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Asiatische Märkte eröffnen: Kospi steigt um 0,49% nach US-Abkommen, China flach bei Treffen zwischen Trump und Xi

Asiatische Märkte eröffnen: Kospi steigt um 0,49% nach US-Abkommen, China flach bei Treffen zwischen Trump und Xi
Deepali Singh
30. Okt. 2025, 04:22 AM
  • Die Märkte in Hongkong und China blieben zu Beginn des Treffens zwischen Trump und Xi unverändert.
  • Der Fed-Vorsitzende Powell warnte, dass eine Zinssenkung im Dezember keine "ausgemachte Sache" sei.
  • Die Fed senkte ihren Leitzins wie allgemein erwartet um 25 Basispunkte.

Die asiatischen Märkte zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich, wobei die Anleger eine vorsichtige "abwartende" Haltung einnahmen, da zwei wichtige globale Ereignisse im Mittelpunkt standen: ein hochrangiges Treffen zwischen den Staats- und Regierungschefs der USA und Chinas und die Auswirkungen der jüngsten geldpolitischen Leitlinien der US-Notenbank.

Während die Fed eine erwartete Zinssenkung vornahm, dämpften die restriktiven Kommentare des Vorsitzenden Jerome Powell die Begeisterung, was zu einer gedämpften und divergierenden Performance der wichtigsten Indizes der Region führte.

Märkte vor Beginn des Trump-Xi-Gipfels nervös

In China und Hongkong blieben die Märkte weitgehend unverändert, als das erste persönliche Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Trumps zweiter Amtszeit begann.

Die Anleger hielten sich mit bedeutenden Schritten zurück und warteten auf Signale über die Zukunft der Handelsbeziehungen zwischen den beiden wirtschaftlichen Supermächten.

Der Hongkonger Hang-Seng-Index erzielte einen bescheidenen Gewinn von 0,39 %, während der CSI 300 auf dem chinesischen Festland knapp über der Seitwärtslinie schwebte.

Powells restriktiver Ton schlägt in der gesamten Region Wellen

Der andere große Einfluss auf die Marktstimmung war die US-Notenbank.

Die Zentralbank senkte ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,75 % bis 4,00 %, ein Schritt, der weithin erwartet wurde.

Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell warnte jedoch, dass eine weitere Zinssenkung im Dezember alles andere als eine "ausgemachte Sache" sei, was die Hoffnungen der Anleger auf eine expansivere Haltung zunichte machte.

Powells Vorsicht wirkte sich über Nacht auf den US-Märkten aus, wo der Dow Jones Industrial Average frühere Gewinne wieder wettmachte und mit einem Minus von 0,2 % schloss.

Diese vorsichtige Stimmung übertrug sich auf Asien, wo der japanische Nikkei 225 leicht nachgab und der australische SandP/ASX 200 den Tag mit einem Minus von 0,18% begann.

Südkorea erholt sich nach Details zu US-Investitionsabkommen

Entgegen dem regionalen Trend eröffneten die südkoreanischen Märkte aufgrund spezifischer, positiver lokaler Nachrichten höher. Der Leitindex Kospi legte um 0,49% zu, angeführt von Auto- und Schiffbauaktien.

Die Kundgebung folgte auf lokale Medienberichte, wonach ein hochrangiger Politikberater, Kim Yong-beom, neue Details über ein Handelsabkommen mit Washington veröffentlicht hatte.

Den Berichten zufolge wird Südkorea 200 Milliarden US-Dollar in den USA investieren, mit einer jährlichen Obergrenze von 20 Milliarden US-Dollar, während weitere 150 Milliarden US-Dollar in die Zusammenarbeit im Schiffbau fließen werden.

Die Nachricht beflügelte jedoch nicht alle Fälle, da der Small-Cap-Index Kosdaq um 0,92% fiel.

Indische Märkte vor einem positiven Start

In Indien waren die Märkte bereit, höher zu eröffnen und sich mehr auf die bestätigte Zinssenkung der Fed und den Optimismus rund um das Treffen zwischen Trump und Xi zu konzentrieren.

Frühe Trends der Gift Nifty-Futures, die bei 26.188 gehandelt wurden, deuteten darauf hin, dass der Nifty 50 über seinem vorherigen Schlusskurs eröffnen würde.

Sowohl der Sensex- als auch der Nifty-Index legten in der vorangegangenen Sitzung um fast 0,5 % zu und notieren nun weniger als 1 % unter ihren Allzeithochs vom September 2024.