Der Rohstoffhandel umfasst ein breites Spektrum globaler Märkte, von Energie und Metallen bis hin zu Agrarprodukten, wobei Öl, Gold, Erdgas und Kupfer zu den meistgehandelten Rohstoffen zählen.
Die globalen Rohstoffpreise sollen 2026 um 16 % steigen, angetrieben durch steigende Energiepreise und Rekordwerte bei mehreren wichtigen Metallen, was Rohstoffmärkte zu einem immer aktiveren Bereich für Trader macht, die Diversifikation und Inflationsabsicherung suchen.
Dieser Vergleich zeigt die besten Rohstoff Broker in Deutschland für 2026 nach Spreads, verfügbaren Märkten und regulatorischem Status.
Unser Expertengremium verfügt über mehr als 60 Jahre kombinierte Erfahrung in den Bereichen Aktien, Krypto, Forex und Rohstoffe. Jede Plattform wird hands-on getestet: Wir eröffnen ein echtes Konto, tätigen Einzahlungen, erkunden die Funktionen, kontaktieren den Kundensupport und heben Gelder ab – bevor wir auch nur ein Wort schreiben.
Jeder Dienst wird anschließend in 8 Kategorien bewertet (Kosten, Zuverlässigkeit, Benutzererfahrung, Ein- und Auszahlungen, Anlagemöglichkeiten, Marktbreite, Research-Tools und Bildungsressourcen), um eine Sternebewertung von 5 zu ermitteln. Unsere redaktionellen Inhalte sind unabhängig und werden niemals von Werbetreibenden oder kommerziellen Beziehungen beeinflusst.
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Welcher Broker ist der beste für den Rohstoffhandel?
Die besten Rohstoff Broker in Deutschland sind XTB, eToro, AvaTrade, Plus500 und PrimeXBT. XTB ist unsere erste Wahl für den Rohstoffhandel, weil die Plattform Rohstoff-CFDs, breiten Marktzugang, eine einfache Bedienung und EU-Regulierung verbindet. Plus500 eignet sich besonders für Einsteiger, die einen unkomplizierten Einstieg in den Rohstoff-CFD-Handel mit einer übersichtlichen Plattform und niedriger Mindesteinzahlung suchen. eToro ist eine gute Wahl für Anleger, die Rohstoffe innerhalb einer breiteren Multi-Asset-Plattform mit Social-Trading-Funktionen handeln möchten.
Unsere Liste der besten Rohstoffhandelsplattformen in Deutschland
- eToro: Am besten für Gelegenheitsanleger, die Rohstoffe über eine breitere Multi-Asset-Plattform abdecken wollen
- AvaTrade: Am besten für Trader, die mehr Plattformauswahl und breitere CFD-Flexibilität suchen
- XTB: Die beste Allround-Plattform für den Online-Rohstoffhandel in Deutschland
- Plus500: Am besten für Einsteiger, die Rohstoff-CFDs einfach und unkompliziert handeln möchten
- PrimeXBT: Nur für erfahrene Trader relevant, die die eingeschränkte EWR-Verfügbarkeit und den fehlenden EU-Anlegerschutz verstehen
Besten Rohstoff Broker & Handelsplattformen im Vergleich


Beste Rohstoff Broker im Test 2026
eToro – Am besten für Gelegenheitsanleger, die Rohstoffzugang über eine einsteigerfreundliche Plattform suchen
eToro eignet sich für deutsche Leser, die in Rohstoffe investieren möchten, ohne dafür einen spezialisierten Futures-Broker nutzen zu müssen. Der Reiz der Plattform geht über den reinen Rohstoffhandel hinaus: Nutzer erhalten eine Multi-Asset-Plattform, die Rohstoffe, Aktien, ETFs, Krypto und CFDs an einem Ort bündelt – in einer Oberfläche, die einfacher ist als bei vielen technisch anspruchsvolleren Brokern. Für Deutschland ist eToro daher eher eine breit aufgestellte Investment- und Trading-Plattform mit integriertem Rohstoffzugang als ein reiner Rohstoffbroker.
Für deutsche Nutzer ist die regulatorische Struktur von eToro vergleichsweise klar. Privatkunden werden in der Regel von eToro (Europe) Ltd betreut, einem Unternehmen, das von der CySEC unter der Lizenznummer 109/10 (Unternehmensnummer HE 200585, Zypern) zugelassen und beaufsichtigt wird. Damit bewegt sich die Plattform innerhalb des üblichen EU-Rahmens für Wertpapierdienstleistungen und nicht in einer unregulierten Offshore-Struktur.
eToro verfügt außerdem über eine MiCA-Lizenz, die im Januar 2025 von der CySEC erteilt wurde. Diese Lizenz betrifft in erster Linie Krypto-Dienstleistungen und ist für den Rohstoffhandel selbst weniger relevant.
Die wichtigsten Schutzmechanismen:
- Kundengelder werden gemäß europäischem Gesellschaftsrecht getrennt von den Unternehmensvermögen verwahrt.
- Berechtigte Kunden können unter bestimmten Umständen Zugang zum Investor Compensation Fund erhalten, mit einem Schutz von bis zu 20.000 €, falls eToro Europe seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann.
- Ein Schutz vor negativem Kontostand besteht ebenfalls – Privatkunden können also nicht mehr verlieren, als das Guthaben auf ihrem Konto beträgt.
eToro ist nicht in jeder Kategorie günstig, aber die Kostenstruktur ist relativ leicht nachvollziehbar, sobald man zwischen Investment-Gebühren und CFD-Kosten unterscheidet.
Beim Rohstoffhandel in Deutschland entstehen die relevanten Kosten in der Regel durch CFD-Spreads und Übernachtfinanzierung, nicht durch eine klassische Provision pro Trade.
Die wichtigsten Kostenfaktoren:
- Der Handel mit Rohstoff-CFDs wird in erster Linie über den Spread bepreist, den eToro auf den Marktspread aufschlägt und der je nach Instrument und Marktbedingungen variiert.
- Übernachtgebühren fallen für CFD-Positionen an, die über den täglichen Stichtag hinaus (22 Uhr britischer Zeit) offen bleiben; Positionen, die über das Wochenende gehalten werden, verursachen eine Gebühr, die etwa dem Dreifachen der üblichen Übernachtgebühr entspricht und bei den meisten Rohstoffen bereits mittwochs berechnet wird.
- Krypto wird separat bepreist, mit 1 % Gebühr beim Kauf und 1 % beim Verkauf (vor Club-Stufen-Rabatten).
- Auszahlungen sind bei Konten in lokaler Währung (EUR, GBP, DKK) kostenlos; bei USD-Anlagekonten fällt eine Gebühr von 5 USD an.
- Aktuell wird keine Inaktivitätsgebühr erhoben.
eToro bietet deutschen Nutzern einen breiten Rohstoffzugang, sollte aber weiterhin eher als Multi-Asset-Plattform und nicht als spezialisierter Rohstoffbroker verstanden werden.
Die Plattform listet derzeit mehr als 65 handelbare Rohstoffe, zusätzlich zu Aktien, ETFs, Indizes, Devisen und Krypto – deutlich mehr Marktabdeckung als bei Plattformen, die nur eine kleine Auswahl der bekanntesten Rohstoffe anbieten.
In der Praxis eignet sich die Plattform besonders für Nutzer, die Rohstoffe in ein breiteres Portfolio integrieren möchten:
- Zugang zu einer breiten Auswahl an Rohstoffen, nicht nur zu wenigen Standardmärkten
- Zugang zu Rohstoffen fast ausschließlich über CFDs
- Eine breitere Plattform, die auch Aktien, ETFs, Krypto und andere Anlageklassen umfasst
- Besser geeignet für Nutzer, die mehrere Anlageklassen kombinieren möchten, als für Trader, die eine rein futures-orientierte Rohstoffplattform suchen
eToro ist besonders stark für Einsteiger und eher gelegentliche Trader, die Zugang zu Rohstoffen wollen, ohne sich zunächst in eine sehr technische Plattform einarbeiten zu müssen.
Die Benutzeroberfläche ist einfacher als bei vielen fortgeschrittenen Trading-Plattformen. Die Kontoeröffnung erfolgt online und umfasst die üblichen Schritte wie die Angabe persönlicher Daten, eine Identitätsprüfung und Fragen zur Risikoeinschätzung.
