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Neuer Bitget-Bericht enthüllt Krypto-Betrug von DeepFake und Zoom

Neuer Bitget-Bericht enthüllt Krypto-Betrug von DeepFake und Zoom
Ananthu C U
10. Juni 2025, 22:33 PM
  • Der Bitget-Bericht für 2025 zeigt im Jahr 2024 Verluste in Höhe von 4,6 Milliarden US-Dollar durch Krypto-Betrug, die auf KI-Deepfakes zurückzuführen sind.
  • Deepfake- und Zoom-Betrügereien nutzen Vertrauen aus und geben sich als Führungskräfte aus, um Gelder zu stehlen.
  • Bitget startet den Anti-Scam-Monat, um die Nutzer aufzuklären und den zunehmenden Krypto-Betrug zu bekämpfen.

In einer Zeit, in der sich die Technologie in einem noch nie dagewesenen Tempo weiterentwickelt, hat die Kryptowährungsbranche mit einem Anstieg ausgeklügelter Betrügereien zu kämpfen.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von Bitget, einem führenden Krypto Börse - und Web3-Unternehmen, hat Licht auf den alarmierenden Anstieg von KI-gestützten Deepfake- und Zoom-bezogenen Krypto-Betrügereien geworfen.

Der Bericht beschreibt, wie Cyberkriminelle modernste Tools und Social-Engineering-Taktiken nutzen, um Benutzer zu täuschen, was zu Verlusten in Milliardenhöhe führt.

Da der Kryptomarkt weiter wächst, ist das Verständnis dieser Bedrohungen sowohl für Investoren als auch für Regulierungsbehörden von entscheidender Bedeutung.

Die wachsende Bedrohung durch Krypto-Betrug

Kryptobetrug ist seit der Einführung digitaler Währungen ein anhaltendes Problem.

Die Anonymität und der dezentrale Charakter von Kryptowährungen machen sie zu einem attraktiven Ziel für Betrüger.

Im Laufe der Jahre haben sich Betrüger von einfachen Phishing-E-Mails zu komplexen Schemata mit Ransomware, Schneeballsystemen und Identitätsbetrug entwickelt.

Laut dem Anti-Scam Research Report 2025 von Bitget erreichten die weltweiten Verluste durch Krypto-Betrug im Jahr 2024 erstaunliche 4,6 Milliarden US-Dollar.

Dieser Anstieg ist vor allem auf die Integration von Technologien der künstlichen Intelligenz (KI) zurückzuführen, die es Betrügern ermöglicht haben, hyperrealistische Deepfakes zu erstellen und ausgeklügelte Social-Engineering-Angriffe zu orchestrieren.

Der Bericht zeigt, wie KI die Landschaft der Cyberkriminalität verändert.

Die Deepfake-Technologie, die KI zur Manipulation von Audio- und Videoinhalten verwendet, ermöglicht es Betrügern, sich mit erschreckender Genauigkeit als Personen des öffentlichen Lebens, Führungskräfte und sogar vertrauenswürdige Kontakte auszugeben.

In der Zwischenzeit sind Plattformen wie Zoom, die häufig für virtuelle Meetings genutzt werden, zu einem Nährboden für Betrügereien geworden, bei denen sich Kriminelle als legitime Unternehmensführer ausgeben, um die Opfer dazu zu verleiten, Geld zu überweisen oder sensible Informationen preiszugeben.

Deepfake-Betrug: eine neue Grenze der Cyberkriminalität

Eine der beunruhigendsten Enthüllungen aus dem Bitget-Bericht ist die Verbreitung von Deepfake-Betrügereien.

Bei diesen Betrügereien werden gefälschte Videos oder Audioclips erstellt, die echte Personen nachahmen, die oft verwendet werden, um Vertrauen zu gewinnen und Opfer zu manipulieren.

So sind Betrüger dafür bekannt, dass sie sich in Videoanrufen als CEOs oder Finanzberater ausgeben und Mitarbeiter oder Investoren davon überzeugen, große Geldsummen auf betrügerische Konten zu überweisen.

Der Bericht nennt Fälle, in denen Deepfake-Technologie verwendet wurde, um die Stimme und das Erscheinungsbild hochkarätiger Persönlichkeiten zu replizieren, was zu erheblichen finanziellen Verlusten führte.

Allein im ersten Quartal 2025 haben die Behörden in ganz Asien 87 Deepfake-Betrugsringe ausgehoben, was das Ausmaß des Problems unterstreicht.

Da KI-Tools immer zugänglicher werden, ist das Potenzial für die Ausbreitung solcher Betrügereien alarmierend.

Diese Prognose stimmt mit früheren Ergebnissen des Deepfake-Berichts 2024 von Bitget überein, der den dringenden Bedarf an Benutzeraufklärung und fortschrittlichen Sicherheitsprotokollen zur Bekämpfung dieser Bedrohungen betonte.

Zoom-Betrug: Vertrauen in virtuellen Räumen ausnutzen

Ein weiterer kritischer Schwerpunkt des Bitget-Berichts ist die Zunahme von Zoom-basierten Betrügereien, bei denen Betrüger das Vertrauen in virtuelle Meeting-Plattformen ausnutzen.

Diese Betrügereien beruhen oft auf akribischem Social Engineering, bei dem Angreifer persönliche Informationen über ihre Ziele über soziale Medien oder Datenschutzverletzungen sammeln.

Bewaffnet mit diesen Informationen entwerfen sie überzeugende Erzählungen, um die Opfer zu übereilten Entscheidungen zu drängen.

Der Bitget-Bericht stellt fest, dass solche Betrügereien besonders effektiv in Unternehmensumgebungen sind, in denen sich die Mitarbeiter verpflichtet fühlen können, dringenden Anfragen von vermeintlichen Vorgesetzten nachzukommen.

Diese Ausnutzung von Vertrauen und Autorität macht Zoom-Betrug zu einer starken Bedrohung im Krypto-Bereich, wo große Transaktionen oft digital abgewickelt werden.

Auswirkungen auf die Kryptoindustrie

Die Auswirkungen dieser Ergebnisse sind sowohl für einzelne Anleger als auch für die gesamte Kryptowährungsbranche weitreichend.

Die für 2024 gemeldeten Verluste in Höhe von 4,6 Milliarden US-Dollar stellen nicht nur einen finanziellen Schaden, sondern auch eine erhebliche Erosion des Vertrauens in digitale Vermögenswerte dar.

Da die Betrügereien immer ausgefeilter werden, zögern neue Investoren möglicherweise, in den Markt einzusteigen, was das Wachstum einer Branche hemmt, die von Zugänglichkeit und Innovation lebt.

Darüber hinaus wirft der Einsatz von KI bei Betrug ethische Fragen zur Entwicklung und Regulierung solcher Technologien auf.