Der israelische Generalstaatsanwalt erklärt das Kryptoverbot des Landes für illegal

Der israelische Generalstaatsanwalt erklärt das Kryptoverbot des Landes für illegal
Written by:
Ali Raza
22nd Februar, 10:25
Updated: 11th März, 08:56
  • Der Generalstaatsanwalt in Israel behauptet, dass das Verbot von Kryptotransaktionen im Land nicht legal sei.
  • Das Verbot sieht vor, dass Finanzinstitute die Verarbeitung von Kryptotransaktionen wegen möglicher Geldwäsche ablehnen sollen.
  • Die AG ist der Ansicht, dass Institute weiterhin Transaktionen abwickeln und sich auf einzelne konzentrieren sollten, anstatt alle Krypto-Zahlungen zu verbieten.
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Kryptowährungen sind zwar disruptive und fortschrittliche Technologien, haben jedoch immer noch ein großes Problem: Ihnen fehlen echte Vorschriften, die festlegen, was getan werden kann und was nicht. Infolgedessen müssen Einzelpersonen, Unternehmen, Banken und sogar die gesamte Regierung die unzureichenden Gesetze selbst prüfen und versuchen, sie auf einen Vermögenswert anzuwenden, der nicht genau passt.

Das jüngste Beispiel dafür wurde gerade in Israel gemeldet, wo der Generalstaatsanwalt des Landes, Dr. Abihai Mandelblit, bekannt gab, dass das Krypto-Verbot des Landes illegal ist. Das von ihm erwähnte Verbot ist das zweijährige gerichtliche Verbot von Transaktionen mit Finanzinstituten und Banken. Der Generalstaatsanwalt sagte jedoch, dass jede Kryptotransaktion individuell abgewickelt werden muss, wenn Fälle von Geldwäsche identifiziert und angegangen werden sollen.

Darüber hinaus behauptete er, dass in Israel ansässige Banken Kryptotransaktionen nicht verbieten könnten, da nicht jede Krypto Verbindungen zur Geldwäsche habe. Stattdessen sollten Banken Transaktionen überprüfen und verdächtige Personen verbieten, nicht eine ganze Anlageklasse.

Krypto-Verbot soll Israel neue Chancen verpassen

Laut einem Dokument des Bezirksgerichts in Tel Aviv möchte Mandelblit die Luft in Bezug auf digitale Währungen frei machen. Er ist der Ansicht, dass es für Finanzinstitute nicht richtig ist, die Verarbeitung von Krypto zu verweigern, nur aus Angst, dass einige Münzen für die Geldwäsche verwendet werden könnten. Solche Vorfälle begannen während der Anhörung des Streits der Mercantile Discount Bank mit BIT2C.

Da das Konto am Kryptohandel beteiligt war, weigerte sich die Bank, Zahlungen dafür zu verarbeiten. Die Situation war von da an nur noch schlimmer geworden. Jetzt versucht Mandelblit, das Problem zu lösen, obwohl seine Ansichten von den festgelegten Richtlinien abweichen, die von der Bank of Israel eingeführt wurden. Dennoch behauptet Mandelblit, dass Israel aufgrund des Verbots zahlreiche Vorteile verpassen wird.

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