Das ist besonders wichtig für Leser, die eine breite, leicht zugängliche Plattform suchen und keine professionelle Rohstoffhandels-Workstation. Gleichzeitig ist eToro nicht für jede Rohstoffstrategie die ideale Wahl.
Am besten geeignet für:
- Nutzer, die eine einfache Multi-Asset-Plattform wollen
- eher Gelegenheits- oder fortgeschrittene Trader als spezialisierte Futures-Trader
- Anleger, die Rohstoffe zusammen mit Aktien, ETFs und Krypto in einem Konto nutzen möchten
- weniger geeignet, wenn die Strategie auf institutioneller Marktliquidität oder einem klaren Futures-First-Ansatz basiert

AvaTrade – Am besten für Trader, die Plattformauswahl und breiten CFD-Zugang suchen
AvaTrade passt gut zu deutschen Tradern, die Rohstoff-CFDs über einen Broker handeln möchten, der etablierter und strukturierter wirkt als viele kleinere CFD-Marken. Der größte Pluspunkt ist die Flexibilität: Sie erhalten Zugang zu Rohstoffen neben weiteren Märkten und können zwischen verschiedenen Plattformen wählen, darunter MetaTrader 4/5, WebTrader, die mobile AvaTrade-App und die Social-Trading-Plattform AvaSocial.
Für deutsche Nutzer ist die Struktur von AvaTrade stärker als bei vielen kleineren CFD-Brokern, weil die EU-Gesellschaft AVA Trade EU Ltd von der Central Bank of Ireland unter der Referenznummer C53877 reguliert wird und als MiFID-konformes Investmentunternehmen agiert.
AvaTrade betreibt zudem eine polnische Zweigniederlassung unter derselben EU-Lizenz, was die europäische Verankerung des Brokers unterstreicht.
Das bedeutet für deutsche Kunden einen EU-regulierten Zugang statt einer reinen Offshore-Struktur. Negativsaldoschutz und getrennte Bankkonten sind zentrale Bestandteile des Kundenschutzes.
Die wichtigsten Schutzpunkte sind:
- Regulierung: AVA Trade EU Ltd, reguliert von der Central Bank of Ireland (Referenz C53877)
- Kundenschutz: getrennte Bankkonten, Schutz vor negativem Kontostand und Zugang zu EU-Anlegerentschädigungssystemen mit einem Mindestschutz von bis zu 20.000 €
- Wichtige Grenze: Diese Schutzmechanismen helfen bei der Brokeraufsicht und in extremen Verlustsituationen, beseitigen aber nicht die normalen Risiken des gehebelten Handels mit Rohstoff-CFDs
Die Preisstruktur von AvaTrade ist für einen CFD-Broker recht typisch. Spreads beginnen ab 0,9 Pips, und die Vergütung erfolgt hauptsächlich über den Kauf-/Verkaufsspread. Wenn Sie eine Position eröffnen, ist der Spread also der sichtbarste Handelskostenfaktor und keine separate Transaktionskommission.
Wenn Sie eine Rohstoffposition über den Zeitpunkt der Übernachtfinanzierung hinaus halten, wird Ihrem Konto eine Übernachtprämie belastet. Dadurch ist AvaTrade beim Einstieg leicht zu verstehen, kann aber für länger gehaltene CFD-Positionen teurer werden.
Die wichtigsten Kostenpunkte sind:
- Handelskosten: hauptsächlich der Spread, der direkt im Kurs enthalten ist (ab rund 0,9 Pips bei Forex)
- Übernachtkosten: Eine Übernachtprämie fällt an, wenn Positionen über den Finanzierungscut-off hinaus offen bleiben
- Inaktivitätsgebühr: 50 € nach 3 aufeinanderfolgenden Monaten ohne Nutzung bei einem EUR-Konto, für jeden weiteren Inaktivitätszeitraum erneut
- Verwaltungsgebühr: zusätzlich 100 € nach 12 aufeinanderfolgenden Monaten ohne Nutzung bei einem EUR-Konto
- Auszahlungen: von AvaTrade grundsätzlich kostenlos, mögliche Fremd- oder Umrechnungsgebühren ausgenommen
AvaTrade ist als breite CFD-Handelsplattform aufgebaut und nicht als spezialisierter Rohstoffbroker.
Auf der Website stehen Rohstoffe neben Aktien, Indizes, Forex, Optionen, ETFs, Anleihen und krypto-bezogenen Produkten, und im Produktmenü werden Bereiche wie Energie, Edelmetalle (inklusive Gold- und Öl-Trading) und Agrarrohstoffe ausdrücklich hervorgehoben.
Für deutsche Nutzer bedeutet das, dass sich Rohstoffthemen über CFDs innerhalb eines breiteren Multi-Asset-Kontos handeln lassen, ohne dass dafür ein separater Spezialbroker nötig ist.
In der Praxis heißt das:
- Sie handeln Rohstoff-CFDs, keine physischen Rohstoffe
- Die Plattform deckt die großen Rohstoffgruppen Energie, Edelmetalle und Agrarprodukte ab, wobei die Auswahl bei manchen Metallen überschaubarer ausfällt als bei den Kernmärkten Öl und Gold
- AvaTrade lässt sich besser als Multi-Asset-CFD-Broker verstehen als als Rohstoffplattform mit klarem Futures-Fokus
AvaTrade ist eine vernünftige Wahl für Trader, die mehr Plattformauswahl wollen, als ein stark vereinfachter App-Broker bietet.
Das Unternehmen setzt auf WebTrader, MT4, MT5, AvaTradeGO, AvaOptions und die Social-Trading-Lösung AvaSocial, was die Plattform flexibler macht als manche rein auf Einsteiger ausgerichteten Anbieter.
Gleichzeitig bleibt die Struktur klar CFD-orientiert, sodass sich AvaTrade vor allem für Nutzer eignet, die Rohstoff-CFDs handeln möchten und mit Hebel, Übernachtkosten und aktiven Trading-Mechaniken vertraut sind.
Am besten geeignet ist die Plattform für:
- Trader, die Rohstoff-CFDs zusammen mit anderen Märkten in einem Konto handeln möchten
- Nutzer, denen eine Auswahl an Plattformen wie MT4 und MT5 wichtig ist
- Weniger ideal für Leser, die langfristig in echte Aktien und ETFs investieren möchten und dafür ein einfacheres, investmentorientiertes Gebührenmodell bevorzugen

XTB – Am besten für vielseitigen Rohstoffhandel mit starker Benutzerfreundlichkeit
XTB ist eine der stärksten Allround-Optionen für Rohstoffhandel in Deutschland, mit Zugang zu Rohstoff-CFDs sowie Aktien, ETFs, Forex und Indizes in einem Konto. Die Preisstruktur ist transparenter als bei vielen Wettbewerbern, und die Plattform funktioniert sowohl für aktive Trader als auch für Anleger, die eine reibungsarme Lösung mit Entwicklungsspielraum suchen.
XTB hat ein stärkeres Vertrauensprofil als viele kleinere CFD-Marken, weil XTB S.A. German Branch bei der BaFin registriert ist und die polnische KNF die Aufsicht über die Muttergesellschaft ausübt. Kundengelder werden nach EU-Regeln getrennt verwahrt.
Das Schutzsystem gliedert sich in drei Stufen: Nicht investiertes Guthaben liegt auf Treuhandsammelkonten bei Partnerbanken wie JP Morgan SE in Frankfurt und unterliegt der deutschen Einlagensicherung bis 100.000 €. Offene CFD-Positionen sind über den polnischen Sicherungsfonds bis ca. 3.000 € vollständig und darüber hinaus bis zu einem Gesamtwert von rund 21.000 € zu 90 % abgedeckt. Aktien- und ETF-Bestände gelten als Sondervermögen und sind im Insolvenzfall vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt. Dazu kommen Login-Schutzmechanismen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Die wichtigsten Schutzpunkte in der Praxis sind:
- Regulierung: XTB S.A. German Branch ist bei der BaFin registriert, die polnische KNF beaufsichtigt die Muttergesellschaft
- Kundenschutz: gestaffelter Schutz aus deutscher Einlagensicherung (bis 100.000 € für nicht investiertes Guthaben), polnischem Anlegerentschädigungsfonds (bis ca. 21.000 € für offene CFD-Positionen) und Sondervermögensschutz für Aktien/ETFs
- Wichtige Grenze: Regulierung hilft bei der Brokeraufsicht, schützt aber nicht vor normalen Verlusten bei volatilen oder gehebelten Rohstoffgeschäften
Die Preisstruktur gehört zu den Stärken von XTB, auch wenn das tatsächliche Kostenbild davon abhängt, was genau Sie handeln. Bei Rohstoff-CFDs berechnet XTB keine separate Handelskommission im klassischen Sinn; die Kommission für den CFD-Handel liegt bei 0 %. Die Hauptkosten liegen im Spread (ab 0,00008 bei den engsten Instrumenten), dazu können je nach Situation Übernachtfinanzierung (Swap) und eine Konvertierungsgebühr von 0,5 % beim Handel in Fremdwährungen kommen.
