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Analysten prognostizieren, dass Bitcoin bis Ende 2025 auf 200.000 US-Dollar steigen könnte

Analysten prognostizieren, dass Bitcoin bis Ende 2025 auf 200.000 US-Dollar steigen könnte
Utkarsh Roshan
11. Juni 2025, 17:33 PM
  • Bitcoin hält sich stark über 109.000 $, was den Optimismus für einen Anstieg auf 230.000 $ bis 2025 schürt.
  • Die institutionelle Nachfrage und Bitcoin-Spot-ETFs sind die Haupttreiber für die bullischen Preisbewegungen.
  • Laut den Forschern von Bitwise könnte Bitcoin bis zum Jahresende auf über 200.000 US-Dollar klettern.

Jüngste Prognosen deuten darauf hin, dass Bitcoin schwindelerregende Höhen erreichen könnte, wobei einige Analysten einen Preisanstieg auf 230.000 US-Dollar bis Ende 2025 prognostizieren.

Da BTC sich stark über 109.000 $ hält, wird der Optimismus in Bezug auf seinen zukünftigen Wert durch die institutionelle Nachfrage, makroökonomische Faktoren und die sich entwickelnde Marktdynamik angeheizt.

Dieser Artikel untersucht die Grundlage für diese kühnen Vorhersagen, den aktuellen Stand von Bitcoin und die möglichen Auswirkungen auf Investoren.

Warum Analysten bis 2025 230.000 US-Dollar ins Auge fassen

Bitcoin könnte bis Ende des Jahres über 200.000 US-Dollar klettern und schließlich seinen geschätzten "fairen Wert" von 230.000 US-Dollar erreichen, so die Bitwise-Forscher André Dragosch und Ayush Tripathi.

In ihrem jüngsten Krypto-Ausblick führen die Analysten dieses bullische Szenario auf die zunehmende fiskalische Belastung in den USA und ein sich veränderndes makroökonomisches Umfeld zurück, das knappe, nicht-staatliche Vermögenswerte begünstigt.

Dragosch und Tripathi heben die wachsende Schuldenlast der US-Bundesregierung, insbesondere die Lücke zwischen Pflichtausgaben und Steuereinnahmen, als großes strukturelles Problem hervor.

Das Congressional Budget Office geht davon aus, dass sich die Nettozinszahlungen für Schulden bis 2030 auf 3 Billionen US-Dollar verdreifachen werden, was Bedenken hinsichtlich der langfristigen Nachhaltigkeit und potenzieller Ausfallrisiken schürt.

Erschwerend kommt hinzu, dass Präsident Donald Trump den von Präsident Donald Trump vorgeschlagenen "One Big Beautiful Bill Act" vorgeschlagen hat, einen umfassenden Steuersenkungsplan, der nach Ansicht von Analysten die fiskalischen Aussichten erheblich verschlechtern könnte.

Die Forscher stellten fest, dass Trumps Plan bereits zur Marktvolatilität und zur politischen Risikowahrnehmung beiträgt, was wiederum mehr Kapital in Bitcoin als Absicherung treiben könnte.

"Die Knappheit und Widerstandsfähigkeit von Bitcoin versetzt das Land in die einzigartige Lage, sowohl von der fiskalischen Instabilität als auch von der Verbesserung der Marktstimmung zu profitieren", so Bitwise in dem Bericht.

Die Performance des digitalen Vermögenswerts nach der Fehde zwischen Trump und Musk in der vergangenen Woche, bei der Elon Musk den Steuersenkungsvorschlag öffentlich kritisierte, wurde als Echtzeit-Beispiel dafür angeführt, wie Bitcoin auf "souveränen Stress" reagiert.

Wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen, glaubt Bitwise, dass Bitcoin nicht nur seine Allzeithochs übertreffen, sondern auch seinen Preis anpassen könnte, um seine Rolle als Makro-Absicherung und Wertaufbewahrungsmittel in einem zunehmend fragilen Finanzsystem widerzuspiegeln.

Bullische Aufrufe von überall her

Cathie Wood, CEO von ARK Invest, hat ihre ultra-bullische Bitcoin-These bekräftigt und prognostiziert, dass die Kryptowährung bis zum Ende des Jahrzehnts mindestens 1,5 Millionen US-Dollar erreichen könnte.

In einem Auftritt im Podcast "The Diary of a CEO" wies Wood darauf hin, dass das zunehmende institutionelle Interesse und strukturelle Marktveränderungen wichtige langfristige Treiber für den Wert von Bitcoin sind.

"Bitcoin ist eher eine Investition, weil es im Laufe der Zeit an Wert gewinnt", sagte Wood und argumentierte, dass der Vermögenswert zunehmend durch die Linse der Portfoliodiversifizierung und des Kapitalerhalts statt durch Spekulation betrachtet wird.

Sie betonte, dass das institutionelle Engagement noch in den Kinderschuhen steckt und Unternehmensanleihen und Fondsmanager erst beginnen, sich in Bitcoin zu engagieren.

Woods Kommentare stehen im Einklang mit dem breiteren Narrativ der beschleunigten Akzeptanz, insbesondere bei institutionellen Anlegern, die angesichts der fiskalischen Unsicherheit und der monetären Abwertung eine Absicherung suchen.

Michael Saylor, Mitbegründer von MicroStrategy, schloss sich dieser Meinung an und sagte gegenüber Bloomberg, dass die Befürchtungen vor einem erneuten Krypto-Winter unangebracht seien.

"Der Winter kommt nicht zurück", sagte er. "Wir haben diese Phase hinter uns; wenn Bitcoin nicht auf Null geht, wird es auf 1 Million Dollar gehen."

Saylor verwies auf die eingeschränkte Angebotsdynamik von Bitcoin und wies darauf hin, dass jeden Tag nur etwa 450 BTC – im Wert von etwa 50 Millionen US-Dollar zu aktuellen Preisen – abgebaut werden.

"Wenn diese 50 Millionen Dollar gekauft werden, dann muss der Preis steigen", argumentierte er. Er verwies auch auf die anhaltende Akkumulation von Unternehmen, die seiner Meinung nach den größten Teil des täglichen Angebots verschlingt.