Darum sind diese beiden Profis nicht am Börsengang von Robinhood interessiert

Darum sind diese beiden Profis nicht am Börsengang von Robinhood interessiert
Wajeeh Khan
30. Juli 2021, 00:58 AM
  • Laut Josh Brown sei Robinhood ein Online-Glücksspiel und keine gute Investition
  • Stephen Weiss teilt seine enttäuschenden Erfahrungen mit der Nutzung der Trading-App
  • Der Aktienkurs von Robinhood ist bei seinem Debüt an der Nasdaq am Donnerstag um fast 10% gefallen

Beim Debüt von Robinhood an der Nasdaq-Börse am Donnerstag rutschten die Aktien um fast 10% ab und wurden mit rund 35$ pro Aktie gehandelt, nachdem das Finanztechnologie-Unternehmen seinen Börsengang gestern Abend mit 38$ pro Aktie beziffert hatte. Der Kursrückgang führte zu einer Reduzierung der Marktkapitalisierung von Robinhood um etwa 3 Mrd. $, so dass das Unternehmen jetzt mit 29 Mrd. $ bewertet wird.

Kommentare von Josh Brown im "Halftime Report" von CNBC

Robinhood macht Schlagzeilen, seit das Meme-Aktien-Phänomen dieses Jahr für Aufregung sorgte. Mit der Popularität kam auch die Kritik, die bis heute anhält, unter anderem vom CEO von Ritholtz Wealth Management, Josh Brown, der am Donnerstag sagte, es sei ein Online-Glücksspiel und keine gute Investition.

Stephen Weiss teilt seine enttäuschenden Erfahrungen mit der Trading-App von Robinhood

Während desselben Interviews sagte Stephen Weiss von Short Hills Capital Partners, dass Robinhood kein Akteur ist, der den Markt erschüttert, und dass er nichts Magisches an ihm sieht. Weiss erzählte auch von seinen Erfahrungen mit der provisionsfreien Handels-App des Unternehmens, um Bitcoin zu kaufen.

Weitere Kritik an Robinhood bezieht sich auf das Geschäftsmodell der Zahlung für Orderflow, von dem viele spekulieren, dass der SEC-Vorsitzende Gary Gensler irgendwann dagegen entscheiden könnte. Das Finanztechnologie-Unternehmen erwirtschaftet derzeit etwa 80% seiner Einnahmen aus der Zahlung für den Auftragsfluss, will aber laut CEO Vlad Tenev seine Einnahmequellen in Zukunft diversifizieren.