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Stellvertretender US-Finanzminister fordert Krypto-Regulierung

Stellvertretender US-Finanzminister fordert Krypto-Regulierung
Ali Raza
18. Nov. 2021, 14:16 PM
  • Der stellvertretende US-Finanzminister, Wally Adeyemo, fordert regulatorische Klarheit für den Kryptosektor
  • Laut Adeyemo stellen Stablecoins ein Risiko für die finanzielle Stabilität und die nationale Sicherheit dar
  • Er wies jedoch darauf hin, dass auch der US-Rechtsrahmen Innovationen fördere

Die Akzeptanz von Kryptowährungen in den USA ist derzeit auf einem Rekordhoch, da das Bewusstsein der Anleger gestiegen ist. Die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen hat jedoch auch die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf sich gezogen, die den Sektor nun stärker regulieren wollen.

Der stellvertretende US-Finanzminister, Wally Adeyemo, fordert regulatorische Klarheit in Bezug auf Kryptowährungen.

Notwendigkeit von Stablecoin-Regulierung

In einem Interview mit CNBC sprach Adeyemo auch über das Problem der Stablecoins und wie sie ein Risiko für die Finanzstabilität darstellen. Er erwähnte die jüngste Arbeitsgruppe unter der Leitung von US-Finanzministerin Janet Yellen, die sich mit Stablecoins und der Frage beschäftigt, wie diese Assets reguliert werden können.

Adeyemo wies darauf hin, dass Stablecoins nicht nur ein Risiko für die Finanzstabilität, sondern auch ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellten. Er merkte an, dass, wenn eine Reihe von Regeln zur Eindämmung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung weltweit angewandt würde, sichergestellt würde, dass Krypto-Assets im Großen und Ganzen in dasselbe System wie traditionelle Finanzinstitute einbezogen würden.

Er wies auch darauf hin, dass es weiterhin Innovationen im Finanzsektor geben werde, da der bestehende Regulierungsrahmen Innovationen zulasse. Die Regulierungsbehörden seien jedoch nach wie vor mit dem Schutz der nationalen Sicherheit betraut, um sicherzustellen, dass auch bei Innovationen die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Anleger getroffen werden müssen.

Krypto-Regulierungsrahmen in den USA

Seit China das Mining und den Handel mit Kryptowährungen verboten hat, sind die USA zu einer wichtigen Drehscheibe für diese Aktivitäten geworden. Derzeit entfällt auf die USA der größte Anteil der Bitcoin-Mining-Hashrate. Außerdem hat die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) kürzlich mehrere börsengehandelte Bitcoin-Futures-Fonds genehmigt.

Trotz der Fortschritte kämpfen die USA mit der Formulierung eines soliden und klaren Regulierungsrahmens für Kryptowährungen. Der US-Kongress hat kürzlich ein Infrastrukturgesetz verabschiedet, das die Besteuerung von Krypto-Brokerfirmen und anderen in diesem Sektor tätigen Parteien vorsieht.

In Bezug auf dezentralisierte Finanzen wollen die USA auch Vorschriften einführen, die Investoren schützen und sicherstellen, dass Unternehmen, die im DeFi-Sektor tätig sind, die regulatorischen Anforderungen erfüllen. Der Chef der US-Börsenaufsichtsbehörde, Gary Gensler, hat sich nachdrücklich für die Einführung von Vorschriften für den DeFi-Sektor eingesetzt.