Munster erklärt, warum die Investoren von den Ergebnissen des 2. Quartals von Amazon unbeeindruckt waren

Munster erklärt, warum die Investoren von den Ergebnissen des 2. Quartals von Amazon unbeeindruckt waren
Wajeeh Khan
30. Juli 2021, 19:25 PM
  • Amazon meldete gestern Abend einen schwächer als erwarteten Umsatz für das 2. Quartal
  • Der Aktienkurs des Tech-Titans eröffnete am Freitagmorgen mit einem Minus von rund 7%
  • Gene Munster spricht über die Einnahmen von Amazon auf der "Worldwide Exchange" von CNBC

Amazon.com Inc (NASDAQ: AMZN) meldete gestern Abend einen schwächer als erwarteten Umsatz für das zweite Quartal des Geschäftsjahres, was zu einem Ausverkauf der Aktie führte. Der Aktienkurs des Unternehmens eröffnete am Freitagmorgen etwa 7% niedriger.

Kommentare von Gene Munster in „Worldwide Exchange“ von CNBC

Laut Gene Munster von Loup Ventures hätte Amazon bessere Margen erzielen können, aber ein Wachstum von 13% im Einzelhandel trotz unglaublich schwieriger Konkurrenz zeigt, dass das Geschäft selbst stärker denn je ist. Aus Aktiensicht sei die Geschichte jedoch etwas anders, sagte Munster auf CNBCs „Worldwide Exchange“.

Munster räumte ein, dass Amazon Web Services und das Werbesegment schnell expandieren und in Zukunft einen viel größeren Teil des Tech-Titans ausmachen werden. Im Moment ist der Einzelhandel jedoch immer noch die größte Einheit, weshalb eine Verlangsamung in diesem Bereich die Anleger trotz des Wachstums in anderen Segmenten enttäuscht. Amazons eCommerce-Umsatz stieg im zweiten Quartal nur um 22%, obwohl der jährliche Prime Day dem Unternehmen einen Schub verlieh.

Was Amazon nach Ansicht von Munster braucht, um seine Aktie anzukurbeln

Der Gründer und Managing Partner von Loup Ventures sagte, dass Amazon an seinen Margen arbeiten muss, die sich laut dem CFO wahrscheinlich nicht so bald verbessern werden, da sich der Tech-Gigant im "Investitionsmodus" befindet, damit die Aktie den nächsten Schritt nach oben macht.

Munster sieht in der Automatisierungsrobotik eine Chance für Amazon, die Personalkosten zu senken und die Gewinnspannen in den kommenden Jahren zu verbessern.