Tesla erweitert Robotaxi-Ambitionen – Musk prognostiziert KI-geführtes Fahren
KI-Sentiment: 68/100 Bullisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
Unterstützt von
Kaufen: TSLA. Musks Vorstoß, das Fahren ohne menschliche Sicherheitsmonitore in den USA auszuweiten, stützt einen quantensprungartigen Anstieg des Robotaxi-Umsatzpotenzials und untermauert die Narrative, dass Tesla sich von "Autoverkäufen" zu einer "KI-Mobilitätsplattform" wandelt. Der Markt preist Fortschritte bei der Autonomie bereits ein; dies fügt Timing und Umfang hinzu (Rollout in Texas + landesweite Ausweitung).
Kernrisiko: Regulierungsbehörden oder Sicherheitsvorfälle könnten einen Stopp erzwingen oder menschliche Aufsichtspersonen vorschreiben, was die landesweite Ausweitung verzögert und den Zeitplan für Robotaxi-Umsätze zunichte macht.
Kaufen: NVIDIA (NVDA). Wenn Tesla und Wettbewerber Robotaxis im großen Maßstab einführen, steigt die Nachfrage nach Compute-Leistung (Training/Inferenz) und nach KI-Beschleunigern im Fahrzeug. Das Robotaxi-Wachstum ist ein direkter Nachfrage-Treiber zweiter Ordnung für die Chips, die Wahrnehmungs- und Fahrsysteme antreiben, und betrifft nicht nur einen einzelnen OEM.
Kernrisiko: Autonomie-Einsätze kommen zum Stillstand oder wechseln zu günstigeren/alternativen Hardwarelösungen, wodurch die zusätzliche Nachfrage nach GPUs/KI-Beschleunigern sinkt.
- Tesla plant noch in diesem Jahr eine breitere landesweite Einführung fahrerloser Fahrzeuge in den USA.
- Elon Musk prognostiziert, dass KI-gesteuerte Autos innerhalb von zehn Jahren den Verkehr dominieren werden.
- Entwicklungen bei Neuralink und SpaceX wurden neben den Robotaxi-Ausbauplänen hervorgehoben.
Elon Musk sagte am Montag, dass vollautonome Fahrzeuge, die ohne menschliche Sicherheitsmonitore betrieben werden, nach ihrer Einführung in Texas noch in diesem Jahr in den gesamten USA verbreiteter sein dürften.
In einer Videoschalte beim Smart Mobility Summit in Tel Aviv sagte Musk, dass in Texas bereits selbstfahrende Autos ohne Sicherheitsmonitore im Einsatz seien und dass der Dienst noch in diesem Jahr landesweit ausgeweitet werde.
Tesla treibt Robotaxi-Pläne voran
Tesla, das mit rückläufigen Fahrzeugverkäufen konfrontiert ist, betreibt derzeit Robotaxis in Austin, Dallas und Houston.
Im vergangenen November erhielt das Unternehmen eine Genehmigung, einen Fahrdienst in Arizona zu betreiben.
Musk, der in den letzten zehn Jahren eine Reihe ambitionierter Prognosen zur autonomen Fahrtechnologie gemacht hat – viele davon verfehlten seine prognostizierten Zeitpläne – sagte, er erwarte weiterhin, dass die Technologie des autonomen Fahrens innerhalb der nächsten zehn Jahre dominieren werde.
„In fünf Jahren und sicher in zehn Jahren werden wahrscheinlich 90 % aller gefahrenen Distanzen von der KI in einem selbstfahrenden Auto zurückgelegt werden“, sagte Musk.
„Es wird in zehn Jahren überwiegend eine Nischenaktivität sein, sein eigenes Auto zu fahren“, fügte er hinzu.
Sicherheitsbedenken bleiben im Fokus
Die Äußerungen fallen in eine Phase, in der die autonome Fahrtechnologie in den USA weiterhin regulatorisch und hinsichtlich der Sicherheit geprüft wird.
Anfang dieses Monats rief Tesla 218.868 Fahrzeuge in den USA zurück, nachdem laut der National Highway Traffic Safety Administration verzögerte Bilder der Rückfahrkamera das Unfallrisiko erhöht hätten.
Unterdessen rief Waymo, im Besitz von Alphabet, letzte Woche rund 3.800 Robotaxis in den USA zurück, nachdem ein Risiko identifiziert worden war, dass Fahrzeuge auf überflutete Straßen mit höheren Tempolimits fahren könnten.
Das Problem löste zusätzliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Zuverlässigkeit autonomer Fahrzeugsysteme aus, da Unternehmen ihre kommerziellen Einsätze beschleunigen.
SpaceX- und Neuralink-Projekte hervorgehoben
Während des Gipfels sprach Musk auch über Entwicklungen bei SpaceX und Neuralink.
Er sagte, SpaceX sei kurz davor, wiederverwendbare Raketenstartsysteme zu entwickeln, die die Kosten für Raumfahrten deutlich senken könnten.
„Vielleicht gelingt uns das noch in diesem Jahr“, sagte Musk.
Musk sagte außerdem, Neuralink plane, noch in diesem Jahr die erste Implantation mit dem Blindsight‑Gerät des Unternehmens durchzuführen.
Das Gerät soll Menschen helfen, die ohne Sehvermögen geboren wurden oder ein eingeschränktes Sehvermögen haben.
„Es wird ihnen zunächst eine eingeschränkte Sehkraft geben, doch mit der Zeit sehr präzise, vielleicht sogar übermenschliche Sehkraft“, sagte Musk.
Er fügte hinzu, dass das Unternehmen auch an einer Technologie arbeite, die Querschnittsgelähmten wieder das Gehen ermöglichen soll.
Musk prognostiziert Verbreitung humanoider Roboter
Musk erklärte weiter, dass humanoide Roboter innerhalb des nächsten Jahrzehnts weit verbreitet sein könnten.
Seiner Ansicht nach könnte die gesteigerte Produktivität durch Roboter das Wirtschaftswachstum antreiben und zu dem führen, was er als universelles hohes Einkommen bezeichnete.
„Man muss eine Marke auf einer Vision aufbauen, aber auch bereit sein, sich an eine sich verändernde Umgebung anzupassen, sei sie extern oder intern“, sagte Musk während der Diskussion.
Warum die Tesla-Aktie heute um rund 5% einbricht
Tesla-Aktie legt 3 % zu nach heftigem Ausverkauf am Freitag – was steckt dahinter?
Tesla-Aktie verliert am Donnerstag rund 1 % – was belastet die EV-Aktie?
Tesla-Aktie erholt sich um rund 1,5 %: Was steckt dahinter?
Tesla verlängert Wachstumsserie – China-produzierte E-Auto-Verkäufe steigen 39,4%
Keine Ergebnisse gefunden
Artikel werden geladen...
Failed to load articles. Please try again.