Im Investmentbereich ist die Preisstruktur auf den deutschen Seiten sehr klar: Echte Aktien und ETFs sind bis zu einem monatlichen Volumen von 100.000 € provisionsfrei, danach fallen 0,2 % mit einem Mindestbetrag von 10 € an, zuzüglich 0,5 % Währungsumrechnung bei Fremdwährungshandel.
Die wichtigsten Kostenpunkte sind:
- Rohstoff-CFDs: 0 % Kommission, in erster Linie spreadbasiert, mit Swap-Kosten bei über Nacht gehaltenen Positionen
- Aktien und ETFs: 0 % Kommission bis 100.000 € Monatsvolumen, danach 0,2 % mit 10 € Mindestgebühr
- Währungsumrechnung: 0,5 % bei Aktien/ETFs und bei CFDs in Fremdwährung
- Inaktivitätsgebühr: rund 10 € pro Monat nach 12 Monaten Inaktivität, entfällt bei gehaltenen realen Aktien/ETFs
- Ein- und Auszahlungen: kostenlos in EUR und USD; bei Zahlung in anderer Währung fällt eine Umrechnungsgebühr von 0,85 % an
XTB ist nicht nur eine Rohstoffplattform, und genau das macht einen Teil ihres Reizes aus. Nutzer erhalten Zugang zu mehr als 12.400 Instrumenten insgesamt, darunter über 9.500 Aktien und ETFs aus Europa und den USA, über 2.600 gehebelte CFD-Instrumente, mehr als 30 Krypto-CFDs und 140 Optionen auf ETFs und US-Aktien. Bei den Rohstoffen selbst bietet XTB mehr als 20 CFDs, darunter Gold, Silber, Öl, Erdgas sowie Agrarrohstoffe wie Kaffee, Mais, Zucker und Weizen.
Für Rohstoff-Trader bedeutet das, dass die Plattform am besten als breites Multi-Asset-Konto funktioniert, in dem Rohstoffe neben anderen Anlageklassen gehandelt werden.
In der Praxis heißt das:
- Sie erhalten Zugang zu Rohstoff-CFDs, nicht zu physischen Rohstoffen
- Rohstoffe sind Teil eines breiteren Multi-Asset-Angebots, das auch Aktien, ETFs, Indizes, Forex, Optionen und Krypto-CFDs umfasst
- Die Plattform ist stärker für Trader, die Rohstoffe innerhalb eines breiteren Kontos handeln möchten, nicht für Nutzer, die ein spezialisiertes Futures-Only-Umfeld suchen
XTB ist eine der ausgewogeneren Optionen in dieser Liste, weil die Plattform weder nur auf Anfänger noch nur auf Profis zugeschnitten ist. Sie ist zugänglich genug für neue Nutzer, bietet aber gleichzeitig genug Breite für Trader, die mehr wollen als nur eine stark vereinfachte App. Die Kontoeröffnung erfolgt vollständig online und ist in rund 15 Minuten abgeschlossen.
Trotzdem hängt die Eignung stark von der Strategie ab:
- Stark für Nutzer, die Rohstoff-CFDs zusammen mit Aktien und ETFs an einem Ort handeln möchten
- Gut für Einsteiger, die gleichzeitig auf eine breitere Plattform hineinwachsen wollen
- Weniger ideal für Trader, die gezielt einen Futures-First-Broker oder hochspezialisierte institutionelle Workflows suchen

Plus500 – Am besten für Einsteiger, die Rohstoff-CFDs einfach handeln möchten
Plus500 ist für deutsche Trader einer der unkomplizierteren Wege, online in Rohstoffe zu investieren. Die Stärke der Plattform liegt nicht in besonderer Tiefe oder professionellen Spezialtools, sondern in ihrer Einfachheit. Über die auf Deutschland ausgerichtete Plattform erhalten Privatanleger Zugang zu Rohstoff-CFDs sowie zu Aktien-, ETF-, Index-, Forex-, Options- und Krypto-CFDs über Plus500CY Ltd, die von der CySEC regulierte zyprische Gesellschaft der Gruppe. Für Leser, die eine übersichtlichere Oberfläche und einen direkteren Zugang zu Märkten wie Gold, Öl oder Erdgas suchen, ist Plus500 ein überzeugender erster Anlaufpunkt.
Für deutsche Nutzer basiert das Rohstoffangebot von Plus500 auf CFDs, und die maßgebliche Gesellschaft auf der Deutschland-Seite ist Plus500CY Ltd, die unter der Lizenz 250/14 von der CySEC reguliert wird. Das gibt der Plattform eine solide regulatorische Grundlage innerhalb der EU.
Trotzdem sollte man diesen Schutz nicht überschätzen. Regulierung hilft bei der Aufsicht über den Broker und bei den Regeln zur Behandlung von Kundengeldern. Sie schützt Sie aber nicht vor Verlusten aus volatilen oder gehebelten Rohstoffgeschäften.
Die wichtigsten Schutzpunkte in der Praxis sind recht klar:
- Kundengelder werden nach den Regeln zur getrennten Verwahrung behandelt
- Berechtigte Privatkunden können unter Umständen Zugang zum Investor Compensation Fund mit Schutz bis 20.000 € haben
- Dieser Schutz greift bei bestimmten Broker-Ausfallszenarien, nicht bei normalen Handelsverlusten
Plus500 ist bei den ausgewiesenen Kosten vergleichsweise einfach aufgebaut. Die Vergütung erfolgt hauptsächlich über den Spread. Das bedeutet, dass die Kosten für Rohstoff-CFDs meist direkt im Kauf- und Verkaufskurs enthalten sind und nicht als separate Handelskommission berechnet werden.
Gerade für Einsteiger ist das leichter zu verstehen, auch wenn die tatsächlichen Kosten dadurch auf den ersten Blick etwas weniger sichtbar wirken können.
Wichtiger wird für viele Trader, was nach dem Einstieg in die Position passiert. Wenn Sie eine Position über Nacht halten, kann eine Übernachtfinanzierung Ihrem Konto gutgeschrieben oder belastet werden. Zusätzlich können Währungsumrechnungsgebühren anfallen, wenn das Instrument in einer anderen Währung als Ihr Konto notiert.
Ein- und Auszahlungen sind gebührenfrei, auch wenn Ihre Bank oder Ihr Zahlungsanbieter dennoch Kosten verlangen kann; ab der sechsten Auszahlung im Monat erhebt Plus500 selbst eine Gebühr.
Die wichtigsten Kostenpunkte sind:
- Keine separate Handelskommission bei Standard-CFD-Trades
- Die Hauptkosten liegen in der Regel im Spread
- Übernachtfinanzierung ist relevant, wenn Positionen über den täglichen Cut-off hinaus gehalten werden
- Die Inaktivitätsgebühr kann bis zu 10 $ pro Monat betragen, wenn mindestens 3 Monate keine Login-Aktivität erfolgt
Plus500 will kein spezialisierter Futures-Broker sein. Für deutsche Nutzer ist es in erster Linie eine Retail-CFD-Plattform, die Zugang zu Kursbewegungen bei Rohstoffen über CFDs auf wichtige Märkte wie Gold, Öl, Silber und Erdgas bietet, mit einem Hebel von bis zu 1:20 und einem Mindesteinsatz ab 100 € für eine Marktexponierung von rund 2.000 €.
Auf der Deutschland-Seite sind Rohstoffe Teil eines breiteren CFD-Angebots, das außerdem Aktien, Indizes, Forex, ETFs, Optionen und Krypto umfasst.
Dadurch ist die Plattform leicht verständlich für Nutzer, die einen einfachen Zugang zu den wichtigsten Rohstoffthemen suchen. Weniger passend ist sie für Trader, die gezielt börsengehandelte Futures, tiefere Ausführungsfunktionen oder ein professionelleres Rohstoff-Setup benötigen.
