer bestrebt, eine Anlaufplattform für IoT-Geräte zu werden

Die IOTA Foundation kündigte kürzlich eine wichtige neue Partnerschaft mit der österreichischen Technischen Universität Wien an. Die Universität verfügt über ein neues Forschungslabor, das als Christian Doppler Laboratory (CDL) bekannt ist und den Namen „Blockchain Technologies for the Internet of Things“ trägt.

Das Ziel der neuen Partnerschaft

Das neue Labor ist das erste seiner Art und wurde gestern, am 26. November, im Rahmen einer digitalen Zeremonie offiziell eröffnet. Es wurde von der österreichischen Bundesministerin für Digital & Wirtschaft, Margarethe Schrambock, eröffnet.

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Soweit bekannt, wird sich das Labor auf Forschung und Entwicklung in verschiedenen privaten und öffentlichen Partnerschaften zwischen Unternehmen konzentrieren, die darauf abzielen, den Einsatz von Blockchain und Institutionen zu erweitern.

Die IOTA schließt sich dem neuen Labor an, aber sie macht es nicht allein. Sie wird von Pantos, ihrem neuen Forschungspartner, begleitet, der eigentlich ein Ableger der in Wien ansässigen Handelsplattform BitPanda ist.

Das neue Labor wird von Professor Stefan Schulte geleitet, der feststellte, dass die Anzahl potenzieller Anwendungsbereiche für den blockchain-basierten Datenaustausch und die Zahlungen im IoT-Sektor zunimmt. Es müssen neue DLTs integriert werden, und es besteht eine große Notwendigkeit für die Interoperabilität zwischen verschiedenen Blockchains.

Er glaubt, dass die gemeinsame Forschung mit der IOTA Foundation und Pantos sehr wichtig ist, um neue Lösungen für das Problem zu finden.

Ein wichtiger Meilenstein für IOTA

Inzwischen sind sich viele einig, dass die neue Partnerschaft auch für IOTA ein wichtiger Meilenstein ist. Das hat auch Dominik Schiener, Mitbegründer von IOTA, gesagt. Er bemerkte: „Wir werden mit führenden Forschungs- und Industriepartnern zusammenarbeiten, um die Entwicklung zu beschleunigen und neue Funktionen wie Atomic Swaps und cross-chain Interoperabilität einzuführen. Spannende Zeiten voraus!“

Die IOTA bemüht sich seit langem darum, die Anlaufplattform für das IoT zu werden. Durch die Verwendung ihres DLT als Betriebsstandard wären IoT-Geräte in der Lage, Zahlungsinformationen und andere Arten von Daten an andere Geräte zu senden und problemlos über das IOTA-Netzwerk zu kommunizieren.

Erst vor wenigen Tagen, am 24. November, hat die IOTA auch ein neues Interoperabilitäts-Update abgeschlossen, das die Kommunikation von Geräten mit verschiedenen Systemen, die die IOTA-Software verwenden, weiter erleichtert.