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Bitcoin stabilisiert sich nach einem Bug in der Wallet fast 92.600 Dollar, Experten sehen steigende Quantenrisiken

Bitcoin stabilisiert sich nach einem Bug in der Wallet fast 92.600 Dollar, Experten sehen steigende Quantenrisiken
Ananthu C U
07. Jan. 2026, 08:03 AM
  • Bitcoin handelt für nahe 92.620 US-Dollar, nachdem Wallet-Bug-Alert und Bedenken über Quantencomputing die Stimmung beeinflussen.
  • Der Bug im Core v30 Wallet birgt das Risiko eines Fondsverlusts; Fix wird in v30.2 erwartet, Netzwerk und Transaktionen bleiben sicher.
  • Quantencomputing könnte Bitcoin-Schlüssel und das Mining bedrohen, aber das Risiko bleibt langfristig, sagen Experten.

Der Bitcoin-Preis wurde während der Handelssitzung am Dienstag bei etwa 92.620 US-Dollar gehandelt und fiel innerhalb von 24 Stunden um 1,3 %, da die Marktteilnehmer die Sicherheitswarnung der Bitcoin Core Wallet und Expertenkommentare zu steigenden Risiken im Bereich Quantencomputing aufnahmen.

Der Token hielt seine starke Position durch ein tägliches Handelsvolumen von 55,15 Milliarden US-Dollar und einen Marktwert von 1,84 Billionen US-Dollar.

Technische Indikatoren deuten darauf hin, dass Bitcoin sich nahe einer wichtigen Widerstandszone zwischen 94.000 und 95.000 $ befindet, wobei das Aufwärtsmomentum derzeit abkühlt.

Die Bitcoin Core v30-Versionen enthalten einen Bug in der Wallet-Migration, den Entwickler identifiziert haben.

Das Netzwerk sieht sich laut David Duong von Coinbase zwei potenziellen Bedrohungen durch das Quantencomputing gegenüber, da es sowohl kryptografische Systeme als auch die Betriebskosten des Minings betrifft, obwohl er glaubt, dass die Gefahr noch keinen kritischen Punkt erreicht hat.

Technische Vorsicht und Warnungen zur Migration von Wallets

Das Bitcoin Core Project hat eine Warnung vor einem Fehler herausgegeben, der Wallet-Migrationen in den Versionen 30.0 und 30.1 betrifft.

Unter bestimmten Bedingungen könnte die Migration von Legacy-Wallets zu gelöschten Wallet-Dateien und einem potenziellen dauerhaften Verlust führen, wenn keine Backups verfügbar sind.

Entwickler haben bestätigt, dass eine Lösung in Bitcoin Core v30.2 erscheinen wird und den Nutzern geraten, in der Zwischenzeit Migrationen von Legacy-Wallets zu vermeiden.

Das Problem betrifft nicht das Netzwerk selbst, den Konsens oder die Transaktionsverarbeitung.

Dennoch hat die Warnung insbesondere bei Langzeitinhabern und Knotenbetreibern zu Vorsicht in die Investorenstimmung gestoßen.

Technische Analysen deuten darauf hin, dass Bitcoin sich weiterhin in einer konsolidierenden Phase befindet und ein absteigendes Keilmuster bildet, mit höheren Tiefs über dem Dezemberboden nahe 80.500 US-Dollar.

Der RSI-Indikator zeigt eine Position nahe 50, während die kleinen Kerzen mit ihren oberen Wicks auf Marktstabilität statt auf zunehmende Dynamik hinweisen.

Ein bestätigter Durchbruch über 94.500 $ könnte den Weg zu 97.300 und 100.700 $ öffnen, während das Scheitern der Rückgewinnung des Widerstands das Abwärtsrisiko auf 90.900 $ und 87.000–88.000 $ beibehält.

Quantencomputing und die Sicherheitsrisiken von Bitcoin

Bitcoin stützt sich auf zwei Hauptkryptographiesysteme: den Elliptic Curve Digital Signature Algorithm (ECDSA) für Transaktionssignaturen und SHA-256 für Proof-of-Work-Mining.

Duong erklärte in einem LinkedIn-Beitrag, dass Quantencomputer zwei getrennte Bedrohungen darstellen könnten: Sie könnten die Sicherheit privater Schlüssel knacken, was Angreifern erlaubt, Gelder zu stehlen, und sie könnten Blöcke schneller minen als herkömmliche Miner, was das wirtschaftliche Gleichgewicht der Blockchain stört.

Miner konkurrieren derzeit mit Rechenleistung und Energie, um komplexe mathematische Probleme zu lösen und Blöcke zum Bitcoin-Netzwerk hinzuzufügen.

Theoretisch könnte Quantencomputing diese Verarbeitungsgeschwindigkeit dramatisch steigern.

Ein ausreichend leistungsstarker Quantencomputer könnte sogar Angriffe wie den 51%-Angriff ermöglichen, bei dem ein einzelner Miner oder eine Gruppe den Großteil der Rechenleistung des Netzwerks kontrolliert.

Trotz dieser Möglichkeiten betonte Duong, dass Quantenabbau derzeit eine geringere Priorität darstellt.

Aktuelle Quantenmaschinen sind um Größenordnungen zu klein, um die Kryptographie von Bitcoin zu bedrohen.

Er wies darauf hin, dass die Open-Source-Community wachsam bleibt und an Migrationswegen nach der Quantensignatur arbeitet, um das Netzwerk für die Zukunft zu sichern.

Die potenzielle Quantenbedrohung für Bitcoin bleibt ein Diskussionsthema innerhalb der Krypto-Community.

Skeptiker, darunter der Cypherpunk Adam Back, argumentieren, dass praktisches Quantencomputing, das in der Lage ist, die Kryptographie von Bitcoin zu knacken, wahrscheinlich noch Jahrzehnte entfernt ist.

Im Gegensatz dazu schlagen Befürworter wie Charles Edwards, Gründer des Capriole Digital Asset Funds, vor, dass das Risiko unmittelbarer ist und eine Vorbereitung rechtfertigt.