Im Kern bedeutet das:
- Sie erhalten Zugang zu Rohstoff-CFDs
- Sie handeln auf Kursbewegungen, ohne physische Rohstoffe zu kaufen
- Die Plattform eignet sich eher für einfaches Retail-Trading als für fortgeschrittene Futures-Strategien
Plus500 eignet sich am besten für Einsteiger und eher gelegentliche Trader, die einen einfacheren Zugang zu Rohstoff-CFDs suchen. Der größte Vorteil ist die Benutzerfreundlichkeit: Die Oberfläche ist aufgeräumt, das Produktangebot leicht zu navigieren, und die Kontoeröffnung ist schnell, vollständig digital und meist innerhalb eines Tages abgeschlossen.
Diese Einfachheit hat aber auch ihre Grenzen. Trader, die fortgeschrittene Charting-Workflows, komplexere Orderlogik oder direkten Zugang zu Futures brauchen, könnten die Plattform für ernsthafteren Rohstoffhandel als zu eingeschränkt empfinden.
Plus500 ist am stärksten, wenn die Strategie eher einfach ist und sich auf kurz- bis mittelfristiges Trading konzentriert, nicht auf hochspezialisierte Ansätze.
Am besten passt die Plattform zu:
- neueren Tradern, die Wert auf einfache Bedienung legen
- Nutzern, die große Rohstoffthemen über CFDs handeln möchten
- weniger zu fortgeschrittenen oder stark futures-orientierten Tradern
IG – Am besten für fortgeschrittene Trader, die breite Marktabdeckung und starke Tools suchen
IG ist einer der etabliertesten Namen in dieser Liste und passt gut zu deutschen Tradern, die Rohstoffe über einen Broker mit breiter Marktabdeckung und einem professionelleren Gesamtauftritt handeln möchten als bei stark einsteigerorientierten Plattformen. Die größten Stärken liegen in der Produktauswahl, der Plattformtiefe und in einer aus Deutschland-/EU-Sicht klareren regulatorischen Struktur als bei vielen CFD-Konkurrenten.
IG gehört in dieser Liste zu den klareren Fällen, wenn es um eine Deutschland-spezifische Regulierung geht. Deutsche Kunden werden über die IG Europe GmbH betreut, die von BaFin und der Deutschen Bundesbank zugelassen ist und im Handelsregister Frankfurt unter HRB 115624 eingetragen ist.
Das ist regulatorisch greifbarer als bei Brokern, die Deutschland nur über ein allgemeines EU-Passporting bedienen. Kundengelder werden auf getrennten Treuhandkonten bei regulierten Banken oder in qualifizierten Geldmarktfonds verwahrt und niemals mit eigenem Vermögen vermischt. Wertpapiere gelten dabei rechtlich als Sondervermögen.
Die wichtigsten Schutzpunkte sind:
- Regulierung: IG Europe GmbH, beaufsichtigt in Deutschland durch BaFin und die Deutsche Bundesbank
- Kundengelder: getrennte Verwahrung, deutsche Einlagensicherung bis 100.000 € für nicht investiertes Guthaben bei den verwahrenden Banken, plus EdW-Entschädigung von 90 % der Forderungen (max. 20.000 €) im Insolvenzfall
- Wichtige Grenze: Das ist Schutz auf Broker- und Kontoebene, aber kein Schutz vor Marktverlusten beim Handel mit Rohstoff-CFDs
Die Kostenstruktur von IG ist typisch für einen ernstzunehmenden CFD-Broker. Bei Rohstoff-CFDs liegt der wichtigste Kostenfaktor meist im Spread (z. B. Kassa-Gold ab 0,4 Punkten), während für über Nacht gehaltene Positionen zusätzlich Finanzierungskosten anfallen können. CFDs, Knock-Outs und Optionen sind bei IG durchgehend kommissionsfrei.
Sowohl Spot-Rohstoffe als auch Rohstoff-Futures lassen sich über derivative Produkte handeln, nicht über ein einfaches langfristiges Investmentmodell mit klassischer Kommissionslogik.
Das bedeutet: Die tatsächlichen Kosten hängen nicht nur vom Einstiegsspread ab, sondern auch davon, wie lange Sie die Position halten und welches Produkt Sie nutzen.
Die wichtigsten Kostenpunkte sind:
- Die Kosten beim Rohstoffhandel sind im CFD-Bereich hauptsächlich spreadbasiert, keine separate Kommission
- Beim Halten von Spot-Positionen über Nacht kann Übernachtfinanzierung anfallen; Futures-Positionen sind davon ausgenommen
- Auszahlungen sind bei Banküberweisung in der Regel kostenlos
- Nach 24 Monaten ohne Aktivität und ohne Einzahlung wird das Konto geschlossen; zusätzlich fällt eine monatliche Gebühr von 14 € an
IG bietet eine breitere Marktabdeckung als die meisten stark einsteigerorientierten Plattformen. Kunden können mehr als 35 Rohstoffe handeln, darunter Märkte aus den Bereichen Energie, Metalle und mehr als 20 Soft Commodities, je nach Markt und Setup über Produkte wie CFDs, Barrier-Optionen, Vanilla-Optionen und Futures.
Damit bietet IG deutlich mehr Tiefe im Rohstoffbereich als die einfacheren Retail-Trading-Apps in dieser Liste.
In der Praxis bedeutet das:
- Zugang zu mehr als 35 Rohstoffen, darunter über 20 Agrarrohstoffe
- Abgedeckt sind wichtige Gruppen wie Öl, Gas, Gold, Silber, Kupfer, Palladium und Agrarmärkte
- Damit eignet sich IG besser für Trader, die eine breitere Rohstoffabdeckung suchen und nicht nur einige wenige Standardmärkte handeln möchten
IG ist für absolute Anfänger nicht die einfachste Plattform in dieser Auswahl, gehört aber zu den stärksten Optionen für Trader, die mehr Tiefe suchen. Die Bandbreite an Plattformen, die Marktabdeckung und der Produktmix machen IG eher zu einer passenden Lösung für mittelfortgeschrittene und fortgeschrittene Nutzer als für jemanden, der einfach nur die simpelste Rohstoff-App sucht.
Gleichzeitig ist IG noch nah genug am Mainstream, dass auch ein motivierter neuer Trader damit arbeiten kann, vor allem wenn er sich Entwicklungsspielraum offenhalten möchte, ohne später zu schnell den Broker wechseln zu müssen.
Am besten geeignet ist die Plattform für:
- Trader, die breite Rohstoffabdeckung und mehr Plattformtiefe suchen
- Nutzer, die möglicherweise auch Optionen, Knock-Outs oder weitergehende Trading-Tools wie MetaTrader 4 oder ProRealTime nutzen möchten
- Weniger ideal für Leser, die nur eine sehr einfache, klar einsteigerorientierte Rohstoff-CFD-Plattform suchen

CMC Markets – Am besten für Trader, die breite Rohstoffabdeckung und schnelle Ausführung suchen
CMC Markets ist eine starke Option für deutsche Trader, die einen breiten Zugang zu Rohstoffen suchen, ohne bei einer Nischenplattform oder einer zu einfachen Einsteigerlösung zu landen. Die Deutschland-spezifischen Inhalte machen den Broker leichter einzuordnen als manche Wettbewerber, und die Produktpalette gehört in dieser Liste zu den besseren für aktive Trader, die mehr wollen als nur ein paar bekannte Standardmärkte.
CMC Markets wirkt seriöser als viele kleinere CFD-Broker, weil der Anbieter eine klar erkennbare Deutschland-Präsenz hat und innerhalb einer breiter regulierten Gruppenstruktur arbeitet.
CMC Markets Germany GmbH ist ein von der BaFin unter Registernummer 154814 zugelassenes und reguliertes Unternehmen mit Sitz im Garden Tower, Neue Mainzer Str. 46-50, 60311 Frankfurt. Das gibt dem Broker einen greifbareren lokalen Rahmen als Plattformen, die Deutschland nur indirekt über EU-Passporting bedienen.
Trotzdem hängt das tatsächliche Schutzniveau weiterhin vom konkreten Konto und vom gehandelten Produkt ab, und nichts davon ändert das grundsätzliche Risiko beim gehebelten Rohstoffhandel.
