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Europa-Bulletin: Investitionsängste in China, strengere EU-Migrationspolitik, Rafale-Deal in der Ukraine

Europa-Bulletin: Investitionsängste in China, strengere EU-Migrationspolitik, Rafale-Deal in der Ukraine
Devesh Kumar
17. Nov. 2025, 18:50 PM
  • Großbritannien überprüft chinesische Investitionen vor dem Hintergrund zunehmender Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit.
  • Die EU strebt ab 2026 ein härteres und schnelleres Asylverfahren an.
  • Die Ukraine unterzeichnet einen Großvertrag mit Frankreich über 100 Rafale-Kampfflugzeuge.

Dieses Europa-Bulletin fasst die wichtigsten Entwicklungen zusammen, die die Politik, die Sicherheit und die Politik in der Region prägen.

Das Vereinigte Königreich bewertet chinesische Investitionen angesichts zunehmender Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit neu, während sich die EU auf ein härteres, schnelleres Asylsystem vorbereitet, das die Migrationsregeln ab 2026 neu gestalten soll.

In London braut sich eine neue "Milchshake-Steuer" zusammen, um eine Haushaltslücke zu schließen.

Und in einem bedeutenden Verteidigungsschritt hat die Ukraine einen großen Rafale-Kampfjet-Vertrag mit Frankreich abgeschlossen.

Ein Blick auf die wichtigsten Entwicklungen in Europa heute.

Chinas Investitionen in Großbritannien lösen Sicherheitsängste aus

China hat riesige Geldsummen nach Großbritannien gepumpt, Dutzende Milliarden Pfund in verschiedenen Branchen, und am Ende hat es chinesischen Unternehmen Zugang zu ziemlich fortschrittlicher Technologie auf militärischem Niveau verschafft.

Laut BBC hat dies bei britischen Beamten und Sicherheitsexperten ernsthafte Besorgnis ausgelöst.

Die Sorge ist, dass diese großen Investitionen es chinesischen Unternehmen ermöglicht haben, strategische Vermögenswerte und sensible Technologien in die Hände zu bekommen, was nun zu Forderungen nach einer strengeren Aufsicht führt.

Berichten zufolge nimmt die britische Regierung diese Abkommen genauer unter die Lupe und erwägt neue Regeln, um kritische Sektoren vor ausländischer Einflussnahme oder Missbrauch zu schützen.

Europa verschärft Asyl- und Migrationsregeln

Europa wird in Bezug auf Asyl und Migration immer strenger.

Ab 2026, wenn der neue EU-Migrationspakt in Kraft tritt, überarbeiten viele Länder ihre Politik.

Länder wie Dänemark und sogar Großbritannien neigen dazu, Flüchtlingen vorübergehenden Schutz statt dauerhaften Status zu gewähren.

Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Bearbeitung von Asylanträgen zu beschleunigen, die Zahl der tatsächlichen Voraussetzungen zu schärfen, einige der Leistungen für Asylbewerber zu kürzen und die Rückführung von Personen, deren Anträge abgelehnt wurden, zu erleichtern.

Darüber hinaus unterzeichnen einige Länder Einzelabkommen, um die Abschiebung von Menschen schneller zu ermöglichen.

Auf EU-Ebene geht es darum, ein Gleichgewicht zu finden: Schutz dort zu bieten, wo er gebraucht wird, aber die Migration besser zu kontrollieren.

Diese Veränderungen finden statt, weil die Asylanträge gestiegen sind und die Regierungen dem Druck der Öffentlichkeit ausgesetzt sind, härtere Maßnahmen zu ergreifen.

Insgesamt signalisiert dies einen Wandel hin zu einem schnelleren und strengeren Ansatz für die Asylverwaltung in ganz Europa.

Steuerverschiebung in Großbritannien zielt auf süße Milchgetränke ab

Rachel Reeves plant, in ihrem kommenden Haushalt eine sogenannte "Milchshake-Steuer" einzuführen.

Im Moment sind Getränke auf Milchbasis von der Soft Drinks Industry Levy befreit, der Steuer, die auf zuckerhaltige Getränke abzielt, aber diese Befreiung wird bald verschwinden.

Die Zuckerschwelle wird ebenfalls von 5 g auf 4 g pro 100 ml gesenkt, was bedeutet, dass viele süße Getränke auf Milchbasis ab April 2027 unter die Steuer fallen werden.

Ziel ist es, gesündere Entscheidungen zu fördern und bis zu 100 Millionen Pfund einzubringen.

Es wird erwartet, dass Reeves auch ein paar andere kleinere Steuern einführen wird, möglicherweise sogar an Feiertagen, um eine Haushaltslücke zu schließen, nachdem sie von einer Erhöhung der Einkommenssteuer Abstand genommen hat.

Der Plan hat bereits Kontroversen ausgelöst, wobei Branchengruppen davor warnen, dass die Preise steigen und die Verbraucher den Druck spüren werden.

Ukraine sichert sich Rafale-Deal

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit Frankreich einen Großvertrag über den Kauf von bis zu 100 Rafale-Kampfflugzeugen in den nächsten zehn Jahren abgeschlossen.

Er hat das Abkommen in Paris an der Seite von Präsident Emmanuel Macron unterzeichnet, und es geht nicht nur um Jets; Die Ukraine wird auch Drohnen, fortschrittliche Luftverteidigungssysteme und neue Radartechnologie erhalten.

Die Idee ist, das ukrainische Militär im Laufe des Krieges ernsthaft zu stärken.

Die ersten Rafales sollen innerhalb von etwa drei Jahren eintreffen, und Frankreich wird auch bei der Ausbildung ukrainischer Piloten helfen und die Produktion unterstützen.

Für die Ukraine ist dies ein großer strategischer Schritt, vor allem angesichts eines weiteren harten Winters und weiterer russischer Angriffe am Horizont.