Gerüchte über Gespräche über einen Ripple-Börsengang tauchen trotz Monica Longs Dementation wieder auf

Gerüchte über Gespräche über einen Ripple-Börsengang tauchen trotz Monica Longs Dementation wieder auf
Charles Thuo
24. Dez. 2025, 12:08 PM
  • Börsengangsgerüchte rund um Ripple tauchten wieder auf, wobei Behauptungen auf späte Gespräche über eine mögliche Notierung im Jahr 2026 hindeuteten.
  • Die Führung von Ripple hat jegliche Börsengangspläne zurückgewiesen und erklärt, das Unternehmen sei gut finanziert und strebe keine öffentlichen Märkte an
  • Ripple expandiert weiterhin privat durch Fundraising und Übernahmen.

Ripple, das Blockchain-Zahlungs- und Infrastrukturunternehmen hinter XRP, ist erneut zum Fokus der Börsengangsspekulationen geworden.

Jüngste Behauptungen unter Krypto-Beobachtern deuten darauf hin, dass das Unternehmen in späten Phasen Gespräche über einen möglichen Börsengang im Jahr 2026 führen könnte.

Diese Behauptungen erfolgen trotz klarer Aussagen der Ripple-Führung, dass das Unternehmen keine unmittelbaren Pläne zur Börsengang hat.

Gerüchte über den Ripple-Börsengang tauchen wieder auf

Der Krypto-Forscher SMQKE teilte kürzlich Erkenntnisse, die auf dokumentierte Hinweise darauf hinweisen, dass Ripple eine börsennotierte Börse prüft.

Bilder und Auszüge von Presto Research wurden als Beleg dafür angeführt, dass Ripple zusammen mit anderen Kryptounternehmen gruppiert wird, die sich auf den Markteintritt einarbeiten, darunter Kraken, ConsenSys und BitGo.

Die Studie stellt Börsengänge als wachsenden Trend für etablierte Kryptounternehmen dar und positioniert öffentliche Börsennotierungen als natürliche Entwicklung für Unternehmen, die eine breitere Validierung und langfristiges Wachstum anstreben.

Befürworter dieser Erzählung heben die Leistung von Unternehmen wie Circle hervor, die kürzlich an der NYSE debütierten.

SMQKE verwies auf diese Entwicklungen, um zu verdeutlichen, dass kryptobezogene Börsengänge nicht mehr theoretisch sind, was darauf hindeutet, dass Ripples möglicher Schritt einen ähnlichen Weg einschlagen könnte.

Diese Behauptung hat in der Krypto-Community Interesse geweckt, wobei einige einen möglichen Börsengang eher als Signal regulatorischen Vertrauens denn als marktorientierte Entscheidung interpretieren.

Der Präsident von Ripple sagt: "Kein Plan" für einen Börsengang

Trotz der Spekulationen hat Monica Long, Präsidentin von Ripple, wiederholt erklärt, dass das Unternehmen "keinen Plan, keinen Zeitplan" für einen Börsengang habe.

Auf der Swell-Konferenz im November in New York betonte Long, dass Ripple gut kapitalisiert ist und keine öffentlichen Märkte zur Finanzierung seines Wachstums benötigt.

Frühere Äußerungen von CEO Brad Garlinghouse spiegelten dieses Gefühl wider und wies darauf hin, dass das Unternehmen kein Kapital durch Börsennotierungen aufbringen musste und dass Gespräche über einen Börsengang wahrscheinlich eine langfristige Überlegung und keine sofortige Strategie wären.

Dieser vorsichtige Ansatz steht im Gegensatz zu anderen Kryptofirmen, die in die öffentlichen Märkte eingedrungen sind.

Unternehmen wie Coinbase, Robinhood und Circle haben nach ihren Börsennotierungen gemischte Ergebnisse erzielt, wobei Marktvolatilität und regulatorische Kontrolle ihre Leistung beeinflussen.

Ripple scheint entschlossen zu sein, diese Fallstricke zu vermeiden, um sich vor dem Druck der Quartalserwartungen und dem Einfluss von Aktieninvestoren zu schützen, die mit Krypto-Token-Dynamiken nicht vertraut sind.

Ripples strategisches Wachstum ohne Börsengang

Ripples Entscheidung, privat zu bleiben, steht ebenfalls im Einklang mit den laufenden Expansionsbemühungen.

In den letzten Monaten hat das Unternehmen 500 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 40 Milliarden Dollar gesammelt, nicht aus Notwendigkeit, sondern um strategische Partnerschaften zu sichern.

Ripple hat außerdem eine Reihe von Übernahmen getätigt, darunter den Prime-Broker Hidden Road, die Stablecoin-Plattform Rail, die Treasury-Management-Software GTreasury und den Anbieter von Krypto-Verwahrung Palisade.

Diese Maßnahmen wurden darauf ausgelegt, den Zahlungsfokus zu ergänzen und neue Marktgrenzen zu erschließen, während CEO Garlinghouse anmerkte, dass sich die Übernahmeaktivitäten im Jahr 2026 verlangsamen könnten.

Privat zu bleiben ermöglicht es Ripple, seine bedeutenden XRP-Reserven zu verwalten und Flexibilität in der Verwaltung zu bewahren.

Öffentliche Märkte würden das Token-Management zusätzlich prüfen und könnten Spannungen zwischen Aktionären und der Krypto-Community erzeugen, eine Herausforderung, die Ripple derzeit vermeidet.

Darüber hinaus bleibt regulatorische Unsicherheit ein Problem; obwohl Ripple 2023 seinen wegweisenden Fall gegen die SEC gewann, ist eine umfassendere Gesetzgebung noch ungeklärt, und eine öffentliche Veröffentlichung würde eine erhöhte Offenlegung erfordern.