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Jeder dritte US-Wähler berücksichtigt vor der Stimmabgabe die Krypto-Haltung der Kandidaten

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auf May 28, 2024
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  • Einer Harris-Umfrage zufolge denkt jeder dritte US-Wähler vor seiner Stimmabgabe über die Haltung eines Kandidaten zu Kryptowährungen nach.
  • 77 % der Befragten sind der Meinung, dass Präsidentschaftskandidaten eine fundierte Perspektive auf digitale Vermögenswerte haben sollten.
  • Die Umfrage der Fed zeigt einen Rückgang der Nutzung von Kryptowährungen durch erwachsene Amerikaner, was im Widerspruch zu den Behauptungen von Coinbase steht.

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Eine aktuelle Umfrage von Harris Poll, die vom Bitcoin-ETF-Emittenten Grayscale finanziert wurde, zeigt, dass sich mittlerweile jeder dritte US-Wähler vor der Stimmabgabe mit der Haltung eines Kandidaten zu Kryptowährungen befasst.

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Die Online-Umfrage, an der über 1.700 wahrscheinliche US-Wähler teilnahmen, unterstreicht die wachsende Bedeutung digitaler Vermögenswerte im politischen Bereich.

Die Daten zeigen, dass 77 % der Befragten der Meinung sind, ein US-Präsidentschaftskandidat sollte zumindest eine „informierte Perspektive“ auf Kryptowährungen haben.

Diese Stimmung spiegelt die zunehmende Integration digitaler Vermögenswerte in das Finanzbewusstsein der Wähler wider.

Geteilte Meinungen zur Parteiführung in der Kryptowelt

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Interessanterweise zeigt die Umfrage, dass es unter den Wählern eine gleichmäßige Spaltung in der Frage gibt, welche politische Partei bei Fragen zu digitalen Vermögenswerten führend ist.

Diese Spaltung deutet darauf hin, dass die Bedeutung von Kryptowährungen von beiden Parteien anerkannt wird. Sie legt nahe, dass sich beide Parteien möglicherweise energischer mit der Politik im Hinblick auf digitale Vermögenswerte auseinandersetzen müssen, um eine breitere Wählerbasis anzusprechen.

Zach Pandl, Forschungsleiter bei Grayscale, kommentierte:

Wahrscheinliche amerikanische Wähler zeigen unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit ein erhöhtes Interesse daran, in Krypto-Assets zu investieren und Kandidaten zu unterstützen, die sich mit neuen Technologien gut auskennen.

Große Anerkennung und Investitionen in Bitcoin

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Die Umfrage zeigt auch, dass Bitcoin bei den Wählern große Anerkennung findet: 98 % der Befragten haben schon einmal von der Kryptowährung gehört.

Darüber hinaus gaben etwa 17 % der Wähler an, in Bitcoin zu investieren. Damit ist Bitcoin neben Anleihen eine beliebte Anlageoption und übertrifft Investitionen in börsengehandelte Fonds (ETFs).

Darüber hinaus drückten 44 % der Wähler in unterschiedlichem Maße ihre Überzeugung aus, dass „Krypto- und Blockchain-Technologie die Zukunft des Finanzwesens sind“, was einem Anstieg von vier Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Dieser wachsende Optimismus wird durch den Wunsch nach mehr Regulierung gedämpft: 52 % der Befragten gaben an, dass sie eher in digitale Vermögenswerte investieren würden, wenn es eine stärkere staatliche Aufsicht gäbe.

Widersprüchliche Ergebnisse der Federal Reserve

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Allerdings zeichnet die jüngste jährliche Haushaltsumfrage der Federal Reserve, bekannt als Survey of Household Economics and Decisionmaking (SHED), ein anderes Bild.

Die SHED-Umfrage weist auf einen deutlichen Rückgang der Zahl der US-Erwachsenen hin, die angeben, Kryptowährungen zu besitzen oder zu verwenden.

Ungefähr 18 Millionen Erwachsene in den USA gaben im Jahr 2023 an, Kryptowährungen zu verwenden, was einen Rückgang gegenüber den Vorjahren darstellt.

Konkret gaben 7 % der befragten US-Erwachsenen an, in den 12 Monaten vor Oktober 2023 Kryptowährungen verwendet zu haben, gegenüber 10 % im Jahr 2022 und 12 % im Jahr 2021.

Diese Ergebnisse stehen im krassen Gegensatz zu den Behauptungen von Coinbase, dass 52 Millionen Amerikaner Kryptowährungen besitzen.

Die Diskrepanz verdeutlicht die unterschiedlichen Methoden und möglicherweise unterschiedlichen Definitionen von Eigentum und Nutzung in den verschiedenen Umfragen.

Weitergehende Auswirkungen auf die Wahlen 2024

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Die politischen Auswirkungen dieser Erkenntnisse sind im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen 2024 tiefgreifend.

73 % der Wähler sind der Ansicht, dass Kandidaten eine fundierte Perspektive auf innovative Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Kryptowährungen haben sollten. Daher könnten die Positionen der Kandidaten zu diesen Themen von entscheidender Bedeutung sein.

Darüber hinaus deutet ein Bericht von Coinbase darauf hin, dass der Besitz von Kryptowährungen durch kalifornische Wähler die Wahlen im Jahr 2024 erheblich beeinflussen könnte.

Angesichts des erheblichen Einflusses Kaliforniens auf die Wahlen müssen die Kandidaten der Politik im Hinblick auf digitale Vermögenswerte möglicherweise Priorität einräumen, um sich in diesem Schlüsselstaat Stimmen zu sichern.

Da digitale Vermögenswerte immer stärker in die Finanz- und Politiklandschaft eindringen, dürfte die Haltung der US-Präsidentschaftskandidaten zu Kryptowährungen im Entscheidungsprozess der Wähler eine immer entscheidendere Rolle spielen.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI-Tools aus dem Englischen übersetzt und anschließend von einem lokalen Übersetzer Korrektur gelesen und bearbeitet.

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