Die wichtigsten Schutzpunkte sind:
- Regulierung: CMC Markets Germany GmbH, BaFin-Registernummer 154814, Sitz in Frankfurt am Main
- Der Schutz von Kundengeldern gilt über die jeweils regulierte Gesellschaft und die konkrete Produktstruktur
- Regulierung hilft bei der Brokeraufsicht, schützt aber nicht vor normalen Verlusten beim Handel mit Rohstoff-CFDs
Gemessen am üblichen CFD-Markt ist CMC Markets bei den Kosten vergleichsweise transparent. Handelskosten setzen sich aus Spreads, Kommissionen und Finanzierungskosten zusammen.
Für Rohstoff-Trader ist der Spread meist der erste spürbare Kostenfaktor (z. B. Gold ab 0,2 Punkten, Rohöl ab 2,5 Punkten), während die Übernachtfinanzierung wichtiger wird, wenn Positionen länger als einen Handelstag gehalten werden.
Das ist für CFD-basierten Rohstoffzugang zwar typisch, bleibt aber wichtig, weil die tatsächlichen Kosten bei länger gehaltenen Positionen schnell steigen können.
Die wichtigsten Kostenpunkte sind:
- Die Preisstruktur bei Rohstoff-CFDs wird in erster Linie durch den Spread bestimmt
- Finanzierungskosten fallen an, wenn Positionen über Nacht offen bleiben
- Die Deutschland-spezifische Preisstruktur enthält eine feste Kommission von 5 € je Order auf deutsche Aktien- und ETF-CFDs
- Auszahlungen sind in der Regel kostenlos
Das ist einer der stärkeren Bereiche von CMC Markets. Kunden können mehr als 130 Rohstoff-CFDs handeln, von Gold, Silber und Kupfer über Erdgas bis hin zu weniger gehandelten Gütern wie Palladium, Kakao und Weizen.
Das ist deutlich breiter als das Angebot vieler einfacherer Retail-Plattformen. Genau deshalb ist CMC Markets für Trader interessanter, die mehr wollen als nur Gold, Silber und Öl ganz oben im Menü.
In der Praxis bedeutet das:
- Zugang zu mehr als 130 Rohstoff-CFDs, plus gebündelte Rohstoff-Indizes für ganze Sektoren
- Die Marktabdeckung reicht über die bekanntesten Standardmärkte hinaus in ein deutlich breiteres aktives Trading-Angebot
- Der Broker eignet sich eher für Trader, die innerhalb einer Multi-Asset-CFD-Plattform einen breiteren Rohstoffzugang suchen
CMC Markets wirkt am stärksten für aktive Trader und für Nutzer mit wachsender Erfahrung, weniger für absolute Anfänger. Die größere Plattformtiefe, das breitere Rohstoffangebot und die detailliertere Kostenstruktur sprechen alle in diese Richtung.
Gleichzeitig ist die Plattform nicht so technisch, dass ein neuerer Trader sie gar nicht nutzen könnte, vor allem wenn er bereit ist, zunächst mit dem Demokonto zu arbeiten.
Das Demokonto mit 10.000 € virtuellem Guthaben unterstützt genau diesen schrittweisen Einstieg.
Am besten geeignet ist die Plattform für:
- Trader, die eine breitere Rohstoffabdeckung suchen, als sie ein einfacher App-Broker bietet
- Nutzer, die mit CFD-Mechanik, einschließlich Spreads und Übernachtfinanzierung, vertraut sind
- Weniger ideal ist sie für Leser, die die einfachstmögliche Einsteigerplattform suchen
Interactive Brokers – Am besten für professionelle Trader, die den breitesten Marktzugang suchen
Interactive Brokers ist die am stärksten professionell ausgerichtete Option in dieser Liste. Für deutsche Nutzer liegt der größte Reiz nicht in einfacher Bedienung, sondern in der Reichweite. Sie erhalten Zugang zu einer deutlich breiteren Auswahl an globalen Märkten und Instrumenten als bei den meisten eher retailorientierten Plattformen, darunter Rohstoffe über Futures, Optionen und in einigen Fällen auch CFDs, je nach Markt und kontoführender Gesellschaft.
Interactive Brokers hat ein stärkeres regulatorisches Profil als die meisten klassischen Retail-Trading-Marken, lässt sich aber nicht so einfach erklären wie ein Broker mit nur einer Landesgesellschaft.
Für deutsche und andere EWR-Kunden ist die maßgebliche Gesellschaft in der Regel Interactive Brokers Central Europe Zrt. (IBCE), die von der ungarischen Zentralbank (MNB) reguliert wird und ihre Dienstleistungen im Rahmen des EU-Passportings auch in Deutschland anbietet.
Die globalen Regulierungsangaben des Unternehmens listen daneben mehrere weitere regulierte Gesellschaften in wichtigen Jurisdiktionen auf, etwa in Irland, Großbritannien und den USA.
Für deutsche Nutzer heißt das in der Praxis: Interactive Brokers ist eine stark regulierte Brokergruppe, aber der konkrete Schutz hängt davon ab, welche Gesellschaft Ihr Konto führt und welches Produkt Sie handeln.
Die wichtigsten Schutzpunkte sind:
- Regulierung: Interactive Brokers Central Europe Zrt. (IBCE), beaufsichtigt von der ungarischen MNB, EU-Passporting nach Deutschland
- Kundengelder und Vermögenswerte werden nach den Regeln der jeweils kontoführenden Gesellschaft gehalten
- Der regulatorische Schutz ist stark, schützt aber nicht vor normalen Verlusten bei Rohstoff-Futures, CFDs oder Optionen – und genau diese Unterscheidung ist in der Praxis wichtig
Interactive Brokers gehört für erfahrene Trader meist zu den günstigeren Optionen, aber die Gebührenstruktur ist technischer als bei einsteigerfreundlichen Plattformen. Es gibt keine einzelne „Rohstoffgebühr”, weil die Kosten immer vom jeweiligen Instrument abhängen.
Wenn Sie Rohstoff-Futures handeln, zahlen Sie Kommissionen plus Börsen- und Regulierungsgebühren.
Wenn Sie CFDs auf verwandte Märkte wie Öl oder Metalle handeln, fallen ebenfalls produktspezifische Kosten an; für bestimmte CFDs gelten feste Kommissionsmodelle.
Die wichtigsten Kostenpunkte sind:
- Die Kosten für Rohstoffe und Derivate hängen vom Produkt ab, nicht von einer pauschalen Plattformgebühr
- Westeuropäische Aktien ab 3 € pro Trade oder 0,05 % des Handelswerts, je nach gewähltem Tarifmodell
- Die erste Auszahlung pro Monat ist kostenlos, weitere kosten rund 8 € (EUR) bzw. 10 $ (USD)
- Keine Inaktivitätsgebühr
Genau hier sticht Interactive Brokers hervor. Es ist einer der wenigen Namen in dieser Liste, der sich tatsächlich wie ein globaler Multi-Market-Broker anfühlt und nicht wie eine Retail-CFD-App, der Rohstoffe nachträglich hinzugefügt wurden.
Interactive Brokers bietet eine starke Futures-Auswahl mit sehr niedrigen Futures-Gebühren sowie Zugang zu Rohstoffderivaten und Börsen in unterschiedlichen Märkten.
In der Praxis bedeutet das:
- Deutlich besser geeignet für Rohstoff-Futures und breiteren Derivatezugang als die meisten Broker in diesem Ranking
- Bietet auch einen gewissen CFD-Zugang, aber das ist nicht der eigentliche Hauptgrund für die Wahl der Plattform
- Besser passend für Trader, die ernsthaften Cross-Market-Zugang suchen und nicht nur eine kleine Auswahl bekannter Standardrohstoffe
Interactive Brokers ist die am wenigsten einsteigerfreundliche Plattform in dieser Liste, zugleich aber wahrscheinlich auch die leistungsfähigste.
Die Tools, der Marktzugang und die Preisstruktur passen vor allem zu mittelfortgeschrittenen und fortgeschrittenen Tradern, besonders zu jenen, die bereits verstehen, wie Futures, Börsengebühren, Marktdaten-Abos und komplexere Order-Workflows funktionieren.
Die Plattform bietet leistungsstarke Tools für unterschiedliche Trading-Stile und Erfahrungsstufen, was gleichzeitig eine echte Lernkurve mit sich bringt.
Am besten geeignet ist die Plattform für:
- Trader, die professionellen Marktzugang suchen
- Nutzer mit Fokus auf Futures und breiteren globalen Rohstoffzugang
- Weniger ideal für Leser, die eine sehr einfache erste Plattform für grundlegende Rohstoff-CFDs suchen
Sind Rohstoffhandelsplattformen in Deutschland sicher?
