MasterCard und Polygon ersetzen Wallet-Adressen durch benutzernamebasierte Übertragungen

MasterCard und Polygon ersetzen Wallet-Adressen durch benutzernamebasierte Übertragungen
Newton Gitonga
18. Nov. 2025, 16:12 PM
  • Die strategische Partnerschaft zielt darauf ab, Kryptowährungstransfers zu vereinfachen.
  • Einzelpersonen können digitale Vermögenswerte mit verifizierten Benutzernamen senden oder empfangen, wodurch lange Adressen ersetzt werden.
  • Das neue System stärkt das Vertrauen und reduziert Transaktionsfehler.

MasterCard macht einen weiteren Schritt tiefer in die Blockchain-Welt und macht Online-Zahlungen für Alltagsnutzer vertrauter.

Am Dienstag gab das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit Polygon und dem Anbieter digitaler Zahlungen Mercuryo bekannt, um ein innovatives System zu starten, das die komplexen Wallet-Adressen durch verifizierte Benutzernamen ersetzt.

Bemerkenswert ist, dass die MasterCard Crypto Credential das Senden und Empfangen digitaler Vermögenswerte so einfach macht wie das Senden von Geld über mobile Anwendungen.

Anstatt lange Wallet-Codes zu kopieren oder einzutippen (wo ein kleiner Fehler zu massiven Verlusten führen kann), nutzen Nutzer lesbare Aliasnamen, die mit ihren verifizierten Identitäten verknüpft sind.

Raj Dhamodharan, Executive Vice President of Blockchain bei MasterCard, äußerte sich zur neuen Initiative:

Wie funktioniert das Krypto-Credential-System?

Während die neue Initiative auf Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit setzt, bleibt der Ablauf hinter den Kulissen eher elegant.

Zuallererst erstellt ein Nutzer einen eigenen Benutzernamen, der über Mercuryo zur Identitätsverifizierung geleitet wird.

Die Plattform verknüpft dann den Benutzernamen nach der Genehmigung mit ihrer Blockchain-Wallet.

Danach können Nutzer einen soulbound-Token von der Polygon-Blockchain anfordern.

Diese Münze dient als digitales Abzeichen, das bestätigt, dass eine Wallet Crypto Credential-fähig ist.

Es zeigt, dass der Benutzer aliasbasierte Übertragungen akzeptiert.

Jeder, der Vermögenswerte an die Adressen schickt, braucht nicht die gesamten Wallet-Ziffern.

Sie geben nur den Benutzernamen ein, und Crypto Credential leitet die Transaktion an die verifizierte Adresse weiter.

Der Wandel, obwohl subtil, löst eine der wichtigsten Einstiegshürden in der Blockchain-Welt, die die Verbreitung behindert hat.

MasterCard beseitigt die Einstiegshürde für Krypto

Eine der Hauptbarrieren für Kryptowährungen ist nicht nur Volatilität oder Regulierung, sondern auch die Nutzererfahrung.

Jahrelang mussten Einzelpersonen lange Wallet-Adressen kopieren und doppelt überprüfen.

Ein einfacher übersehener Charakter und Geld ist für immer verloren, ohne Kundensupport, der sich meldet.

MasterCard vertraut darauf, dass die Lösung dieses Problems dazu beitragen kann, die Krypto-Nutzung im Mainstream voranzutreiben.

Traditionelle Zahlungsanwendungen wie PayPal haben aufgrund ihrer Einfachheit geblüht.

Du musst nur nach dem Namen des Empfängers suchen und auf Senden klicken.

MasterCard hofft, diese Benutzerfreundlichkeit digitalen Vermögenswerten näherzubringen.

POL-Preisprognose

Polygons Native Token handelte im Rot, da bärische Stimmungen den breiteren Markt erfassten.

Im vergangenen Tag hat es fast 4 % seines Wertes verloren und wurde bei 0,1457 $ gehandelt.

POL zeigt kurzfristig einen Abwärtstrend nach einem Rückgang von 20 % in der Vorwoche.

Unterdessen zeigt Polygon eine lukrative Zukunft.

Wenn Crypto Credential an Bedeutung gewinnt, könnte die Blockchain den Benutzernamen und Aliase als neuen Standard für Krypto Apps, Börsen und Wallets einführen.

Das würde mehr Nutzen für POL bedeuten, das ein wichtiger Katalysator für langfristige Stabilität ist.