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Dow legt zu, da US‑Iran-Gespräche vorankommen; Anleger warten auf wichtige Inflationsdaten

Dow legt zu, da US‑Iran-Gespräche vorankommen; Anleger warten auf wichtige Inflationsdaten
Ananthu C U
22. Juni 2026, 15:42 PM

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Micron (MU) – Long-Position

Kaufen Sie Micron Technology. Der Artikel hebt hervor, dass Speicherchips die Gewinne anführen und MU up ~300% YTD ist, wobei die Quartalszahlen am Wednesday als nächster Katalysator gelten. Wenn die Rallye real ist, sollte MU weiterhin überdurchschnittlich performen, da die Nachfrage nach Speicher und AI capex-Erwartungen sich in der Regel zuerst in den Ergebnissen und im Ausblick niederschlagen und das gesamte Speichersegment nach oben ziehen.

Kernrisiko: Enttäuschende Ergebnisse/Ausblick — besonders wenn die Preise schwächer werden oder die Nachfrage nach AI-Speicher die Erwartungen nicht erfüllt.

West Texas Intermediate (WTI) – Short-Position

Verkaufen Sie WTI-Rohölfutures. Diplomatische Fortschritte drücken bereits die Ölpreise (WTI ~0.8% lower after a bigger intraday reversal). Wenn der Markt weiterhin davon ausgeht, dass das Risiko von Lieferunterbrechungen abnimmt, dürfte Rohöl unter Druck bleiben, bis ein konkreter Deal die Unsicherheit endgültig beseitigt.

Kernrisiko: Die Gespräche scheitern und das Risiko von Lieferunterbrechungen in der Straße von Hormus steigt stark an, was eine scharfe Ölpreisrallye erzwingen würde.

  • Dow legt zu, da US‑Iran-Gespräche vorankommen und die Ölpreise deutlich nachgeben.
  • Micron, Sandisk und Intel steigen vor den wichtigen Inflationsdaten dieser Woche.
  • Anleger erwarten PCE-Inflationsdaten als Hinweise für Fed-Zinsentscheidungen.

US-Aktien starteten am Montag leicht fester, nachdem Anleger auf Anzeichen für Fortschritte in der jüngsten Runde der US-Iran-Verhandlungen reagierten und auf einen wichtigen Inflationsbericht blickten, der die nächste geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve beeinflussen könnte.

Vertreter der Vereinigten Staaten und Irans erzielten nach Angaben der Vermittler während der ersten Verhandlungsrunde in der Schweiz, die am frühen Monday endete, „erfreuliche Fortschritte“.

Die beiden Seiten einigten sich auf einen Fahrplan mit dem Ziel, innerhalb von 60 Tagen eine endgültige Vereinbarung zu erreichen, obwohl Spannungen über den Libanon und die Straße von Hormus bestehen blieben.

Der Dow Jones Industrial Average stieg um 204 Punkte. Der Nasdaq Composite fiel um 0.27% während der S&P 500 um 0.11% zulegte.

Ölpreise geben nach, da diplomatische Hoffnungen wachsen

Die Ölpreise fielen deutlich, nachdem die Entwicklungen in den US-Iran-Gesprächen einige Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen dämpften.

Brent-Rohöl-Futures legten zunächst im frühen asiatischen Handel zu, drehten dann ins Minus und fielen um 1.6% auf $79.30 je Barrel.

US West Texas Intermediate-Futures kehrten ebenfalls frühere Gewinne um und notierten etwa 0.8% tiefer bei $76, nachdem sie zuvor bis zu 3% gestiegen waren.

Das Nachgeben der Ölpreise folgte auf Aussagen der Vermittler Katar und Pakistan, wonach US- und iranische Beamte sich auf einen Rahmen für eine endgültige Vereinbarung innerhalb von 60 Tagen geeinigt hätten.

Halbleiteraktien führen die Gewinne an

Technologiewerte stützten weiter die breite Marktentwicklung. Hersteller von Speicherchips verzeichneten Kursanstiege, wobei Micron Technology und Sandisk jeweils um etwa 5% zulegten. Intel stieg um 4.8%.

Die Quartalszahlen von Micron, die planmäßig am Wednesday nach Börsenschluss veröffentlicht werden sollen, werden als nächster wichtiger Test für die Tech-Rallye angesehen. Die Aktien des Speicherchip-Herstellers sind in diesem Jahr um fast 300% gestiegen.

Unterdessen fielen SpaceX-Aktien um 6% auf $173 und steuerten nach dem starken Börsendebüt des Unternehmens auf den dritten Rückgang in Folge zu.

Ein weiterer auffälliger Gewinner war Apogee Therapeutics, dessen Aktien um 46% sprangen, nachdem AbbVie angekündigt hatte, das Biotech-Unternehmen für $10.9 billion in cash zu übernehmen. Die AbbVie-Aktien stiegen um 4.3%.

Inflationsdaten und Fed-Signale im Fokus

Anleger richten ihre Aufmerksamkeit nun auf die für Thursday angekündigte Veröffentlichung des Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE), dem von der Federal Reserve bevorzugten Maß für Inflation.

Ökonomen erwarten, dass der Kern-PCE, der Nahrungs- und Energiepreise ausschließt, gegenüber dem Stand im April ansteigen wird.

Nach der restriktiven Sitzung der Federal Reserve in der vergangenen Woche haben die Märkte die Erwartungen für eine weitere Zinserhöhung laut LSEG-Daten auf bereits September vorgezogen, während einige Anleger eine mögliche Maßnahme bis Oktober einpreisen.

Die Rendite der zweijährigen Treasury-Anleihe, die empfindlich auf kurzfristige Zinserwartungen reagiert, kletterte auf 4.230%, den höchsten Stand seit Anfang 2025.

Anleger werden außerdem die Äußerungen von Federal-Reserve-Vertretern, darunter New York Fed-Präsident John Williams und Chicago Fed-Präsident Austan Goolsbee, beobachten, um weitere Hinweise zur geldpolitischen Richtung zu erhalten.