Rohstoffhandelsplattformen in Deutschland können sicherer sein, wenn sie über eine klar regulierte EU-Gesellschaft arbeiten. Der Schutz hängt aber vom Broker, der kontoführenden Gesellschaft und dem gehandelten Produkt ab.
Entscheidend ist, wer den Online-Broker reguliert, welches Produkt Sie handeln und welche Schutzmechanismen konkret für Ihr Konto gelten.
Für deutsche Nutzer sind in der Regel diejenigen Plattformen sicherer, die über eine sauber regulierte EU-Gesellschaft arbeiten, sei es unter der Aufsicht der BaFin in Deutschland oder eines anderen anerkannten europäischen Regulators wie der CySEC, der Central Bank of Ireland oder einer anderen innerhalb der EU zugelassenen Aufsicht. Ein solcher Rahmen bringt in der Regel:
- klare Vorgaben dazu, wie Kundengelder behandelt werden müssen
- Offenlegungspflichten bei Risiken, Preisen und Ausführung
- Beschränkungen dafür, wie Privatanleger auf gehebelte Produkte zugreifen können
- laufende Aufsicht über den Broker selbst
Das bedeutet aber nicht, dass jede Plattform am Markt denselben Schutz bietet. Ein Broker, der Deutschland über eine klar regulierte EU-Struktur bedient, ist etwas anderes als eine Plattform mit lockererer Offshore-Struktur.
Das ist der Punkt, den viele neue Trader übersehen. „Sicher“ bedeutet nicht, dass jedes Produkt denselben Schutz bietet.
Für deutsche Privatanleger gilt:
- Aktien und ETFs, die über einen Investmentbroker gehalten werden, können unter einen anderen Schutzrahmen fallen
- CFDs sind anders zu bewerten und bringen auch bei einem regulierten Broker ein höheres Handelsrisiko mit
- Futures und andere Derivate können wiederum eigene Schutzregeln und Risikomechaniken haben
Im EU-Retail-Markt bieten viele Broker außerdem einen Negativsaldoschutz für CFDs. Das bedeutet, dass Privatanleger beim CFD-Handel grundsätzlich nicht mehr verlieren sollten als das Geld auf ihrem Konto. Das ist hilfreich, aber eben nicht dasselbe wie eine Absicherung gegen schlechte Trades.
Ein regulierter Broker kann das Risiko senken bei:
- unsachgemäßer Behandlung von Kundengeldern
- schwachen oder unklaren Offenlegungen
- bestimmten Formen von Fehlverhalten auf Brokerseite
- intransparenten Preisen oder mangelhaften operativen Standards
Regulierung schützt Sie aber nicht vor:
- Verlusten aus einem schlechten Rohstofftrade
- Volatilität bei Öl, Gold, Gas oder Agrarrohstoffen
- durch Hebelwirkung verstärkten Verlusten
- steigenden Übernachtfinanzierungskosten bei länger gehaltenen CFD-Positionen
Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Regulierung reduziert das Broker-Risiko. Sie nimmt Ihnen nicht das Marktrisiko ab.
Die sichereren Rohstoffplattformen machen einige Punkte leicht nachvollziehbar:
- welche rechtliche Gesellschaft hinter dem Konto steht
- welcher Regulator diese Gesellschaft beaufsichtigt
- ob Kundengelder getrennt verwahrt werden
- ob ein Negativsaldoschutz gilt
- welches Entschädigungssystem im Fall einer Brokerinsolvenz greifen könnte
- was die Risikohinweise und Produktangaben der Plattform konkret sagen
Wenn ein Broker diese Punkte nur schwer überprüfbar macht, ist das meistens kein gutes Zeichen.
Eine Rohstoffhandelsplattform ist für deutsche Nutzer in der Regel dann sicherer, wenn sie:
- über eine klar regulierte EU-Gesellschaft arbeitet
- den Umgang mit Kundengeldern und Schutzmechanismen transparent erklärt
- Gebühren, Finanzierungskosten und Produktrisiken sauber offenlegt
- auf eine längere Unternehmenshistorie oder eine solide Muttergesellschaft zurückgreifen kann
- zur tatsächlichen Strategie des Traders passt, statt unnötig viel Hebel in den Vordergrund zu stellen
Methodik: Wie wir die besten Rohstoffhandelsplattformen in Deutschland bewerten
Jede Plattform in diesem Ratgeber wurde anhand eines einheitlichen, kriterienbasierten Bewertungsrahmens analysiert, der den Vergleich fair, praxisnah und leicht nachvollziehbar machen soll.
Ziel war nicht einfach, bekannte Namen aufzulisten. Entscheidend war herauszufinden, welche Plattformen für deutsche Nutzer am besten funktionieren, wenn sie online in Rohstoffe investieren möchten, sei es über Rohstoff-CFDs, breiteres Multi-Asset-Trading oder fortgeschrittenere Produkte wie Futures.
Dafür haben wir unter anderem die Plattformqualität, die Transparenz der Preisstruktur, den Marktzugang, die regulatorische Aufstellung und die generelle Eignung der Broker für unterschiedliche Trader-Typen betrachtet.
Unser Bewertungsprozess kombiniert Plattformanalyse, Gebührenvergleich, Bewertung der Produktpalette und Prüfung regulatorischer Rahmenbedingungen, damit das finale Ranking widerspiegelt, wie sich diese Broker im praktischen Einsatz vergleichen lassen und nicht nur in ihrer Marketingkommunikation.
Der Bewertungsrahmen umfasst diese Kernkategorien:
| Bewertungskategorie | Was wir bewerten |
|---|---|
| Marktzugang und Produktpalette | Welche Formen des Rohstoffzugangs verfügbar sind, einschließlich Rohstoff-CFDs, Zugang zu Futures wo relevant, sowie die breitere Auswahl handelbarer Anlageklassen wie Aktien, ETFs, Indizes, Forex und Krypto |
| Plattformen und Benutzerfreundlichkeit | Bedienbarkeit, Plattformdesign, Stabilität und das gesamte Nutzungserlebnis über Web, Desktop und Mobile |
| Regulierung und Schutz | Regulatorische Aufsicht, Umgang mit Kundengeldern, Struktur des Anlegerschutzes und die generelle Glaubwürdigkeit der Gesellschaft, die deutsche Nutzer betreut |
| Gebühren und Kosten | Die zentralen Handelskosten wie Spreads, Kommissionen, Übernachtfinanzierung sowie nicht handelsbezogene Gebühren wie Auszahlungs- oder Inaktivitätskosten |
| Kontoeröffnung und Einzahlung | Wie einfach sich ein Konto eröffnen lässt, wie hoch die Mindesteinzahlung ist, welche Einzahlungsmethoden angeboten werden und wie unkompliziert Geld ein- und ausgezahlt werden kann |
| Trading-Tools und Analyse | Qualität der Charts, Ordertypen, Research-Tools, Marktdaten und die Frage, ob die Plattform eher für einfache oder fortgeschrittene Rohstoffstrategien geeignet ist |
| Eignung für Einsteiger | Wie zugänglich die Plattform für weniger erfahrene Trader ist, darunter Verständlichkeit der Preisstruktur, Einfachheit der Oberfläche und allgemeine Benutzerführung |
| Eignung für fortgeschrittene Trader | Ob der Broker auch erfahrenere Nutzer unterstützt, die mehr Markttiefe, stärkere Tools oder einen professionelleren Marktzugang benötigen |
Jede Kategorie wird auf einer Skala von 0 bis 5 bewertet. Diese Einzelwerte werden anschließend danach gewichtet, was für den Online-Rohstoffhandel in Deutschland am wichtigsten ist. Dabei haben Regulierung, Kosten, Marktzugang und Benutzerfreundlichkeit der Plattform das größte Gewicht. Aus den gewichteten Einzelwerten ergibt sich dann das finale Ranking.
Das bedeutet auch: Die Liste basiert nicht auf nur einem einzigen Faktor. Eine Plattform mit niedrigen Gebühren, aber schwächerem Schutz schneidet in unserem Modell nicht so gut ab wie ein Broker, der solide Regulierung, wettbewerbsfähige Kosten und insgesamt ein stärkeres Trading-Erlebnis miteinander verbindet.
