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IWF blockiert Pakistans Pläne, Strom für Bitcoin-Mining und andere energieintensive Sektoren zu subventionieren

IWF blockiert Pakistans Pläne, Strom für Bitcoin-Mining und andere energieintensive Sektoren zu subventionieren
Rony Roy
03. Juli 2025, 19:04 PM
  • Der IWF hat den pakistanischen Vorschlag abgelehnt, Strom für Krypto-Mining und andere Industrien zu subventionieren.
  • Beamte sind besorgt, dass die Subventionen den Energiesektor destabilisieren könnten.
  • Pakistan prüft Pläne zur Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve.

Pakistan sieht sich mit Gegenreaktionen des Internationalen Währungsfonds konfrontiert, da es plant, überschüssigen Strom in seine Kryptowährungs-Mining-Betriebe zu leiten.

Lokalen Medienberichten zufolge hat der pakistanische Energieminister Fakhre Alam Irfan den Ständigen Energieausschuss des Senats darüber informiert, dass der IWF den Vorschlag des Landes abgelehnt hat, energieintensiven Industrien, einschließlich des Bitcoin-Minings, subventionierten Strom anzubieten.

Der Plan der Power Division, der erstmals im November 2024 vorgestellt wurde, sah einen Grenzkostentarif von 22 bis 23 pakistanischen Rupien pro Kilowattstunde für Branchen wie die Kupferverhüttung, Rechenzentren und das Krypto-Mining vor.

Die Beamten argumentierten, dass dies dazu beitragen würde, überschüssige Kapazitäten zu absorbieren, Einnahmen zu generieren und letztendlich private Investitionen in stark nachgefragten Sektoren anzuziehen.

Laut Irfan lehnte der IWF die Maßnahme jedoch mit der Begründung ab, dass sie den Strommarkt destabilisieren könnte.

IWF-Beamte sind besorgt, dass solche gezielten Anreize die strukturellen Ineffizienzen im fragilen Energiesektor des Landes verschlimmern könnten.

Obwohl der Plan noch nicht formell zurückgezogen wurde, bestätigte Irfan, dass er weiterhin von der Weltbank und anderen internationalen Partnern geprüft wird.

Laut Irfan müssten größere Änderungen in der Energiepolitik vom IWF genehmigt werden, im Einklang mit dem aktuellen Finanzierungsprogramm Pakistans.

Im Rahmen eines nationalen Vorstoßes in Richtung digitaler Transformation hat Pakistan im Mai 2.000 Megawatt überschüssigen Strom für Bitcoin-Mining und KI-Infrastruktur bereitgestellt.

Die Beamten sahen darin eine Möglichkeit, gestrandete Erzeugungskapazitäten außerhalb der Spitzenzeiten zu monetarisieren und gleichzeitig das Land als wettbewerbsfähigen Akteur in der digitalen Wirtschaft zu positionieren.

Dies war nicht der erste Versuch des Landes, seine Strompreise umzustrukturieren, um die Kryptoindustrie zu unterstützen.

Im September 2024 schlugen die Beamten vor, einen sechsmonatigen Grenzkostentarif für Sektoren mit hohem Verbrauch wie Bergbau und Rechenzentren anzubieten.

Der IWF ließ jedoch nur eine dreimonatige Vereinbarung zu und berief sich dabei auf ähnliche Einwände.

Die Bedenken des IWF konzentrieren sich auf eine mögliche Marktstabilisierung, insbesondere wenn Subventionen eingesetzt werden, um die Nachfrage in ausgewählten Sektoren künstlich anzukurbeln.

Der Fonds ist der Ansicht, dass eine solche Politik umfassendere Strukturreformen untergraben und die Disziplin bei der Energiepreisgestaltung gefährden könnte.

Pakistans Ambitionen, ein Krypto-Hub zu werden

Pakistan hat seine langfristigen Krypto-Ambitionen verdoppelt und plant, digitale Vermögenswerte in den Mittelpunkt seiner wirtschaftlichen Modernisierungsstrategie zu stellen.

Beamte glauben, dass die Integration von Blockchain-Technologien dazu beitragen kann, die Schaffung von Arbeitsplätzen voranzutreiben, globales Kapital anzuziehen und die finanzielle Transparenz in öffentlichen Systemen zu verbessern.

Zu den wichtigsten Initiativen, die das Land derzeit prüft, gehören Pläne zur Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve und zum Aufbau einer regulatorischen Infrastruktur , um das Wachstum dezentraler Finanz- und Tokenisierungsplattformen zu unterstützen.

Auf der Bitcoin 2025-Konferenz in Las Vegas kündigte der Staatsminister für Blockchain, Bilal Bin Saqib, die Schaffung einer nationalen Bitcoin-Wallet an, um Staatsreserven zu halten, die durch renditegenerierende Strategien unter Verwendung dezentraler Finanzprotokolle erweitert werden sollen.

Um seine nationale Krypto-Strategie zu steuern, hat Pakistan führende globale Persönlichkeiten um Unterstützung und Einblicke gebeten.

Binance-Mitbegründer Changpeng Zhao hat eine beratende Rolle übernommen, die sich auf die Blockchain-Infrastruktur konzentriert, während Michael Saylor von Strategy bei der Gestaltung und langfristigen Struktur der pakistanischen staatlichen Bitcoin-Reserve konsultiert wurde.