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Vizevorsitzender von Berkshire Hathaway, Charlie Munger, hält Krypto für einen "großen Fehler"

Vizevorsitzender von Berkshire Hathaway, Charlie Munger, hält Krypto für einen "großen Fehler"
Ali Raza
17. Feb. 2022, 13:43 PM
  • Laut Charlie Munger haben die USA mit der Zulassung des Kryptohandels einen großen Fehler gemacht
  • Seiner Meinung nach sind Kryptowährungen ein System, mit dem man schnell reich werden kann
  • Munger ist auch gegen den Daytrading auf dem Wertpapiermarkt

Charlie Munger, der stellvertretende Vorsitzende von Berkshire Hathaway, hat gesagt, dass es ein "großer Fehler" sei, wenn die USA den Handel mit Kryptowährungen unterstützen würden. Der 98-jährige amerikanische Investor hat den Kryptowährungssektor mit einem "get rich quick scheme" (schnelles Geld verdienen) in Verbindung gebracht.

Charles Munger kritisiert den Krypto-Handel

In einem Interview mit Yahoo Finance sagte Munger, dass Kryptowährungen das ideale Zahlungsmittel für illegale Aktivitäten wie Erpressung und Entführung seien. Er meinte auch, dass keine zivilisierte Regierung eine nicht rückverfolgbare Technologie unterstützen sollte.

Er sagte:

Er fügte hinzu, dass es schlecht für die US-Regierung sei, den Handel mit Kryptowährungen zu erlauben. Darüber hinaus erwähnte er, dass der regulatorische Rahmen unklar bleibe, da einige Personen, die ihre Positionen im regulatorischen Sektor verließen, in den privaten Sektor wechselten und dadurch neue Technologien wie Bitcoin förderten.

Trotz Mungers Meinung haben es die USA versäumt, einen klaren regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen zu schaffen. Der Kongress und das US-Finanzministerium haben sich besorgt über die Auswirkungen von privaten Kryptowährungen und Stablecoins auf die Finanzstabilität geäußert. Dennoch hat die Verbreitung von Kryptowährungen in den USA weiter deutlich zugenommen.

Munger ist immer noch skeptisch gegenüber Daytrading

Munger ging auch auf das Thema Daytrading am Aktienmarkt ein. Daytrading durch kurzfristige Händler am Aktienmarkt ist durch Plattformen wie Robinhood sehr populär geworden. Munger stellte jedoch fest, dass Daytrading mehr Risiken als Vorteile mit sich bringt.

Wäre er ein "Diktator der Welt", würde er es kurzfristigen Händlern unmöglich machen, Gewinne auf dem Wertpapiermarkt zu erzielen. Er sagte, dass der Daytrading den Aktienmarkt von einem Raum, der Kapital für private Unternehmen bereitstellt, in ein Spielkasino verwandelt hat.