So finden Sie die passende Rohstoffhandelsplattform für sich
Die richtige Rohstoffhandelsplattform in Deutschland zu wählen, hängt vor allem davon ab, wie Sie auf Rohstoffe zugreifen möchten, mit wie viel Komplexität Sie sich wohlfühlen und welchen Stellenwert Regulierung und Kosten für Sie haben. Am schnellsten lässt sich die Auswahl eingrenzen, wenn Sie zuerst klären, welches Produkt Sie überhaupt handeln möchten, und von dort aus weiterdenken.
In Deutschland greifen die meisten Privatanleger online über CFDs auf Rohstoffe zu. Etwas erfahrenere Trader nutzen dagegen eher Futures, rohstoffbezogene ETFs/ETCs oder breitere Multi-Asset-Produkte.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil die beste Plattform für kurzfristigen CFD-Handel nicht automatisch auch die beste Wahl für langfristiges Investieren oder fortgeschrittenen Derivatehandel ist.
Wenn Sie einfach nur an Märkten wie Gold, Öl oder Silber partizipieren möchten, kann eine klassische Retail-CFD-Plattform ausreichen.
Wenn Sie dagegen breiteren Marktzugang, fortgeschrittene Orderfunktionen oder direkten Futures-Zugang suchen, benötigen Sie in der Regel einen professionelleren Broker.
Bevor Sie Funktionen vergleichen, sollten Sie klären, welche Gesellschaft deutsche Kunden tatsächlich betreut. Eine Plattform ist meist die stärkere Wahl, wenn sie über eine klar regulierte EU-Gesellschaft arbeitet, sei es unter BaFin in Deutschland oder unter einem anderen anerkannten europäischen Regulator wie der CySEC oder der Central Bank of Ireland.
Worauf Sie besonders achten sollten:
- welche rechtliche Gesellschaft Ihr Konto führt
- ob Kundengelder getrennt verwahrt werden
- ob beim Retail-CFD-Handel ein Negativsaldoschutz gilt
- ob ein Anlegerentschädigungssystem greifen kann
Gerade in Deutschland ist das wichtig, weil manche Plattformen den EU-Markt aktiv ansprechen, während andere nur eingeschränkt oder auf weniger direkte Weise zugänglich sind.
Die Kosten für den Rohstoffhandel in Deutschland sind oft weniger offensichtlich, als sie zunächst wirken. Viele Retail-Broker verdienen vor allem über den Spread, aber das ist nur ein Teil des Gesamtbildes.
Wenn Sie CFD-Positionen über Nacht halten, können Finanzierungskosten schnell relevant werden. Manche Plattformen berechnen außerdem Auszahlungsgebühren, Währungsumrechnungskosten oder Inaktivitätsgebühren.
Beim Vergleich sollten Sie besonders auf Folgendes achten:
- die Spreads auf den Rohstoffmärkten, die Sie tatsächlich handeln wollen
- Übernachtfinanzierung oder Roll-over-Kosten
- nicht handelsbezogene Gebühren wie Auszahlungs- und Inaktivitätskosten
- ob die Plattform auf ihren Deutschland-Seiten EUR-Preise klar ausweist
Niedrige sichtbare Einstiegskosten bedeuten nicht automatisch, dass die Plattform in der Praxis wirklich günstig ist.
Manche Plattformen punkten vor allem durch Einfachheit. Andere sind eher auf Reichweite und Flexibilität ausgelegt.
Einsteigerfreundliche Plattformen bieten in der Regel:
- übersichtliche Web- und Mobile-Oberflächen
- eine einfache Kontoeröffnung
- klar strukturierte Produktmenüs
- leichter verständliche Preisstrukturen
Fortgeschrittene Trader achten oft stärker auf:
- breitere Rohstoffabdeckung
- detailliertere Charts und Orderfunktionen
- besseren Cross-Market-Zugang
- Zugang zu Futures oder professionelleren Trading-Workflows
Eine Plattform, die zu einfach ist, kann schnell einschränkend wirken, sobald Ihre Strategie anspruchsvoller wird. Eine Plattform, die zu komplex ist, kann Sie dagegen ausbremsen, wenn Sie die Grundlagen noch lernen.
Nicht jede Rohstoffplattform bietet dieselbe Tiefe. Manche konzentrieren sich auf eine kleine Auswahl bekannter Märkte wie Gold, Silber, Öl und Erdgas. Andere ermöglichen deutlich breiteren Zugang über Metalle, Energie, Agrarrohstoffe und Soft Commodities.
Das ist relevant, weil die „beste“ Plattform auch davon abhängt, ob Sie:
- nur einige wenige große Rohstoff-CFDs handeln möchten
- eine breitere Rohstoffabdeckung suchen
- eine umfassendere Multi-Asset-Plattform mit integrierten Rohstoffen wollen
- fortgeschritteneren Zugang über Futures und verwandte Produkte benötigen
Ein bekannter Markenname ist hilfreich, sagt aber noch nichts darüber aus, wie tief das tatsächliche Rohstoffangebot wirklich ist.
Beim Rohstoffhandel geht es nicht nur um Gebühren. Auch die Plattformqualität spielt eine große Rolle. Eine gute Plattform sollte Rohstoffmärkte klar auffindbar machen, wichtige Ordertypen unterstützen und Kosten sowie Margin-Anforderungen verständlich anzeigen.
Für manche Leser reicht eine starke Mobile-App. Für andere sind Charting, Orderflexibilität und Research wichtiger.
Nützliche Extras können sein:
- Wirtschaftskalender und Marktnachrichten
- Lerninhalte und Schulungsmaterial
- Demokonten
- gut erreichbarer Support
- bessere Charting- und Marktanalyse-Tools
Gerade für neuere Trader können Bedienbarkeit und Support fast so wichtig sein wie die eigentlichen Handelskosten.
- Wenn Sie eine breite Multi-Asset-Plattform mit integriertem Rohstoffzugang suchen: eToro ist eine starke Wahl, wenn Sie Rohstoffe zusammen mit Aktien, ETFs und Krypto in einem Konto nutzen möchten. Besonders sinnvoll ist die Plattform für Gelegenheits-Trader und Anleger, die eine einfache Allround-Lösung suchen und keinen spezialisierten Rohstoffbroker brauchen.
- Wenn Sie Plattformauswahl und einen etablierteren CFD-Broker suchen: AvaTrade ist sinnvoll, wenn Sie Rohstoff-CFDs plus Zugang zu Plattformen wie MT4 und MT5 möchten. Die Plattform passt besser zu Nutzern, denen Flexibilität bei den Trading-Tools wichtig ist und die sich in einem aktiveren CFD-Setup wohlfühlen.
- Wenn Sie für die meisten Nutzer die beste Gesamtbalance suchen: XTB gehört insgesamt zu den stärksten Optionen für deutsche Leser, weil der Broker Rohstoff-CFDs, breiteren Marktzugang, gute Benutzerfreundlichkeit und vergleichsweise klare Preise miteinander verbindet. Die Plattform funktioniert gut für Einsteiger, hat aber auch genug Tiefe für Nutzer, die sich weiterentwickeln möchten.
- Wenn Sie den einfachsten Einstieg in Rohstoff-CFDs suchen: Plus500 ist einer der unkompliziertesten Startpunkte. Die Plattform setzt auf eine aufgeräumte Oberfläche und direkten Zugang zu wichtigen Rohstoff-CFDs wie Gold, Öl und Erdgas, ohne den Nutzer mit zu viel Komplexität zu überfordern.
- Wenn Sie eine risikoreichere Plattform mit Rohstoffen und Krypto suchen: PrimeXBT ist die spekulativere Option in diesem Ranking. Die Plattform kann für Trader interessant sein, die Rohstoffe, Krypto und andere gehebelte Märkte an einem Ort handeln möchten, ist aber aus Sicht von Regulierung und Schutz für deutsche Nutzer die schwächere Wahl.
- Wenn Sie breitere Rohstoffabdeckung und stärkere Tools wollen: IG ist eine starke Wahl für fortgeschrittene Trader, die mehr Tiefe, breitere Rohstoffmarktabdeckung und ein professionelleres Trading-Umfeld suchen, als es die einsteigerfreundlichsten Plattformen bieten.
- Wenn Sie eine starke aktive Trading-Plattform mit breitem Rohstoffangebot suchen: CMC Markets eignet sich gut für Trader, die einen breiteren Zugang zu Rohstoff-CFDs und eine Plattform mit stärkeren Charts, Research-Funktionen und aktiver Trading-Ausrichtung suchen.
