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Der deutsche BVDH arbeitet mit Bitbond zusammen, um Euro-Stablecoin auf Stellar zu starten

Der deutsche BVDH arbeitet mit Bitbond zusammen, um Euro-Stablecoin auf Stellar zu starten
Ali Raza
11. Dez. 2020, 15:18 PM
  • Der Deal wird die Benutzerbeteiligung in der Branche mit weiteren Optionen erhöhen
  • Die Integration ist ein Beweis dafür,
  • dass sowohl Blockchain als auch traditionelles Banking zusammenarbeiten können
  • Stellar hat die Entwicklung unterstützt und plant, verbesserte Dienste auf der Stellar-Plattform anzubieten

Laut einem aktuellen Bericht geht das deutsche Bankhaus Von Der Heydt (BVDH) eine Partnerschaft mit Bitbond ein, einem Anbieter für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte, um Euro Stablecoin (EURB) im Stellar (XLM)-Netz auszugeben.

Mit der Einführung ist EURB der erste Stablecoin, der direkt von einer Bank auf Stellar eingeführt wurde.

Der BVDH wurde vor mehr als zwei Jahrhunderten (im Jahr 1754) gegründet und hat sein Geschäftsmodell auf die Betreuung von institutionellen Kunden bei verbriefungsbezogenen Transaktionen ausgerichtet.

Die Entwickler von Stellar haben ihrerseits die Entwicklung von EURB unterstützt und erleichtert, während das Unternehmen sowohl mit BVDH als auch mit Bitbound Gespräche über die Integration der Technologie in die Stellar-Plattform geführt hat.

Der Deal wurde gestern bekannt gegeben, nachdem die beteiligten Unternehmen eine Einigung über die Art der Integration erzielt hatten.

Der Gründer und Geschäftsführer von Bitbond, Radoslav Albretch, erklärte, das Unternehmen habe mit Tempo und der Stellar Development Foundation zusammengearbeitet und die notwendige Genehmigung erhalten hat, tokenisierte Anleihen auf der Stellar-Plattform herauszugeben.

Mehr Benutzerbeteiligung

Drittentwickler von Finanz-Apps und BVDH können den EURB-Stablecoin nutzen, um On-Chain-Transfers digitaler Vermögenswerte abzuwickeln.

Da das digitale Asset live auf Stellar startet, wird Bitbound es in die Plattform integrieren, die für Stablecoins konzipiert ist.

Die Integration zeigt auch, dass Blockchain und traditionelles Banking zusammenarbeiten können, um ein einziges Ziel zu erreichen, bessere Dienstleistungen für Kunden bereitzustellen. Und die Tatsache, dass eine der ältesten Banken in Europa an dem Projekt beteiligt ist, zeigt, wie weit Blockchain und digitale Assets im Mainstream fortgeschritten sind.

Laut der Geschäftsführer der Stellar Development Foundation, Denelle Dixon, "ist das Ziel der Integration, aufregende Innovationen in der digitalen Währungsindustrie anzubieten".

Er fügte hinzu, dass ein von der Bank ausgegebenes Euro-Asset sehr wichtig für die Entwickler des Netzwerks sowie für seine Nutzer ist. Dies wird eine neue Welle von Finanzinnovationen für Apps wie Lobster, Vibrant und DSTOQ auslösen.