Dow-Futures rutschen inmitten der Nervosität der Fed um 214 Punkte ab: 5 Dinge, die Sie vor der Eröffnung der Wall Street wissen sollten

Dow-Futures rutschen inmitten der Nervosität der Fed um 214 Punkte ab: 5 Dinge, die Sie vor der Eröffnung der Wall Street wissen sollten
Devesh Kumar
14. Nov. 2025, 13:22 PM
  • Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Fed sinkt stark, da sich die Händler auf eine hartnäckige Inflation einstellen.
  • Tech-Aktien rutschen ab, wobei Nvidia und AMD vorbörsliche Rückgänge anführen.
  • Fehlende US-Wirtschaftsdaten schüren die Unsicherheit über den nächsten Schritt der Fed.

Die Dow-Futures standen am Freitag unter Druck und fielen um etwa 214 Punkte, was etwa 0,5% entspricht, da die Anleger im Vorfeld wichtiger Wirtschaftsdaten und neuer Fed-Kommentare vorsichtig wurden.

Der Rückgang erfolgte nach einer Reihe von restriktiven Äußerungen von Fed-Beamten, die die Hoffnungen auf kurzfristige Zinssenkungen dämpften.

Die Schwäche beschränkte sich nicht nur auf den Dow. Die SandP 500-Futures gaben um rund 0,6 % nach, während die Nasdaq 100-Futures um mehr als 1 % fielen.

Die allgemeine Stimmung erlitt einen Dämpfer, da sich die Händler Sorgen über die hartnäckige Inflation und die trüben Wirtschaftsaussichten machten, was viele dazu veranlasste, das Risiko vor dem Wochenende und der Veröffentlichung des Zentralbankprotokolls zurückzuschrauben.

5 Dinge, die Sie vor der Eröffnung der Wall Street wissen sollten

1. Die Märkte waren am Freitag nervös, da die Sorgen darüber zunahmen, was die US-Notenbank als nächstes mit den Zinssätzen tun wird.

Die Händler haben ihre Erwartungen an eine Zinssenkung im Dezember stetig zurückgenommen. Die Wahrscheinlichkeit einer Senkung um 0,25 % ist auf rund 52 % gesunken, gegenüber fast 63 % am Vortag und 95,5 % vor nur einem Monat, so das CME FedWatch Tool.

Die Verschiebung zeigt im Grunde, dass die Anleger zu glauben beginnen, dass die Inflation immer noch zu hartnäckig ist, als dass die Fed bequem mit der Lockerung beginnen könnte.

Da die Zentralbank versucht, den Preisdruck zu zähmen, ohne das Wirtschaftswachstum zu beeinträchtigen, werden die Händler vorsichtiger, da die nächste geldpolitische Entscheidung näher rückt.

2. Sowohl Nvidia als auch AMD standen am Freitag im vorbörslichen Handel unter Druck, wobei beide Aktien um rund 2% nachgaben, da die Anleger vor ihren Gewinnberichten vorsichtig wurden.

Nvidia fiel um rund 3,6% und notierte bei 186,86 $, während AMD um etwa 4,2% auf rund 247,96 $ abrutschte.

Es waren nicht nur die Chiphersteller, die den Widerstand zu spüren bekamen; Meta und Microsoft schrieben ebenfalls leicht rote Zahlen. Meta fiel um knapp 0,15% und Microsoft gab im frühen Handel um etwa 1,5% nach.

Der Technologiesektor hat mit einer Welle der Unsicherheit zu kämpfen, die mit dem geldpolitischen Ausblick der US-Notenbank und den bevorstehenden Wirtschaftsdaten zusammenhängt. Dieses Zögern macht die Anleger vorsichtiger gegenüber wachstumsstarken Namen wie Nvidia und AMD.

3. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, deutete an, dass wichtige Wirtschaftsberichte für Oktober, einschließlich Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten, aufgrund des jüngsten Regierungsstillstands möglicherweise nie veröffentlicht werden.

Das ist höchst ungewöhnlich und macht die Anleger nervös. Ohne diese Zahlen ist die Federal Reserve im Grunde im Blindflug unterwegs, und das erschwert die Aussichten für die Zinssätze.

Da es keine klaren Daten gibt, die zeigen, ob sich die Wirtschaft verlangsamt oder die Inflation nachlässt, verlieren die Anleger das Vertrauen, dass die Fed auf ihrer Dezembersitzung die Zinsen senken wird.

Die Unsicherheit erhöht den Druck auf die Märkte, da die Händler ihre Erwartungen an kurzfristige geldpolitische Schritte überdenken.

4. Der Aktienkurs von Applied Materials rutschte um fast 4% ab, obwohl das Unternehmen die Erwartungen für sein viertes Quartal sogar übertraf.

Das Unternehmen erzielte einen bereinigten Gewinn von 2,17 $ pro Aktie bei einem Umsatz von 6,8 Mrd. $, was beides leicht über den Erwartungen der Analysten lag.

Das Unternehmen klang optimistisch für die zweite Hälfte des Jahres 2026 und verwies auf eine starke Nachfrage, die durch neue Chiptechnologien und ein boomendes KI-bezogenes Wachstum angeheizt wird.

Sie wies aber auch auf eine potenzielle Schwachstelle hin: schwächere Halbleiterausgaben in China. Diese Vorsicht, gepaart mit den anhaltenden geopolitischen Spannungen und der Unsicherheit rund um die Chip-Lieferkette, machte die Anleger etwas nervös.

5. Die globalen Märkte notierten am Freitag überwiegend im roten Bereich.

Aktien im asiatisch-pazifischen Raum sahen sich am Freitag mit erheblichem Gegenwind konfrontiert, da die Anleger ihr Engagement in Risikoanlagen angesichts der sich ändernden Erwartungen der US-Notenbank neu bewerteten.

Der japanische Nikkei 225 fiel um 1,97 %, was auf breit angelegte Verkäufe bei Halbleiter- und Technologieaktien zurückzuführen ist, während der südkoreanische KOSPI um 3,97 % fiel

Der europäische STOXX 600 rutschte um 1,85% ab, da die Vorsicht vor der bevorstehenden Entscheidung der Fed zunahm, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember auf etwa 50% fiel, nachdem sie nur wenige Wochen zuvor noch nahezu sicher war.

Die Angst vor schwindenden Hoffnungen auf Zinssenkungen und eine gewisse Volatilität bei KI-gebundenen Aktien sorgten ebenfalls für zusätzlichen Druck.