- Wenn Sie den breitesten professionellen Marktzugang einschließlich Futures suchen: Interactive Brokers ist die stärkste Wahl für ernsthafte Trader, die globale Futures, breiteren Derivatezugang und eine eher institutionell geprägte Markttiefe wollen. Es ist nicht die einfachste Plattform in dieser Liste, aber eine der leistungsfähigsten.
So eröffnen Sie ein Rohstoffhandelskonto in Deutschland
Die Eröffnung eines Rohstoffhandelskontos in Deutschland ist in der Regel ein unkomplizierter Online-Prozess, wobei die genauen Schritte davon abhängen, was Sie handeln möchten. Ein einfaches Konto für Rohstoff-CFDs lässt sich meist leichter eröffnen als ein Konto, das auf Futures oder komplexere Derivate ausgerichtet ist.
Die meisten Plattformen folgen dabei einem ähnlichen Grundablauf.
Am Anfang sollten Sie entscheiden, wie Sie auf Rohstoffe zugreifen möchten. In Deutschland nutzen viele Privatanleger CFDs für Märkte wie Gold, Öl, Silber oder Erdgas, während andere einen breiteren Zugang über ETFs/ETCs oder fortgeschrittenere Möglichkeiten über Futures bevorzugen.
Bevor Sie den Antrag starten, sollten Sie prüfen:
- welche Rohstoffprodukte der Broker anbietet
- ob der Broker Sie über eine klar regulierte EU-Gesellschaft betreut
- wie hoch die Mindesteinzahlung ist
- welche zentralen Kosten anfallen, insbesondere Spreads, Übernachtfinanzierung und mögliche nicht handelsbezogene Gebühren
Wenn Sie zuerst das passende Produkt wählen, wird der Rest der Entscheidung meist deutlich einfacher.
Die meisten auf Deutschland ausgerichteten Broker nutzen einen vollständig digitalen Antrag, der in der Regel etwa 10 bis 30 Minuten dauert. Normalerweise werden Sie nach folgenden Angaben gefragt:
- Ihrem vollständigen Namen und Ihrer Wohnadresse
- Ihrem Geburtsdatum und Ihren Kontaktdaten
- Ihrer steuerlichen Ansässigkeit und gegebenenfalls Ihrer Steuer-ID
- Angaben zu Beschäftigung und Einkommen
- Ihrer finanziellen Situation und Ihrem Anlagehintergrund
- Ihrer bisherigen Handelserfahrung, besonders mit gehebelten Produkten
Diese Fragen sind keine reine Formsache. Sie gehören zum Eignungs- und Compliance-Prozess des Brokers.
Identitätsprüfungen sind nach europäischen KYC- und AML-Regeln vorgeschrieben. Die meisten Broker verlangen:
- einen amtlichen Lichtbildausweis, zum Beispiel einen Reisepass oder Personalausweis
- falls erforderlich einen Adressnachweis, etwa einen Kontoauszug oder eine Versorgerrechnung
- manchmal zusätzlich ein Selfie oder eine kurze Videoverifizierung
Die Verifizierung geht oft schnell, kann aber länger dauern, wenn zusätzliche Dokumente oder eine manuelle Prüfung nötig sind.
Wenn Sie ein Konto für Rohstoff-CFDs oder andere gehebelte Produkte eröffnen, stellt der Broker in der Regel zusätzliche Fragen zu Ihren Kenntnissen und Erfahrungen.
Dabei geht es oft um folgende Punkte:
- ob Sie verstehen, wie Hebel funktionieren
- ob Ihnen bewusst ist, dass Verluste schnell entstehen können
- ob Sie ähnliche Produkte bereits gehandelt haben
- ob das Produkt für Sie als angemessen eingestuft wird
Einige Broker lassen Sie trotz Warnhinweisen weiter handeln. Andere können den Zugang zu bestimmten risikoreicheren Produkten einschränken, wenn Ihre Antworten darauf hindeuten, dass das Produkt für Sie nicht geeignet ist.
Sobald das Konto freigegeben ist, können Sie es über die vom Broker unterstützten Methoden kapitalisieren. Je nach Plattform gehören dazu:
- Banküberweisung
- Debit- oder Kreditkarte
- E-Wallets oder andere lokale Zahlungsmethoden
Für deutsche Nutzer lohnt es sich besonders zu prüfen:
- ob das Konto in EUR geführt und aufgeladen werden kann
- ob der Broker Einzahlungs- oder Auszahlungsgebühren berechnet
- ob Währungsumrechnungskosten anfallen
Einzahlungen in Euro helfen oft dabei, unnötige Reibung und Zusatzkosten zu vermeiden.
Bevor Sie Ihren ersten Live-Trade platzieren, sollten Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um das Konto sauber einzurichten. Das bedeutet in der Regel:
- auszuwählen, ob Sie über Web, Desktop oder Mobile handeln möchten
- zu lernen, wo die Rohstoffmärkte auf der Plattform zu finden sind
- die Margin-Anforderungen zu prüfen
- gegebenenfalls Alerts, Watchlists oder andere Risikoeinstellungen zu setzen
Wenn der Broker ein Demokonto anbietet, ist das oft der beste Startpunkt, vor allem wenn Sie noch neu im Rohstoffhandel sind.
Sobald das Konto verifiziert und finanziert ist, können Sie mit dem Handel starten. Für die meisten neuen Nutzer ist es aber sinnvoll, zunächst mit kleinen Positionen zu beginnen, besonders wenn CFDs oder andere gehebelte Produkte zum Einsatz kommen.
So bekommen Sie ein besseres Gefühl für:
- Spreads und Ausführung
- Übernachtfinanzierung
- Marktvolatilität
- wie schnell sich Rohstoffpreise bei wichtigen Nachrichten oder Risikoevents bewegen können
FAQ
Für die meisten Einsteiger in Deutschland sind Plus500 und XTB die einfachsten Einstiegsoptionen, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Plus500 ist die stärkere Wahl, wenn Sie eine einfachere Erfahrung mit Rohstoff-CFDs, eine aufgeräumtere Oberfläche und weniger Komplexität möchten. XTB ist die bessere Allround-Option, wenn Sie eine Plattform suchen, die weiterhin leicht nutzbar ist, Ihnen aber mehr Spielraum gibt, sobald Sie mit wachsender Erfahrung breiter handeln möchten. eToro ist ebenfalls eine gute Wahl, wenn Sie Rohstoffzugang innerhalb einer breiteren Multi-Asset-Plattform suchen.
Rohstoff Broker sind Plattformen, die Tradern und Anlegern Zugang zu Märkten wie Gold, Öl, Erdgas, Silber und Agrarrohstoffen bieten. In Deutschland greifen viele Privatanleger auf diese Märkte über CFDs zu, während manche Plattformen auch breiteren Zugang über Produkte wie ETFs, ETCs oder, in fortgeschritteneren Fällen, über Futures ermöglichen. Der Hauptunterschied zwischen den Brokern liegt nicht nur darin, welche Märkte sie anbieten, sondern auch darin, wie sie diesen Zugang bereitstellen und unter welcher regulatorischen Struktur sie arbeiten.
Es gibt nicht die eine beste mobile App für alle, aber XTB gehört zu den stärksten Gesamtoptionen, wenn mobile Nutzbarkeit besonders wichtig ist. Die Plattform bietet eine gute Balance aus einfacher Bedienung und breiterem Marktzugang. Plus500 ist ebenfalls eine starke Wahl, wenn Sie eine einfachere, stärker mobile-orientierte Erfahrung für den Handel mit Rohstoff-CFDs suchen, während eToro interessant ist, wenn Sie eine einsteigerfreundlichere App bevorzugen, die Rohstoffe zusammen mit Aktien, ETFs und Krypto abdeckt.
Die beste Rohstoffhandelsplattform hängt von Regulierung, Kosten, Marktzugang und davon ab, wie gut die Plattform zu Ihrem Erfahrungsstand passt. Für deutsche Nutzer ist besonders wichtig, welche rechtliche Gesellschaft das Konto führt, ob der Broker innerhalb eines klaren EU-Regulierungsrahmens arbeitet, wie die tatsächlichen Handelskosten in der Praxis aussehen und ob die Plattform genau die Rohstoffmärkte und Tools bietet, die Sie wirklich brauchen. Grundsätzlich sind neue Trader meist mit einer einfacheren, sauber regulierten Plattform besser bedient, während erfahrenere Nutzer eher einen Broker mit breiterer Marktabdeckung und stärkeren Trading-Tools bevorzugen.