Trumps 100%ige China-Zölle sind nicht endgültig, USTR sagt, von diesem Faktor hängt es ab

Trumps 100%ige China-Zölle sind nicht endgültig, USTR sagt, von diesem Faktor hängt es ab
Devesh Kumar
14. Okt. 2025, 18:49 PM
  • Erneute Zölle und Exportbeschränkungen zwischen den USA und China verstärken die Besorgnis der globalen Anleger.
  • Kontrollen von Seltenerdmetallen bedrohen die Lieferketten für Technologie, Elektrofahrzeuge und Verteidigung.
  • Analysten warnen davor, dass sich die strategische Rivalität angesichts der Taktik der Langarm-Gerichtsbarkeit vertieft.

Die jüngste Eskalation der Handelsspannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China hat die Befürchtungen der globalen Anleger verstärkt, und die Wall Street steht vor einem starken Ausverkauf.

Am Dienstag sprach der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer mit CNBC und sagte, dass die kürzlich angekündigten 100%igen Zölle gegen China vom nächsten Schritt Pekings abhängen.

Die Entwicklung ist von großer Bedeutung, da sie vermittelt, dass die Zölle gegen China nicht endgültig sind und je nach Reaktion des asiatischen Riesen sowohl steigen als auch sinken können.

Greer betonte zwar die heikle Situation, fügte aber hinzu:

Was steckt hinter den jüngsten Spannungen zwischen den USA und China?

Die jüngsten Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China begannen, als beide Seiten begannen, sich gegenseitig mit neuen Anklagen und Beschränkungen für wichtige Materialien zu überziehen.

China hat US-Schiffe mit neuen Hafengebühren belegt und die Exportbestimmungen für 12 von 17 Seltenerdmetallen und Raffinerieanlagen verschärft und mit dem Finger auf Washingtons "diskriminierende" Meerespolitik und frühere Exportbeschränkungen für Technologie gezeigt.

Um sich nicht unterkriegen zu lassen, drohte Präsident Trump damit, 100-prozentige Zölle auf chinesische Waren wieder einzuführen und strenge Handelsbarrieren wiederzubeleben, was den geplanten Gipfel mit Xi Jinping in Südkorea zum Scheitern bringen könnte.

Trotzdem hofft US-Finanzminister Scott Bessent weiterhin, dass der Dialog fortgesetzt werden kann.

Dieses Aufflammen erfolgte, nachdem die USA Ende September ihre "Affiliates Rule" eingeführt hatten, die die Exportkontrollen auf ausländische Tochtergesellschaften chinesischer Unternehmen ausweitete, die auf der schwarzen Liste standen, was sich auf Tausende von Unternehmen auswirkte.

Peking sieht darin einen Bruch eines im Mai 2025 in Genf ausgehandelten Waffenstillstands, ein Schritt, der Böswilligkeit signalisiert. Chinas Beschränkungen für Seltene Erden, die für Dinge wie Halbleiter, Elektrofahrzeuge und Verteidigungstechnologie von entscheidender Bedeutung sind, werden als Gegenmaßnahme angesehen.

Im Gegenzug verhängten die USA neue Zölle auf chinesisches Holz, Möbel und Möbel, was die Lage noch angespannter machte.

Analysten weisen darauf hin, dass beide Seiten nun das anwenden, was sie einst in der jeweils anderen Taktik kritisiert haben, nämlich die Taktik der "Langarmgerichtsbarkeit", was zeigt, wie tief die strategische Rivalität geworden ist.

Auch die Finanzmärkte nehmen es nicht auf die leichte Schulter, da sie sich Sorgen um die globalen Lieferketten und die KI-Entwicklung machen, wenn wichtige Mineralien schwerer zugänglich werden.

Blutbad an der Wall Street

Die Wall Street stürzte am Freitag stark ab, nachdem Präsident Donald Trump ab dem 1. November einen Zoll von 100 % auf chinesische Importe angekündigt hatte, was die Handelsspannungen verschärfte.

Der SandP 500 und der Nasdaq erlebten ihre größten prozentualen Rückgänge an einem Tag seit April, wobei große Tech-Aktien wie Nvidia, Tesla und AMD um über 2 % fielen.

Der Ausverkauf vernichtete rund 2 Billionen US-Dollar an Marktwert, was die Angst vor einem ausgewachsenen Handelskrieg und unterbrochenen Lieferketten widerspiegelt.

Am Montag erholten sich die Märkte nach Trumps weicherem Ton im Handel stark, wobei der Dow um 1,3 %, der SandP 500 um 1,56 % und der Nasdaq um 2,21 % zulegten.

Die Rallye wurde von Technologie- und KI-Aktien angeführt, da die Anleger Hoffnung auf tauende Spannungen schöpften.

Am Dienstag lösten jedoch erneute Handelsspannungen, die durch chinesische Sanktionen und Exportbeschränkungen verursacht wurden, einen weiteren starken Ausverkauf aus.

Der Dow fiel um 504 Punkte, der SandP 500 fiel um 1,3 % und der Nasdaq sank um fast 2 %, wobei Tech-Aktien angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit erneut Verluste verursachten.