Bericht: Blockchain kann der Welt beim Klimaschutz helfen

  • Blockchain kann eine führende Rolle beim Übergang von fossilen Brennstoffen zu sauberer Energie spielen
  • Smart Contracts und Oracles können bei Aspekten wie Emissionsgutschriften und Tokenisierung entscheidend sein
  • Die Automatisierung von Anreizprogrammen kann ebenfalls zur Förderung nachhaltiger Klimapraktiken beitragen

Anlässlich des alljährlichen Tags der Erde, der in dieser Woche stattfindet, wird zweifellos wieder eines der wichtigsten Ziele im Mittelpunkt stehen: der Umweltschutz.

Und da der Klimawandel ein globales Thema ist, zeigt ein neuer Bericht auf, wie wichtig die Blockchain-Technologie im "Rennen" gegen die Erderwärmung sein könnte.

Der Bericht mit dem Titel Managing Climate Change in the Energy Industry With Blockchains and Oracles untersucht, wie der Blockchain-Sektor eine führende Rolle beim Übergang von fossilen Brennstoffen zu sauberer Energie spielen kann.

Der Studie zufolge können diese Blockchain-Anwendungen zur "Beschleunigung" des Einsatzes sauberer erneuerbarer Energien beitragen - und damit das übergeordnete Ziel des Energiesektors unterstützen, die Probleme des Klimawandels anzugehen.

Verwendung von Smart Contracts und Oracles

In der Studie zeigen die beiden Unternehmen auf, was Blockchain beim Streben nach sauberer Energie erreichen kann. Sie sagen, dass die Blockchain als Datenbank verwendet werden kann, Smart Contracts bei der Erstellung wichtiger Anwendungen helfen können und Oracles die Anwendungsfälle erweitern können, indem sie die Brücke bereitstellen, die für den sicheren Austausch von Klimadaten erforderlich ist.

Die Forscher von Chainlink Labs und Tecnalia betonen, dass die Blockchain-Technologie unter anderem durch Kohlenstoffgutschriften, Tokenisierung von Energierohstoffen und Verträge für die parametrische Energieumwandlung eingesetzt werden kann.

Der Geschäftsführer von Chainlink Labs, William Herkelrath, sagte in einer mit Invezz geteilten Pressemitteilung:

Herkelrath sagte, dass dies von der Zugänglichkeit zu einer "datengesteuerten Backend-Infrastruktur" abhängt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren zu fördern, fügte er hinzu.

Blockchain-basierte Anreizsysteme

Wie in dem Bericht festgestellt wird, kann die Blockchain-Technologie eine entscheidende Komponente bei der Entwicklung von Infrastrukturen und der Digitalisierung von Klimaschutzinstrumenten sein. Ganz einfach: Die Technologie kann dazu genutzt werden, "Investitionen in saubere Energie einen Wert zuzuweisen".

Sobald verschiedene Akteure, darunter auch Regierungen, klimabezogenen Zielen einen Wert zuweisen, kann die Blockchain helfen, "vollautomatische Anreizsysteme" zu schaffen. Es ist ein Prozess, der Aktivitäten und Praktiken, die auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit abzielen, entsprechend belohnen wird.

Ein Beispiel für ein Projekt, das die Blockchain bereits nutzt, um die Klimakrise zu bekämpfen, ist die Ethereum-basierte Klimarisikolösung Arbol. Die Plattform basiert auf Smart Contracts, um Energieunternehmen eine Lösung anzubieten, mit der sie sich gegen unerwartete Temperaturschwankungen absichern können.

Hyphen ist ein weiteres Projekt, das Blockchain nutzt, um Klimadaten zu validieren und Unternehmen dabei zu helfen, genaue Emissionsberichte zu erstellen. An anderer Stelle bietet die Lemonade Crypto Climate Coalition Kleinbauern eine Versicherung an, indem sie Wetterrisiken genau quantifiziert. Die Plattform automatisiert auch die Schadensbewertung und bietet Finanzierung und Erstattung. Limonade wurde kürzlich in Afrika eingeführt.