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Trumps Krypto-Berater ist zuversichtlich, dass das Gesetz zur Struktur des Kryptomarktes den Senat passieren wird

Trumps Krypto-Berater ist zuversichtlich, dass das Gesetz zur Struktur des Kryptomarktes den Senat passieren wird
Charles Thuo
21. Jan. 2026, 08:50 AM
  • Präsident Trumps Krypto-Berater Patrick Witt fordert einen Kompromiss, um den CLARITY Act zu verabschieden.
  • Der CLARITY Act definiert Vermögenstypen und teilt die Aufsicht von SEC und CFTC auf.
  • Eine Verzögerung des Gesetzes birgt das Risiko härterer Regeln durch die zukünftige demokratische Führung.

Patrick Witt, Präsident Trumps Krypto-Berater, ist zuversichtlich, dass der US-Senat schließlich ein Gesetz zur Struktur des Kryptomarktes verabschieden wird.

Witt betonte, dass einige in der Branche zwar für "kein Gesetz besser ist als ein schlechtes Gesetz", aber in Wirklichkeit ist Gesetzgebung unvermeidlich.

Die entscheidende Frage, sagt er, ist nicht, ob ein Gesetz verabschiedet wird, sondern wann.

Die aktuelle politische Landschaft bietet eine seltene Gelegenheit

Mit einem pro-Krypto-Präsidenten, republikanischer Kontrolle im Kongress und erfahrenen Regulierungsbehörden bei SEC und CFTC ist der Zeitpunkt ideal, um eine für die Branche günstige Gesetzgebung zu verabschieden.

Witt warnte, dass eine Verzögerung des Gesetzes es den Demokraten ermöglichen könnte, härtere Regeln zu entwerfen, insbesondere nach einer möglichen Finanzkrise.

Laut Witt ist es unrealistisch, davon auszugehen, dass eine Multi-Billionen-Dollar-Industrie ohne umfassende Regulierung unbegrenzt weiterbestehen kann.

Er ist der Meinung, dass es viel besser ist, jetzt Kompromisse zu akzeptieren, als das Risiko einer zukünftigen Strafgesetzgebung einzugehen.

Witts Äußerungen spiegeln die wachsende Frustration über Unternehmen wie Coinbase wider, die ihre Unterstützung für den CLARITY Act wegen bestimmter Bestimmungen zurückgezogen haben.

Der Krypto-Berater kritisierte speziell die Idee, auf einen perfekten Schein zu warten, und argumentierte, dass "Perfektion nicht der Feind des Guten sein sollte."

Was der CLARITY Act vorschlägt

Der CLARITY Act, der Schwerpunkt dieser Debatten, zielt darauf ab, Klarheit in der Krypto-Regulierung zu schaffen.

Es definiert Schlüsselbegriffe wie "digitales Vermögen", "digitale Ware" und "Blockchain" und schafft damit einen klaren Rahmen für Regulierungsbehörden.

Das Gesetz grenzt die Zuständigkeit zwischen der SEC und der CFTC ab.

Die SEC würde Wertpapiere und Anlageangebote überwachen, während die CFTC Rohstoffe und Broker regulieren würde.

Token, die als Wertpapiere beginnen, könnten in den Warenstatus übergehen, wenn sie eine ausreichende Dezentralisierung erreichen.

Die Gesetzgebung umfasst außerdem Registrierungspflichten für Börsen, Broker und Händler nach dem CFTC sowie Offenlegungspflichten für Emittenter.

Ausgereifte Blockchain-Netzwerke würden mit leichteren regulatorischen Belastungen konfrontiert sein, während die Selbstverwahrungsrechte für Investoren ausdrücklich geschützt sind.

Der CLARITY Act fördert außerdem Fundraising, indem Projekte jährlich bis zu 75 Millionen Dollar ohne vollständige SEC-Registrierung einbringen können, wenn sie Dezentralisierungsmeilensteine erreichen.

Branchenreaktionen und gesetzliche Herausforderungen

Trotz seines umfassenden Designs wurde der CLARITY Act kritisiert.

Einige Verbraucherschützer argumentieren, dass dies den Investorenschutz schwächt, während andere warnen, dass eine Aufteilung der Aufsicht zwischen SEC und CFTC Verwirrung stiften könnte.

Einige demokratische Abgeordnete haben Bedenken geäußert, dass das Gesetz die Interessen der Industrie gegenüber strengen regulatorischen Schutzmaßnahmen bevorzugt.

Dennoch glaubt Witt, dass diese Debatten die Notwendigkeit eines Kompromisses hervorheben.

Er argumentiert, dass es vorzuziehen sei, das Gesetz jetzt unter günstigen Bedingungen zu verabschieden, als später das Risiko einer verzögerten, restriktiveren Version einzugehen.

Witts Botschaft ist konsequent: Fortschritt ist wichtiger als Perfektion, und gesetzgeberische Maßnahmen sind notwendig für die langfristige Stabilität des Kryptomarktes.

Der CLARITY Act wurde bereits im Repräsentantenhaus verabschiedet und wartet nun auf sein Schicksal im Senat.

Patrick Witt bleibt optimistisch, dass der Senat das Gesetz verabschieden wird, und verweist sowohl auf politische Chancen als auch auf die praktische Notwendigkeit einer Regulierung.