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Grayscale registriert Cardano- und Hedera-Trusts in Delaware als Teil der ETF-Expansionsstrategie

Grayscale registriert Cardano- und Hedera-Trusts in Delaware als Teil der ETF-Expansionsstrategie
Diya Poddar
13. Aug. 2025, 11:54 AM
  • ADA- und HBAR-Einreichungen markieren die Expansion über Bitcoin und Ethereum hinaus.
  • Die Frist für die Entscheidung über XRP ETFs ist auf den 18. Oktober 2025 festgelegt.
  • Die Zulassung des Solana ETF verzögert sich bis November 2025.

Grayscale hat mit der Registrierung des Grayscale Cardano (ADA) Trust ETF und des Grayscale Hedera (HBAR) Trust ETF in Delaware einen wichtigen Schritt zur Erweiterung seines Krypto-Anlageportfolios unternommen.

Die am Dienstag eingereichten Unterlagen begründen beide offiziell als gesetzliche Trusts, wobei die CSC Delaware Trust Company als eingetragener Vertreter in Wilmington fungiert.

Der Schritt signalisiert die Absicht von Grayscale, über seine bestehenden Bitcoin- und Ethereum-Angebote hinaus zu expandieren und Cardano und Hedera innerhalb seiner Produktpalette zu positionieren.

Diese Registrierung ist zwar ein entscheidender rechtlicher Schritt, sichert aber nicht die Genehmigung der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) für die ETFs, schafft aber die Voraussetzungen für mögliche Einreichungen auf Bundesebene.

Registrierung in Delaware legt den Grundstein für ETF-Notierungen

Die Registrierung der ADA- und HBAR-Trusts in Delaware schafft formell die juristischen Personen, die für mögliche ETF-Produkte erforderlich sind.

Delaware ist aufgrund seiner etablierten Gesellschaftsgesetze und optimierten Treuhandstrukturen eine bevorzugte Gerichtsbarkeit für viele Finanzunternehmen.

Dieser Prozess ermöglicht es Grayscale, sich auf die nächsten Phasen vorzubereiten, einschließlich der Erfüllung der SEC-Anforderungen an Marktüberwachung, Verwahrung, Bewertungstransparenz und Anlegerschutz.

Die Registrierung in Delaware ist zwar für die Betriebsbereitschaft obligatorisch, entspricht jedoch nicht der behördlichen Genehmigung.

Stattdessen fungiert es als erster Schritt vor der Einreichung von Bundesdokumenten wie den Formularen S-1 oder 19b-4, die für die Notierung von ETFs an US-Börsen erforderlich sind.

Auf diese Einreichungen folgen häufig detaillierte Überprüfungen, bei denen die SEC die Einhaltung der Standards für den Anlegerschutz und die Handelsintegrität bewertet.

SEC-Überprüfungsfristen für andere Grayscale ETF-Anträge

Die Expansion von Grayscale in Cardano und Hedera folgt einer Reihe von Anwendungen für andere Kryptowährungs-ETFs, darunter Dogecoin, Solana und XRP.

Diese Einreichungen wurden von der SEC wiederholt verzögert, was die anhaltende Prüfung von kryptobasierten börsengehandelten Produkten auf dem US-Markt widerspiegelt.

Die Regulierungsbehörde hat die Frist für eine Entscheidung über den XRP ETF bis zum 18. Oktober 2025 verlängert, während die Entscheidung über den Solana ETF auf November 2025 verschoben wurde.

Diese Verzögerungen unterstreichen den vorsichtigen Ansatz der SEC bei der Zulassung neuer Krypto-ETFs, auch wenn das Interesse der Anleger wächst.

Zusätzlich zu diesen hochkarätigen Anwendungen prüft das Unternehmen weiterhin Möglichkeiten, weitere Altcoin-basierte Produkte hinzuzufügen, um in einer zunehmend wettbewerbsintensiven ETF-Landschaft die Nase vorn zu haben.

Marktpositionierung jenseits von Bitcoin und Ethereum

Durch die Registrierung von ADA- und HBAR-Trusts diversifiziert Grayscale sein Produktportfolio, um der breiteren Anlegernachfrage auf dem Kryptowährungsmarkt gerecht zu werden.

Cardano ist bekannt für seine Proof-of-Stake-Blockchain mit Fokus auf Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit, während Hedera ein dezentrales öffentliches Netzwerk mit Hashgraph-Technologie für schnellere und sicherere Transaktionen anbietet.

Die Registrierungen erfolgen inmitten eines zunehmenden Wettbewerbs unter den Vermögensverwaltern, um eine breitere Palette von Krypto-Anlageinstrumenten anzubieten, da institutionelle und private Anleger über die beiden dominierenden Kryptowährungen hinausblicken.

Dies könnte möglicherweise eine breitere Anlegerbasis anziehen, sobald die behördlichen Genehmigungen vorliegen, obwohl der genaue Zeitplan für die Einführung von ETFs ungewiss bleibt.