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NEAR-Preisprognose: Bärentimmung wächst, da der Exodus von Nutzern anhält

NEAR-Preisprognose: Bärentimmung wächst, da der Exodus von Nutzern anhält
Newton Gitonga
08. Jan. 2025, 10:02 AM
  • Die aktiven Adressen auf der NEAR-Blockchain sind seit dem 1. Januar um 17 % zurückgegangen.
  • Solche Trends deuten auf ein nachlassendes Interesse an dem Projekt hin.
  • Der NEAR-Preis signalisiert weitere Rückgänge, da sich ein Todeskreuz abzeichnet.

Kryptowährungen haben in den letzten Tagen einen Blutrausch erlebt, da die digitalen Vermögenswerte nach den heißeren als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten eingebrochen sind.

Die meisten Token verloren nach plötzlichen zweistelligen Kursrückgängen ihre Gewinne der letzten Woche.

Der Kurs fiel innerhalb des letzten Tages um fast 14 % auf 5,13 $ und scheint für weitere Verluste prädestiniert zu sein.

Blockchain-Daten weisen auf ein nachlassendes Interesse an der NEAR-Blockchain hin, da die Zahl der täglich aktiven Adressen in der vergangenen Woche stark zurückgegangen ist.

NEAR-Momentum schwächt sich ab, da Händler aussteigen

Während Near Protocol an den bescheidenen, breit angelegten Rallyes der letzten Woche teilnahm, zeigen On-Chain-Metriken ein beunruhigendes Signal inmitten des Flash-Crashs.

Laut Daten von Artemis sind die aktiven Adressen auf dem Near Protocol seit dem 1. Januar von 4,2 Millionen auf heute 3,6 Millionen gesunken.

Der erhebliche wöchentliche Rückgang von 16,67 % weist auf ein nachlassendes Interesse der Anleger hin.

Dies zeigt, dass weniger Personen mit dem Protokoll interagieren oder Transaktionen durchführen, was (häufig) zu fallenden Kursen führt.

Die vorherrschenden allgemeinen Marktbedingungen sprechen für einen Abwärtstrend beim Preis von NEAR.

Abwärtsdruck überfordert NEAR

Der Altcoin wird nach einem Verlust von fast 14 % innerhalb des letzten Tages zu einem Preis von 5,13 $ gehandelt.

Der 40-prozentige Anstieg des 24-Stunden-Handelsvolumens weist auf verstärkte Händleraktivitäten hin, möglicherweise von Verkäufern.

NEAR weist ein deutliches bärisches Momentum auf. Das 4-Stunden-Diagramm zeigt, dass der Altcoin unter die Versorgungszone von 6,15 – 6,31 $ gefallen ist.

Dies ist ein Bereich, in dem es erhebliche Verkaufsaufträge gab, und die Konzentration führt häufig zu deutlichen Preisrückgängen.

Technische Indikatoren unterstützen den Abwärtstrend.

Der Alt zeigt ein Todeskreuz an – das entsteht, wenn die Signallinie über die MACD-Linie steigt.

Das Muster bestätigt den bemerkenswerten bärischen Impuls hinter den Bewegungen von NEAR.

Darüber hinaus wies der Average Directional Index, der das Momentum des Trends misst, auf erhebliche bärische Stimmungen hin.

Zum Redaktionsschluss stieg der Kurs auf 36,68 und signalisierte damit eine starke bärische Tendenz.

Anhaltende ADX-Anstiege mit der MADC-Linie unterhalb der Signallinie würden in den kommenden Sitzungen zu weiteren Preisrückgängen führen.

Die Fibonacci-Retracement-Niveaus unterstützen weitere Rückgänge bei NEAR und könnten angesichts der verstärkten Verkäuferaktivität möglicherweise das Tief bei 4,87 USD erreichen.

Der Verlust dieser Position würde erhebliche Rückgänge auslösen, bevor eine Erholung möglich wäre.

Die Bullen sollten die entscheidenden Niveaus bei 5,16 $, 5,39 $, 5,55 $ und 5,71 $ zurückerobern, um den Altcoin vor anhaltenden Abwärtstrends zu retten.

Was hat den jüngsten Krypto-Crash ausgelöst?

Digitale Vermögenswerte sind im Laufe des Tages stark gefallen, da der Bitcoin zum Zeitpunkt der Drucklegung von über 102.000 $ auf 95.630 $ fiel.

Die jüngsten Arbeitsmarktstatistiken lösten den plötzlichen Einbruch aus.

Die Daten vom Dienstag zeigten, dass die Zahl der offenen Stellen von 7,84 Millionen im Oktober auf 8,1 Millionen im November gestiegen ist.

Dies war die höchste Zahl seit Mai 2023.

Außerdem ergaben die Daten der JOLTS-Umfrage (Job Openings & Labor Turnover Survey), dass im November 5,27 Millionen Menschen eingestellt wurden, was einem Rückgang gegenüber den 5,39 Millionen im Oktober entspricht.

Darüber hinaus ergab der Bericht eine Kündigungsrate von 1,9 %, gegenüber 2,1 % im Oktober. Das ist ein Zeichen für das Vertrauen der Mitarbeiter.

Außerdem trugen die steigenden US-Anleiherenditen zu den bärischen Stimmungen bei, da sie die Wahrscheinlichkeit erhöhten, dass die Fed einen aggressiveren Ton anschlagen würde.

Die neuesten Entwicklungen zeigen nur zwei Zinssenkungen in diesem Jahr, weniger als bisher prognostiziert.