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Barclays investiert in die Stablecoin-Abwicklungsfirma Ubyx

Barclays investiert in die Stablecoin-Abwicklungsfirma Ubyx
Charles Thuo
07. Jan. 2026, 11:51 AM
  • Barclays investiert in Ubyx, um regulierte Stablecoin-Infrastruktur zu erforschen.
  • Ubyx ermöglicht eine effiziente Clearing und Abwicklung mehrerer Stablecoins.
  • Dieser Schritt signalisiert das wachsende Interesse der Banken an tokenisiertem digitalen Geld.

Barclays PLC (LON: BARC) hat seine erste direkte Investition in ein Stablecoin-bezogenes Unternehmen getätigt.

Die Bank hat eine Beteiligung an Ubyx erworben, einem US-amerikanischen Start-up, das sich auf Stablecoin-Clearing und -Abwicklung spezialisiert hat.

Ubyx wurde 2025 gegründet und bietet eine Infrastruktur, die es ermöglicht, Stablecoins mehrerer Emittenten effizient abzustimmen.

Sie ermöglicht es Stablecoins, die 1:1 an traditionelle Währungen gebunden sind, mehr wie herkömmliches Geld zu funktionieren.

Barclays erkundet neue Formen digitaler Gelder

Barclays erklärte, dass dieser Schritt mit seiner Strategie übereinstimmt, neue Formen von reguliertem und tokenisiertem Geld zu erforschen.

Die in Großbritannien ansässige Bank konzentriert sich eher auf die Stablecoin-Infrastruktur als auf die Ausgabe einer eigenen digitalen Währung.

Dieser Ansatz spiegelt eine vorsichtige, aber zukunftsorientierte Strategie in der sich wandelnden digitalen Vermögenslandschaft wider.

Die Anteilsgröße und die Bewertung von Ubyx wurden nicht öffentlich bekanntgegeben.

Die Investition signalisiert jedoch Vertrauen in das Potenzial von Stablecoin-Abwicklungssystemen.

Ubyx hatte bereits vor der Beteiligung von Barclays Risikokapitalunterstützung von Firmen wie Coinbase Ventures, Galaxy Digital und Founders Fund erhalten.

Diese Mischung aus traditionellen und krypto-orientierten Investoren unterstreicht die wachsende Zusammenarbeit zwischen Finanzinstituten und Blockchain-Startups.

Durch Investitionen in Infrastruktur statt in die Token selbst mindert Barclays das Risiko und gewinnt gleichzeitig die Exponierung digitaler Zahlungen.

Die Bank untersucht außerdem, wie Stablecoins in bestehende regulatorische Rahmen passen können.

Banken, die sich mit Stablecoins beschäftigen

Dieser Schritt stellt Barclays unter eine ausgewählte Gruppe großer Banken, die sich direkt mit der Stablecoin-Infrastruktur beschäftigen.

Zuvor schloss sich Barclays einem Konsortium von Banken an, darunter Goldman Sachs und UBS, um einen G7-währungsgebundenen Stablecoin zu erforschen.

Solche Initiativen spiegeln einen breiteren Trend der Branche wider, traditionelle Finanzen mit digitaler Vermögenstechnologie zu verbinden.

Stablecoins bieten Liquidität und eine schnellere Abwicklung an Finanzmärkten, was sie für institutionelle Akzeptanz attraktiv macht.

Durch die Teilnahme an Ubyx positioniert sich Barclays an der Schnittstelle von regulierter Finanzfinanzierung und Blockchain-Innovation.

Die Investition unterstreicht zudem die wachsende Legitimität von Stablecoins als Brücke zwischen konventioneller und digitaler Finanzwelt.

Frühe Reaktionen deuten auf Investoreninteresse hin, da die Barclays-Aktien nach der Ankündigung einen moderaten Anstieg erlebten.

Dies steht im Einklang mit breiteren Trends, bei denen Banken vorsichtig mit tokenisierten Geldlösungen experimentieren.

Die Ausweitung regulierter Stablecoin-Systeme könnte die grenzüberschreitenden Zahlungs- und Abwicklungsprozesse in naher Zukunft grundlegend verändern.

Durch die Unterstützung der Infrastruktur statt der Ausgabe von Token stellt Barclays die Einhaltung sicher, während es neue Technologien testet.

Dieser Schritt könnte andere traditionelle Finanzinstitute dazu ermutigen, einen ähnlichen Weg einzuschlagen.

Sie hebt auch die Bedeutung regulatorischer Klarheit für Stablecoins auf den globalen Märkten hervor.

Die Strategie der Bank legt nahe, dass reguliertes, tokenisiertes Geld zu einem Hauptbestandteil der globalen Finanzwelt werden könnte.

Wie in einem früheren Bericht hervorgehoben, werden Stablecoins immer zentraler, um konventionelles Bankwesen und blockchainbasierte Finanznetzwerke zu verbinden, und Partnerschaften wie Barclays und Ubyx könnten die Zukunft der tokenisierten Finanzen prägen.

Die Investition markiert zudem eine deutliche Veränderung in Barclays' Haltung zu Kryptowährungen, nachdem die Bank jahrelange Vorsicht gezeigt hatte, bei der die Bank Risiken betonte und bestimmte kryptobezogene Aktivitäten einschränkte.

Noch im Juni 2025 kündigte Barclays an, Kryptowährungskäufe auf Barclaycard-Kreditkarten zu blockieren, was auf die hohe Volatilität digitaler Vermögenswerte hinweist.