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Hillary Clinton kritisiert Krypto-Börsen, weil sie russische Nutzer nicht sperren

Hillary Clinton kritisiert Krypto-Börsen, weil sie russische Nutzer nicht sperren
Ali Raza
02. März 2022, 14:03 PM
  • Hillary Clinton zeigte sich enttäuscht über das Versäumnis einiger Börsen, russische Nutzer zu sperren
  • Sie sagte, dass ein umfassender Rechtsrahmen für den Sektor geschaffen werden sollte
  • Clintons Äußerungen erfolgten nach der Anfrage des Vizepremierministers der Ukraine

Hillary Clinton, die ehemalige Präsidentschaftskandidatin bei den US-Wahlen, hat die Kryptowährungsbörsen kritisiert, die es versäumt haben, die Konten russischer Nutzer zu sperren und einzufrieren. Sie hat nun einen umfassenden Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte gefordert.

In der vergangenen Woche hatte der stellvertretende Premierminister der Ukraine, Mykhailo Fedorov, alle großen Börsen aufgefordert, ihre Dienste für russische Nutzer einzustellen, doch diese Aufforderung wurde von einigen der größten Börsenplattformen abgelehnt.

Hillary Clinton will, dass Börsen russische Nutzer verbieten

Clinton äußerte sich in einem Interview mit MSNBC, in dem sie sagte, sie sei enttäuscht über das Versäumnis einiger dieser Börsen, ihre Dienste für in Russland ansässige Nutzer einzustellen. Sie sagte:

Sie merkte auch an, dass jeder seinen Teil dazu beitragen müsse, Russland vom globalen Wirtschaftssystem zu isolieren. "Ich denke, das Finanzministerium und die Europäer sollten sich überlegen, wie sie verhindern können, dass die Kryptomärkte Russland eine Fluchtmöglichkeit bieten." Es ist nicht das erste Mal, dass Clinton Bedenken über den Krypto-Sektor äußert.

Die meisten Börsen sind nach wie vor in Russland tätig, wobei einige wie Binance, Coinbase und Kraken ffen sagen, dass sie kein einseitiges Verbot für alle Nutzer in Russland und Belarus verhängen werden.

EZB-Präsident fordert Regulierung

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat zudem eine umfassende Regulierung digitaler Vermögenswerte gefordert, um sicherzustellen, dass diese nicht von Russland zur Umgehung der Sanktionen genutzt werden.

"Es gibt immer kriminelle Wege, das Verbot zu umgehen, deshalb ist es so wichtig, dass das MiCA so schnell wie möglich durchgesetzt wird, damit wir einen regulatorischen Rahmen haben", sagte Lagarde.

Auch andere EU-Mitglieder wie Italien, Deutschland und Spanien haben sich für die Verhängung von Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Diese Länder sagten, dass Kriminelle Bitcoin und andere Kryptowährungen für Zwecke wie Geldwäsche nutzen könnten.