Goldman Sachs: 45% der reichsten Menschen interessieren sich für Krypto

By: Jinia Shawdagor
Jinia Shawdagor
Jinia ist eine Kryptowährungs- und Blockchain-Enthusiastin mit Sitz in Schweden. Sie liebt alles Positive, Reisen und Freude und Glück… read more.
on Jul 22, 2021
  • Laut Goldman Sachs sind bereits 15% der Family Offices in dieser aufstrebenden Anlageklasse engagiert
  • Angeblich halten die Family Offices Kryptowährungen für eine effektive Absicherung gegen Inflation
  • Laut Meena Flynn glauben ultra-reiche Leute, dass Krypto den gleichen Einfluss wie das Internet haben wird

Goldman Sachs, eine führende amerikanische Investmentbank, hat kürzlich eine Studie durchgeführt und festgestellt, dass mindestens 45% der Family Offices daran interessiert sind, große Geldsummen in den Kryptomarkt zu investieren. Nach den Erkenntnissen der Bank haben 15% der Family Offices bereits einen Teil der Gelder ihrer Kunden in digitale Assets investiert. Family Offices investieren in lukrative traditionelle Assets wie Private Equity, Immobilien und Investmentfonds. Der aktuelle Zustand des globalen Finanzsystems hat sie jedoch gezwungen, andere Optionen in Betracht zu ziehen.

Während Finanzexperten vor der Volatilität von Kryptowährungen warnen, scheint die ultrareiche Bevölkerung diesen Rat nicht zu beherzigen. Laut Goldman Sachs hat die Verbreitung von Special Purpose Acquisition Companies (SPACs) bei Investoren einen unstillbaren Krypto-Appetit ausgelöst. Berichten zufolge glauben Family Offices, dass Kryptowährungen sich gegen die steigende Inflation, anhaltend niedrige Zinsen und andere makroökonomische Faktoren absichern können, die sich nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie verschlechtert haben.

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Laut Meena Flynn, Partnerin und Global Co-Head of Private Wealth Management bei Goldman Sachs, investieren die reichsten Menschen der Welt nicht nur wegen des Hypes in Kryptowährungen. Sie behauptet, dass diese Investoren glauben, dass Kryptowährungen das Potenzial haben, die Zukunft zu gestalten. Flynn verriet weiter, dass die Ultra-Reichen glauben, dass Blockchain und digitalen Assets, im Hinblick auf Effizienz und Produktivität, eine ähnliche Auswirkung wie das Internet haben werden.

Die Nachfrage nach Krypto steigt weiter

Nach dem Aufschwung des Kryptomarktes in diesem Jahr sind viele institutionelle Investoren in den aufstrebenden Sektor eingestiegen. Die bemerkenswertesten Einträge im vergangenen Jahr sind Tesla, die 1,5 Mrd. $ im Wert von BTC gekauft, und PayPal, die Unterstützung für Krypto-Dienste auf seiner Plattform gestartet hat. Unternehmen wie MicroStrategy und Ark Invest haben ebenfalls ihre Krypto-Bestände mit weiteren Käufen aufgestockt.

Da sich solche Unternehmen mit Krypto beschäftigten, folgten institutionelle Anleger diesem Beispiel und zwangen Finanzinstitute, Kryptodienste anzubieten. Ein Beispiel ist JP Morgan Chase, der Rivale von Goldman Sachs, der eine negative Haltung zu Bitcoin (BTC/USD) hatte, bis seine Kunden dies forderten. Laut Mary Callahan Erdoes, Leiterin der Abteilung Asset and Wealth Management bei JP Morgan, betrachten die Kunden der Bank Kryptowährungen mittlerweile als eine Anlageklasse. Sie fügte hinzu, dass JP Morgan auch in Zukunft Krypto-Dienstleistungen anbieten will, um der steigenden Nachfrage seiner Kunden gerecht zu werden. Neben dem Angebot von Krypto-Dienstleistungen hat JP Morgan auch seine eigene Kryptowährung mit dem Namen JPMCoin eingeführt.

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